Diese Website verwendet Cookies. Durch die Benützung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Details »OK
Nav Mobile

City News

Zweimal wöchentlich, jeweils am Dienstag und Freitag, berichten die Auslandsbüros der Stadt Wien kompakt über die wichtigsten lokalen und nationalen Ereignisse. Die City News sind nur in deutscher Sprache verfügbar.

20. Oktober 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Sarajevo Tourismusfestival eröffnet

    ​Im Sport- und Kulturzentrum "Skenderija" wurde am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, das "Sarajevo Tourismusfestival" eröffnet. Es zog gleich am ersten Tag viele BesucherInnen an. Die AustellerInnen kommen aus der Türkei, Indonesien, Indien, Serbien und Kroatien. Die Tourismusgesellschaft des Kantons Sarajevo präsentierte sich mit einer Nachbildung des Autos von Thronfolger Franz Ferdinand aus dem Jahr 1914. Vorgestellt wurden auch verschiedene Tourismusangebote der Hauptstadt.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 20.10.2017
  • Sarajevo Wine Weekend

    ​In Sarajevo findet von 23. bis 27. Oktober 2017 das größte bosnisch-herzegowinische Weinfestival statt: das "13. Sarajevo Wine Weekend". Traditionell wird das Weinfest am letzten Wochenende im Oktober veranstaltet, heuer wird aber eine ganze Woche im Zeichen des Weins und ausgezeichneten Essens stehen. In der bereits bekannten Location im Armeeheim Bosnien-Herzegowinas in der Sarajevoer Innenstadt werden 60 Winzerinnen und Winzer aus Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Kroatien, Österreich und den USA erwartet.

    Oslobođenje, Sarajevo, 20.10.2017
  • Sarajevo: Kommunalunternehmen "Park" beginnt mit Aussaat von 100.000 saisonalen Blumen

    ​Das Sarajevoer Kommunalunternehmen "Park" hat die Aussaat von saisonalen Blumen, die am 20. Oktober beginnen soll, vorbereitet. Ca. 100.000 Blumenbeete mit Veilchen, Chrysanthemen und ähnlichen Blumen werden bis Mai 2018 die öffentlichen Räume schmücken. In Sarajevo werden die Blumen im Laufe des Jahres zweimal gepflanzt, einmal mit einjährigen und einmal mit zweijährigen Blumen.

    Dnevni list, Mostar, 20.10.2017
  • Sarajevo: Gas- statt Kohleheizung für Häuser an Berghängen

    ​Die Luftverschmutzung in Sarajevo, insbesondere in der Winterzeit, ist eines der größten Probleme, das die kantonale Regierung seit Jahren zu lösen versucht. Da die bisher getroffenen Maßnahmen wie der Autofreie Tag bei hoher Luftverschmutzung nicht die gewünschten Ergebnisse brachten, plant die Regierung des Kantons Sarajevo nun, die Gebäude in der ganzen Stadt zu dämmen. Damit könnte der Energieverbrauch um 50 % sinken. Die zweite Maßnahme wäre die Verwendung von Gas statt wie bisher Holz und Kohle für die Beheizung der Häuser an den Berghängen.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 19.10.2017

Bulgarien/Sofia

  • Sofia: E-Carsharing-Modell gestartet

    ​Ein bulgarisches Unternehmen bietet seit neuestem ein Carsharing-Projekt mit Elektroautos an. Ein einfaches Reservierungssystem über das Smartphone und günstige Tarife machen das Autoteilen attraktiv, weshalb das Unternehmen ca. 5 000 NutzerInnen erwartet. Das geteilte Auto kann nach der Nutzung kostenlos in der Kurzparkzone geparkt werden. Die ersten 25 E-Autos stehen seit dem 15. Oktober 2017 zur Verfügung, bis Ende 2018 sollen es 100 werden.

    Monitor, Sofia, 19.10.2017
  • Sofia: Erstes PPP-Projekt im Bereich U-Bahn-Errichtung

    In Sofia soll die erste U-Bahn-Station im Rahmen eines PPP-Projekts errichtet werden. Dabei handelt es sich um die Verbindung zwischen den bereits bestehenden U-Bahn-Stationen "Blvd. Slivniza" und "Obelja". Die Baukosten liegen bei ca. 24 Mio. BGN (12,2 Mio. EUR), die Bauarbeiten sollen 2020 abgeschlossen werden. 51 % der Summe werden vom Bauunternehmen "Arceland Esperia" EAD und die restlichen 49 % von der Gemeinde Sofia finanziert. "Arceland Esperia", an der ein US-amerikanischer Fonds beteiligt ist, besitzt bereits Baugrundstücke in diesem Stadtteil und will dort Wohnhäuser sowie ein Krankenhaus, eine Schule und eine Kirche errichten. Ein Teil der Baukonstruktionen sei bereits 2003 errichtet worden, informierte der Geschäftsführer des kommunalen Sofioter U-Bahn-Betreibers "Metropolitan" EAD. Die Gemeinde Sofia will sich ab 2019 finanziell beteiligen. Ein zusätzliches Projekt der bulgarischen Bahngesellschaft "Zhelesopatna infrastruktura" (Bahninfrastruktur) sieht die Errichtung eines Bahnhofs oberhalb der U-Bahn-Station vor.

    Trud, Sofia, 18.10.2017
  • Sofia erwirbt neue Straßenbahnen

    ​Die Gemeinde Sofia informierte, dass im Oktober 2017 ein Vertrag mit dem tschechischen Unternehmen "Skoda" über die Lieferung von 13 neuen Straßenbahnen unterzeichnet worden sei. Die Straßenbahngarnituren sollen in 15 Monaten geliefert werden, die tschechische Firma gewährt 61 Monate Herstellergarantie. Der Gesamtwert des Projekts liegt bei 43 Mio. BGN (21,9 Mio. EUR).

    Monitor, Sofia, 18.10.2017

Kroatien/Zagreb

  • Zagreber Filiale der "Arcotel"-Hotellkette muss zum Jahresende schließen

    Die 2003 eröffnete Zagreber Filiale der österreichischen Hotelkette "Arcotel" wird zum Jahresende ihre Pforten schließen müssen. Grund hierfür ist jedoch nicht mangelnder Umsatz, sondern die Tatsache, dass sich die Hotelkette mit dem Besitzer des Gebäudes, der österreichischen Immobilien-Holding "Supernova" nicht über eine Verlängerung des auslaufenden Pachtvertrags einigen konnte. Es wird gemunkelt, dass entweder die internationale Hotelketten "Hilton" oder "Marriott" in das Gebäude unweit des Zagreber Hauptbahnhofs einziehen möchte. "Arcotel" selbst kündigte an, einen anderen Standort in Zagreb zu suchen.

    Poslovni dnevnik, Zagreb, 20.10.2017
  • Zagreber Bürgermeister will Finanzloch der Stadtwerke durch flächendeckende Parkzone ausgleichen

    Die Bilanz der Zagreber Stadtwerke zeigt, dass das Unternehmen in diesem Jahr vor schweren Herausforderungen steht. Der Gewinn des Konzerns betrug im ersten Halbjahr 2017 16,7 Mio. HRK (ca. 2,2 Mio. EUR). Dies sind rund 68 % weniger als geplant und rund 89 % weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Nun will der Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) die BürgerInnen zur Kasse bitten. Bürgermeister Bandić kündigte die Einführung einer gesamtstädtischen Parkzone an. Außerdem sollen die Verluste im öffentlichen Verkehrsunternehmen ZET durch die Einführung einer neuen 60-Minutenfahrkarte zum Preis von 6 HRK (ca. 0,8 EUR) und der eventuellen Aufhebung der erst kürzlich eingeführten 30-Minutenfahrkarte ausgeglichen werden. Wie das Zagreber Stadtparlament auf diese Ankündigung reagieren wird, bleibt abzuwarten.

    Večernji list, Zagreb, 20.10.2017
  • TaxifahrerInnen wollen kroatischen Staat wegen "Uber" verklagen

    VertreterInnen zahlreicher Taxiverbände und Taxiunternehmen kündigten eine Klage gegen den kroatischen Staat an. Der kroatische Staat hätte es versäumt, die TaxifahrerInnen gegen die unfaire Konkurrenz durch die Taxi-App "Uber" zu schützen, so die Begründung. "Uber" würde zahlreiche kroatische Gesetze brechen, was von der Regierung toleriert werde, so die TaxifahrerInnen nach einem Treffen im kroatischen Verkehrsministerium, das am 18. Oktober 2017 organisiert wurde. Die Forderungen der Unzufriedenen fanden jedoch kein Gehör.

    , 19.10.2017

Polen/Krakau

  • Krakau: "Playpark - Nowa Huta"

    Im Krakauer Stadtteil Nowa Huta startet ein neues Projekt namens "Playpark - Nowa Huta", das den Unternehmergeist und Start-ups fördern soll. Der "Playpark" soll Raum für Inspirationen und  Innovationen bieten und die jungen UnternehmerInnen ausbilden und fördern. Im Fokus der Förderung stehen Konzepte, die sich mit sozialer Innovation, Smart Cities und Nachhaltigkeit beschäftige​n. Der "Playpark - Nowa Huta" ist ein internationales Projekt, an dem auch Wien mit dem "CERIecon Playpark Vienna" beteiligt ist.

    Gazeta Wyborcza - Kraków, Krakau, 20.10.2017
  • Krakau: Sondersitzung des Gemeinderates zum Thema Verkehrslage

    ​Am Mittwoch, den 18. Oktober 2017 fand im Krakauer Magistrat eine Sondersitzung des Krakauer Gemeinderates zum Thema aktuelle Verkehrslage und Verkehrsstörungen in Krakau statt. Gründe für die Diskussionen war das Verkehrschaos, in dem Krakau seit ein paar Wochen versinkt, und eine totale Verkehrslähmung der Stadt am 3. Oktober 2017. Für die Verkehrsbehinderungen sorgen die an zahlreichen Stellen stattfindenden Straßen- und Bahnsanierungsarbeiten. Der Krakauer Bürgermeister Jacek Majchrowski (parteilos) entschuldigte sich für die Situation und führte Gespräche mit den zuständigen DirektorInnen der "Städtischen Einrichtung für Kommunalinfrastruktur und Verkehr" (ZIKiT) . Ob es zu Personalwechseln kommen wird, muss erst entschieden werden.

    Dziennik Polski, Krakau, 19.10.2017
  • Krakau: PiS erwägt neuen Kandidaten für Bürgermeisteramt

    Mariusz Andrzejewski, Professor an der Wirtschaftsuniversität in Krakau, wird als Kandidat der Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) für das Amt des Krakauer Bürgermeisters in Erwägung gezogen. Er ist jedoch bis dato kein offizieller Kandidat der PiS-Partei. Andrzejewski war 2005 Vizeminister für Finanzen in der damaligen PiS-Regierung. Die Partei "Bürgerplattform" (PO) hat bis dato noch keine Kandidatin bzw. keinen Kandidaten nominiert. Ob der amtierende Bürgermeister Jacek Majchrowski (parteilos) erneut kandidieren wird, steht ebenfalls noch nicht fest.​

    Gazeta Krakowska, Krakau, 19.10.2017

Serbien/Belgrad

  • Belgrad: Möglichem Bürgermeisterkandidaten wurde mit Festnahme gedroht

    ​Der ehemalige Bürgermeister von Belgrad und mögliche neuerliche Kandidat Dragan Đilas (parteilos) bestätigte Mitte Oktober 2017 in einem Interview, dass ihm gedroht worden sei, er würde verhaftet werden, sollte er bei der Gemeinderatswahl antreten. Dies zeige, wie arrogant die Machthaber in Belgrad und Serbien seien, kommentierte Đilas diese Information weiter. Er habe noch nicht entschieden, ob er sich am Rennen um das Bürgermeisteramt beteilige. Diese Entscheidung hänge von der Belgrader Opposition sowie den BürgerInnen ab, so Ex-Bürgermeister Đilas.

    Danas, Belgrad, 20.10.2017
  • Belgrad feiert 73 Jahre seit der Befreiung im Zweiten Weltkrieg

    ​Am 19. Oktober 2017 begann in Belgrad die zweitägige Feier des 73. Jahrestages seit der Befreiung der Stadt von der deutschen Belagerung im Zweiten Weltkrieg. Aus diesem Anlass wurde am Donnerstag eine Parade mit SchauspielerInnen und noch lebenden TeilnehmerInnen der Befreiungskämpfe durch die Belgrader Innenstadt organisiert, während für den heutigen Freitag eine Militärparade am Belgrader Militärflughafen Batajnica, unter anderem mit der russischen Kunstflugstaffel "Strischi", geplant ist. Bei dieser Gelegenheit sollen auch sechs gebrauchte Kampfjets, die Serbien von Russland als Militärhilfe bekommen hat, präsentiert werden.

    Politika, Belgrad, 20.10.2017
  • Belgrad: Städtische Verkehrsbetriebe mit ständigem Mangel an BusfahrerInnen

    ​Im Zeitraum von Jänner bis Oktober 2017 haben mehr als 200 BusfahrerInnen die Belgrader städtischen Verkehrsbetriebe (GSP) verlassen. Dieser Trend wird sich fortsetzen, da die Angestellten niedrige Gehälter erhalten sowie schlechten Arbeitsbedingungen und dem Druck von Vorgesetzen ausgesetzt sind. Die FahrerInnen wählen entsprechende Jobs im Ausland, die besser bezahlt sind. Im Schnitt verlassen bis zu 40 BusfahrerInnen monatlich die GSP, während lediglich zehn neue angestellt werden. Dadurch erklären sich die permanent ausgeschriebenen Stellenanzeige der GSP für BusfahrerInnen.

    Danas, Belgrad, 18.10.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Slowenien: Letze Meinungsumfrage vor den Präsidentschaftswahlen am Sonntag

    Laut einer Umfrage der Agentur "Ninamedia" sinkt die Unterstützung für den aktuellen slowenischen Staatspräsidenten, Borut Pahor (SD – Sozialdemokraten), auf 53,6 % aller Stimmen. Auf Platz zwei folgt der Bürgermeister der Gemeinde Kamnik und dem ehemaligen Komiker Marjan Šarec (LMŠ – Liste Marjan Šarec) mit 20,7 %, auf Platz drei ist die EU-Abgeordnete Romana Tomc (SDS – Slowenische Demokratische Partei) mit 8,8 % und auf Platz vier die Vorsitzende der Oppositionspartei "Neues Slowenien" (NSi) Ljudmila Novak mit 8,7 %. Laut Erwartungen könnte Borut Pahor am 22. Oktober 2017 die Wahlen erneut gewinnen, wenn die Wahlbeteiligung mindestens 50 % beträgt. Falls keiner der KandidatInnen mehr als 50 % der Stimmen erreicht, findet am 12. November 2017 zwischen den beiden bestplatzierten KandidatInnen eine Stichwahl statt.

    Dnevnik, Ljubljana, 20.10.2017
  • Ljubljana: Neuer Kindergarten für 176 Kinder

    Anfang August 2017 begann in der Stadtgemeinde Ljubljana (MOL) die Errichtung des letzten geplanten Kindergartens in Ljubljana. Der neue Kindergarten "Pedenjped" in Kašelj soll mit seiner Fertigstellung Platz für 176 Kinder bzw. acht Gruppen schaffen, eine Gruppe ist für Kinder mit Autismus vorgesehen. Der Gesamtwert des Projekts inkl. Errichtung des Objekts und der Innenausstattung liegt bei 4,74 Mio. EUR. Der runde, begrünte und energieeffiziente Kindergarten wird vom Unternehmen "Makro 5 gradnje" aus Koper gebaut. Alle Bauarbeiten sollen bis Sommer 2018 abgeschlossen werden. Trotz der neuen Räumlichkeiten wird es aber nicht genug Platz für alle Kinder geben. Es gibt 273 Anmeldungen, von denen viele abgelehnt werden müssen.

    Delo, d.o.o., Ljubljana, 18.10.2017
  • Ljubljana: Neues E-Fahrzeug für Kurzfahrten im Stadtzentrum

    Ljubljana bietet bereits seit dem Jahr 2008 kostenlose Kurzfahrten in der FußgängerInnenzone im Stadtzentrum an. Für Fahrten wurden bis dato fünf umweltfreundliche E-Fahrzeuge, s. g. "Kavaliers" genützt. Jetzt hat das öffentliche Unternehmen "Fahrgastverkehr Ljubljana" (LPP) ein sechstes Fahrzeug für 55.000 EUR (ohne MwSt.) angeschafft, das verglast ist und auf den Winterbetrieb zugeschnitten ist. Die LPP beförderte seit der Einführung der umweltfreundlichen E-Fahrzeuge bereits 1,2 Mio. PassagierInnen.

    Dnevnik, Ljubljana, 18.10.2017
  • Slowenien: Spatenstich für "Magna Steyr“-Werk in Hoče

    Der Vorstand des österreich-kanadischen Automobilherstellers "Magna Steyr" und VertreterInnen der slowenischen Regierung und der Gemeinde Hoče-Slivnica unterzeichneten am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, einen Vertrag über die Ausführung der größten Greenfield-Investition in der slowenischen Geschichte. Die neue 146,4 Mio. EUR teure Lackieranlage soll bis Ende 2018 betriebsfähig sein. In der neuen Lackieranlage, die das "Magna Steyr"-Werk in Graz ergänzen soll, werden zu Beginn 400 Menschen beschäftigt sein. Die slowenische Regierung unterstützt die erste Phase des Projekts mit einem staatlichen Investitionszuschuss von 18,6 Mio. EUR. Mit dem unterzeichneten Vertrag hat sich "Magna Steyr" verpflichtet, auf dem Standort in Hoče, innerhalb von zehn Jahren Investitionen von mindestens 100 Mio. EUR zu tätigen, mit denen rund 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

    Delo, d.o.o., Ljubljana, 18.10.2017
  • Slowenische Regierung bestätigt mehrere Gesetze zur Durchsetzung der Schiedsgerichtsentscheidung

    ​Slowenien fordert eine rasche Umsetzung des internationalen Schiedsspruchs über den Grenzverlauf mit Kroatien. Deshalb hat die Regierung auch mehrere Gesetzesentwürfe bestätigt, die jetzt im Parlament verabschiedet werden müssen. Nach Angaben der Generalsekretärin der Regierung, Liljana Kozlovič, wird Slowenien diese Gesetze ohne Abstimmung mit Kroatien annehmen, gleichzeitig soll sich aber Premierminister, Miro Cerar (Partei des modernen Zentrums – SMC), weiter um einen Dialog mit dem Nachbarland bemühen. Unter den vorgeschlagenen Gesetzen befindet sich auch das Gesetz über den Verlauf der Staatsgrenze zwischen Slowenien und Kroatien, mit dem die Rechte der Menschen auf den strittigen Gebieten geregelt werden. Ziel der Regierung ist es, die Gesetze bis zum 29. Dezember dieses Jahres anzunehmen.

    Rtvslo.si, Ljubljana, 18.10.2017

Tschechien/Prag

  • Prag: Zahl der PassagierInnen am Flughafen steigt um ein Fünftel

    In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 verzeichnete der internationale "Václav-Havel-Flughafen" in Prag einen Anstieg der Fluggäste um 19,21 % im Vergleich zum Vorjahr. Heuer fertigte der Flughafen bereits 11,8 Mio. PassagierInnen ab. Im gesamten Jahr könnten es fast 15 Mio. PassagierInnen sein. Die meisten Reisenden fliegen nach Paris, Moskau und Amsterdam. Laut Angaben der tschechischen Presseagentur ČTK wachsen auch die Zahlen der PassagierInnen in den umliegenden Flughäfen von Brünn, Katowice oder Dresden.

    Metro - Praha, Prag, 20.10.2017
  • Abendessen der Visegrád-Regierungschefs mit EU-Kommissionspräsidenten

    Die Regierungschefs der vier Visegrád-Staaten trafen am 18. Oktober 2017, im Vorfeld des EU-Gipfels, den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Das gemeinsame Abendessen in Brüssel war Teil der von Juncker im September angekündigten Initiative zur Überwindung der wachsenden Unterschiede zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil der EU. Die SpitzenpolitikerInnen verständigten sich darauf, dass beide Seiten miteinander künftig mehr sowie besser kommunizieren wollen, sagte der tschechische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Aleš Chmelař (ČSSD – Tschechische Sozialdemokratische Partei), gegenüber den tschechischen Medien.

    Český Rozhlas Plus, Prag, 19.10.2017
  • Prag: WLAN in fünf U-Bahn-Stationen und in der Seilbahn

    Die "Prager Verkehrsbetriebe" richteten am 17. Oktober 2017 in fünf U-Bahn-Stationen (inkl. einer Umsteigestation) ein WLAN-Netzwerk ein. Das Netzwerk solle auch dem "Informationssicherheitssystem" dienen, so der Direktor der Verkehrsbetriebe. Im Notfall werde das WLAN neu gestartet und die PassagierInnen, die sich dann verbinden, werden über das Geschehen benachrichtigt. Der Errichtungspreis beläuft sich auf 10 Mio. CZK (380.000 EUR). Oppositionsparteien sowie ExpertInnen kritisieren das Projekt: Für die Sicherheit gäbe es bereits Funkmeldungen und statt eines WLANs auf städtische Kosten sollten die Verkehrsbetriebe mit den MobilfunkanbieterInnen einen besseren Mobilfunkempfang aushandeln. In der vergangenen Woche wurde die Stadt bereits für die einmaligen Einrichtungskosten der WLAN-Verbindung in der 500 m langen Seilbahn zum Berg Petřín kritisiert (2,3 Mio. CZK - 90.000 EUR).

    Pražský deník, Prag, 18.10.2017
  • Prag: Streit um Sozialzentrum "Klinika" geht weiter

    Am 19. Oktober 2017 lief die vom Gericht angeordnete Frist ab, bis zu der die AktivistInnen das besetzte Gebäude "Klinika" im 3. Prager Bezirk für den Eigentümer, die "Verwaltung der Eisenbahninfrastruktur" (SŽDC), räumen sollten. Die SŽDC hat vor, das Haus umzubauen und in Büros zu verwandeln. Die AktivistInnen, die das vorher leere Gebäude vor drei Jahren besetzt hatten, teilten mit, sie würden im Haus bleiben wollen. Laut Medien wird es zu weiteren Verhandlungen zwischen der SŽDC und den AktivistInnen kommen.

    Ceskatelevize.cz, Prag, 18.10.2017
  • Prag: Kampagne gegen SchwarzfahrerInnen

    In Rahmen der Kampagne gegen SchwarzfahrerInnen billigte die Prager Stadtregierung am 17. Oktober 2017 eine potenzielle Strafreduktion. Wer von 23. Oktober 2017 bis 31. März 2018 ohne gültige Fahrkarte erwischt wird und sich innerhalb der nächsten fünf Arbeitstage eine Jahreskarte kauft, muss nur die Hälfte des üblichen Strafgelds bezahlen. Die Maßnahme wird Ende März 2018 ausgewertet. Des Weiteren teilte der für den Verkehr zuständige Vizeprimator Petr Dolínek (ČSSD – Tschechische Sozialdemokratische Partei) mit, dass diejenigen SchwarzfahrerInnen, die den KontrollorInnen auch ihre Telefonnummer bzw. ihre E-Mail-Adresse geben, nach zehn Tagen neuerlich eine Mahnung erhalten. Dolínek zufolge denke Prag auch darüber nach, Jahreskarten in Ratenzahlungen anzubieten.

    praha.eu, Prag, 17.10.2017

Ungarn/Budapest

  • Budapest: Schicksal der Universität CEU bleibt ungewiss

    Der Konflikt zwischen der Budapester "Central European University" (CEU) und der Regierung geht in eine weitere Runde. Obwohl die Verhandlungen zwischen dem Staat New York und der ungarischen Regierung gut vorankamen, gibt es immer noch keine Übereinkunft. Anstatt das zwischenstaatliche Abkommen zu unterschreiben, hat die Regierung Mitte Oktober 2017 eine Gesetzesmodifizierung beschlossen, wodurch die Frist des umstrittenen Hochschulgesetzes um ein Jahr verschoben wurde. Die Universität hat bis 2019 Zeit, um den Voraussetzungen der so genannten "Lex CEU" zu entsprechen. Zsolt Enyedi, stellvertretender Rektor der Universität, sieht in der Modifizierung nur eine Verzögerung durch die Regierung. Es scheint, als wollte die Regierung vor den Parlamentswahlen keine Übereinkunft mit einer Universität treffen, gegen deren Gründer, US-Milliardär George Soros, sie gerade eine Hetzkampagne führt.

