Wiener Architektur im Fokus

27.1.2020

Das renommierte, ungarische Architekturmagazin "Octogon" besuchte Wien in diesen Tagen und interessierte sich für "smarte" Stadtentwicklung, den sozialen Wohnbau sowie den Wiener Bildungscampus.

Die Abteilung Wiener Schulen (MA 56) stellte das international erfolgreiche Wiener Campusmodell näher vor: Wien hat insgesamt sieben fertig gestellte Bildungscampus-Standorte (Monte Laa und Sonnwendviertel in Favoriten, Gertrude Fröhlich-Sandner in der Leopoldstadt, Donaufeld in Floridsdorf sowie die Standorte Seestadt Aspern, Friedrich Fexer und Berresgasse in der Donaustadt), sieben weitere sind derzeit in Bau beziehungsweise Planung. Demnächst startet ein weiteres Bauprogramm für insgesamt neun weitere Bildungscampus-Standorte in ganz Wien, das bis 2034 laufen soll. Zusätzlich setzt die Stadt Wien auf richtungsweisende Architektur bei Bildungsbauten. So wird Lernen zu einem Erlebnis.

Bei einer Führung durch das Sonnwendviertel erfuhr der Journalist mehr über die Geschichte des sozialen Wohnbaus. Dabei wurden nicht nur 100 Jahre Gemeindebau vorgestellt, sondern auch Stadtentwicklung beziehungsweise Wohnbau von heute näher erläutert: Als Antwort auf die große Nachfrage nach kostengünstigen Wohnungen und die jüngsten Kostenentwicklungen am freien Markt baut die Stadt Wien wieder Gemeindewohnungen. Das erste Projekt mit 120 "Gemeindewohnungen NEU" im 10. Wiener Gemeindebezirk auf dem Gelände der einstigen AUA-Zentrale in der Fontanastraße wurde bereits Anfang November 2019 an seine BewohnerInnen übergeben. Weitere Projekte mit rund 3.700 Wohnungen sind in Planung.

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