    Magyar Nemzet, Budapest, 20.10.2017
  • Budapest: 10. Europäische Konferenz der Donaustädte und -regionen

    Die Budapester Stadtverwaltung organisierte, von 17. bis 18. Oktober 2017, die 10. Europäische Konferenz der Donaustädte und -regionen. Das Hauptthema der Tagung "Verkehr und Energie im Donauraum" stand im Einklang mit dem jährlichen 6. Forum der EU-Strategie für den Donauraum. Im Rahmen der Sitzung wurde die "Budapest-Erklärung" über die Empfehlungen zur Umsetzung der EU-Strategie für den Donauraum in den Bereichen Energiesicherheit, Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung und Umweltschutz angesichts der nachhaltigen Stadtentwicklung angenommen. Budapest hat seit April 2017 den Vorsitz des Rats der Donaustädte und -regionen inne. Es wurde eine Verlängerung für das nächste Halbjahr beschlossen.

    Budapest.hu, Budapest, 19.10.2017
  • Weitere Verzögerung für Mobildamm in Budapest

    Der Budapester Gemeinderat ​setzte, im Rahmen einer Sondersitzung am 18. Oktober 2017 seinen Beschluss vom 5. April 2017 über den Verlauf des Hochwasserschutzsystems direkt am "Római-Ufer" im 3. Bezirk von Budapest, außer Kraft. Die Parteien "Együtt" ("Gemeinsam") und "Párbeszéd Magyarországért" ("Dialog für Ungarn") hatten im Vorfeld ein Referendum in Budapest initiiert, das durch die Aufhebung des Beschlusses an Aktualität verloren hat. Über die endgültige Trasse des Damms soll später entschieden werden.

    Hvg.hu, Budapest, 18.10.2017
  • Neue "Airbnb"-Regelung im 8. Bezirk von Budapest

    ​Nach einer neuen Regelung dürfen ab dem 1. Oktober im 8. Bezirk der Haupstadt nur dann "Airbnb"-Zimmer in Wohnhäusern  vermietet werden, wenn die restlichen BewohnerInnen einverstanden sind. Über die neue Verordnung findet am 21. Oktober im Rahmen der "Ersten Host Konferenz" in Budapest ein Vortrag statt. Der Veranstalter  der Konferenz, Márton Tamás Mester, teilte mit, dass die Konferenz ins Leben gerufen werden musste, weil der Markt nicht einheitlich sei. Die neue Regelung des 8. Bezirks werde z. B. die Vermietung der "Airbnb"-Wohnungen oder Wohnungen von ähnlichen Plattformen erheblich erschweren.

    Népszava, Budapest, 18.10.2017

17. Oktober 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • ​Sarajevo: Künstlicher See auf "Bjelašnica"

    Auf dem Olympiaberg "Bjelašnica", ca. 50 km von Sarajevo entfernt, entsteht ein künstlicher See von 40.000 m3 Größe, der für die Belieferung der Schneekanonen mit Wasser genutzt werden soll. Die Winter- und Skisaison wird somit viel früher beginnen und bis April oder Mai verlängert werden. Die Schneekanonen sollen bereits am 01. November in Betrieb gehen.

    Oslobođenje, Sarajevo, 17.10.2017
  • In Sarajevo streiken mindestens 3.500 MedizinerInnen

    ​In Sarajevo werden seit vier Tagen nur mehr medizinische Notfälle behandelt, da sich die Ärztinnen und Ärzte sowie MedizinerInnen wegen der niedrigen Löhne im Streik befinden. Groben Schätzungen zufolge handelt es sich hierbei um mindestens 3.500 medizinische Fachkräfte. Ihnen schloss sich auch die Gewerkschaft des Allgemeinen Krankenhauses "Prim.dr. Abdulah Nakaš" an. Bald sollen auch die Ärztinnen und Ärzte, die Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie die Zahnärztegewerkschaft des Kantons Sarajevo folgen. Es gibt überdies Ankündigungen, dass der Streik auf die föderale Ebene ausgeweitet werden soll.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 17.10.2017
  • Sarajevo: Bald Premiere des Musicals "Flashdance"

    ​In Sarajevo wird in der ersten Novemberwoche des Jahres 2017 das Musical "Flashdance" uraufgeführt. Das Musical wurde in Sarajevo mit bosnischen SchauspielerInnen vom Institut für Musik, Theater und Multimedia in Zusammenarbeit mit der Vereinigung iMTM, dem Volkstheater Sarajevo und der Vereinigung "Kurser" erarbeitet.

    Nezavisne novine, Banja Luka, 16.10.2017
  • Sarajevo: Kantonsbezirk Ilidža bekommt erste Kompostanlage

    ​Die erste Kompostanlage im Kantonsbezirk Ilidža in Sarajevo wurde am Freitag, den 13. Oktober 2017 offiziell in Betrieb genommen und somit auch der erste Teil der Kompost-Station in diesem Gebiet errichtet. Der Grünabfall wird dadurch nicht mehr in Deponien gelagert, sondern nach dem EU-Standard aufbereitet. Die Kompostanlage hat einen Wert von 150.000 KM (77.219 EUR), jedoch verzögert sich laut dem Minister für Raumplanung, Bau und Umweltschutz, Čedomir Lukić (SDA – Partei der demokratischen Aktion), die Errichtung der kompletten Kompost-Station durch die komplizierte Dokumentation.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 14.10.2017

Bulgarien/Sofia

  • Sofia unterstützt Gründung eines Globalen Observatoriums gegen Luftverschmutzung

    ​Sofia schließt sich der Gründung eines Globalen Observatoriums gegen die Luftverschmutzung in Städten an. Das wurde während der SOFAIR-Konferenz, die am 12. und 13. Oktober 2017 in Sofia stattfand, beschlossen. UmweltexpertInnen aus Paris, Wien und Madrid tauschten während der Konferenz Erfahrungen und Best Practices zur Bewältigung der Luftverschmutzung in Städten aus. Die erste Aufgabe des Globalen Observatoriums wird die Schaffung einer Plattform für Informationen und Analysen sein. Die Plattform wird sich auf Expertisen der Weltgesundheitsorganisation WHO stützen.

    Bnr.bg, Sofia, 14.10.2017
  • Sofia: Tagung der Europäischen Rundfunkunion

    ​In Sofia fand am 12. Oktober 2017 die 14. Sitzung des Rechtsausschusses der Rundfunkunion EBU statt. Gastgeber der Veranstaltung war der "Bulgarische Nationalrundfunk" (BNR). In seiner Rede sagte der stellvertretende bulgarische Kulturminister Rumen Dimitrov (keine Angaben zur Parteiangehörigkeit), dass sich Bulgarien für einen Kompromiss einsetzen werde, der die Ziele des digitalen Binnenmarktes, die Urheberrechte und die Vertragsfreiheit schütze. Der Generalintendant des BNR, Alexander Velev, versicherte, dass alles getan werde, um den digitalen Hörfunk (DAB*) auch in Bulgarien zu realisieren.

    Bnr.bg, Sofia, 13.10.2017
  • Bulgarien: Österreichisches Unternehmen für die Einführung der Mautgebühr zuständig

    Das österreichische Konsortium "Kapsch Traffic Solutions" ist der Auftragnehmer für die Ausführung des öffentlichen Auftrags für die Projektierung, den Aufbau und die Einführung eines elektronischen Systems zur Erhebung von Mautgebühren bei der Nutzung des Landesstraßenverkehrsnetzes. Die Mautgebühr wird auf der Basis von gefahrenen Kilometern von Fahrzeugen mit einem maximal zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t (Maut) und auf der Basis von Fahrzeiten von Pkws mit einem maximal zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t (elektronische Vignette) errechnet.

    Economynews.bg, Sofia, 12.10.2017

Kroatien/Zagreb

  • Zagreb: Erste Verhaftungen in Causa "Agrokor"

    ​Die Zagreber Polizei startete gestern, den 16. Oktober 2017 eine umfangreiche Aktion gegen die ehemalige Führungsriege des größten kroatischen Konzerns "Agrokor". Die Aktion kommt rund zehn Tage nach der Präsentation der außerordentlichen Prüfung durch die Zwangsverwaltung, die belegte, dass rund 1 Mrd. EUR in der Bilanz verschleiert wurden. Verhaftet wurden bislang 13 Personen, allesamt ehemalige Verwaltungs- und Aufsichtsratsmitglieder. Der ehemalige Direktor von "Agrokor", Ivica Todorić, sowie seine beiden Söhne, die im Konzern hochrangige Posten bekleideten, halten sich im Ausland auf. Die kroatischen Behörden werden wahrscheinlich einen internationalen Haftbefehl gegen sie beantragen.

    Večernji list, Zagreb, 17.10.2017
  • Zagreber Bürgermeister unerwünscht bei Treffen zwischen Putin und kroatischer Staatspräsidentin

    Die kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarović (parteilos) weilt vom 18.-19. Oktober 2017 auf Staatsbesuch in Russland. Mit ihr reist eine rund 100-köpfige Delegation, welcher u. a. der Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) angehören sollte. Jedoch sagte Bürgermeister Bandić den Besuch vor einigen Tagen ab, da das Programm "hauptsächlich Empfänge und Abendessen beinhalte", und es seiner Meinung nach Zeitverschwendung sei, nach Russland zu reisen, da keine konkreten Projekte vereinbart würden. Jedoch wird hinter hervorgehaltener Hand gemunkelt, dass Bandić beleidigt ist, da der russische Präsident Vladimir Putin Bandić von den Gesprächen mit der kroatischen Staatspräsidentin ausschloss. Am 18. Oktober wird Grabar-Kitarović von Putin in dessen Residenz in Sotschi empfangen.

    24 sata, Zagreb, 16.10.2017
  • Zagreb: Billige Fahrkarte reißt Loch in Bilanz des öffentlichen Verkehrsunternehmens ZET

    ​Die Anfang des Jahres eingeführte 30-Minuten-Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel hat für das Zagreber öffentliche Verkehrsunternehmen ZET einen Verlust von rund 20 Mio. HRK (ca. 2,6 Mio. EUR) im ersten Halbjahr 2017 zur Folge. Die neue Fahrkarte hat dafür gesorgt, dass zwar mehr Karten verkauft wurden als im gleichen Zeitraum des Jahres 2016, jedoch hat sie auch zu einem Rückgang der Verkaufszahlen der Monats- und Jahreskarten geführt. Der Verlust des öffentlichen Verkehrsunternehmens im ersten Halbjahr 2016 betrug insgesamt 87 Mio. HRK (ca. 11,6 Mio. EUR), was im Vergleich zu 2016 einen Anstieg von 48 % bedeutet.

    24 sata, Zagreb, 14.10.2017

Polen/Krakau

  • Polinnen und Polen im Ausland

    ​Laut Angaben des Polnischen Statistikamtes (GUS) lebten 2016 mehr als 2,5 Mio. Polinnen und Polen im Ausland, die meisten davon (2,2 Mio.) in Europa. Diese Zahl ist um 5 % höher als im Jahr zuvor. Den Großteil zieht es nach Großbritannien (788.000), nach Deutschland (687.000), in die Niederlande (116.000) und nach Irland (112.000). Derzeit leben laut GUS 39.000 Menschen mit polnischer Staatsangehörigkeit in Österreich.

    Gazeta Wyborcza, Warschau, 17.10.2017
  • Erhöhung der städtischen Gebühren in Krakau

    Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung erhöhten die Krakauer GemeinderätInnen die Tarife für Grundstücke und Fahrzeugabschleppungen. Ab 1. Jänner 2018 werden die Krakauer und Krakauerinnen mehr bezahlen müssen. Im Fall der Grundsteuer wurden die Gebühren von 0,75 PLN pro Quadratmeter auf 0,77 PLN (0,17 EUR) erhöht.

    Gazeta Krakowska, Krakau, 16.10.2017
  • Krakau: Vertrag über den EU-Zuschuss zur Machbarkeitsstudie für den U-Bahnbau unterzeichnet

    Am Montag, den 16. Oktober 2017 hat der Krakauer Bürgermeister Jacek Majchrowski (parteilos) einen Vertrag über den EU-Zuschuss zur Machbarkeitsstudie für den Bau eines schnellen, kollisionsfreien Schienennetzes in Krakau unterzeichnet. Die Kosten werden auf 10 Mio. PLN (2,4 Mio. EUR) geschätzt, die Hälfte davon soll aus den EU-Mitteln, dem Programm "Connecting Europe Facility – CEF"​, kommen. Die Ausschreibung soll Ende 2017 veröffentlicht werden, die Frist zur Einreichung der fertigen Machbarkeitsstudie wird wohl auf Ende 2019 gesetzt.​

    Krakow.pl, Krakau, 16.10.2017

Serbien/Belgrad

  • Bau des größten serbischen Windparks fixiert

    Die VertreterInnen der Firmen "Masdar Clean Energy" und "Continental Wind Partners" unterzeichneten Mitte Oktober 2017 den Vertrag über den Ausbau des Windparks "Čibuk". Dieser entsteht etwa 50 km nordöstlich von Belgrad und wird mit 57 Windturbinen der größte Windpark Serbiens. Die gelieferte Gesamtleistung des Windparks beträgt 158 MWh, genug für die Stromversorgung von 113.000 Haushalten. Der Investitionswert liegt bei 300 Mio. EUR, während die Fertigstellung für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant ist.

    Večernje novosti, Belgrad, 17.10.2017
  • Serbien: Erhöhung der Pensionen und Gehälter im öffentlichen Sektor ab Jänner 2018

    Die serbische Ministerpräsidentin Ana Brnabić (parteilos) kündigte für Jänner 2018 eine Erhöhung der Pensionen und Gehälter der öffentlich Bediensteten um 5 % bis 10 % an. Eine Gehaltserhöhung von 10 % sollen Bedienstete in den Bereichen Bildung, Soziales, Justiz, Verteidigung, Polizei, Sicherheit, Kultur sowie Bedienstete in der Steuerverwaltung erhalten. Laut Ministerpräsidentin Brnabić hätten gute Ergebnisse der Fiskalpolitik eine Gehaltserhöhung ab dem ersten Quartal 2018 ermöglicht. Im November 2014 wurden Pensionen und Gehälter der öffentlich Bediensteten aufgrund von Finanzstabilisierungsmaßnahmen und langfristiger Nachhaltigkeit von öffentlichen Finanzen gekürzt.

    eKapija.com, Belgrad, 14.10.2017
  • Serbien: Sender mit landesweiter Sendefrequenz müssen im Kabelangebot enthalten sein

    Die serbische "Regelungsagentur für elektronische Medien" (REM) veröffentlichte Mitte Oktober 2017 den verpflichtenden Beschluss für alle Kabelanbieter bezüglich der Ausstrahlung von Programmen der Sender mit landesweiter Sendegenehmigung. Der Beschluss sieht vor, dass alle Kabelanbieter die sechs serbischen Fernsehsender mit landesweiter Sendegenehmigung verpflichtend in ihrem Angebot haben müssen. Die Sender mit landesweiter Sendefrequenz machen 60 % aller Einschaltquoten bei den Kabelanbietern aus. Grund für diese Entscheidung ist der aktuelle Streit einiger Kabelanbieter, der durch die Entscheidung der Kabelanbieter entstanden ist, die Entgelte an diese Medienhäuser für das Ausstrahlen der Programme der Sender "B92", "TV Prva" und "Happy TV" nicht zu begleichen.

    Večernje novosti, Belgrad, 11.10.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Politbarometer: SozialdemokratInnen nach fast einem Jahr erneut an der Spitze

    ​Nach gut einem Jahr an der Spitze der Meinungsumfrage "Vox populi" konnten die "Sozialdemokraten" (SD) mit 17,1 % aller Stimmen die "Slowenische Demokratische Partei" (SDS), die bei 15,1 % liegt, überholen. Bei Wahlen würde die "Partei des modernen Zentrums" (SMC) mit 9,7 % den dritten Platz belegen. Mit 5,8 % aller Stimmen auf Augenhöhe folgen die Oppositionsparteien "Linke" und "Neues Slowenien" (NSi) sowie die kleinste Regierungspartei, die "Demokratische Pensionistenpartei Sloweniens" (DeSUS). Beliebtester slowenische Politiker bleibt Staatspräsident Borut Pahor (SD), vor Parlamentspräsident Milan Brglez (SMC) und der EU-Kommissarin für Verkehr, Violeta Bulc (SMC).

    Dnevnik, Ljubljana, 16.10.2017
  • Präsidentschaftswahlen: Borut Pahor ohne Konkurrenz, Sieg im ersten Wahlgang immer wahrscheinlicher

    ​Nach der neusten Umfrage der Agentur "Ninamedia" wächst die Unterstützung für den aktuellen slowenischen Staatspräsidenten, Borut Pahor (SD – Sozialdemokraten). Pahor könnte sich mit 57,9 % aller Stimmen bereits im ersten Wahlgang durchsetzen. Auf Platz zwei folgt der Bürgermeister der Stadt Kamnik, Marjan Šarec (LMŠ – Liste Marjan Šarec), mit 22,7 %, auf Platz drei die EU-Abgeordnete Romana Tomc (SDS – Slowenische Demokratische Partei) und auf Platz vier die Vorsitzende der Partei "Neues Slowenien" (NSi), Ljudmila Novak, mit 5,4 %. Alle anderen KandidatInnen erhalten weniger als 5 % der Stimmen. Borut Pahor ist vor allem bei den Frauen beliebt. 55 % aller Wählerinnen werden sich nach der Umfrage für ihn entscheiden.

    Rtvslo.si, Ljubljana, 16.10.2017
  • Ljubljana: Eislaufen am Kongress-Platz

    Der Kongress-Platz wird von 25. November 2017 bis 7. Jänner 2018 in eine über 2.000 m2 große Eisfläche verwandelt. Die Eisbahn im Park "Zvezda" wird aus zwei Eisflächen und mehreren Verbindungswegen bestehen, auf denen ungefähr 600 SchlittschuhfahrerInnen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Die sogenannte "Eisfantasie" soll ein Erlebnis für alle Generationen sein, AnfängerInnen wird auch Hilfe von ExpertInnen angeboten. Darüber hinaus können die BesucherInnen sowohl Schlittschuhe ausleihen als auch allerlei weihnachtliche Köstlichkeiten kaufen und zahleiche Veranstaltungen auf und neben der Eisfläche genießen. Eisbahnen im Freien wurden bereits in der Wintersaison 2014/2015 vor dem slowenischen Parlament aufgestellt, auf denen u. a. auch Eishockey gespielt wurde. Im Jänner 2016 wurde auf dem Veranstaltungsplatz "Gospodarsko razstavišče" eine Eisfläche mit einem Schneepark und einer Eisrutsche errichtet.

    Dnevnik, Ljubljana, 14.10.2017
  • Slowenien: Ab 2030 Verbot für Verbrennungsmotoren

    ​Die neue Regierungsstrategie über alternative Brennstoffe sieht vor, dass bis 2030 ungefähr 200.000 bzw. mindestens 17 % aller Pkws mit Elektro- und Hybridantrieb ausgestattet sein sollen. Ab 2030 wird die Erstzulassung eines Benzin- bzw. Diesel-Fahrzeuges nicht mehr möglich sein. Das Ministerium für Infrastruktur will binnen sechs Monaten einen Aktionsplan zur Durchführung dieser Strategie für den Zeitraum 2018-2020 erarbeiten, in dem u. a. die Maßnahmen für finanzielle Förderungen bestimmt werden sollen. Im Jahr 2016 gab es in Slowenien 227 Ladestationen für E-Autos, 2020 werden 1.200, 2025 7.000 und 2030 sogar 22.300 Ladestationen benötigt. In Slowenien überwiegen zurzeit flüssiggasbetriebene Fahrzeuge (2016 noch 8.980), es folgen 124 Fahrzeuge mit komprimiertem Erdgas, 6 Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb und fast 1.000 Hybrid- und E-Autos. Darüber hinaus sollen bis 2030 12 % der Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, ein Drittel aller Busse mit komprimiertem Erdgas und 12 % der schweren Lkws mit Flüssiggas ausgestattet sein. Im Hafen "Luka Koper" soll bis 2025 allen Schiffen das E-Aufladen ermöglicht werden.

    Rtvslo.si, Ljubljana, 13.10.2017
  • Projekt der Stadtgemeinde Ljubljana bei EU-Ausschreibung "UIA" erfolgreich

    ​Das Projekt der Stadtgemeinde Ljubljana (MOL) "APPLAUSE (Alien PLAnt SpEcies) – from harmful to useful with citizens' led activities" wurde bei der zweiten Ausschreibung der Initiative "Urban Innovative Actions" (UIA) im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte für eine Finanzförderung ausgewählt. Das Projekt setzt sich mit der Handhabung von invasiven ausländischen Pflanzen im Rahmen der Zero-Waste-Strategie und Kreislaufwirtschaft auseinander. Die Veröffentlichung der ausgewählten Projekte fand am 10. Oktober 2017 in Brüssel statt. Unter 206 Bewerbungen wurden 16 ausgewählt, darunter auch das der Stadt Ljubljana. Der Gesamtwert des Projektes APPLAUSE beträgt 5.202.590 EUR, wobei 4.162.072 EUR von der EU kommen werden. Das Projekt ist für eine Dauer von drei Jahren geplant, vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 2020.

    Ljubljana.si, Ljubljana, 13.10.2017

Tschechien/Prag

  • Tschechien: Sondersitzung des Abgeordnetenhauses wegen Lithium

    In Rahmen einer Sondersitzung am 16. Oktober 2017 forderte das tschechische Abgeordnetenhaus die Regierung auf, das Memorandum zu Lithiumabbau im Erzgebirge, das der Industrie- und Handelsminister Jiří Havlíček (ČSSD – Tschechische sozialdemokratische Partei) mit der australischen Firma "European Metal Holdings" unterzeichnete, aufzuheben. Während der neunstündigen Debatte kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den zwei Koalitionsparteien ČSSD und ANO (JA). In den letzten Tagen vor den Abgeordnetenhauswahlen, die am 20. und 21. Oktober stattfinden, befindet sich somit der tschechische Wahlkampf in einer heißen Phase.

    ČT 1, Prag, 17.10.2017
  • Prag: Neue Info-Website zu geteilten Unterkünften

    Am 16. Oktober 2017 veröffentlichte der Prager Magistrat eine neue Website für geteilte Unterkünfte. Den AnbieterInnen bietet die Webseite http://sdileneubytovani.praha.eu/ Basisinfos zu gesetzlichen Pflichten und Gebühren usw. an, für die Gäste gibt es Wissenswertes zur allgemeinen Hausordnung, Nachtruhe usw. Die Infos stehen auf Tschechisch, Englisch, Deutsch und Französisch zur Verfügung. Prag beschäftigt sich in den letzten Monaten mit den Herausforderungen der Share Economy. Laut einer städtischen Analyse verliert die Stadt, rund 120 Mio. CZK (4,6 Mio. EUR) jährlich, durch nicht abgeführte Steuern seitens der "Airbnb"-AnbieterInnen.

    praha.eu, Prag, 16.10.2017
  • Prag: Probebetrieb des Oberleitungsbusses feierlich begangen

    Am 15. Oktober 2017 wurde nach genau 45 Jahren der Omnibus-Betrieb in Prag feierlich wiederaufgenommen. Der tatsächliche Testbetrieb wird erst gegen Ende Oktober beginnen. Auf der Linie "140" im Nordosten der Stadt wird zusätzlich ein E-Bus tschechischer Herkunft "SOR TNB 12" fahren, später soll auch ein Gelenkbus hinzukommen. Die Fahrzeuge werden sowohl in der Endstation "Palmovka" und über eine 1 km langen Steigung während der Fahrt über die Oberleitung aufgeladen. Sollten sich die Busse im Probebetrieb bewähren, die "Prager Verkehrsbetriebe" zeigen sich optimistisch, könnten der Fuhrpark um weitere E-Busse bzw. Oberleitungsbusse in Prag erweitert werden.

    Lidové noviny, Prag, 16.10.2017
  • Prag: Neue Nachtbus-Linien

    Der "Regionale Organisator des integrierten Verkehr von Prag" (ROPID) erweiterte am 9. Oktober 2017 das Angebot der Nachtbus-Linien. Die Verlängerung von mehreren Nachtbus-Linien schafft neue Verbindungen zwischen den Außenbezirken und dem Zentrum. Die Busse werden nun auch bis dato unbefahrene Stadtteile einbeziehen. Des Weiteren wurde eine neue nordsüdliche tangentiale Buslinie geschaffen. Mit den Veränderungen will ROPID das Angebot der Nachtlinien erweitern und die ausgelasteten Nachtstraßenbahn-Linien entlasten.

    Mladá fronta DNES, Prag, 13.10.2017
  • Prager Carsharing: 15 neue E-Autos

    Im erweiterten Zentrum Prags hat die Carsharing-Firma "Car4way" 15 neue E-Autos des Typs "Volkswagen e-Golf" in Betrieb genommen. Die Autos können nur an den 34 Ladestationen des städtischen Energieunternehmens PRE geladen werden. Der Testbetrieb mit monatlichen Auswertungen soll bis Ende 2018 dauern. Das Unternehmen "Car4way" betreibt bereits 240 Carsharing-Wagen in Prag.

    Euro, Prag, 10.10.2017

Ungarn/Budapest

  • Neue App für Lebensrettung in Budapest

    Die neue App "Szív City" ("Herz City"), mit deren Hilfe Freiwillige im Falle eines plötzlichen Herzstillstands bis zur Ankunft des Rettungsdienstes mit der Wiederbelebung beginnen können, ist nun in Budapest verfügbar. Das gab Zoltán Ónodi-Szűcs, Staatssekretär für Gesundheitswesen, am 16. Oktober 2017, dem Tag der Wiederbelebung, bekannt. Die zivil entwickelte Innovation wird vom Ministerium unterstützt. Die App beinhaltet eine Registrierung von Freiwilligen, die grundsätzlich eine Ausbildung im Bereich der Wiederbelebung haben sollten. Wenn der Rettungsdienst angerufen wird, informiert die Zentrale gleichzeitig über die App auch eine Freiwillige bzw. einen Freiwilligen, die oder der sich in einem Umkreis von 500 m zu dem Notfall befindet. Die App hilft dieser Person mittels einer Karte, den Ort schneller zu finden, die Wiederbelebung kann in weiterer Folge mit Unterstützung durch den telefonischen Rettungsdienst beginnen. Die "Szív City"-App funktioniert zurzeit ausschließlich in Budapest, die Erweiterung und Einführung neuer Funktionen ist bereits in Planung.

    Magyar Idők, Budapest, 17.10.2017
  • Budapester Flughafen verzeichnet im September Rekordmonat

    ​Der Budapester Liszt-Ferenc-Flughafen konnte im September 2017 ein deutliches Wachstum verbuchen. Im neunten Monat des Jahres wurden insgesamt 1,247 Mio. Touristinnen und Touristen am Budapester Flughafen abgefertigt. Das entspricht einem Zuwachs von 13,3 %. Laut einer Mitteilung der "Budapest Airport Zrt." ist der Zuwachs damit fast doppelt so hoch wie die durchschnittliche europäische Wachstumsrate (8 %). Außerdem verzeichnete der Flughafen in den ersten neun Monaten des Betriebsjahres 2017 mit fast 10 Mio. Fluggästen das bisher beste Ergebnis.

    Népszava, Budapest, 14.10.2017
  • Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2023: Budapest auf der Zielgeraden

    Budapest hat sich für die Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2023 beworben und wird dabei voraussichtlich auf keine Schwierigkeiten stoßen, da die Austragung der Leichtathletik-WM im Jahr 2023 laut einer Bekanntgabe des Präsidenten des Afrikanischen Leichtathletik-Verbandes (CAA), Hamad Kalkaba Malboum, für den Kontinent allzu früh sei. Wie er am Montag, den 16. Oktober 2017 erklärte, könnten die afrikanischen Länder die WM frühestens 2025 ausrichten. Laut Márton Gyulai vom Ungarischen Leichtathletik-Verband (MASZ) und vom Europäischen Leichtathletik-Verband (EAA) sei der Rückzug um die Austragung der Spiele keine Überraschung. Gyulai bestätigte auch, dass die Stadt Budapest die einzige Kandidatin sei, die bereits Interesse daran bekundet habe. Die Weltmeisterschaft würde den ersten Plänen zufolge in einem neuen Athletikstadion südlich der Rákóczi-Brücke stattfinden.

    Vg.hu, Budapest, 13.10.2017

6. Oktober 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Bosnien-Herzegowina: 17,3 Mio. USD für Energieeffizienz

    ​Der "Grüne Klimafonds Bosnien-Herzegowinas" hat für ein neues Energieeffizienz-Großprojekt zur Nutzung von erneuerbaren Energiequellen und einer daraus resultierenden langfristigen Reduzierung der Luftverschmutzung 17,3 Mio. USD gesichert. Durch dieses Projekt werden die Fassaden an 430 öffentlichen Objekten isoliert. Die Projektimplementierung wird acht Jahre dauern. 70 % der öffentlichen Gebäude in Bosnien-Herzegowina wurden vor mehr als 30 Jahren erbaut, als Energieeffizienz noch kein Thema war. Nun besteht dringender Bedarf, öffentliche Objekte mit Wärmedämmung und Wärmeschutz auszustatten.

    Oslobođenje, Sarajevo, 05.10.2017
  • Sarajevo: Märchenfestival für Kinder und Erwachsene

    ​Von 29. September bis 8. Oktober 2017 findet in Sarajevo im "Bosnischen Kulturzentrum – BKC" das "Dritte Märchenfestival" statt. Veranstalter ist der Verband zur Unterstützung von Bildung, Kultur und Tradition "Bajka". Im Rahmen des Festivals wird am Samstag, den 7. Oktober das bedeutendste russische Märchen "Vasilisa Premudraya" (Die Froschprinzessin) vorgetragen. Ziel des Festivals ist es, das Märchen als wertvolle Plattform für die Förderung von Bildungs- und Erziehungsmethoden sowie das Schaffen von Kulturinhalten zu etablieren.

    Klix.ba, Sarajevo, 05.10.2017
  • Sarajevo: Internationale Messe für Energieeffizienz, nachhaltige Entwicklung, Wasser und Innovationen

    ​In Sarajevo wird von 8. bis 9. November 2017 zum vierten Mal in Folge die größte internationale Messe für Energieeffizienz, nachhaltige Entwicklung, Wasser und Innovationen unter dem Namen "Renexpo" veranstaltet. Mehr als 1.500 ExpertInnen aus BH, den Nachbarländern und Europa werden am Know-how-Austausch zu neuesten technologischen Errungenschaften, Innovationen und Lösungen zur nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Energie und Umwelt teilnehmen. Auf 2.000 m2 Ausstellungsfläche werden sich über 80 regional und international führende Unternehmen in den Bereichen Biogas, Biomasse, Wasser- und Windenergie, Überschwemmungsschutz, Energieeffizienz und Abfallwirtschaft präsentieren.

    Dnevni list, Mostar, 04.10.2017

Bulgarien/Sofia

  • Sofia: Ausstellung im Rahmen der "28. Tage der japanischen Kultur"

    Im Rahmen der "28. Tage der japanischen Kultur" in Bulgarien präsentiert das Sofioter Regionalmuseum für Stadtgeschichte von 5. bis 13. Oktober eine Ausstellung traditioneller japanischer Wollstoffe "yudzen" und Notizbücher "watogy". Am 7. Oktober werden für die LiebhaberInnen der japanischen Kultur im Museum Workshops zum Thema "Färben von Textilien" und zur "Erarbeitung von Notizbüchern" organisiert.

    Sofia.bg, Sofia, 05.10.2017
  • Urbanprojekt "Sofia - eine Stadt für die Menschen" vorgestellt

    Der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl hat in Sofia sein Projekt "Sofia - eine Stadt für die Menschen" vorgestellt, das im Auftrag der Gemeinde Sofia erarbeitet wurde und die wichtigsten Richtlinien zur Verbesserung des Lebens in der Stadt vorsieht: Bessere Möglichkeiten für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, Modernisierung des öffentlichen Verkehrs, Verringerung des Verkehrs im historischen Zentrum, Erhaltung des kulturellen und historischen Erbes. Die neuen Gebäude im Zentrum Sofias sollen demzufolge nicht höher als 75 m und am Fuß des Vitoscha-Gebirges maximal 15 m hoch sein.

    Dariknews.bg, Sofia, 04.10.2017
  • Erstes "Ability Fest" Sofia 2017

    Am 8. Oktober findet in Sofia zum ersten Mal das "Ability Fest Sofia" – statt. Das Festival ist den Fähigkeiten von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen gewidmet. Die VeranstalterInnen haben Spiele, Hindernisse, ein Labyrinth sowie neun Workshops mit verschiedenen Kunsttechniken und Handwerkskunst vorbereitet, die von Menschen mit Behinderungen geleitet werden.

    Sofia.bg, Sofia, 04.10.2017
  • Sofia löst drei Verträge für Wartung von Straßen auf

    Die Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäischen Entwicklung Bulgariens) gab kürzlich bekannt, dass die Gemeinde Sofia drei Verträge für die Sanierung und Wartung von Straßen auflöse, da die Qualität der Arbeiten nicht den Erwartungen entsprechen. Vor zwei Jahren hatte die Stadtverwaltung das Stadtgebiet in sechs Wartungszonen aufgeteilt. Innerhalb dieser Zeitspanne wurden Pönalen in Höhe von 780.000 BGN (390.000 EUR) über die ausführenden Unternehmen verhängt.

    24chasa.bg, Sofia, 03.10.2017

Kroatien/Zagreb

  • Zagreber Marathon am Sonntag

    ​Der Zagreber Athletikverein organisiert am Sonntag, den 8. Oktober 2017 den jährlichen Zagreber Marathon, der am Zagreber Hauptplatz starten und enden wird. Heuer sollen sich für den Marathon sogar 10.000 ZagreberInnen angemeldet haben. Alle Angemeldeten können entweder am Marathon, Halbmarathon oder am BürgerInnen-Rennen teilnehmen. Die Rennstrecke verläuft durch das Stadtzentrum, das aufgrund des Rennens teilweise für Fahrzeuge gesperrt sein wird.

    Jutarnji list, Zagreb, 06.10.2017
  • Kroatien: Plastiksackerln ab 2019 kostenpflichtig

    ​Infolge der Forderung der EU-Kommission an Kroatien, binnen zwei Monaten Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs leichter Kunststofftragetaschen vorzustellen, kündigte das kroatische Ministerium für Umweltschutz und Energie an, dass ab Anfang 2019 alle leichten Plastiksackerln kostenpflichtig sein werden. Da Kroatien bis November 2016 die EU-Plastiksackerln-Richtlinie zur Bekämpfung von Ressourcenverschwendung nicht umgesetzt hatte, fordert jetzt die EU-Kommission Kroatien auf, in zwei Monaten Stellung zu beziehen. Falls Kroatien keine zufriedenstellende Antwort geben sollte, kann die EU-Kommission vor dem Gerichtshof der Europäischen Union Klage einreichen.

    Hr.n1info.com, Zagreb, 06.10.2017
  • Kinderrechte-Festival in Zagreb eröffnet

    ​Mit der Ausstrahlung des preisgekrönten Films "Enough" startete gestern, den 5. Oktober 2017 im Zagreber Kino "Tuškanac" die 9. Ausgabe des "Kinderrechte-Festivals". Das Festival wird bis zum 25. Oktober dauern und wird außer in Zagreb in weiteren 18 Städten landesweit stattfinden. Das Ziel des Festivals ist, Gemeinsamkeit und Gleichheit zu fördern. Im Rahmen des Festivals werden außer Filmvorführungen auch Paneldiskussionen stattfinden. Das Festival bietet allen Altersgruppen freien Eintritt und ist für Kinder mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen adaptiert.

    Jutarnji list, Zagreb, 05.10.2017

Polen/Krakau

  • Zwei inoffizielle Kandidaturen für BürgermeisterInnenwahlen in Krakau

    Der polnische Minister für Infrastruktur und Chef der Krakauer PiS-Strukturen (PiS – Recht und Gerechtigkeit), Andrzej Adamczyk kündigte am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 an, dass aus PiS-Kreisen höchstwahrscheinlich die Sejm-Abgeordnete Małgorzata Wassermann (PiS) bei den BürgermeisterInnenwahlen in Krakau kandidieren wird. Dies ist angeblich die Reaktion auf die Mitteilung des Vizepremierministers und Ministers für Wissenschaft und Hochschulwesen, Jarosław Gowins (Polen Gemeinsam), dass die Vizeministerin für Entwicklung, Jadwiga Emilewicz (Polen Gemeinsam) die Spitzenkandidatin der polnischen Rechten in Krakau sein wird. Offiziell wurde jedoch noch keine der Kandidaturen bestätigt. Die BürgermeisterInnenwahlen in Krakau finden im November 2018 statt.

    Dziennik Polski - Kronika Krakowska, Krakau, 06.10.2017
  • Sanierung der Krakauer Philharmonie

    Im November 2017 beginnen die Sanierungsarbeiten in der Krakauer Philharmonie, deren Investitionswert auf 17 Mio. PLN (3,95 Mio. EUR) geschätzt wird. 14,7 Mio. PLN (3,42 Mio. EUR) davon stammen aus EU-Fördermitteln aus dem operativen Programm für Infrastruktur und Umwelt für die Jahre 2014-2020. Saniert werden unter anderem der Konzertsaal und der ZuschauerInnenraum. Ferner soll das Foyer ausgebaut werden. Die Sanierungsarbeiten sollen bis zum Herbst 2018 abgeschlossen sein.

    Gazeta Wyborcza - Kraków, Krakau, 04.10.2017
  • Krakau: 230 Mio. PLN für den Bau und die Sanierung der Straßenbahnschienen

    Am 3. Oktober 2017 unterzeichnete die Krakauer Stadtverwaltung einen Vertrag mit dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung über die Finanzierung des Baus und der Sanierung der Krakauer Straßenbahnschienen. Die Stadt soll demnach einen Zuschuss in Höhe von 151 Mio. PLN (36 Mio. EUR) für den Bau einer neuen Strecke der Schnellstraßenbahn im nördlichen Teil der Stadt sowie 76,5 Mio. PLN (18,2 Mio. EUR) für die Sanierung des Straßenbahnschienennetzes aus der Staatskasse erhalten. Die jeweiligen Maßnahmen sollen 2020 bzw. 2021 fertiggestellt werden.

    Dziennik Polski - Kronika Krakowska, Krakau, 04.10.2017

Serbien/Belgrad

  • Serbien: "Erklärung für die Befreiung der Medien"

    Mehrere hunderte serbische JournalistInnen, VertreterInnen von Medien- und Nichtregierungsorganisationen sowie BürgerInnen unterzeichneten am 5. Oktober 2017 in Belgrad die "Erklärung für die Befreiung der Medien". Dieses Dokument stellt den Anfang des gemeinsamen Kampfes gegen die Medienunterdrückung in Serbien dar, heißt es in einer Pressemitteilung der Unterzeichnenden. Die Unterstützung für diese Erklärung kam auch von VertreterInnen einiger serbischer Oppositionsparteien. Mit dieser Erklärung wollen regierungskritische JournalistInnen und Medien auf die Gefährdung der Medienfreiheit in Serbien, sowie die Kontrolle der Medien durch die serbische Regierung aufmerksam machen.

    Danas, Belgrad, 06.10.2017
  • Serbien: Bau der Autobahn Niš-Priština ab 2018

    Die serbische Ministerin zuständig für Bau, Verkehr und Infrastruktur, Zorana Mihajlović (SNS – Serbische Fortschrittspartei) gab Anfang Oktober 2017 die Pläne für den Bau einer Autobahn von der südserbischen Stadt Niš bis Priština in der abgespaltenen südserbischen Provinz Kosovo bekannt. Die Bauarbeiten am ersten Streckenabschnitt von Niš bis Pločnik sollten bereits im Jahr 2018 starten. Dieser Streckenabschnitt sei 212 Mio. EUR wert und soll aus Krediten der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziert werden. Laut Schätzungen des serbischen Verkehrsministeriums soll der Bau der Autobahn von Niš bis zur Grenze zum Kosovo 855 Mio. EUR kosten.

    Politika, Belgrad, 05.10.2017
  • Belgrad: Umbau der Sporthalle "Aleksandar Nikolić" in Planung

    Belgrads Stadtmanager Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) hat für 2018 Umbauarbeiten in der Belgrader Sporthalle "Aleksandar Nikolić" angekündigt. Im Zuge der Umbauarbeiten soll die Anzahl der Sitzplätze in der 1973 errichteten Sporthalle von 6.250 auf 9.500 erhöht werden. Anfang Oktober 2017 konnten in der Halle alle Leuchtkörper durch LED-Leuchten ausgetauscht werden, womit die Halle nun alle Bedingungen zur Austragung internationaler Wettkämpfe erfüllt. Die Stadt Belgrad investierte 15 Mio. RSD (ca. 125.000 EUR) in die Modernisierung der Hallenbeleuchtung.

    Politika, Belgrad, 05.10.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Interimistische Leiterin der Laibacher Stadtverwaltung ernannt

    ​Mit 1. Oktober 2017 endete das Mandat der Laibacher Magistratsdirektorin Jožka Hegler. Bereits Ende Mai 2017 wurde eine Ausschreibung für ihre Nachfolge ausgeschrieben, da allerdings niemand den Ausschuss überzeugen konnte, wurde mit 1. Oktober 2017 Urška Otoničar zur interimistischen Leiterin ernannt. Bisher war sie Abteilungsleiterin für Finanzen und Buchhaltung bei der Stadt Ljubljana - diese Stelle übernimmt vorübergehend der Leiter der Stabsstelle für Finanzen und Haushalt, ​Saša Bistan. Jožka Hegler arbeitet seit Oktober 2017 ​offiziell als Beraterin des Bürgermeisters, sie ist aber internen Informationen zufolge noch immer für den bisherigen Arbeitsbereich zuständig - und wird auch ihr Büro mindestens bis zu den nächsten BürgermeisterInnenwahlen im Herbst 2018 weiterführen.

    Ljubljana.si, Ljubljana, 05.10.2017
  • Ljubljana: Umbau des Sommertheaters "Križanke"

    ​Die Stadtgemeinde Ljubljana (MOL) veröffentlichte Ende August 2017 eine Ausschreibung für die Sanierung des Sommertheaters "Križanke". Die Ausführenden können sich bis zum 18. Oktober 2017 für die Ausschreibung bewerben, alle Bauarbeiten müssen bis zum 30. April 2018 bzw. bis zum Beginn der neuen Festivalsaison abgeschlossen werden. Die Projektdokumentation für den Umbau des Auditoriums und den Austausch der Stahlkonstruktion und des Leinendaches wurde vom Unternehmen "Gea Consult" vorbereitet. Die öffentliche Anstalt "Festival Ljubljana" der Stadtgemeinde Ljubljana wird 318.500 EUR beisteuern, den Rest wird die Stadtgemeinde Ljubljana aus dem Haushalt für dieses und nächstes Jahr finanzieren. Der Gesamtwert der Bauarbeiten ist noch nicht bekannt. Der Dachaufbau im Jahr 2009 kostete mehr als 500.000 EUR.

    Delo, d.o.o., Ljubljana, 05.10.2017
  • Slowenien: "Magna" erhielt Baugenehmigung für neue Lackieranlage

    ​Das Ministerium für Umwelt und Raumplanung stellte dem kanadisch-österreichischen Autozulieferer "Magna Steyr" am 5. Oktober 2017 eine Baugenehmigung für den Bau einer neuen Lackieranlage in der Nähe von Maribor aus. Am Standort in Hoče bei Maribor begannen bereits Vorbereitungsarbeiten für den Bau des neuen Werks. Der slowenische Staat unterstützt die Investition mit 16,8 Mio. EUR, wobei die gesamte Investition auf 146 Mio. EUR geschätzt wird. In der Lackieranlage sollen zunächst 400 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    STA, Ljubljana, 05.10.2017
  • Ljubljana: Österreichische IndustriedesignerInnen stellen sich im Stadtmuseum vor

    ​Im Stadtmuseum von Ljubljana werden unter dem Titel "Austrian Design Compositions" bis zum 15. Oktober 2017 Werke von 15 österreichischen IndustriedesignerInnen ausgestellt. Die Ausstellung wurde im Rahmen der diesjährigen Design-Biennale "BIO 25" von Advantage Austria vorbereitet. Im Vordergrund der Ausstellung stehen die Wiederverwendung von Materialien, natürliche Rohstoffe und kreatives Denken. Unter den 21 ausgestellten Gegenständen finden sich vor allem innovative Möbel, die ihre primäre Funktion verloren und durch die Umgestaltung eine neue erhalten haben - beispielsweise ein Schlagzeug als Kommode.

    STA, Ljubljana, 05.10.2017

Tschechien/Prag

  • "Kreatives Zentrum Prags" eröffnet

    An der südwestlichen Ecke des Altstädter Rings im historischen Teil Prags, neben der Aposteluhr, wurde das "Kreative Zentrum Prags" eröffnet. Die städtische Institution soll sich der Bildung in den Bereichen Kultur und Kreativwirtschaft widmen. Die zuständigen MitarbeiterInnen des Zentrums sammelten unter anderem im März 2017 Erfahrungen im Rahmen einer Delegation nach Wien. Unklar ist, wie lange das Zentrum in den ehemaligen Rathäusern untergebracht sein wird, da dieser Bereich in etwa fünf Jahren umfangreich saniert werden muss. Laut den VertreterInnen des Magistrats wird derzeit an dem Konzept der künftigen Nutzung historischer Gebäude gearbeitet, es bestehe aber der Wunsch, dass das kreative Zentrum am Standort bestehen bleibt.

    Mladá fronta DNES, Prag, 05.10.2017
  • Daten zur Nutzung der Prager App für BürgerInnenanliegen

    Der Prager Magistrat veröffentlichte Daten zur Nutzung der App für BürgerInnenanliegen, "Zmente.to", die der Wiener App "Sag's Wien" nachempfunden ist. Seit März 2017 gingen 5.738 Meldungen ein. Jeweils ein Viertel der Beiträge betrifft Straßenwege (26 %) und den öffentlichen Raum (22 %), eine große Anzahl widmet sich außerdem dem öffentlichen Verkehr (18 %), den Gehsteigen (11 %) und den städtischen Grünanlagen (8 %). Die Meldungen der BürgerInnen gehen zu gleichen Teilen über die Website und die mobile App ein.

    praha.eu, Prag, 03.10.2017
  • Statistikamt: Tschechische Wirtschaft im 2. Quartal um 4,7 % gewachsen

    Das "Tschechische Statistikamt" teilte am Dienstag, den 3. Oktober 2017 mit, dass die tschechische Wirtschaft im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,7 % gewachsen sei. Gegenüber dem ersten Quartal diesen Jahres konnte ein Plus von 2,5 % verbucht werden. Das ist der Presseagentur ČTK zufolge das beste Ergebnis seit mehr als 20 Jahren.

    Český Rozhlas Plus, Prag, 03.10.2017

Ungarn/Budapest

  • Neues Diagnostikzentrum in Budapest

    Ein neues Diagnostikzentrum für Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) wurde am Donnerstag, den 5. Oktober im Budapester 13. Bezirk feierlich übergeben. Der Bezirk finanzierte die Investition aus Eigenmitteln in Höhe von 800 Mio. HUF (2,57 Mio. EUR). EinwohnerInnen des Bezirks können in Zukunft im Falle von CT- oder MRT-Untersuchungen mit einer Wartezeit von maximal zwei Wochen rechnen. Diese Art der Untersuchung wird aufgrund fachärztlicher Empfehlung verlangt und steht den BezirksbewohnerInnen kostenlos zur Verfügung.

    Magyar Idők, Budapest, 06.10.2017
  • Budapest: Visegrád-Staaten einigten sich auf gemeinsamen Grenzschutz

    Beim Treffen der Visegrád-Staaten am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 in Budapest einigten sich die Innenminister von Ungarn, der Slowakei und Polen sowie der tschechische stellvertretende Minister für Innere Sicherheit auf eine Zusammenarbeit zum Schutz der Landesgrenzen. Darüber hinaus will die Visegrád-Gruppe beim Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union Hilfe leisten.

    Magyar Idők, Budapest, 06.10.2017
  • Die Erweiterung des Budapester Zoos hat begonnen

    Am 3. Oktober 2017 fand die feierliche Grundsteinlegung des "Pannon Parks" im "Zoologischen und Botanischen Garten der Hauptstadt Budapest" statt. Im neuen Komplex wird die Biosphäre der Urwildnis des Karpaten-Beckens vorgestellt. Im Pannon Park wird neben einer Außenanlage ein 1,7 ha großer hypermoderner Biodome und das größte und modernste Aquarium Mitteleuropas errichtet. Die Kosten belaufen sich auf 43,7 Mrd. HUF (140,35 Mio. EUR).

    Vg.hu, Budapest, 04.10.2017

3. Oktober 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Kinderwoche in Sarajevo: Inklusionspolitik muss verbessert werden

    ​Im Rahmen der Kinderwoche in Sarajevo, die von 2. bis 8. Oktober stattfindet, wird Kindern mit Entwicklungsstörungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Wie auch im Vorjahr liegt der Akzent auf Inklusion. Von insgesamt 200 geplanten Aktivitäten ist die Konferenz "Mit Inklusion für gleiche Chancen für Kinder und Erwachsene mit Behinderung im Kanton Sarajevo" am 3. Oktober eines der Highlights. Bei der Konferenz werden die aktuellen Gesetze für diesen Bereich analysiert, Best Practice-Modelle genannt und die Hindernisse bei der Implementierung der Inklusionsmaßnahmen erörtert.

    Klix.ba, Sarajevo, 03.10.2017
  • Bosnien-Herzegowina: Zahl der MigrantInnen an den Grenzen drastisch gestiegen

    ​Die Zahl der MigrantInnen an den bosnischen Landesgrenzen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den ersten sechs Monaten um 283,33 % gestiegen. Laut der BH-Grenzpolizei seien diese MigrantInnen wegen illegaler Einreise aus Kroatien ausgewiesen worden. Überdies wurden bei illegaler Grenzüberschreitung in Bosnien im Zeitraum von 1. bis 25. September 2017 368 Angehörige aus Ländern mit hohem Migrationsrisiko aufgegriffen wurden. Die meisten illegalen MigrantInnen in BH kommen demzufolge aus Afghanistan (77 Personen), Pakistan (65) und Syrien (40). Die aktuelle Situation in Serbien und Mazedonien deutet daraufhin, dass die MigrantInnen alternative Routen über Bosnien-Herzegowina einschlagen.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 02.10.2017
  • Sarajevo: Investition in wärmeisoliertes Rohrleitungssystem

    ​Die Wirtschaftskammer der Föderation Bosnien-Herzegowinas startete die Ausschreibung zur Errichtung des Fernwärme-Rohrleitungssystems auf Basis einheimischer Energieressourcen zwischen Kakanj (ca. 48 km nordwestlich von Sarajevo entfernt) und Sarajevo. Das deutsche Konsortium "Engineering Dobersek GmbH" und die "China CAMC Engineering Co.ltd. SINOMACH Group" bekundeten ihr Interesse an der Investition. Das Projekt ist der erste Schritt in Richtung Entwicklung hocheffizienter Kogeneration. Dabei wird Primärenergie eingespart, indem das Fernwärmesystem auch zur Stromerzeugung verwendet wird. 

    Dnevni avaz, Sarajevo, 01.10.2017
  • Sarajevo bekommt Museum für Gegenwartskunst

    ​In Sarajevo wurde am Freitag, den 29. September ein Abkommen unterzeichnet, ein neues öffentliches Museum zu gründen, das "Ars Aevi". Durch dieses Abkommen bekommt Sarajevo bald sein erstes Museum für Gegenwartskunst. Gemeinderatsvorsitzender Igor Gravić (SBB – Union für eine bessere Zukunft) dankte Italien, den EU-Ländern sowie der UNESCO für die Unterstützung des Projekts, das Sarajevo ermöglichen wird, sich zu den Hauptstädten zu gesellen, die bereits über Museen für Gegenwartskunst verfügen. 

    Dnevni avaz, Sarajevo, 30.09.2017

Bulgarien/Sofia

  • Sofia: Kulturprojekt "Ganz Europa in einer Straße"

    Am 30. September 2017 verwandelte sich die Sofioter Samuil-Straße, in der sich mehrere Kunstgalerien, die Bilder bulgarischer und ausländischer KünstlerInnen aus ganz Europa zeigen, in ein Kulturareal. Auf der Straße wurden Workshops für junge KünstlerInnen organisiert und während des ganzen Tages wurde Musik bulgarischer KomponistInnen gespielt, die in diesem Stadtteil gelebt und gearbeitet haben. Die Initiative wurde von der Stiftung "Vapreki" (Trotzdem) organisiert.

    Sofia.bg, Sofia, 02.10.2017
  • Sofia: Plattform für Beschwerden

    Ab heute, den 3. Oktober 2017, beginnt das Pilotprojekt der Gemeinde Sofia und der Plattform "Bürger" für die Übermittlung und Verarbeitung von Meldungen der BürgerInnen. Zu diesem Zweck wurde die Website www.grajdanite.bg, eine mobile Anwendung und ein Chatbot eingerichtet, mit denen die BürgerInnen, Institutionen, Unternehmen und Medien neben Problemen, Mängeln und Anliegen aus den Bereichen Infrastruktur, Beleuchtung, Sauberkeit, Grünanlagen, Umwelt und Flächennutzung, auch Verbesserungsmöglichkeiten einreichen können. Die Informationen können von einem Bild oder Video begleitet werden, müssen jedoch über eine genaue Ortsangabe verfügen. Zurzeit wird das Projekt in fünf Sofioter Bezirken umgesetzt: Ljulin, Slatina, Krasno selo, Vitoscha und Lozenez.

    Trud.bg, Sofia, 02.10.2017
  • Sofia: Fünftes Festival für Dokumentarfilme eröffnet

    Von 2. bis 12. Oktober 2017 findet in Sofia das 5. Festival für Dokumentarfilme "Sofia Biting Docs" statt. Das Festival wurde im Sofioter Kino "Dom na kinoto" (Filmhaus) mit der internationalen Dokumentation "Kult" eröffnet. Der Film ist eine Koproduktion, in der über 40 Filmschaffende aus der ganzen Welt über religiöse Vielfalt erzählen. Schwerpunkte der im Rahmen des Festivals zu sehenden Filme sind Themen wie Menschenrechte, Integration ethnischer Minderheiten sowie Diskriminierung von Andersdenkenden. "Sofia Biting Docs" wird von der Stiftung "Pozor" (Schande) und mit der Unterstützung der Botschaft der Tschechischen Republik und des "Institutes Cervantes" organisiert.

    Dnevnik.bg, Sofia, 02.10.2017
  • Sofia: DBIHK und Sofioter Universität unterzeichneten Kooperationsabkommen

    Am 29. September 2017 unterzeichneten die Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer (DBIHK) und die Sofioter Universität "Kliment Ohridski" ein Kooperationsabkommen für die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte in den Bereichen Wirtschaft und Management. Das Abkommen wurde vom Universitätsrektor Prof. Anastas Gerdschikov, dem Präsidenten der DBIHK Tim Kurt und dem Hauptgeschäftsführer der Kammer Dr. Mitko Vassilev unterzeichnet.

    Bnr.bg, Sofia, 30.09.2017

Kroatien/Zagreb

  • Ausbau von Park "Bundek" bereits vor Beginn unter Korruptionsverdacht

    ​Der Park auf dem Areal östlich des Zagreber Stadtsees "Bundek" soll nach Plan der Zagreber Stadtverwaltung zahlreiche Inhalte (z. B. Rampen für Skateboards, einen Adrenalinpark, einen Abenteuerspielplatz, usw.) erhalten, wofür rund 18 Mio. HRK (2,4 Mio. EUR) im Budget vorgesehen sind. Nun stellte sich heraus, dass das Projekt kostspieliger ausfallen würde, da sich nicht alle Immobilien in städtischem Besitz befinden. Ein rund 7.000 m2 großes Grundstück genau in der Mitte des zukünftigen Parks wurde vor rund zehn Jahren von der Familie des kroatischen Fußball-Paten Zdravko Mamić erworben, nachdem die Stadt das Grundstück den im Kommunismus enteigneten BesitzerInnen zurückgab. Mamić, der selbst in Kroatien für Korruptionsdelikte und Steuerhinterziehung vor Gericht steht, wird durch den Grundstücksverkauf, der auf 3,1 Mio. HRK (ca. 413.000 EUR) geschätzt wird, einen Reingewinn von rund 100 % machen. Es bleibt die Frage, ob es sich hierbei nur um eine Verkettung von Zufällen handelt oder es auch für die Staatsanwaltschaft Arbeit geben wird.

    24 sata, Zagreb, 03.10.2017
  • Bis zum Jahresende WLAN in allen öffentlichen Verkehrsmitteln

    Das Zagreber öffentliche Verkehrsunternehmen ZET plant bis zum Jahresende die Einführung von kostenlosen WLAN in allen 213 Verkehrsbussen und 142 Niederflurstraßenbahnen. Dafür sind rund 26 Mio. HRK (ca. 3,46 Mio. EUR) vorgesehen. Seit Beginn des Jahres läuft bereits ein Pilotprojekt in drei Bussen und drei Straßenbahnen, wo die Fahrgäste bereits jetzt freies WLAN nutzen können.

    Jutarnji list, Zagreb, 02.10.2017
  • EU-Kommission bemängelt kroatische Kandidatur für EMA

    Bestand jemals Hoffnung, dass die EU-Kommission nach dem BREXIT vielleicht die kroatische Hauptstadt Zagreb als Sitz der Europäischen Arzneimittelagentur auswählen könnte, so ist diese Hoffnung in den vergangenen Tagen verschwunden. Zunächst bekleckerten sich der Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) und der kroatische Gesundheitsminister Milan Kujundžić (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) bei der Vorstellung der kroatischen Kandidatur in Brüssel in der vergangenen Woche nicht gerade mit Ruhm. Auf konkrete Fragen des internationalen Publikums antwortete Bandić mit seinen populistischen Phrasen, während Kujundžić seine Einleitung in einem kroatisch-englischen Kauderwelsch vortrug. Am Wochenende kam dann eine viel schärfere Kritik von der EU-Kommission hinzu, die erklärte, dass der Fragebogen für die Kandidatur im Vergleich zu den übrigen Kandidatenländern, von den kroatischen Behörden mit am schlechtesten beantwortet wurde. Die Antworten, die vor allem die Infrastruktur, den Wohnraum, das Bildungswesen und die Transportwege betreffen, seien nach Meinung der EU-Kommission viel zu allgemein, ohne konkrete Spezifikationen oder Fristen.

    Večernji list, Zagreb, 01.10.2017

Polen/Krakau

  • Krakau: Bürgermeister sucht Beraterin bzw. Berater für Luftqualität

    Der bisherige Berater des Krakauer Bürgermeisters, Jacek Majchrowski (parteilos), für Luftqualität, Witold Śmiałek, wurde zum Vorstandsmitglied der Krakauer Kommunalholding ernannt. Wer die frei werdende Stelle übernimmt, ist noch nicht bekannt. Die Entscheidung soll jedoch in dieser Woche (3.–8. Oktober 2017) gefällt werden.

    Dziennik Polski, Krakau, 03.10.2017
  • Krakau: 654 Jahre Jagiellonen-Universität

    Am Sonntag, den 1. Oktober 2017 wurde das 654. akademische Jahr der Jagiellonen-Universität mit einem feierlichen Umzug der ProfessorInnen durch die Straßen Krakaus begangen. Unter den Gästen war auch der polnische Minister für Wissenschaft und Hochschulwesen, Jarosław Gowin (PiS - Recht und Gerechtigkeit), der erneut die geplante Hochschulreform skizzierte.

    Dziennik Polski, Krakau, 02.10.2017
  • Krakau: Drei Park-and-ride-Anlagen durch EU-Zuschüsse

    Die "Städtische Verwaltung für Investitionen" (ZIM) erhielt kürzlich für die Errichtung von drei neuen Park-and-ride-Anlagen im Südteil Krakaus einen EU-Zuschuss in Höhe von 7,2 Mio. PLN (1,71 Mio. EUR). Eine der Park-and-ride-Anlagen soll schon Ende Oktober 2017 in Betrieb genommen werden, eine weitere spätestens im Dezember 2017. ​

    Dziennik Polski - Kronika Krakowska, Krakau, 02.10.2017

Serbien/Belgrad

  • Belgrader Gemeinderatswahlen am 11. März 2018?

    Die Belgrader Tageszeitung "Blic" berichtete Anfang Oktober 2017, dass die Belgrader Gemeinderatswahlen erst am 11. März 2018, knapp zwei Wochen vor dem letzten gesetzlich vorgesehenen Termin, stattfinden werden. Im September 2017 verdichteten sich Spekulationen darüber, dass die Gemeinderatswahlen schon in der ersten Dezember-Hälfte 2017 oder im Jänner 2018 stattfinden könnten. Laut Erkenntnissen von "Blic", sei die Ankündigung einer Dezember-Wahl nur ein Versuchsballon der regierenden "Serbischen Fortschrittspartei" (SNS) gewesen um zu sehen, wie die Opposition auf einen Wahltermin im Dezember 2017 reagieren würde.

    Blic, Belgrad, 02.10.2017
  • Stadt Belgrad schließt PPP-Verträge für Mülldeponie ab

    Die Stadt Belgrad und das französisch-japanische Konsortium "SUEZ Groupe – Itochu Environment Investments Ltd" sowie das neugegründete Unternehmen "Beočista energija" (Belgrader saubere Energie) schlossen, am 29. September 2017, mehrere Verträge über eine öffentlich-private Partnerschaft für die Belgrader Mülldeponie "Vinča" für 25 Jahre ab. Gleichzeitig vereinbarte "Beočista energija" eine Kooperation mit den Subunternehmen "Knim" und "Energoprojekt", die an den Bauarbeiten beteiligt sein werden. Laut VertreterInnen der Firma "SUEZ Groupe" soll der Beginn der Bauarbeiten an der Müllverwertungsanlage Ende 2018 beginnen und 32 Monate dauern. Die Investition habe einen Wert von 330 Mio. EUR.

    Danas, Belgrad, 30.09.2017
  • Belgrad: Weihnachtsbeleuchtung so früh wie noch nie

    Das Belgrader Unternehmen für Stadtbeleuchtung "Javno osvetljenje" begann bereits Ende September 2017 mit der Anbringung der weihnachtlichen Straßendekoration in den zentralen städtischen Straßen, sowie in einigen Zonen in den Stadtteilen Novi Beograd, Dedinje und Banjica. Im Zeitraum von 2015 bis 2017 investierte die Stadt Belgrad nahezu 4 Mio. EUR in die Anschaffung einer neuen Weihnachtsdekoration. Bereits am 5. November 2017 sollten die teils reparierten, sowie die neu angeschaffenen Weihnachtsleuchten illuminiert werden – so früh wie noch nie zuvor. Während die Stadtbehörden von energiesparender Beleuchtungstechnik und Einsparungen trotz längerer Betriebszeit der Weihnachtsdekoration sprechen, bezeichnet die Belgrader Opposition, alles als Theater der Stadtregierung, vor den anstehenden Gemeinderatswahlen.

    Danas, Belgrad, 30.09.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Präsidentschaftswahlen: Pahor auf dem Weg zum Sieg, aber erst im zweiten Wahlgang

    Einer Umfrage der größten slowenischen Tageszeitung "Delo" zufolge, wird bei den Präsidentschaftswahlen am 22. Oktober 2017 der bisherige Staatspräsident Borut Pahor (SD – Sozialdemokraten) mit 35 % aller Stimmen das beste Ergebnis erzielen. In der Stichwahl am 5. November 2017 soll Pahor dann auf den Bürgermeister der Gemeinde Kamnik und ehemaligen Komiker, Marjan Šarec (parteilos), treffen, der laut Umfrage im ersten Wahlgang 23 % aller Stimmen erhält. Lediglich zwei Kandidatinnen sollen laut Umfrage mehr als 10 % der Stimmen erhalten und zwar die EU-Abgeordnete Romana Tomc (SDS – Slowenische Demokratische Partei) und die Vorsitzende der Partei "Neues Slowenien" (NSi), Ljudmila Novak.

    Delo, d.o.o., Ljubljana, 02.10.2017
  • Ljubljana: Achtfreundlichste RadfahrerInnen-Stadt weltweit weiterhin ohne öffentliche Fahrradständer

    Die Stadt Ljubljana beharrt auf der Idee, dass der erste öffentliche, gesicherte Fahrradständer der Stadt im Rahmen der Errichtung der Tiefgarage am Hauptmarktplatz aufgestellt werden soll. In der Folge sollen auch in anderen Stadtteilen ähnliche Stellplätze errichtet werden. Weil jährlich ungefähr 2.000 Fahrräder gestohlen werden, erwartet die Öffentlichkeit schnelle Lösungen. Hilfe erhält Ljubljana durch eine EU-Förderung aus dem Bereich für integrierte territoriale Investitionen in Höhe von ca. 5,3 Mio. EUR, die in den Ausbau einer entsprechenden Radinfrastruktur fließen sollen. Neben 40 km an neuen Fahrradwegen, sollen in ganz Ljubljana neue, gesicherte Fahrradständer entstehen. Zudem sollen rund 1.000 neue Stellplätze in der Nähe von öffentlichen Einrichtungen und an stark frequentierten Standorten errichtet werden.

    Dnevnik, Ljubljana, 30.09.2017
  • Slowenien: Heuer bereits 1.275 illegale Grenzübertritte

    Die slowenische Polizei griff zwischen Jänner und August dieses Jahres bereits 1.275 illegale MigrantInnen auf, überwiegend in der Küstenregion und im Nordosten Sloweniens. Die meisten von ihnen, fast 500, waren afghanische StaatsbürgerInnen. Seitdem ab Mitte Mai gemischte Einheiten der Polizei und der Armee die Staatsgrenze bewachen, gelang es lediglich 118 MigrantInnen, Slowenien illegal zu betreten. Die slowenisch-kroatischen Grenzabschnitte, die in Folge der MigrantInnenwelle vor zwei Jahren mit 53 km Panelzaun und weiteren 113 km NATO-Draht-Zaun abgesperrt wurden, sollen weiterhin streng bewacht werden.

    Vecer.com, Maribor, 30.09.2017

Tschechien/Prag

  • "Babys" am Prager Fernsehturm werden saniert

    Die zehn Krabbelkinder-Skulpturen, die seit 2000 am Prager Fernsehturm im 3. Bezirk befestigt sind, werden saniert. Jede der 120 kg schweren Statuen wird derzeit demontiert und bis ungefähr Mai 2018 saniert, um dann wieder an das höchste Bauobjekt Prags angebracht zu werden. Die "Babys" befinden sich immer noch im Eigentum des Künstlers David Černý, nach weiteren 20 Jahren sollen sie in Besitz des Fernsehturms bzw. in den Besitz der "Tschechischen Radiodienste" übergehen.

    Metro - Praha, Prag, 03.10.2017
  • Prager TaxifahrerInnen blockierten den Flughafen

    Am Montag, den 2. Oktober 2017, fand die angekündigte Protestblockade der einzigen Zufahrtstraße zum Prager "Václav-Havel-Flughafen" statt. Mit langsamer Fahrt protestierten mehrere hundert TaxifahrerInnen gegen die Konkurrenz von "Uber" und ähnlichen Plattformen. Für wenige Stunden kollabierte der Verkehr. Einige TaxifahrerInnen fuhren in der Folge zum Magistratsgebäude im Prager Zentrum, um ihren Protest fortzusetzen. Ein kleinerer Protest fand auch in Brünn statt. Am Donnerstag werden sich die ExpertInnen der tschechischen Regierung der Problematik der fehlenden Legislative im Bereich Share-Economy widmen.

    ČT 1, Prag, 02.10.2017
  • Prag: Hochwasserschutzübung beim Zoo

    In der letzten Nacht im September 2017 wurden im Prager Viertel Troja, Hochwasserschutzmaßnahmen getestet. Das Ziel der Übung "Troja 2017" war, die technische Ausstattung sowie das Know-How der Rettungsdienste zu überprüfen. Das Viertel Troja gehört, in Fragen des Hochwasserschutzes, zu den kompliziertesten Gebieten Prags. Bis Ende Oktober soll der Stadt ein Plan für den Hochwasserschutz vorliegen. Auf dessen Basis, wird die Stadt und der am Ufer liegende Zoologische Garten, über die zu ergreifenden Maßnahmen entscheiden.

    praha.eu, Prag, 02.10.2017

Ungarn/Budapest

  • Popularität der "Ungarischen Sozialistischen Partei" nimmt weiter ab

    Am Montag, den 2. Oktober 2017 gab László Botka, der Premierministerkandidat der "Ungarischen Sozialistischen Partei" (MSZP), bekannt, dass er für die bevorstehenden Wahlen nicht mehr zur Verfügung stehe. Er begründete seinen Rücktritt mit der Uneinigkeit innerhalb der demokratischen Opposition. Botka hatte in der letzten Septemberwoche 2017 seine Vision einer gemeinsamen Liste der demokratischen Opposition veröffentlicht, die allerdings von mehreren Parteien sofort abgelehnt worden war. Ohne den Zusammenhalt der demokratischen Oppositionsparteien sei allerdings, so Botka, eine Ablösung der derzeitigen Regierung nicht möglich. Die Popularität der "Ungarischen Sozialistischen Partei" (MSZP) nahm mit diesem Schritt weiter ab. Laut dem Meinungsforschungsinstitut "Medián" stehen die ungarischen SozialistInnen bei nur noch 7 % der Stimmen, im April seien es noch 9 % gewesen.

    Magyar Idők, Budapest, 03.10.2017
  • Erste Rettungsstation im 8. Budapester Bezirk

    Dr. Zoltán Ónodi-Szűcs, Staatssekretär für Gesundheitswesen, gab am 2. Oktober 2017 bekannt, dass in Zusammenarbeit zwischen dem ungarischen Landesrettungsdienst und dem "Szent Márton Kinderrettungsdienst" die 15. Rettungsstation der ungarischen Hauptstadt im 8. Bezirk errichtet worden sei. Er betonte ferner, dass in jüngster Vergangenheit 30 neue Rettungsstationen gebaut und 100 saniert wurden. Auch hätte der Landesrettungsdienst vor 2010 mit 22 Mrd. HUF (70,7 Mio. EUR) wirtschaften müssen. Für das Jahr 2018 belaufe sich das Budget auf 39,7 Mrd. HUF (127,59 Mio. EUR). Máté Kocsis (Fidesz – Bund Junger Demokraten), Bürgermeister des 8. Bezirks, erklärte, dass mit der Eröffnung der ersten Rettungsdienststelle im Bezirk ein Traum der Bezirksführung in Erfüllung gegangen sei. Der neuen Rettungsstation wurden im Zuge der Eröffnungszeremonie ein Kinderrettungswagen, zwei Rettungswagen sowie ein Rettungsmotorrad übergeben.

    Magyar Idők, Budapest, 03.10.2017
  • In Budapest werden Premium-Schokoladen hergestellt

    Der berühmte syrische Hersteller von Premium-Schokoladenprodukten "Ghraoui Chocolate" eröffnete kürzlich ein Geschäft in der Andrássy-Straße in Budapest. Das Unternehmen setzt seine Tätigkeit wegen des seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieges nun in Ungarn fort. Im Zuge der Eröffnung teilte Rania Ghraoui, Kommunikationsdirektorin von "Ghraoui Chocolate", mit, dass die Produktion vorübergehend in einer Produktionshalle in Csepel, dem 21. Budapester Bezirk, untergebracht sei. 65 ungarische MitarbeiterInnen, die drei Monate lang von sechs Schokolade-MeisterInnen aus Damaskus unterrichtet worden seien, seien derzeit für das Unternehmen tätig. Innerhalb des nächsten Monats rechne die Firma mit weiteren 40 MitarbeiterInnen. Das Ganze sei allerdings nur eine interimistische Lösung. Die Inbetriebnahme eines neuen Werks in der östlich von Budapest gelegenen Stadt Hatvan sei für Oktober 2018 geplant. Die Investition belaufe sich auf 7,6 Mrd. HUF (24,43 Mio. EUR). Weiters subventioniere die ungarische Regierung die Errichtung der neuen Produktionshalle mit 1,5 Mrd. HUF (4,8 Mio. EUR). Sie soll über eine Fläche von 12.000 m2 verfügen und 540 neue Arbeitsplätze schaffen.

    Világgazdaság, Budapest, 02.10.2017

29. September 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Sarajevo: "Bosnia goes digital"

    "Die Digitalisierung ist eine tolle Gelegenheit um die Konkurrenzfähigkeit der bosnischen Wirtschaft zu steigern, kann aber auch eine große Gefahr sein, sollten die bosnischen Unternehmen nicht mit den digitalen Geschäftsprozessen Schritt halten können" lautet das Fazit der Paneldiskussion bei der Regionalkonferenz "Bosnia goes digital" des IT-Unternehmens QSS in Sarajevo. Das Unternehmen hat in den 20 Jahren seines Bestehens in über 1.000 BH-Unternehmen, Agenturen und Einrichtungen erfolgreiche Digitalisierungen durchgeführt.

    Klix.ba, Sarajevo, 29.09.2017
  • Bosnien-Herzegowina: Offizieller Besuch aus dem Vereinigten Königreich

    Mitglieder des britischen Oberhauses sind am 29. und 30. September zu einem offiziellen Besuch in Bosnien-Herzegowina. Während des Besuchs treffen sie sich mit Mitgliedern des BH-Repräsentantenhauses. Im Rahmen des Besuchs sollen die Herausforderungen der westlichen Balkanstaaten, vor allem unter dem Kontext des Brexits, analysiert werden.

    Klix.ba, Sarajevo, 29.09.2017
  • Sarajevo: Eröffnung des Museums "Mersad Berber" steht bevor

    Die Werke von Mersad Berber (1940-2012), einem der bekanntesten bosnisch-herzegowinischen bildenden Künstler, werden zukünftig im neuen Museum "Mersad Berber" auf über 450 m2 Ausstellungsfläche zu sehen sein. Das Museum wird auf die Initiative der Stadt Sarajevo, des Stadtbezirks Novi Grad und der Stiftung "Mersad Berber" eröffnet. Über die opulente Hinterlassenschaft des Künstlers wacht Galerist Ensar Berber, Sohn des verstorbenen Malers.

    Klix.ba, Sarajevo, 28.09.2017
  • Sarajevo: BürgerInnen-Protestaktion gegen Wasserreduktionen

    Durch die Kampagne "Rettet das Wasser von Sarajevo", die am 11. September in Sarajevo von BürgerInnenvereinigungen aufgrund der Wasserreduktionen gestartet wurde, wurden über 5.000 Unterschriften gesammelt. Eine der BürgerInnenvereinigungen hat ihre Bereitschaft geäußert, vor dem Parlament des Kantons Sarajevo zu sprechen, um ihre Lösungsvorschläge für das Problem zu präsentieren. Der Premier des Kantons Sarajevo, Elmedin Konaković (SDA – Partei der demokratischen Aktion) hat dazu keine Stellung bezogen.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 27.09.2017

Bulgarien/Sofia

  • Sofia beteiligt sich an "Europäischer Nacht der Wissenschaft"

    ​Am 29. September wird in Sofia sowie in zehn weiteren bulgarischen Städten die "Europäische Nacht der Wissenschaft" veranstaltet. In Sofia findet die Veranstaltung im archäologischen Komplex, der aus Überresten von Bauten und Straßen der antiken Siedlung Serdika besteht und sich unter einer Glaskuppel im Zentrum der Stadt befindet, statt und wird von EU-Kommissarin Maria Gabriel eröffnet. Ferner präsentieren sich in der "Langen Nacht der ForscherInnen" (ERN – European Researchers' Night) europaweit, in über 300 Städten, Forscherinnen und Forscher und zeigen Experimente. An allen Standorten wird "Wissenschaft zum Anfassen" präsentiert.

    Nova.bg, , 29.09.2017
  • Sofia: Internationale Konferenz für Cyber-Sicherheit eröffnet

    ​Am 28. und 29. September findet in Sofia die 16. Internationale Konferenz "InfoSec & Data Storage" statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet "Zusammenarbeit als Grundlage zum Schutz von kritischen Daten". Am Forum beteiligen sich hochrangige VertreterInnen der Staatsverwaltung und der Sicherheitsdienste. Während der Konferenz werden die Risiken für die Organisationen im Bereich Informationssicherheit, die effektive Datenspeicherung und die neuen Strategien zum Schutz von Cyber-Attacken diskutiert.

    Bnr.bg, Sofia, 28.09.2017
  • Tourismuszuwachs für Sofia

    ​Laut einer Studie, die von der Firma "Mastercard" in über 132 touristischen Destinationen europaweit durchgeführt wurde, liegt die bulgarische Hauptstadt auf dem dritten Platz unter den europäischen Städten, die im Zeitraum 2009–2016 einen Tourismuszuwachs verzeichnen konnten. Die ersten zwei Plätze im Ranking werden von den Städten Bukarest und Lissabon belegt. Der Studie zufolge wurde Sofia 2016 von 1,19 Mio. TouristInnen besucht, was im Vergleich zum Jahr 2015 ein Zuwachs von mehr als 18 % ist.

    Kapital Daily, Sofia, 28.09.2017

Kroatien/Zagreb

  • Neuer Sieg der rechtsradikalen Gemeinderäte in Zagreb – Begriff "Gender" wird nicht mehr verwendet

    Das Zagreber Stadtparlament organisierte, am 29. September 2017, seine Sitzung, bei der ein neuerliches Zugeständnis des Zagreber Bürgermeisters Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) gegenüber den rechtsradikalen Abgeordneten der Partei "Unabhängige für Kroatien" (NHR) bekannt wurde. In der Entwicklungsstrategie der Stadt Zagreb bis 2020, die gestern auf der Tagesordnung stand, wurden im Vergleich zum vor rund zehn Tagen präsentierten Entwurf, alle kroatischen Übersetzungen des sozialgeschlechtlichen Begriffs "Gender" durch den biologischen Begriff "Geschlecht" ersetzt. Die offizielle Begründung für diese Korrektur war, dass der Gesetzgeber nur den Begriff "Geschlecht" kenne. Dies hatte die Stadt Zagreb bislang jedoch nicht daran gehindert, in sämtlichen Dokumenten den Begriff "Gender" zu verwenden. Zahlreiche oppositionelle Abgeordnete protestierten gegen diesen neuerlichen Kniefall von Bürgermeister Bandić vor der rechtsradikalen NHR, deren Abgeordnete angesichts des neuerlichen ideologischen Sieges in der kroatischen Hauptstadt vor Zufriedenheit strahlten.

    Jutarnji list, Zagreb, 29.09.2017
  • Skandalöser Entwurf für Familiengesetz empört Öffentlichkeit

    Am 27. September 2017 erschien auf der Internetseite des kroatischen Familienministeriums der erste Entwurf des neuen kroatischen Familiengesetzes. Das wegen der ersten Artikel, in vielen Teilen der kroatischen Öffentlichkeit, Empörung hervorrief. So definiert der Gesetzesentwurf die Familie als "Gemeinschaft des Vaters und der Mutter und deren Kinder". Das bedeutet, dass der Gesetzgeber kinderlose Ehepaare, oder diejenigen, die durch Todesfälle oder Scheidungen nicht mehr vollzählig seien, nicht mehr als Familie betrachte. Die Aufregung war so groß, dass der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) Familienministerin Nada Murganić (HDZ) öffentlich dafür rügte, dass der offensichtlich mangelhafte Gesetzesentwurf ohne sein Wissen veröffentlicht wurde. Es ist jedoch nicht klar, ob der Gesetzestext auf einen Fehler zurückgeführt werden kann, oder er das Resultat des Einflusses erzkonservativer Kreise, die am Entwurf mitgearbeitet haben, sei.

    Jutarnji list, Zagreb, 29.09.2017
  • Bruchlandung für Zagreber Schuluniformen

     Einige Monate vor den Kommunalwahlen im Mai 2017 hatte der Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) angekündigt, in den Zagreber Volksschulen Schuluniformen einführen zu wollen. Bereits zu Beginn stieß das Projekt auf Widerstand, da Eltern für zahlreiche Schulen Uniformen ablehnten. An diesen Schulen wurden diese dann nicht eingeführt. In 30 Volkssschulen (rund 30 % der Zagreber Volksschulen) wurden letztendlich für 12 Mio. HRK (ca. 1,6 Mio. EUR) Schuluniformen angekauft, die jedoch von SchülerInnen nicht getragen werden. Grund hierfür ist, dass das Zagreber Amt für Bildung, Kultur und Sport das Tragen der Uniform nicht als verpflichtend vorgeschrieben hat, sondern sie auf freiwilliger Basis getragen werden, das bedeutet, dass sie praktisch nicht getragen werden. Sogar die DirektorInnen von Schulen, an denen die Uniformen eingeführt wurden, erklärten, dass das Geld unnötig vergeudet wurde, und man es besser für die Modernisierung der Schulen hätte ausgeben sollen.

    Večernji list, Zagreb, 29.09.2017

Polen/Krakau

  • Krakau: Keine neuen Straßenbahnen von PESA

    Die Bromberger Firma PESA, die die Ausschreibung zur Lieferung von 50 neuen Niederflurstraßenbahnen in Krakau gewonnen hatte, hat nun ihr Angebot zurückgezogen und zur Überraschung der "Städtischen Verkehrsbetriebe" (MPK) auf den Vertrag verzichtet. Höchstwahrscheinlich wird die MPK den Vertrag nun mit dem Konsortium "Stadler" und "Solaris" unterzeichnen, dem zweitbesten Anbieter in der Ausschreibung.

    Dziennik Polski - Kronika Krakowska, Krakau, 29.09.2017
  • Kleinpolnische Kurorte mit EU-Mitteln gefördert

    Der Vorstand der Woiwodschaft Kleinpolen hat entschieden, bis 2020 101 Mio. PLN (24 Mio. EUR) aus den EU-Mitteln für die Revitalisierung und Entwicklung der Kurorte in Kleinpolen zu verwenden. Insgesamt werden in Kleinpolen 28 diverse Projekte realisiert, um verfallene Kurorte wie Krynica Zdrój und Muszyna wieder attraktiver zu gestalten.

    Dziennik Polski, Krakau, 28.09.2017
  • Krakau: Neuer Vize-Gemeinderatsvorsitzende gewählt

    Der langjährige Krakauer Gemeinderat Bolesław Kosior (PiS – Recht und Gerechtigkeit) wurde am Mittwoch, den 27. September 2017 zum Vize-Gemeinderatsvorsitzenden gewählt. Nachdem Marek Lasota (PiS) im Jänner 2017 zum Direktor des Museums der Heimatarmee in Krakau berufen worden war und sein Gemeinderatsmandat niederlegen musste, hatte PiS keinen Vertreter im Krakauer Gemeinderatsvorsitz mehr.

    Dziennik Polski, Krakau, 28.09.2017

Serbien/Belgrad

  • Serbische Medien und NGOs nahmen an der Aktion "Für die Freiheit der Medien" teil

    Mehr als 150 serbische Medien und NGOs nahmen am 28. September 2017 an der Aktion "Für die Freiheit der Medien" teil. Genau zu Mittag wurde ein schwarzes Bild ausgestrahlt bzw. erschien auf den Webseiten ein schwarzer Bildschirm. Den Schätzungen der Medien und NGOs zufolge konnte die Info über diese Aktion allein bis 14.00 Uhr mehr als 300.000 Social Media-NutzerInnen erreichen. Die Aktion will auf die schwierige Lage der Medien und die Unterdrückung durch die Regierung aufmerksam zu machen.

    Danas, Belgrad, 29.09.2017
  • Belgrads Bürgermeister kündigte Rücktritt an

    Der Bürgermeister von Belgrad Siniša Mali (parteilos) kündigte, am 26. September 2017, seinen möglichen Rücktritt als Belgrader Stadtoberhaupt an. Sollte er bis Ende September oder Anfang Oktober 2017 zurücktreten, wäre ein Wahltermin für die Belgrader Gemeinderatswahlen in der ersten Hälfte von Dezember 2017, über den die serbischen Medien verstärkt spekulieren, möglich. Die ordentlichen Gemeinderatswahlen in der serbischen Hauptstadt müssen bis spätestens 23. März 2018 stattfinden. Zudem sagte Bürgermeister Mali, dass es wenig wahrscheinlich sei, dass er sich für eine zweite Amtszeit für die Spitze von Belgrad bewerben würde.

    Politika, Belgrad, 27.09.2017
  • Grünes Licht für öffentlich-private Partnerschaft an Belgrader Mülldeponie

    Die Belgrader GemeinderätInnen genehmigten, am 26. September 2017, die öffentlich-private Partnerschaft an der Belgrader Mülldeponie "Vinča" zwischen der Stadt Belgrad und einem französisch-japanischem Konsortium. Im Zuge des Projekts soll der private Investor die bestehende Mülldeponie sanieren und eine neue moderne Mülldeponie mit Recycling- und Müllverbrennungsmöglichkeiten errichten. Der Projektwert liegt bei 300 Mio. EUR. Des Weiteren genehmigten die Belgrader GemeinderätInnen den Bau von vier Tiefgaragen im Zentrum von Belgrad ebenfalls in Form von PPP-Modellen und verabschiedeten den "SMART Verkehrsplan 2033".

    Politika, Belgrad, 27.09.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Präsidentschaftswahlen in Slowenien: Fünf Kandidatinnen und vier Kandidaten

    Am Donnerstag, den 28. September 2017 veröffentlichte die staatliche Wahlkommission nach Prüfung aller eingegangenen Kandidaturen die Liste jener KandidatInnen, die sich am 22. Oktober 2017 um das Amt der Staatspräsidentin bzw. des Staatspräsidenten bewerben werden. Im Kampf um das PräsidentInnenamt stehen der aktuelle Präsident der Republik Slowenien, Borut Pahor (SD – Sozialdemokraten), der Bürgermeister der Gemeinde Kamnik und ehemalige Komiker, Marjan Šarec (parteilos), die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport, Maja Makovec Brenčič (SMC – Partei des modernen Zentrums), die Vorsitzende der Partei "Neues Slowenien" (NSi), Ljudmila Novak, der Bürgermeister der Gemeinde "Koper", Boris Popovič (parteilos), die EU-Abgeordnete Romana Tomc (SDS – Slowenische Demokratische Partei), die Unternehmerin Suzana Lara Krause (SLS – Slowenische Volkspartei), Angelca Likovič (Stimme für Kinder und Familien) und Andrej Šiško (Vereintes Slowenien). Falls keine bzw. keiner der KandidatInnen im ersten Wahlgang am 22. Oktober mehr als 50 % der Stimmen erhält, wird eine Stichwahl durchgeführt. Laut Einschätzungen der Wahlkommission werden die Präsidentschaftswahlen im Falle einer Stichwahl 5,1 Mio. EUR kosten.

    Rtvslo.si, Ljubljana, 28.09.2017
  • Ljubljana: Erneuter Sieg für Bürgermeister Janković in der Affäre "Pharmazeutin"

    Weil die Staatsanwaltschaft in der Affäre "Pharmazeutin" die gerichtliche Untersuchung gegen den Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Janković (LZJ – Liste Zoran Janković) nicht fristgerecht beantragte, müssen nach einem Entscheid des Obersten Gerichtshofes alle transkribierten Tonaufnahmen aus den Beweisunterlagen entfernt werden. Bürgermeister Janković wird vorgeworfen, dass er einer Pharmazeutin als Gegenleistung für sexuelle Gefälligkeiten eine unbefristete Stelle in der stadteigenen Apothekenkette "Lekarna Ljubljana" versprochen habe. Die RechtsexpertInnen sind sich einig, dass durch den aktuellen Entscheid nicht mehr ausreichend Beweise für eine Verurteilung vorliegen.

    Delo.si, Ljubljana, 28.09.2017
  • Kroatisches Taxiunternehmen "Cammeo" startet in Ljubljana durch

    Ab Freitag, den 29. September 2017 bietet das kroatische Taxiunternehmen "Cammeo" mit 60 gasbetriebenen Fahrzeugen seine Dienste in Ljubljana an. NutzerInnen können die Taxis über eine App oder telefonisch bestellen. Während der ersten drei Tage sind alle Fahrten in Ljubljana kostenlos, danach werden 0,85 EUR pro km fällig. Das Ziel des Unternehmens "Cammeo" ist es, seine Flotte in Ljubljana auf 100 Fahrzeuge und 200 TaxifahrerInnen aufzustocken. Darüber hinaus möchte "Cammeo" noch in diesem Jahr in mindestens einer weiteren slowenischen Stadt eine Niederlassung gründen.

    Dnevnik, Ljubljana, 27.09.2017
  • Slowenien: Misstrauensvotum gegen Justizminister beantragt

    Am Mittwoch, den 27. September 2017 beantragte die "Slowenische Demokratische Partei" (SDS) ein Misstrauensvotum gegen Justizminister Goran Klemenčič (parteilos). Er habe die Öffentlichkeit über die Vorgehensweise der Kommission für Korruptionsverhütung im Fall der vermeintlichen Geldwäsche in der größten slowenischen Bank NLB irregeführt. Darüber hinaus wird ihm fehlende Vorbereitung auf eine an EU-Standards angepasste Justizreform vorgeworfen. Das Misstrauensvotum wird von der Oppositionspartei "Neues Slowenien" (NSi) unterstützt, wobei die Koalitionsparteien "Partei des modernen Zentrums" (SMC) und "Sozialdemokraten" (SD) den Minister unterstützen.

    STA, Ljubljana, 27.09.2017
  • Moschee-Straße in Ljubljana

    Der Vorschlag, eine noch unbenannte Straße im Stadtteil Bežigrad "Moschee-Straße" (Džamijska ulica) zu benennen, entfachte eine hitzige Debatte im Gemeinderat von Ljubljana. Die Oppositionsparteien "Slowenische demokratische Partei" (SDS) und "Neues Slowenien" (NSi) sprachen sich gegen die Benennung der Straße aus, die künftig zum neuen Kulturzentrum der islamischen Gesellschaft und somit zur ersten Moschee in Slowenien führen wird. Letztlich wurde der Vorschlag im Zuge der Gemeinderatssitzung angenommen, da die Mehrheit der GemeinderätInnen die Ansicht vertritt, dass dieser Namen die Offenheit und die multikulturelle Vielfallt von Ljubljana widerspiegele.

    Dnevnik, Ljubljana, 26.09.2017

Tschechien/Prag

  • Prag: Taxiblockade für den 2. Oktober angekündigt

    Die "Vereinigung der tschechischen Taxifahrer", die rund 150 von ca. 5.000 Prager TaxifahrerInnen vertritt, kündigte für Montag, den 2. Oktober 2017, ab 10 Uhr eine Blockade der Zufahrtstraßen zum Prager "Václav-Havel-Flughafen" an. Die Gruppe forderte andere TaxifahrerInnen auf, sich der Protestkolonne anzuschließen. Bereits in den letzten Wochen kam es zu Konflikten zwischen Taxis und "Uber"-FahrerInnen, vor allem am Flughafen. Der Prager Magistrat kündigte inzwischen an, ab dem 4. Oktober 2017 die Kontrollen der Taxi-, "Uber"- und anderen FahrerInnen zu verstärken.

    ČT 1, Prag, 29.09.2017
  • Tschechien: "Slawisches Epos" nicht an China verliehen

    Da das tschechische Kulturministerium den Verleih des Gemäldezyklus "Slawisches Epos" an China abgelehnt hatte, suchte die Hauptstadt Prag nach anderen Möglichkeiten, das tschechische bzw. das Prager Kulturangebot in China zu präsentieren. Nun will Prag rund 300 Kunstwerke an China verleihen. Die Stadt verspricht sich davon erhöhtes Interesse der chinesischen TouristInnen an längeren Aufenthalten in Prag. Über den Verleih nach China wurde im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Verleih des "Slawischen Epos" in Japan diskutiert. Der tschechischen Seite war es jedoch nicht gelungen, die Werke von japanischer Seite versichern zu lassen.

    ČT Art, Prag, 27.09.2017
  • "Prager Verkehrsbetriebe" kaufen 200 neue Busse

    Tschechische Medien berichten, dass die "Prager Verkehrsbetriebe" das Auswahlverfahren für die Anschaffung von 200 neuen Busse abgeschlossen hätten. Die tschechische Firma "SOR Libchavy" soll 150 Niederflur-Gelenkbusse sowie 50 weitere Tiefeinstiegsbusse (Low-Entry) liefern. Der Lieferzeitraum beträgt fünf Jahre, die genauen Termine werden noch vereinbart. Jedes Fahrzeug soll mit einer Klimaanlage und mit Kameras ausgestattet sein, sowie die Anzahl der Fahrgäste automatisch ermitteln. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 1,2 Mrd. CZK (46 Mio. EUR). Des Weiteren läuft ein Auswahlverfahren für 300 Niederflurbusse. Prag will den Fuhrpark erneuern, den Komfort steigern sowie die Betriebskosten und die Emissionen senken.

    Mladá fronta DNES, Prag, 26.09.2017

Ungarn/Budapest

  • Budapest: Chance auf einen Kompromiss beim Mobildammprojekt

    Am 27. September 2017 bestätigte der Budapester Gemeinderat seine frühere Entscheidung über den Mobildamm, der direkt am "Római-Ufer" im 3. Budapester Bezirk eingerichtet werden soll. Gleichzeitig wurde aber ein weiterer Beschluss angenommen, der besagt, dass die endgültige Trasse des Dammes noch verändert werden kann. Neben den Vorbereitungsarbeiten der Hochwasserschutzanlage sollen die PlanerInnen auch eine Studie über einen mobilen Damm in einiger Entfernung zum Ufer entlang der Grundstücksgrenzen anfertigen. Die von der BürgerInnenbewegung vorgeschlagene Alternative eines Dammes entlang der "Nánási-Straße" wurde bei der Sitzung abgelehnt. Wie Oberbürgermeister István Tarlós (parteilos) zuvor erklärt hatte, war seine Aussage, er wolle ein Referendum über den Mobildamm am "Római-Ufer" initiieren, missverstanden worden. Er hat jedoch versprochen, kein Veto einzulegen, wenn neun Mitglieder des Gemeinderates eine Budapester Volksabstimmung initiieren.

    Magyar Nemzet, Budapest, 28.09.2017
  • Budapester "Walfisch" soll verkauft werden

    Das Budapester Handels- und Kulturzentrum "Bálna" (Walfisch) soll der Entscheidung des Budapester Gemeinderats vom 27. September 2017 zufolge im Rahmen einer Ausschreibung verkauft werden. Laut Kaufvertragsentwurf liegt der Mindestpreis des 12.975 m2 großen Gebäudes bei 11 Mrd. HUF (35,36 Mio. EUR) netto. Oberbürgermeister István Tarlós (parteilos) betonte, dass der Gemeinderat nach der Ausschreibung das letzte Wort habe. Laut Vizeoberbürgermeister Gábor Bagdy (KDNP – Christlich-Demokratische Volkspartei) kann der Komplex im Rahmen der Stadtverwaltung nicht profitabel betrieben werden, es sei ein guter Anlass, die Immobilie unter der Bedingung der Beibehaltung seiner öffentlichen Funktion zu verkaufen. Mit der Ausschreibung könne die Stadt testen, ob es auf dem Markt Interesse an dem Objekt gebe, so Vizeoberbürgermeister Bagdy.

    Vg.hu, Budapest, 27.09.2017
  • Budapest: Umgestaltung des Budapester Stadtwäldchens

    Das "Liget-Projekt", das die Umgestaltung des Stadtwäldchens in ein neues Museumsviertel sowie gleichzeitig die Sanierung des größten Parks von Budapest zum Ziel hat, hat bereits begonnen. In den kommenden Jahren wird besonderes Augenmerk auf den infrastrukturellen Umbau des Parkgebiets und dessen Umgebung gelegt. Die Stärkung der Kapazität der öffentlichen Verkehrsmittel in der Umgebung, besonders jene der Oberleitungsbuslinien, spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Um einen besseren Verkehr innerhalb des Stadtwäldchens sicherzustellen, sind des Weiteren auch eine E-Buslinie im Parkgebiet, zusätzliche Busstreifen sowie neue Fahrradspuren und die Installation von sechs weiteren Stationen des Budapester Fahrradverleihsystems "MOL-Bubi" geplant. Außerdem werden neue verkehrstechnische Lösungen zur Sicherung des reibungslosen Verkehrs der öffentlichen Verkehrsmittel zum Einsatz kommen. Nach Angaben der für das "Liget-Projekt" zuständigen Firma "Városliget Zrt." soll außerdem die "Millenium-U-Bahn" (Metrolinie M1) saniert werden, sogar eine zusätzliche Haltestelle werde an der Hungária Ringstraße gebaut, damit Besucher und Besucherinnen das Museumsviertel schneller erreichen können.

    Világgazdaság, Budapest, 27.09.2017
  • Budapester "Frühstück für RadfahrerInnen"

    Am Donnerstag, den 28. September 2017 wurde in Budapest das "Frühstück für RadfahrerInnen" organisiert. Die Aktion wurde vom "Ungarischen RadfahrerInnenklub" (MKK) ins Leben gerufen, diesmal beteiligte sich außerdem die "Budapester Verkehrszentrale" (BKK) daran. Die BKK teilte diesbezüglich mit, dass dies "für die Organisation und die Entwicklung der umweltschonenden Verkehrsinfrastruktur besonders wichtig sei, damit die Budapester Einwohner und Einwohnerinnen in einem sauberen und nachhaltigen Milieu leben können." Deswegen würden auch die hauptstädtischen Fahrradwege modernisiert, das öffentliche Fahrradverleihsystem "MOL-Bubi" erweitert und die Aktion des RadfahrerInnenklubs unterstützt. Die AktivistInnen der MKK haben die RadfahrerInnen an insgesamt 20 Orten in der ungarischen Hauptstadt, darunter am Erzsébet-Platz, am Szent-Gellért-Platz sowie am Kálvin-Platz und im Stadtwäldchen, mit einer Auswahl an Backwaren und Früchten erwartet.

    Budapest.hu, Budapest, 27.09.2017

26. September 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Sarajevo: Renovierung des Olympischen Museums in Planung

    Das Symbol der Olympischen Winterspiele in Sarajevo, die im Jahr 1981 stattfanden, das Olympische Museum bzw. die Villa Petrakijina soll demnächst saniert werden. Die Stadt Sarajevo hat das seit 25 Jahren angekündigte Projekt in Angriff genommen und 100.000 KM (51.129,18 EUR) aus dem städtischen Budget für die Projektdokumentation bereitgestellt. Die BezirksvorsteherInnen und der Premierminister des Kantons Sarajevo, Elmedin Konaković (SDA – Partei der demokratischen Aktion) haben ebenfalls eine Finanzierung des Projekts zugesagt.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 26.09.2017
  • Sarajevo geht mit Rom eine Partnerschaft ein

    Die Stadt Sarajevo ist nun auch mit der Stadt Rom eine Städtepartnerschaft für bedeutende Projekte, die beide Städte betreffen, eingegangen. Unter anderem soll eine Konzerthalle in der Sarajevoer Innenstadt (Marijin Dvor) errichtet und ein Springbrunnen saniert werden. Die Stadt Sarajevo möchte auch zukünftig mit Städten zusammenarbeiten, mit denen sie gemeinsame kulturelle und traditionelle Werte teilt.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 26.09.2017
  • Sanierung des Sarajevoer Flughafens wird 19,42 Mio. EUR kosten

    Die Sanierung des Sarajevoer Flughafens soll Ende dieses Jahres beginnen. Die Ausschreibungsprozeduren um den Abriss des alten Terminals "A" sind abgeschlossen, sodass der Terminal bald abgetragen wird. Während der 18-monatigen Sanierungsarbeiten des Flughafens werden die MitarbeiterInnen und das Restaurant in einem Container untergebracht. Das 38 Mio. KM (19,42 Mio. EUR) teure Modernisierungs- und Ausbauprojekt des Terminals "B" soll die Anzahl der abgefertigten PassagierInnen auf ca. 2 Mio. jährlich verdoppeln.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 25.09.2017
  • Sarajevo: Regulierung des Miljacka-Flussbettes wird fortgesetzt

    Im Sarajevoer Stadtbezirk "Novi Grad" ist der Fluss Miljacka seit mehreren Jahren sehr verwahrlost und zugewachsen. Derzeit werden 700 m des Miljacka-Flussbettes gereinigt, um zukünftige Überschwemmungen der Siedlungen in diesem Bezirk zu vermeiden. Für die Reinigungsarbeiten wurden aus dem Bezirksbudget 80.000 KM (40.903,35 EUR) bereitgestellt. Zudem steht die Regulierung des Flusses Bosna bevor.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 24.09.2017

Bulgarien/Sofia

  • Sofia will Innenstadt zu Tempo-30-Zone erklären

    Die Gemeinde Sofia will eine Tempo-30-Zone in der Innenstadt einführen. Das Hauptargument für eine Reduktion der Regelgeschwindigkeit im Stadtzentrum sei die Verkehrssicherheit, erklärte der Sofioter Vizebürgermeister Evgeni Krussev (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens). Die Geschwindigkeitsbeschränkung sei in der Zone zwischen den Straßen "Alabin", Hristo Botev", "Zar Osvoboditel", Blvd. "Vassil Levski" und "Le Gay" vorgesehen. Zusätzlich sollten dort Radwege errichtet werden. Der Vorschlag soll am 28. September 2017 im Gemeinderat abgestimmt werden.

    Telegraf, Sofia, 25.09.2017
  • Sofia beteiligt sich an Touristikmesse in Siena

    Die Gemeinde Sofia stellte sich vom 22. bis 24. September zum ersten Mal auf der Internationalen Messe "World Tourism UNESCO" in Siena vor. Präsentiert wurden die Bojana-Kirche, die am Stadtrand Sofias liegt und den Chor der alten bulgarischen Frauen von Bistrica. Dieser ist unter dem Namen "Die Großmütter von Bistrica" bekannt und seit 2005, auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Die bulgarische Präsentation fand unter dem Motto "Bulgaria – so much to share" statt.

    Sofia.bg, Sofia, 25.09.2017
  • Bulgarien: Indische Unternehmen wollen 55 Mio. USD investieren

    ​Indische Unternehmen wollten mehr als 55 Mio. USD in diverser Projekte in Bulgarien investieren. Dies gab der stellvertretende Wirtschaftsminister Bulgariens, Alexander Manolov (keine Anhgaben zur Parteizugehörigkeit) im Rahmen eines in Sofia stattfindenden indisch-bulgarischen Businessforums bekannt. Ferner hätte sich in den letzten zehn Jahren der Warenaustausch zwischen den beiden Ländern verdreifacht und sei auf 215 Mio. USD gestiegen, informierte Manolov weiter.

    Bnr.bg, Sofia, 25.09.2017

Kroatien/Zagreb

  • Ehemaliger Direktor des größten kroatischen Konzerns "Agrokor" greift Zwangsverstaatlichung an

    Seit Beginn der Krise, im größten kroatischen und südosteuropäischen Konzern "Agrokor", zeigt sich dessen ehemaliger Direktor, Mehrheitseigentümer und reichster kroatischer Staatsbürger, Ivica Todorić nur sehr selten in der Öffentlichkeit. Nach der Zwangsverstaatlichung des Konzerns im Mai meldete er, dass er stolz auf sein Lebenswerk sei, und er es nun dem kroatischen Staat überlasse. Am Freitag, den 22. September 2017 stellte Todorić die Webseite www.ivicatodoric.hr online, auf der seitdem täglich Rundumschläge gegen die kroatische Regierung veröffentlicht werden. Todorić beschuldigt die Regierung, dass sie ihn erpresst hätte, und er die Zwangsverstaatlichung nur unter Druck unterzeichnet hätte. Er beschuldigte die kroatische Wirtschaftsministerin Martina Dalić (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) und den Verwaltungsbeauftragten der Regierung im Konzern, Ante Ramljak des Interessenskonfliktes. Ende September soll der revidierte Finanzbericht des Konzerns veröffentlicht werden. Sollte sich der Verdacht auf Bilanzfälschung als wahr herausstellen, gilt die Verhaftung von Todorić als gesichert.

    Jutarnji list, Zagreb, 26.09.2017
  • Kroatischer Fußballverband will Fußballcampus-Projekt ändern

    Rund zwei Jahre nachdem das Zagreber Stadtparlament die Genehmigung zur Errichtung des Camps für die kroatische Fußballnationalmannschaft auf dem Sportareal westlich des Zagreber Fußballstadions "Maksimir" erteilte, haben die Bauarbeiten noch immer nicht begonnen. Nun kam der Kroatische Fußballverband auf die Idee, den dort geplanten Leichtathletikkomplex, der die Voraussetzung für die Verabschiedung des Projekts im Stadtparlament war, aus dem Projekt zu streichen. Angeblich hat der Fußballverband die Zustimmung der Zagreber Stadtverwaltung. Mehrere GemeinderätInnen protestierten gegen diese Projektänderung, die bei der Sitzung des Stadtparlamentes am 28. September 2017 auf der Tagesordnung steht. Ob Bürgermeister Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) hierfür die nötigen Stimmen aufbringen kann, bleibt abzuwarten.

    Jutarnji list, Zagreb, 26.09.2017
  • Kroatisches Verkehrsministerium gegen "Uber"-App

    Die populistische Ankündigung des kroatischen Verkehrsministers Oleg Butković (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft), wonach das Verkehrsministerium die App "Uber" in Kroatien verbieten wolle, hat sich vorerst als Schuss ins Leere entpuppt. Das Zagreber Ordnungsgericht lehnte den Antrag zum Verbot der App von Seiten des Ministeriums ab. Die Begründung wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig und das Ministerium angeblich dagegen vor dem Obersten Ordnungsgericht Einspruch einlegen will, kommentierten weder "Uber" noch das Verkehrsministerium das Urteil.

    Jutarnji list, Zagreb, 23.09.2017

Polen/Krakau

  • Polen: Staatspräsident stellt seine Vorschläge für Justizreform vor

    Am Montag, den 25. September 2017, stellte der polnische Staatspräsident Andrzej Duda (parteilos) seine Gegenvorschläge zur umstrittenen Justizreform vor: das Gesetz über den Obersten Gerichtshof und das Gesetz über den Landesrichterrat (KRS). Da er auch eine Änderung der polnischen Verfassung vorbereitet hatte, wurde am Nachmittag ein Treffen mit allen Parteien organisiert, um auszuloten, ob die Vorschläge Dudas durch diese auch unterstützt würden. Die größte Oppositionspartei "Bürgerplattform" (PO) erschien nicht zu dem Termin. Am Montagabend zog Duda seine Vorschläge zurück, da klar wurde, dass sie im Sejm (Unterhaus) nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erhalten würden. Duda kündigte neue Lösungsvorschläge an.

    Gazeta Wyborcza, Warschau, 26.09.2017
  • E-Carsharing in Krakau

    Die Energiefirma "PGE Nowa Energia" will in Krakau das auf dem Carsharing-Modell basierende Elektroauto-Verleihsystem einführen. Das Unternehmen stellte dem Krakauer Vizebürgermeister Tadeusz Trzmiel (parteilos) ihr Angebot vor. In der ersten Phase sollen mit dem System 50 Elektroautos sowie einige Ladestationen in der ganzen Stadt angeboten werden.

    Krakow.pl, Krakau, 23.09.2017
  • Modernstes Filmstudio Polens verkauft

    Die Mediengruppe "Gremi-Media" hat das modernste Filmstudio in Polen, die nicht weit von Krakau entfernten "Alvernia Studios", gekauft. Das Filmstudio gehörte dem Gründer des polnischen Radiosenders RMF FM, Stanisław Tyczyński. In den Studios sollen künftig Projekte unter Anwendung von Virtual Reality- und Augmented Reality-Technologien verwirklicht werden. Der Wert der "Alvernia Studios" wurde auf 50 Mio. EUR geschätzt.

    Gazeta Wyborcza - Kraków, Krakau, 23.09.2017

Serbien/Belgrad

  • Belgrader Gemeinderatswahlen im Dezember 2017?

    Die Belgrader Gemeinderatswahlen werden vermutlich im Dezember 2017, drei Monate vor Ablauf der gesetzlichen Frist für den Termin der Neuwahlen, stattfinden, berichtet die Tageszeitung ʺVečernje novostiʺ. Laut Erkenntnissen der Tageszeitung seien Wahltermine am 3., 10. bzw. 17. Dezember 2017 im Gespräch. Aleksandar Vučić, serbischer Staatspräsident und Chef der gemäßigt konservativen ʺSerbischen Fortschrittsparteiʺ (SNS), die Belgrad seit 2014 regiert, gab im Zuge der Parteiversammlung am 24. September 2017 den Parteimitgliedern grünes Licht für den Beginn der Wahlkampagne in Belgrad. Die SNS will bei den Gemeinderatswahlen mit keiner Spitzenkandidatin bzw. keinem Spitzenkandidaten antreten, sondern mit einem Team. Der Grund dafür ist, dass die Bürgermeisterin bzw. der Bürgermeister aus den Reihen der GemeinderätInnen gewählt wird.

    Večernje novosti, Belgrad, 25.09.2017
  • "Belgrade Investment Days" am 9. und 10. November 2017

    Die Präsentation der Investitionsmöglichkeiten in der Stadt Belgrad soll auch im Jahr 2017 im Rahmen der Veranstaltung "Belgrade Investment Days" am 9. und 10. November 2017 stattfinden. Laut dem Belgrader Bürgermeisterassistenten, Borko Milosavljević (SNS – Serbische Fortschrittspartei), wolle die Stadt Belgrad bei dieser Gelegenheit ihr Investitionsportfolio mit einem geschätzten Wert von 10 Mrd. EUR präsentieren. Der Schwerpunkt der "Investitionstage" 2017 liege auf den Städten der Region. Ziel sei es, gemeinsam Projekte für die ganze Region auszuarbeiten und in diese auch gemeinsam zu investieren. An der Veranstaltung nehmen InvestorInnen und VertreterInnen von internationalen Finanzinstitutionen, Banken, Gesellschaften, Fonds, Wirtschaftskammern, Städten, Regionen und Clustern aus Europa und Asien teil.

    Politika, Belgrad, 25.09.2017
  • Serbien: Wirtschaftswachstum schrumpft

    Laut den Ende September 2017 veröffentlichten Prognosen der serbischen Wirtschaftspublikation ʺKvartalni monitorʺ wird die serbische Wirtschaft im Jahr 2017 ein Wachstum zwischen 1,5 und 2 % erzielen und nicht 2,5 % wie von der serbischen Regierung vorgesehen. Die Ursache für das schwächere Wirtschaftswachstum seien ungünstige Witterungsverhältnisse, die einen negativen Einfluss auf die Landwirtschaftsproduktion gehabt hätten, erklärt Milojko Arsić, Redakteur der Publikation und Professor an der Belgrader Wirtschaftsuniversität. Die serbische Wirtschaft könne sich, Arsić zufolge, im Jahr 2018 deutlich erholen und ein Wachstum von 4 % erreichen.

    Blic, Belgrad, 23.09.2017
  • Belgrad schließt Kooperationsabkommen mit Rabat ab

    Die Bürgermeister von Belgrad, Siniša Mali (parteilos), und der marokkanischen Hauptstadt Rabat, Mohamed Sadiki, unterzeichneten am 22. September 2017 ein Partnerschaftsabkommen sowie eine Absichtserklärung zwischen den beiden Städten. Die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Belgrad und Rabat liegen vor allem im Tourismusbereich. So ist eine Flugverbindung zwischen Belgrad und Rabat bzw. zwischen Belgrad und Casablanca geplant. Weitere Bereiche der Zusammenarbeit sind Wirtschaft, Umweltschutz, erneuerbare Energiequellen sowie der Schutz von Kulturdenkmälern.

    Srpski telegraf, Belgrad, 23.09.2017

Slowenien/Ljubljana

  • TouristInnen sind in Slowenien verliebt

    Slowenien wurde nach dem Umweltschutz-Index zur fünftgrünsten Destination weltweit und nach der Listung von "Global Green Destinations" sogar zum grünsten Land der Welt gekürt. Solche Auszeichnungen bestätigen die Aussagen zahlreicher TouristInnen, die Slowenien vor allem wegen seiner Natur und dem hohen Sicherheitsgefühl besuchen. Slowenien verbuchte letztes Jahr 4,3 Mio. BesucherInnen und 11,2 Mio. Nächtigungen. Italienerinnen und Italiener zählen mit fast 1,1 Mio. Nächtigungen nach wie vor zu den wichtigsten BesucherInnen Sloweniens, da sie durchschnittlich 112 EUR am Tag ausgeben. Auf sie folgen fast 900.000 ÖsterreicherInnen, die durchschnittlich 85 EUR am Tag ausgeben.

    Dnevnik, Ljubljana, 25.09.2017
  • Slowenien: Zweites Gleis der Bahnstrecke zwischen Divača und Koper wird errichtet

    Im Zuge des Referendums über den Ausbau des zweiten Gleises auf der Bahnstrecke zwischen Divača im Küstenhinterland und dem Hafen Koper stimmten am Sonntag, den 24. September 2017 53 % der WählerInnen für die Erweiterung der Bahnstrecke, 46 % waren dagegen. Da die Wahlbeteiligung nur bei 20 % lag, wäre das Resultat nicht bindend. Premierminister Miro Cerar (SMC – Partei des modernen Zentrums) zeigte sich dennoch zufrieden, da Slowenien seiner Meinung nach mit dem zweiten Gleis weiterhin ein wettbewerbsfähiges Transportland bleiben werde. Die GegnerInnen des Baus sind der Ansicht, dass das Projekt überteuert ist und kündigten an, Einspruch beim Verfassungsgericht zu erheben.

    Rtvslo.si, Ljubljana, 25.09.2017
  • Ljubljana: Neues Verkehrsportal "PROMinfo"

    Die Stadt Ljubljana hat im Rahmen der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche und der Kampagne für mehr Sicherheit auf Straßen das neue Webportal "PROMinfo" vorgestellt. Auf diesem Portal sind verschiedenste Verkehrsinformationen zugänglich. Auf der Homepage erscheint zunächst eine Karte von Ljubljana mit Informationen zur Verkehrsdichte auf den wichtigsten Straßen. Ferner sind aktuelle Straßensperren und eventuelle außergewöhnliche Ereignisse markiert. FußgängerInnen finden auf dem Portal Informationen zu FußgängerInnenzonen und Wanderwegen, aber auch Wegweiser zu den Trinkbrunnen und zu öffentlichen sanitären Einrichtungen. RadfahrerInnen können sich über Standorte und verfügbare Fahrräder, die ausgeliehen werden können, informieren und finden auf der Homepage Informationen zu allen Fahrradwegen und Abstellplätzen. Zusätzlich sind auf dem Portal alle relevanten Informationen zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln in der slowenischen Hauptstadt sowie zahlreiche nützliche Informationen für AutofahrerInnen zu finden.

    Ljubljana Times (https://lj-times.com/), Ljubljana, 23.09.2017

Tschechien/Prag

  • Öffi-Knotenpunkt im 5. Bezirk teilweise geschlossen

    Wegen Sanierungsarbeiten wurde am 25. September 2017 der nördliche Ausgang der ausgelasteten U-Bahnstation "Anděl" im 5. Prager Bezirk geschlossen. "Anděl" ist einer der wichtigsten Öffi-Knotenpunkte Prags, an dem zehn Straßenbahnlinien aufeinandertreffen. Die Fahrgäste müssen nun das 400 m entfernte südliche Vestibül der Station nutzen. Innerhalb von neun Monaten sollen in der U-Bahnstation "Anděl" bauliche und mechanische Neuerungen durchgeführt sowie eine neue Rolltreppe angebracht werden. Die erwarteten Kosten liegen bei 225 Mio. CZK (8,7 Mio. EUR).

    Český Rozhlas Radiožurnál, Prag, 25.09.2017
  • Empfehlungen der scheidenden tschechischen Regierung

    Die scheidende tschechische Regierung von Bohuslav Sobotka (ČSSD – Tschechische Sozialdemokratische Partei) empfiehlt dem Nachfolgekabinett, eine bessere Position in der Europäischen Union auszuhandeln, die Sicherheit zu verbessern, Maßnahmen zum Schutz des Bodens vor Schäden durch Dürre zu ergreifen sowie das Konzept der Industrie 4.0 und das Projekt der Hochgeschwindigkeitsbahn weiterzuentwickeln. Dies steht im Bericht über die Erfüllung der Programmerklärung, den das seit 2013 regierende Kabinett am 25. September 2017 billigte. Die größten Erfolge der Regierung Sobotka seien die Stabilisierung des Staatshaushalts, die Senkung der Arbeitslosenrate und die Erhöhung des Mindestlohns.

    Český Rozhlas Plus, Prag, 25.09.2017
  • "ofo" expandiert nach Prag

    Das chinesische Bikesharing-Unternehmen "ofo" hat in Zusammenarbeit mit dem 7. Prager Bezirk die ersten zehn Fahrräder in der tschechischen Hauptstadt aufgestellt. "ofo" habe vor, bis Ende 2017 ca. 300 gelbe Fahrräder nach Prag zu bringen. Es gebe auch Interesse seitens anderer Bezirksvertretungen und "ofo" wolle noch in diesem Jahr einen weiteren Bezirk erschließen, sagte der tschechische Vertreter der chinesischen Firma. Ihm zufolge habe die Hauptstadt "ofo" angeboten, die Daten zur Bewegung der NutzerInnen kostenlos zu übermitteln. Ferner bereite "ofo" auch eine Infokampagne zum Bikesharing vor.

    ČT 1, Prag, 22.09.2017

Ungarn/Budapest

  • Neuer Minister in Ungarn ernannt

    Staatspräsident János Áder (parteilos) ernannte am 25. September 2017 Lajos Kósa (Fidesz – Bund Junger Demokraten) zum Minister ohne Ressort für die Entwicklung der ungarischen Städte mit Komitatsrecht. Der derzeitige Fraktionsleiter des Fidesz wird sein Amt am 2. Oktober 2017 antreten. Er wird für die Koordination des Regierungsprogrammes "Moderne Städte" verantwortlich sein, in dessen Rahmen landesweit Sanierungen und Entwicklungen in Höhe von 3.400 Mrd. HUF (10,96 Mrd. EUR) verwirklicht werden sollen.

    Magyar Nemzet, Budapest, 26.09.2017
  • Radweg zwischen Budapest und dem Plattensee

    Der Regierungsbeauftragte für Radfahren und aktive Erholung, Máriusz Révész (Fidesz – Bund Junger Demokraten), gab bei einer Pressekonferenz am Montag, den 25. September 2017 bekannt, dass die Entwicklung der Radinfrastruktur in den kommenden zwei Jahren eine zentrale Rolle spielen werde. Er hob vor allem die Sanierung des Radweges rund um den Plattensee bzw. den Bau eines neuen Radweges hervor, der die ungarische Hauptstadt mit dem Plattensee verbinden soll. Letzterer sei Teil der europäischen Route "Eurovelo 14" und solle insgesamt 110 km umfassen. Mit einem Investitionsvolumen von 8–10 Mrd. HUF (26,22–32,78 Mio. EUR) solle das Projekt bis zum Sommer 2019 realisiert werden. Die Pläne hierfür sollten noch im Oktober 2017 fertiggestellt werden.

    Magyar Idők, Budapest, 26.09.2017
  • Start des Programms "Gesundes Budapest"

    ​In der ungarischen Hauptstadt wurde das große Projekt für umfassende Krankenhaussanierungen, "Programm Gesundes Budapest (EBP)" gestartet. Heuer sollen insgesamt 17 Krankenhäuser in Budapest saniert werden. Im Rahmen des Programms sollen nicht nur ein zentrales Krankenhaus, das sogenannte "Superspital" errichtet, sondern auch 25 Krankenhäuser sowie deren Partnerkrankenhäuser und Fachambulanzen saniert werden. Das Projekt beinhaltet sieben prioritäre Investitionen, darunter der Umzug des Szent-János-Krankenhauses, die Sanierung der Újbudaer Kinderklinik und die Errichtung einer neuen Fachambulanz im 2. Bezirk. Ferner sollen sowohl im Semmelweis-Universitätsklinikum als auch im Heim-Pál-Kinderkrankenhaus Modernisierungsarbeiten durchgeführt werden. Der Bau des "Superspitals" wird voraussichtlich 2019 beginnen. Die Übergabe des zentralen Krankenhauses ist für 2025 geplant. Für das gesamte Programm sind 1,94 Mrd. EUR vorgesehen.

    Világgazdaság, Budapest, 25.09.2017

22. September 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Sarajevo: 30. Jubiläumsveranstaltung "Die 100 Größten" fand statt

    ​Im Sarajevoer Hotel "Hills" fand am 20. September 2017 die Veranstaltung "Die 100 Größten in Bosnien-Herzegowina" statt, organisiert wurde sie vom bosnischen Wirtschaftsmagazins "Poslovne novine", welches heuer sein 45. Jubiläum feiert. Zu diesem Anlass wurden rekordverdächtig viele Auszeichnungen für die erfolgreichsten bosnisch-herzegowinischer Unternehmen verliehen. Unter anderem waren Nicolai Rodimov und Nina Jakic von der Wirtschaftsagentur Wien anwesend.

    Klix.ba, Sarajevo, 21.09.2017
  • Sarajevo: Premierminister kündigt Mitglieder des Aufsichtsausschusses für städtische Wasser- und Kanalwerke

    ​Der Premierminister des Kantons Sarajevo, Elmedin Konaković (SDA – Partei der demokratischen Aktion) möchte das langjährige Problem der Wasserreduktionen in Sarajevo lösen, indem er die Mitglieder des Aufsichtsausschusses im städtischen Wasser- und Kanalisationsunternehmen "ViK" ihrer Posten enthebt. Die Wasserreduktionen in Sarajevo, die seit einem Monat intensiviert werden, seien eine Folge des Wasserdiebstahls, sagte er bei einer Sonderpressekonferenz am 20. September. Wer das Wasser stehle, sei allerdings nicht bekannt. Der Premier stellte sich selbst ein Ultimatum. Sollte das Wasserversorgungsproblem in Sarajevo bis zum nächsten Sommer nicht gelöst werden, werde er von seinem Premierposten zurücktreten.

    Klix.ba, Sarajevo, 20.09.2017
  • Sarajevo: Neue Parkautomaten in der Altstadt

    In der Sarajevoer Altstadt wurden vor ein paar Tagen entlang der Hauptverkehrsstraße am Miljacka-Ufer neue Parkautomaten aufgestellt, welche die häufig komplizierte Zahlungsart für einen Parkplatz erleichtern sollen. Die neuen Parkautomaten verfügen über einfache, grafische Zahlungsanweisungen mit Erklärungen auf insgesamt fünf Sprachen. Das Display zeigt den genauen Preis pro Stunde an, abhängig von der Parkzone. Es kann sowohl mit Bargeld als auch per SMS gezahlt werden.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 20.09.2017
  • Konferenz "Sarajevo UN-Modell" von 21. bis 24. September

    ​Im Sarajevoer Hotel "Holiday" findet von 21. bis 24. September die Konferenz "Sarajevo UN-Modell" (www.sarajevomun.com) statt, an der mehr als 100 ehrgeizige MittelschülerInnen und StudentInnen aus Bosnien-Herzegowina und weiteren 25 Ländern teilnehmen werden. Die Konferenz simuliert die Arbeit verschiedener UN-, EU- und anderer multilateraler Einrichtungen und soll zukünftig einmal jährlich stattfinden. Die TeilnehmerInnen schlüpfen in die Rolle von DiplomatInnen eines der Länder und simulieren die Positionen dieser Staaten. Bei den Panel-Diskussionen wird über die Besonderheiten aktueller internationaler Probleme informiert und über Cyber-Sicherheit und den Schutz von Flüchtlingskindern gesprochen. Ziel ist es, die StudentInnen und SchülerInnen mit internationalen wirtschaftlichen, politischen und diplomatischen Ereignissen vertraut zu machen.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 18.09.2017

Kroatien/Zagreb

  • Slowenischer Ministerpräsident sagt Treffen mit kroatischem Amtskollegen wegen dessen UN-Rede ab

    Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) hielt, am 21. September 2017, bei der UN-Generalversammlung in New York eine Rede. In der Rede verteidigte Plenković den Ausstieg Kroatiens aus dem Schiedsgerichtsverfahren über die Lösung des Grenzstreits mit Slowenien. Plenković erklärte, dass die slowenische Seite das Vertrauen der kroatischen Seite missbraucht hätte, und der slowenische Schiedsrichter und die Vertreterin Sloweniens Einfluss auf die unparteiischen Schiedsrichter nahmen. Der Meinung Plenković nach, könnte dieser Fall das allgemeine Vertrauen gegenüber internationaler Rechtsprechung untergraben. Er forderte deswegen wieder eine bilaterale Lösung des Streits zwischen beiden Staaten. Wegen der Äußerungen sagte der slowenische Ministerpräsident Miro Cerar (SMC- Partei des modernen Zentrums) noch am gestrigen Abend seinen für 27. September 2017 geplanten Besuch in Zagreb ab. Der slowenische Ministerpräsident ließ verlauten, dass Plenković erklärt habe, dass Kroatien das Urteil des Schiedsgerichts nicht anerkennen werde, womit sein geplanter Besuch sinnlos sei.

    Večernji list, Zagreb, 22.09.2017
  • FRONTEX-Treffen in Zagreb – kroatischer Innenminister dementiert Flüchtlingswelle

    Der kroatische Innenminister Davor Božinović (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft), erklärte gestern, am 21. September 2017, am Rande eines Treffens der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache, FRONTEX, in Zagreb, dass es derzeit keinerlei Hinweise auf eine neue Flüchtlingswelle auf der Balkanroute über Kroatien geben würde. Die kroatische Polizei würde die Ostgrenze kontrollieren und dementierte Pressespekulationen über angebliche zahlreiche illegale Grenzübertritte.

    Jutarnji list, Zagreb, 22.09.2017
  • Kroatische Impfrate gegen Masern fällt unter 90 %

    Wie eine Analyse des Kroatischen Amts für öffentliche Gesundheit zeigt, ist die kroatische Impfrate gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR), innerhalb von fünf Jahren von 95 % auf 89 % gefallen. In manchen Landesteilen, besonders in der südkroatischen Region Dalmatien ist der Anteil sogar unter 80 % gesunken. Grund hierfür ist nach Meinung von GesundheitsexpertInnen eine aggressive Kampagne von ImpfgegnerInnen, die durch die Verbreitung zahlreicher bereits wiederlegten Verschwörungstheorien Unsicherheit bei den Eltern hervorrufen, die dann ihre Kinder nicht impfen würden. Kroatien droht deshalb eine Masernepidemie wie Italien und Rumänien, wo seit Jahresbeginn über 10.000 Erkrankungen mit 33 Todesfällen verzeichnet wurden.

    Jutarnji list, Zagreb, 21.09.2017
  • Kroatien: Sozialdemokratische Partei in schwerer Krise

    Der "Sozialdemokratischen Partei" (SDP) droht ein schweres Zerwürfnis. Zahlreiche Parlamentsabgeordnete sind unzufrieden mit der Politik des aktuellen Parteipräsidenten Davor Bernardić. Es werden bereits Stimmen laut, wonach Bernardić nach weniger als zehn Monaten an der Spitze der Partei abgesetzt werden soll. Mehrere Parlamentsabgeordnete forderten ihn bereits öffentlich, über die Medien, zum Rücktritt auf. Dass auch bei Bernardić die Nerven blank zu liegen scheinen, zeigt seine Äußerung, wonach diejenigen Abgeordneten, die unzufrieden seien, zurücktreten könnten, da es bereits Ersatzkandidaten gäbe. Bis Ende des Jahres muss die Partei einen ordentlichen Parteitag organisieren, bei dem die Vertrauensfrage gegen den Präsidenten gestellt werden könnte.

    Jutarnji list, Zagreb, 21.09.2017

Polen/Krakau

  • Mehr AusländerInnen in kleinpolnischen Universitäten

    Dem neuesten Bericht des Statistikamtes in Krakau zufolge gibt es in Kleinpolen 169.000 Studierende, alleine in Krakau studieren 154.000 Personen. Die Gesamtzahl der StudentInnen sinkt zwar von Jahr zu Jahr, die Anzahl der ausländischen StudentInnen steigt jedoch kontinuierlich. Im vergangenen akademischen Jahr studierten 8.000 ausländische StudentInnen in Kleinpolen, die Mehrheit stammte aus der Ukraine.

    Dziennik Polski, Krakau, 22.09.2017
  • Krakau: "Tuchhallen" werden an Fernwärme angeschlossen

    Seit einigen Tagen werden auf dem Krakauer Hauptmarkt, der auch "Tuchhallen" genannt wird, Bohrungen durchgeführt. Damit wird das Ziel verfolgt, die "Tuchhallen" sowie den Rathausturm an die Fernwärme anzuschließen. Somit wird das berühmte Renaissancegebäude, das bis dato mittels Gasheizung beheizt wurde, in Kürze günstiger mit Wärme versorgt werden.

    Gazeta Krakowska, Krakau, 21.09.2017
  • Krakau: Erste Smog-Tage mit Beginn der Heizsaison

    Am 19. und 20. September wurden die ersten Smog-Tage seit Ende des Winters 2017 verzeichnet. Grund hierfür war der Beginn der Heizsaison in Krakau aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse. Zwar gilt in Kleinpolen seit dem 1. Juli 2017 das Anti-Smog-Gesetz, seine positiven Auswirkungen bleiben bis dato jedoch noch aus.

    Dziennik Polski, Krakau, 20.09.2017

Serbien/Belgrad

  • IWF: Serbisches Wirtschaftswachstum erreicht 2,3 %

    ​Die Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) beendete Mitte September 2017 ihren Besuch in Serbien, in dessen Rahmen Gespräche über das Budget für das Jahr 2018 geführt wurden. Bei dieser Gelegenheit äußerte sich IWF-Missionschef James Roaf positiv über die Wirtschaftsaktivitäten in Serbien, die eine steigende Tendenz andeuteten. Laut IWF-Prognosen würde das serbische Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 2,3 % erreichen. Für das Jahr 2018 wird ein Wachstum von 3,5 % prognostiziert, so Missionschef Roaf.

    Danas, Belgrad, 20.09.2017
  • Belgrad: Einnahmen aus dem Tourismus betragen 800 Mio. EUR

    ​Die Stadt Belgrad wird im Jahr 2017 insgesamt 800 Mio. EUR an Tourismuseinnahmen kassieren, gab Belgrads Bürgermeister Siniša Mali (parteilos) Mitte September 2017 bekannt. Bereits im Jahr 2018 wolle die Stadt eine Mrd. EUR durch Tourismus verdienen, so Bürgermeister Mali weiter. Seinen Behauptungen zufolge sind allein im ersten Halbjahr 2017 1 Mio. Nächtigungen in der serbischen Hauptstadt verzeichnet worden, was ein Wachstum von 33 % gegenüber dem Vorjahr darstellen würde.

    Politika, Belgrad, 20.09.2017
  • Bau des Nationalstadions in Belgrad ab 2018

    ​Der Bau des serbischen Fußball-Nationalstadions in Belgrad soll im Jahr 2018 beginnen, verkündete der Bürgermeister von Belgrad, Siniša Mali (parteilos) nach einem Treffen mit den VertreterInnen des Projektbüros "Fernwick Iribarren Architects" Mitte September 2017. Als erster Schritt soll in Kürze der Ort für das neue Fußballstadion ausgewählt werden. Danach folgt die Projekterstellung, die Bauarbeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen. Die Stadt Belgrad wird gemeinsam mit dem "Serbischen Fußballbund" (FSS) ein Projektteam bilden, das sich lediglich mit dem Bau des künftigen Nationalstadions mit 60.000 Sitzplätzen beschäftigen soll. Mit dem Ausbau des neuen Stadions könnte sich Belgrad auch für Endspiele der UEFA Champions League und der UEFA Europa League sowie für die Gruppenspiele bei den Fußball-Europameisterschaften bewerben, so Bürgermeister Mali.

    Politika, Belgrad, 20.09.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in Slowenien gibt es vier KandidatInnen und einen klaren Favoriten

    Am Mittwoch, den 20. September 2017, reichte Borut Pahor (SD – Sozialdemokraten) seine Präsidentschaftskandidatur ein und wurde somit zum vierten Kandidaten im Kampf um das Präsidentenamt. Die Wahl findet am 22. Oktober 2017 statt. Am 13. September 2017 reichten Ljudmila Novak (NSi – Neues Slowenien) und Marjan Šarec (parteilos) ihre Kandidaturen ein, am 19. September 2017 die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport, Maja Makovec Brenčič (SMC – Partei des modernen Zentrums). Andererseits hat der aktuelle Botschafter in Mazedonien, Milan Jazbec (parteilos) seine Kandidatur abgesagt, da er bis zur Einreichfrist, am 27. September 2017, nicht genug Unterschriften zusammenbekommen würde. KandidatInnen, die von keinen Parteien unterstützt werden, müssen 5.000 verifizierte Unterschriften sammeln, mit Unterstützung einer Partei reichen 3.000 Unterschriften. Der aktuelle Staatspräsident der Republik Slowenien, Borut Pahor, hat laut letzter Meinungsumfrage der Agentur "Ninamedia", die zwischen dem 12. und 14. September 700 Menschen befragte, 38,3 % der Stimmen erhalten. Es folgen der Bürgermeister der Gemeinde "Kamnik" und der ehemalige Comedian Marjan Šarec mit 17,2 %, Romana Tomc (SDS – Slowenische Demokratische Partei) mit 4,4 % und Ljudmila Novak (NSi – Neues Slowenien) mit 2,8 %.

    STA, Ljubljana, 22.09.2017
  • Rede vor UN-Generalversammlung verhärtet Fronten im Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien

    Obwohl der slowenische Premierminister Miro Cerar (SMC – Partei des modernen Zentrums) am Rande der UN-Generalversammlung bestätigte, am 27. September nach Zagreb zu kommen, sagte er seinen Besuch binnen einiger Stunden wieder ab. Grund dafür war die Rede des kroatischen Premierministers Andrej Plenković (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) vor der UN-Generalversammlung am 21. September 2017, in der er u. A. erklärte, den Schiedsspruch des internationalen Tribunals zum Grenzverlauf zwischen Kroatien und Sloweniens niemals anzuerkennen. Der slowenische Premierminister hatte die Einladung von Plenković zuvor angenommen, da er mit ihm über die Implementierung des Schiedsspruchs reden wollte. Der Schiedsspruch sicherte u. A. den Zugang Sloweniens zum offenen Meer in der Oberen Adria.

    Rtvslo.si, Ljubljana, 21.09.2017
  • Ausbau des Hochwasserschutzsystems in Ljubljana

    Nach den letzten Niederschlägen in Slowenien tauchte erneut die Frage auf, welche Maßnahmen in den letzten Jahren für die Reduzierung von Hochwasserrisiken in Ljubljana und anderen umliegenden Gemeinden getroffen wurden. Das Schlüsselprojekt dafür wäre die Sanierung des Flussgebiets "Gradaščiča" im südwestlichen Teil von Ljubljana und in der Gemeinde Dobrova–Polhov Gradec. Der Gesamtwert des Projekts "Gradaščica" beträgt 50,5 Mio. EUR, wobei die "Direktion für Wasser der Republik Slowenien" auf Zuschüsse aus EU-Mitteln hofft. Das Projekt wird in zwei Phasen durchgeführt und soll bis 2022 abgeschlossen sein. In der ersten Bauphase am Hochwasserschutzsystem sollten u. A. Dämme, Aufschüttungen und ein Entlastungsgerinne gebaut werden. Die Gesellschaft "Trgograd" baut nach dem Auftrag der Stadtgemeinde Ljubljana (MOL) das Hochwasserrückhaltebecken "Brdnikova", um das Gebiet in "Rožna dolina" und "Vič" von Überschwemmungen des Flusses Glinščica zu schützen. Die Stadt Ljubljana wird zudem 9 Mio. EUR bereitstellen, die Sanierungsarbeiten sollen bis 2020 dauern. Darüber hinaus wird die "Autobahngesellschaft der Republik Slowenien" (DARS) im Jahr 2018 eine Wasserschleuse in "Rudnik" bauen.

    Dnevnik, Ljubljana, 20.09.2017

Tschechien/Prag

  • Herren-Tennis-Elite duelliert sich beim "Laver Cup" in Prag

    Von Freitag, den 22. September 2017 bis Sonntag, den 24. September 2017 wird in Prag das erste "Laver Cup"-Tennisturnier ausgetragen. Beim Wettkampf der Herren in der Multifunktionshalle "O2 Arena" werden auf dem schwarzen Court die Teams "Europa" und jenes des "Rests der Welt" aufeinander treffen. Berühmte Teilnehmer sind unter anderem Roger Federer oder Rafael Nadal. Die Arena sowie die Umgebung werden seit dem 8. September vorbereitet. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf bis zu 17.900 CZK (688 EUR). Die Hauptstadt billigte am 19. September 2017 weitere Fördergelder in Höhe von 3,3 Mio. CZK (127.000 EUR) für die VeranstalterInnen.

    Radio City 93,7 FM, Prag, 22.09.2017
  • Prag: "Zentrum für Architektur und Stadtplanung" eröffnet

    Im Sitz des städtischen "Instituts für Stadtplanung und Entwicklung" in der Nähe des Prager Karlsplatzes wurde am 20. September 2017 das neue "Zentrum für Architektur und Stadtplanung" (CAMP) eröffnet. CAMP soll die breite Öffentlichkeit über die Stadtentwicklungen informieren und ein Diskussionsforum für Interessierte, ExpertInnen und EntwicklerInnen darstellen. CAMP besteht aus einem Ausstellungssaal mit einer 25 m breiten Projektionswand, einem Studienraum, einem Vorlesungssaal, einer kleinen Außenterrasse und einem Café. Es sollen auch öffentlich zugängliche Veranstaltungen im CAMP stattfinden.

    ČT 1, Prag, 21.09.2017
  • Betonbarrieren im Prager Zentrum

    Der Prager Magistrat ließ am 20. September 2017 an mehreren Orten im Prager Zentrum mobile Betonbarrieren anbringen. Die städtische Firma "Verwaltung der Dienstleistungen" stellte Barrieren vor der Maisel- und der Jerusalemsynagoge sowie auf dem Mariánské-Platz, auf dem sich der Magistratssitz befindet, und auf dem Altstädter Ring auf. Der städtische Denkmalschutz kritisierte die Aufstellung der gelb-schwarzen Betonbarrieren, die das Stadtbild verunstalten würden. Der Pressesprecher des Magistrats rechtfertigte die Aufstellung der Barrieren als Präventionsmaßnahme gegen einen Terroranschlag mit einem Fahrzeug, diese sei von der Polizei empfohlen worden. Die tschechischen Sicherheitskräfte und -dienste meldeten derzeit zwar keine erhöhte Gefahr, jedoch findet in Prag derzeit der "Laver Cup" statt.

    ČT 1, Prag, 21.09.2017
  • Prag: Neues Konzept für Verkehrspolitik

    Laut einem Bericht des Wirtschaftsportals "Euro.cz" vom 19. September 2017 hat die Prager Stadtregierung ein neues verkehrspolitisches Konzept gebilligt. Dem Konzept zufolge will die Stadt dem autofreien Verkehr (Öffis – vor allem Schienenverkehr, Fuß- und Radverkehr) mehr Raum bieten und den Autoverkehr regulieren. Der neu ausgearbeitete Verkehrsplan, der bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden soll, soll im Herbst 2018 verabschiedet werden und die alten Vorschriften aus dem Jahr 1996 ersetzen. Die Verabschiedung neuer Vorschriften ist eine der Bedingungen für künftige EU-Fördergelder.

    Euro.cz, Prag, 19.09.2017

Ungarn/Budapest

  • Budapest: U-Bahnersatz mit Bussen und Fahrrädern nach Wiener Muster

    Im November 2017 beginnt die Sanierung des ersten Abschnittes der U-Bahnlinie "M3" in Budapest. Von der Sanierung sind hunderttausende Budapesterinnen und Budapester betroffen, die diese U-Bahn täglich nutzen. Die "Budapester Verkehrszentrale" (BKK) hat zwar einen Schienenersatzverkehr mit dem Einsatz von insgesamt 60 Bussen geplant, diese werden allerdings nur 55–60 % der Fahrgäste befördern können, während die restlichen Fahrgäste nach alternativen Routen Ausschau halten müssen. Deshalb sollen im betreffenden Bereich auch die Straßenbahnen und Vorortbahnen mit erhöhter Frequenz verkehren. Der "Ungarische RadfahrerInnenklub" bevorzugt als Schienenersatzverkehr allerdings Fahrräder. Beim Wien-Budapest-Round-Table sei ein Beispiel aus Wien vorgestellt worden, das bei der Sanierung der U4 gut funktioniert habe. Der Wiener Radbeauftragte, Martin Blum habe erzählt, wie der U-Bahnersatz durch Fahrräder innerhalb von wenigen Tagen immer beliebter geworden sei. Die Mobilitätsagentur habe für das Projekt sogar einen Preis erhalten. Jetzt habe der "Ungarische RadfahrerInnenklub" eine ähnliche Strategie für Budapest entwickelt, die von der BKK, die auch an der Konferenz teilgenommen hatte, wohlwollend aufgenommen worden sei.

    Index.hu, Budapest, 22.09.2017
  • Deutschsprachiges Filmfest in Budapest

    Das deutschsprachige Filmfest "SZEMREVALÓ" (SEHENSWERT) findet zwischen 21. und 30. September bereits zum sechsten Mal in Budapest statt. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Schweizer Botschaft, des österreichischen Kulturforums und des Goethe-Instituts. Im Rahmen des Festivals werden dem ungarischen Publikum im Művész Kino aktuelle Filmproduktionen der DACH-Länder in Originalsprache mit ungarischen Untertiteln oder mit Simultanübersetzung präsentiert. Das Programm umfasst fast 20 Filme, die sich in erster Linie mit gesellschaftlichen und seelischen Problemen auseinandersetzen. Ein wichtiges Thema ist dieses Jahr der Internationalismus und die Frage, wie wir mit diesem umgehen (z.B. "Die Schwalbe" oder "Willkommen bei den Hartmanns"). Dieses Jahr nehmen prominente Gäste, beispielsweise Regisseure wie Gordian Maugg, Arman T. Riahi oder Josef Hader, an der Veranstaltung teil. Das Publikum hat die Möglichkeit, im Anschluss an die Vorstellungen mit ihnen über die Filme zu diskutieren.

    Népszava, Budapest, 21.09.2017
  • Planung der Galvani-Brücke in Budapest eingestellt

    Der Budapester Oberbürgermeister István Tarlós (parteilos) gab am 20. September 2017 bekannt, dass die Stadt Budapest gemeinsam mit der Regierung gegen die Arbeiten an der Galvani-Brücke eintrete, nachdem die "Nationale Infrastrukturentwicklungsfirma" (NIF) das Konzept ohne weitere Konsultation mit Blick auf die Gebietsentwicklung nachträglich verändert habe. In den ursprünglichen Plänen seien eine Große- sowie eine Kleine-Donau-Brücke zwischen Buda, Csepel und Pest und die damit verbundenen Änderungen von Straßen und des Bahnnetzes im 9. Bezirk (Ferencváros) vorgestellt worden. Alle Änderungen müssten mit der Hauptstadt, dem Regierungsbeauftragten sowie mit den betroffenen Bezirken besprochen werden. Die Pläne lösten letzte Woche eine Debatte aus, als sich herausstellte, dass im Zuge der Erweiterung der Illatos-Straße der "kleine Wald" abgeholzt werden sollte.

    Magyar Idők, Budapest, 21.09.2017

19. September 2017

Gesamtansicht als PDF öffnen »

Bosnien-Herzegowina/Sarajevo

  • Kanton Sarajevo: Erste Bauphase eines komplexen Wasserleitungssystems

    ​Im Sarajevoer Kantonsbezirk Trnovo startet derzeit der Ausbau des Wassernetzes Hojta – Bjelašnica (Olympiaberg) – Igman (Olympiaberg). Die Arbeiten sollen bis 1. November abgeschlossen werden. Die Kosten der ersten Bauphase, die vom Wirtschaftsministerium des Kantons Sarajevo finanziert wird, betragen 2,8 Mio. KM (1,43 Mio. EUR). Die Finalisierung des Gesamtprojekts ist für November 2018 geplant. Durch das Projekt wird Trinkwasser für die Berge Bjelašnica, Igman, Gornje u Donje Grkarice, Čakli und Proskok sowie für das Beschneiungssystem auf Babin Dol gesichert. Hierbei handelt es sich um die erste große Investition im Bereich Wasserversorgung auf dem Olympiaberg seit den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo.

    Oslobođenje, Sarajevo, 17.09.2017
  • Bosnien-Herzegowina: Bevölkerung in drei Jahren um 23.000 EinwohnerInnen geschrumpft

    ​Die demografische Lage Bosnien-Herzegowinas war noch nie schlechter, wie aus den Daten der Föderalen Statistikagentur hervorgeht. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 wurden 10.360 Neugeborene und 12.237 Todesfälle verzeichnet. Eine dramatisch niedrige Geburtenrate wird vor allem in der Herzegowina, dem Livno-Kanton sowie in den Kantonen Posavina und Podrinje registriert. Manche Dörfer sind zudem völlig unbewohnt. Die steigende Sterberate geht mit der sinkenden Geburtenrate einher und ist eine Folge der Überalterung der Landesbevölkerung. Im Zeitraum von 2013 bis 2016 ging die Bevölkerungszahl allein aufgrund der negativen Geburtenrate um 23.000 EinwohnerInnen zurück.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 17.09.2017
  • Bauunternehmen aus der Türkei könnte Pelješac-Brücke bauen

    ​Laut kroatischen Medien sind für den umstrittenen Bau der Pelješac-Brücke drei Angebote eingelangt. Die italienische "Astaldi" und die türkische IC wollen die Brücke für etwas mehr als 657 Mio. KM (335,91 Mio. EUR) bauen, die "Strabag" für 683 Mio. KM (349,21 Mio. EUR) und das chinesische Konsortium mit dem Unternehmen "China Road and Bridge Corporation" für etwas mehr als 525 Mio. KM (268,42 Mio. EUR). Obwohl die bosnische Staatsregierung dadurch eine Verletzung der Meeresgrenze Bosnien-Herzegowinas befürchtet, wird dem kroatischen Minister für Meer, Verkehr und Infrastruktur, Oleg Butković (HDZ - Kroatische demokratische Gemeinschaft) zufolge mit dem Brückenbau auf kroatischem Boden begonnen.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 16.09.2017
  • Sarajevo: 26 neue Öko-Busse für GRAS

    ​Ab 18. September 2017 nimmt das städtische Verkehrsunternehmen Sarajevos, GRAS 26 neue umweltschonende Busse, elf Gelenkbusse und 15 Solobusse mit Erdgasbetrieb und geringer Schadstoffemission der Marken "Man" und "Neoplan" in Betrieb. Es handelt sich um Niederflurbusse, die meisten davon sind klimatisiert und verfügen über Videoüberwachung. Die Solobusse haben eine Kapazität von 80, die Gelenkbusse von bis zu 170 Sitz- und Stehplätzen. GRAS finanzierte die Beschaffung der Busse, die 800.000 KM (400.000 EUR) kosteten, in Zusammenarbeit mit der Regierung des Kantons Sarajevo.

    Dnevni avaz, Sarajevo, 16.09.2017

Bulgarien/Sofia

  • Europäische Mobilitätswoche auch in Sofia

    Von 16. bis 22. September 2017 dreht sich in Sofia, im Zuge der der Europäischen Mobilitätswoche, alles um umweltverträgliche Mobilität. In dieser Woche werden Anreize geschaffen und Aktionen gesetzt, um die Leute zu motivieren, auf das Fahrrad, den Bus, die Bahn umzusteigen oder zu Fuß zu gehen. Die Mobilitätswoche endet mit dem 22. September, an dem in Sofia der Autofreie Tag stattfindet. Im Zuge dessen wird die Innenstadt für Autos gesperrt, und die Luftverschmutzung gemessen. Das Motto der diesjährigen Aktionswoche lautet "Gemeinsam nutzen bringt dich weiter!"

    Telegraf, Sofia, 19.09.2017
  • Europäische Investitionsbank eröffnet Büro in Sofia

    Die Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens) traf am 18. September 2017 mit dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) Werner Hoyer zusammen, der an diesem Tag ein EIB-Büro in Sofia eröffnete. Im Zuge dessen sagte Hoyer, er sei beeindruckt, wie gut sich die Stadt in den letzten Jahren entwickelt habe. Fandakova antwortete, dass die EIB ein strategischer Partner der Stadt Sofia bei Projekten, die das Ziel haben Sofia in eine grüne und innovative Stadt zu verwandeln, sei. Sofia und EIB würden derzeit Verhandlungen über die Finanzierung neuer Projekte führen. Hierbei handelt es sich um den Bau der dritten U-Bahn-Linie und über die dritte Bauphase der Sofioter Müllverbrennungsanlage. In den letzten 25 Jahren hat die EIB viele Projekte in Bulgarien unterstützt, allein im Jahr 2016 flossen Investitionen im Wert von 467 Mio. EUR.

    Bnr.bg, Sofia, 18.09.2017
  • Sofioter Bahnhof beteiligt sich an der Internationalen Woche für Gehörlose

    Der Sofioter Hauptbahnhof wurde mit Tablets, die jeweils Gebärdensprache und Lautsprache übersetzen, ausgestattet, um gehörlose Menschen zu unterstützen. Mittels der Tablets haben Gehörlose ab nun den gleichen Zugang zu Dienstleistungen und Informationen am Bahnhof wie alle anderen. Die Stellen, an denen die Tablets zu finden sind, werden durch spezielle Sticker markiert. Mit diesem Projekt beteiligt sich der Sofioter Bahnhof an der Internationalen Woche für Gehörlose. Demnächst sollen auch die Bahnhöfe in Varna und Burgas über solche Gebärdendolmetsch-Anwendungen verfügen. Etwa 120.000 Menschen in Bulgarien haben unterschiedliche Hörstörungen, wobei 25.000 Menschen mit Hilfe der Gebärdensprache kommunizieren.

    Trud.bg, Sofia, 18.09.2017

Kroatien/Zagreb

  • Zagreber Bürgermeister steuert gegen den Rechtsruck der Koalitionspartner

    Um dem Rechtsruck seines Koalitionspartners, "Unabhängige für Kroatien" (NHR) auszugleichen, kündigte der Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (Bandić Milan 365, Arbeits- und Solidaritätspartei) kürzlich die Erneuerung zahlreicher antifaschistischer Denkmäler an. Auch die Ankündigung der rechtsradikalen Partei, weitere "unkroatische" Straßen umbenennen zu wollen, stößt bei Bürgermeister Bandić angeblich auf Widerstand, da die Politik der Partei, die sich einzig auf "Vergangenheitsbewältigung" beziehe, die Realisierung zahlreicher Projekte behindere. Es bleibt abzuwarten, ob Bandić eventuell einen anderen Koalitionspartner finden kann, Hinweise auf Kontakte mit den übrigen Parteien bestehen auf jeden Fall.

    Jutarnji list, Zagreb, 19.09.2017
  • Ab 2024 gemeinsame Wahlen für BürgermeisterIn und StaatspräsidentIn?

    Das kroatische Verwaltungsministerium arbeitet derzeit an einer Reform des bestehenden Selbstverwaltungsgesetzes. Wie aus dem Ministerium erklärt wurde, sieht der Gesetzesentwurf, der bis Ende des Jahres veröffentlicht werden soll, vor, dass die Mandate der BürgermeisterInnen, GemeindevorsteherInnen und Vorsitzenden der Gespanschaft begrenzt sein werden, jedoch mit einer einmaligen Verlängerungsoption. Angeblich sollen die Mandate auf fünf Jahre verlängert werden, die FunktionärInnen können jedoch nur einmal zur Wiederwahl antreten. Da die Mandate dann identisch mit dem des Staatspräsidenten wären, wird über eine Zusammenlegung der Kommunalwahlen und der Präsidentschaftswahlen diskutiert. Angeblich soll das neue Wahlsystem ab Ende 2024, per Datum der übernächsten Präsidentschaftswahlen, zum Einsatz kommen. Das bedeutet, dass die 2021 gewählten lokalen FunktionärInnen ein sechs Monate kürzeres Mandat haben werden.

    Jutarnji list, Zagreb, 19.09.2017
  • Größte kroatische Hotelkette sucht strategischen Partner

    Die kroatische Hotelkette "HUP Zagreb", die insgesamt zwölf Hotels in Dubrovnik und Zagreb, darunter die Zagreber 5-Sterne-Hotels "Sheraton" und "Westin", umfasst, ist angeblich auf der Suche nach einem strategischen Partner. Der alternde Mehrheitsbesitzer und Direktor Anđelko Leko will sich angeblich in den Ruhestand zurückziehen. Es ist jedoch noch nicht sicher, ob nur ein Anteil von 25 % veräußert werden soll oder ob er seinen Mehrheitsanteil abgeben will. Als mögliche Partner werden u. a. die österreichische Hotelkette "Falkensteiner" und ein Immobilienfonds der internationalen Investmentbank "Morgan Stanley" gehandelt.

    Jutarnji list, Zagreb, 19.09.2017

Polen/Krakau

  • "Kongress-Allee" in Krakau entsteht

    In der unmittelbaren Nähe des Internationalen Kongresszentrums ICE entsteht eine neue Allee, die "Kongress-Allee" heißen und an die wichtigsten Events des ICE Konferenzzentrums erinnern soll. Im Rahmen des Projekts werden 30 ahornblättrige Platanen gepflanzt sowie eine kleine Grün- und Erholungsfläche errichtet. Das Ziel des Projekts ist es, umweltfreundliches Denken zu fördern und die BewohnerInnen für neue Umwelttrends zu interessieren.

    Dziennik Polski - Kronika Krakowska, Krakau, 19.09.2017
  • Krakau: Neuer Berater des Bürgermeisters

    Der Krakauer Bürgermeister, Jacek Majchrowski (parteilos), hat seit gestern, den 18. September 2017, einen neuen Berater in Sicherheits- und Videoüberwachungsfragen. Der pensionierte Polizeibeamte und langjährige Pressesprecher der Krakauer Polizei, Dariusz Nowak, wird sich mit der Koordination der Aufgaben rund um die Sicherheit im öffentlichen Raum und um die Entwicklung des Video-Überwachungssystems in Krakau beschäftigen.

    Krakow.onet.pl, Krakau, 18.09.2017
  • "Nationaler Wissenschaftskongress" in Krakau

    Am Dienstag, den 19. September 2017, findet in Krakau der "Nationale Wissenschaftskongress" statt. Im Zuge dessen will der Minister für Wissenschaft und Bildung, Jarosław Gowin (PiS – Recht und Gerechtigkeit), die Änderungsvorschläge zum Gesetz über Hochschulbildung vorstellen. Der Kongress soll die Debatte über die Bildungsreform in Polen abschließen.

    Dziennik Polski - Kronika Krakowska, Krakau, 18.09.2017

Serbien/Belgrad

  • Belgrad und Peking unterzeichnen sieben Kooperationsabkommen

    Im Rahmen der vom 15. bis 17. September 2017 stattgefundenen Veranstaltung "Peking Tage in Belgrad" haben die Stadt Belgrad und die Stadt Peking insgesamt sieben Kooperationsabkommen abgeschlossen. Diese beziehen sich auf Projekte aus dem Bereich der Behandlung von medizinischem Abfall, Investitionen in einen serbisch-chinesischen Industriepark in Belgrad, Kooperationen im Kinematografie-, Wirtschafts- und Bildungsbereich sowie die Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und den Pekinger und Belgrader SymphonikerInnen. Die Stadt Belgrad hofft, demnächst Verträge, mit chinesischen Partnerfirmen, für den Ausbau eines Industriezentrums, den Bau einer Fernwärmeleitung vom Kraftwerk "Nikola Tesla" bis zur Fernwärmeanlage "Novi Beograd" sowie den Ausbau der Kanalisationsinfrastruktur im Stadtgebiet von Belgrad, abschließen zu können.

    Večernje novosti, Belgrad, 18.09.2017
  • Bürgermeister von Belgrad und Sarajevo sprachen über Kooperationsmöglichkeiten

    Der Bürgermeister von Belgrad Siniša Mali (parteilos) traf seinen Sarajevoer Amtskollegen Abdulah Skako im Rahmen des "Forums der BürgermeisterInnen Mittel- und Osteuropas und Chinas", das Mitte September 2017 im montenegrinischen Podgorica stattgefundenen hat, zu Gesprächen über die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den zwei Städten und über die Vorbereitung von gemeinsamen Projekten. Vereinbart wurde eine rege Kommunikation zwischen Bürgermeistern, sowie die Intensivierung der Kontakte zwischen den beiden Magistraten, insbesondere im Tourismusbereich. Des Weiteren gingen die Gespräche in Richtung eines gemeinsamen Auftritts von Belgrad und Sarajevo in Drittmärkten, sowie bei der Nutzung von EU-Fördermitteln.

    eKapija.com, Belgrad, 17.09.2017
  • "Forum der BürgermeisterInnen Mittel- und Osteuropas und Chinas" 2018 in Belgrad

    Die Stadt Belgrad wird im Jahr 2018 Gastgeber des "Forums der BürgermeisterInnen Mittel- und Osteuropas und Chinas" sein. Das wurde Mitte September 2017 beim diesjährigen Forum in Podgorica bestätigt. Am Forum nehmen die BürgermeisterInnen von Belgrad, Sarajevo, Zagreb, Tirana, Sofia, Prag, Skopje, Podgorica, Ljubljana, Budapest, Tallin, Riga, Warschau, Bukarest, Bratislava, Vilnius sowie Peking teil. Aus Belgrader Sicht ist das Forum eine hervorragende Gelegenheit für die Präsentation der Investitionsmöglichkeiten, weil das Investitionsportfolio der serbischen Hauptstadt einen Gesamtwert von 10 Mrd. EUR habe, erklärte Belgrads Bürgermeister Siniša Mali (parteilos).

    Politika, Belgrad, 16.09.2017

Slowenien/Ljubljana

  • Slowenien ist Basketball-Europameister

    ​Die slowenische Basketballauswahl gewann am Sonntag, den 17. September 2017, den ersten EM-Titel ihrer Geschichte. Angeführt vom wertvollsten Spieler des Turniers, dem Aufbauspieler und NBA-Star Goran Dragić, bezwang das slowenische Team Serbien mit 93:85.  Die Slowenen wurden in Istanbul von rund 7.000 slowenischen Fans angefeuert, unter anderem auch vom slowenischen Premierminister. Wie schon das komplette Turnier begeisterte Slowenien als zweitjüngstes Team der EM auch im Endspiel mit ihrem modernen und schnellen Spiel. Neben Goran Dragić schaffte es auch der erst 18 Jahre alte Luka Dončić in das All-Stars-Team des Turniers. Für die Basketballer fand am Montagabend ein großer Empfang auf dem Kongressplatz in Ljubljana statt, wo ungefähr 20.000 begeisterte Basketballfans ihre EM-Helden feierten.

    Delo, d.o.o., Ljubljana, 19.09.2017
  • Erste Kunstmesse "Art Expo" in Ljubljana

    In Ljubljana findet zwischen dem 18. September und 1. Oktober 2017 erstmals die Kunstmesse "Art Expo" statt. Auf rund 2.300 m2 werden sich im Studio "Art Murn International Art Village" über 135 KünstlerInnen aus 15 Ländern vorstellen. Mit der Veranstaltung wollen die OrganisatorInnen vor allem alle teilnehmenden KünstlerInnen verbinden, deshalb finden im Rahmen des Programmes zahlreiche Konzerte, künstlerische Happenings, Workshops sowie Body- und Action-Painting-Seminare statt. ​

    STA, Ljubljana, 18.09.2017
  • Slowenien reicht vor EU-Gericht Klage wegen Wein "Teran" ein

    ​Slowenien entschied sich, im Streit um die Benennung des Weines "Teran" eine Klage gegen die EU-Kommission beim EU-Gericht in Luxemburg einzureichen. Der Wein "Teran" wurde mit dem Beitritt Sloweniens zur EU als geschütztes slowenisches Produkt registriert, jedoch erlaubte die EU-Kommission Kroatien mit einem "delegierten Akt" den Namen "Teran" für Weine zu benutzen, die im kroatischen Istrien produziert werden. Nach Meinung Sloweniens darf auf dem gemeinsamen europäischen Markt kein anderer Wein unter diesem Namen verkauft werden.

    Delo, d.o.o., Ljubljana, 16.09.2017
  • KandidatInnen für das MagistratsdirektorInnenamt erfolglos

    ​Die Stadt Ljubljana sucht bereits seit Ende Mai 2017 eine Nachfolge für Magistratsdirektorin Jožka Hegler. Nun teilte das Bürgermeisterkabinett in Ljubljana mit, dass die öffentliche Ausschreibung erfolglos verlaufen sei, obwohl sich 12 KandidatInnen beworben und neun von ihnen alle Bedingungen erfüllt haben. Laut Pressemitteilung konnten die KandidatInnen bei den Bewerbungsgesprächen nicht wirklich überzeugen. Da das Mandat von Magistratsdirektorin Hegler mit Monatsende ausläuft, wird voraussichtlich in den nächsten Tagen eine interimistische Leiterin bzw. ein interimistischer Leiter bestellt – der Name ist noch nicht bekannt. Gegen Jožka Hegler läuft aktuell noch immer ein Verfahren beim Kreisgericht, in dem sie sich als ehemalige Direktorin des Laibacher Wohnungsfonds (1998 bis 2012) verantworten muss. Ihr wird vorgeworfen, dass sie dem Wohnungsfonds mit einem Beratungs- und Vermittlungsvertrag, der ohne öffentliche Ausschreibung unterschrieben wurde, einen Schaden von 650.000 EUR zugefügt habe. Wegen des offenen Verfahrens erfüllt Jožka Hegler Medienberichten zufolge nicht die Bedingungen, um für die Stelle erneut zu kandidieren, sie wird jedoch mit Oktober nicht in Pension gehen, sondern als Beraterin des Bürgermeisters im Kabinett angestellt sein.

    Dnevnik, Ljubljana, 16.09.2017

Tschechien/Prag

  • TaxifahrerInnen protestieren am Flughafen gegen "Uber"

    Am internationalen "Václav-Havel-Flughafen" eskalierte gestern, den 18. September 2017 der Streit zwischen den Prager TaxifahrerInnen und den FahrerInnen des Online-Unternehmens "Uber". 70 TaxifahrerInnen hatten sich vor den Terminals des Flughafens eingefunden und die "Uber"-Autos mit Aufklebern mit den Worten "illegaler Transport" beklebt. Aufgrund der daraus entstandenen Auseinandersetzungen musste die Polizei ausrücken, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die TaxifahrerInnen drohen nun mit einer Straßenblockade, sollte die Prager Primatorin Adriana Krnáčová (ANO – JA) den Konflikt nicht bis Freitag lösen.

    Český Rozhlas Radiožurnál, Prag, 18.09.2017
  • Prag beauftragt Studie über Stadtlogistik

    Das Prager Stadtparlament hat die Prager Stadtregierung mit der Ausarbeitung einer Studie für Stadtlogistik beauftragt. Das Thema war in Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines Logistikzentrums im Viertel Malešice in den Medien thematisiert worden. Laut der Prager Vizeprimatorin Petra Kolínská (Trojkoalice/Zelení – Dreierkoalition/Grüne), die für Stadtentwicklung zuständig ist, sei nur ein Areal für städtische Logistik sinnvoll. Dies gehe allerdings nicht mit dem aktuellen Vorschlag des Investors konform, so Kolínská. Den letzten veröffentlichten Angaben zufolge ist das österreichische Unternehmen ÖBB am Bau beteiligt. Für das Projekt wird derzeit eine Umweltverträglichkeitsprüfung erarbeitet.

    Euro, Prag, 18.09.2017
  • Prag stellt Projekt "U-Bahn S" vor

    Im Zuge einer Pressekonferenz in der Prager U-Bahnstation "Karlovo Náměstí" (Karlsplatz) stellten die MitarbeiterInnen des Prager "Instituts für Stadtplanung und Entwicklung" sowie des "Regionalen Organisators des Prager öffentlichen Verkehrs" das Projekt "U-Bahn S" vor. Die potenzielle unterirdische S-Bahn könne in zwanzig Jahren neue Zugverbindungen durch das Prager Stadtzentrum schaffen. Es sei geplant in einem Zeitraum von etwa zwei Jahren eine entsprechende Studie zu erstellen und in fünf bis sieben Jahren die finale Variante auszuwählen.

    Československý Dopravák, Ostrava, 18.09.2017
  • Prag: Tiefgarage endlich eröffnet

    Am Samstag, den 16. September 2017 wurde endlich – fast genau zwei Jahre nach der Eröffnung des Autotunnels "Blanka" – die gleichzeitig errichtete Tiefgarage in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme der Garage hatte sich wegen technischer Probleme sowie Schwierigkeiten mit der Auswahl des Betreibers verzögert. Letztlich fiel die Wahl auf die Firma "OK Dienstleistungen Prag", die die Tiefgarage im 7. Prager Bezirk mit 835 Parkplätzen für jährlich 7,5 Mio. CZK (0,29 Mio. EUR) exklusive MwSt. von der Stadt mietet. 315 Parkplätze stehen den EinwohnerInnen des 7. Bezirks zur Verfügung, der Großteil der Stellplätze ist jedoch für die breite Öffentlichkeit vorgesehen. Bis zum Ende des Jahres soll eine weitere Tiefgarage eröffnet werden, die sich in der Nähe befindet und Platz für rund 300 Autos bietet.

    Ceskatelevize.cz, Prag, 15.09.2017

Ungarn/Budapest

  • Statue für Bud Spencer in Budapest

    Die Kommunalverwaltung des 8. Budapester Bezirks gab bekannt, dass die Bud Spencer-Statue planmäßig zum Geburtstag des Schauspielers am 31. Oktober 2017 aufgestellt werde. Die Bildhauerin, die die 2,4 m große Ganzkörper-Statue aus Bronze geschaffen hatte, bot diese der Bezirksverwaltung nach Bud Spencers Tod an. Letztere entschied Anfang September 2017, die Kosten für die Aufstellung des Kunstwerkes in der Höhe von 9 Mio. HUF (29.076,34 EUR) zu übernehmen. Die Verwaltung habe das Angebot angenommen, weil Bud Spencer sowohl wegen seiner Verdienste im Sport als auch wegen seiner Filmkarriere ein Vorbild sei.

    Magyar Nemzet, Budapest, 19.09.2017
  • Delegation des Europaparlaments in Budapest

    Gestern, den 18. September traf die Delegation des Europaparlaments unter der Leitung der Vorsitzenden des Haushaltskontrollausschusses, Ingeborg Grässle, ein, um einige große, mit EU-Unterstützung verwirklichte Investitionen in Ungarn zu überprüfen. Als erstes wurde das größte Projekt, die U-Bahn-Linie "M4", unter die Lupe genommen. Grund hierfür ist wahrscheinlich der Bericht des Amts für Betrugsbekämpfung (OLAF), demzufolge 167 Mrd. HUF (539,35 Mio. EUR) vorschriftswidrig ausgegeben wurden. Der Verdacht auf Korruption besteht vor allem beim Ankauf der "Alstom"-Metrowagen sowie beim Bau der Stationen und den dazugehörigen Tunnelabschnitten. Ziel der Delegation ist es, sich ein klares Bild über die Umstände der Umsetzung zu verschaffen. Die Delegation bleibt noch zwei Tage in Ungarn und wird andere große Investitionen prüfen.

    Magyar Nemzet, Budapest, 19.09.2017
  • Die schönste Haltestelle Budapests wurde saniert

    Die Sanierung der einstigen Endhaltestelle der Budapester Pferdebahn in Zugliget wurde fertiggestellt. Das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, wurde im Jahr 1868 errichtet, stand aber in den vergangenen zehn Jahren leer und befand sich deshalb in schlechtem Zustand. Nach der Sanierung wurde es am 17. September 2017 wiedereröffnet und wird ab jetzt als Veranstaltungsort genutzt. In der umgebauten Wartehalle wird in Zukunft eine Ausstellung über die Geschichte des Bezirkes gezeigt, hier sollen aber auch Konferenzen, Vorträge und Konzerte stattfinden. Das von József Kauser geplante Gebäude wurde von der Kommunalverwaltung des 12. Budapester Bezirkes mit mehr als 1 Mrd. HUF (3,23 Mio. EUR) saniert.

    Magyar Idők, Budapest, 18.09.2017