Wien trifft Budapest

22.11.2019

Die Donau ist die älteste Verbindung zwischen Wien und Budapest. Erstmals ist der Twin City Liner aus Wien auf dieser Wasserstraße in die ungarische Hauptstadt gefahren. Diese Sonderfahrt nahm Stadtrat Peter Hanke zum Anlass, die neue Stadtführung in Budapest zu treffen.

In Budapest amtiert ja ein neuer Bürgermeister, am 13. Oktober wurde der grüne Politiker Gergely Karácsony gewählt. Ein erstes Kennenlernen mit Wien erfolgte durch den Besuch des Wiener Stadtrats Peter Hanke. Im Rahmen dieses Arbeitsbesuchs reichte die vielfältige Themenauswahl vom sozialen Wohnbau über den Tourismus bis hin zum Klimaschutz. Abgesehen vom Oberbürgermeister nahmen von Budapester Seite auch die Vize-Oberbürgermeister Gábor Kerpel-Fronius, zuständig für Antikorruption und Transparenz, und Dávid Dorosz, Vize-Oberbürgermeister für Klimaschutz, an dem Treffen teil. Einen Schwerpunkt bildete auch das Thema Smart City sowie diverse soziale Themen wie die Versorgung von Obdachlosen sowie die Einbeziehung der Bevölkerung in Stadtentwicklungsprojekte.

Im Rahmen einer Pressekonferenz an der internationalen Budapester Anlegestelle sprach Hanke über den Tourismus als verbindendes Element zwischen den beiden Hauptstädten. Gerd Krämer, der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Twin City Liners, kündigte an, dass ab 2020 Fahrten nach Budapest ausgeweitet werden sollen. Bis zu vier Mal im Jahr soll der Twin City Liner die Reise in die ungarische Hauptstadt antreten.

Bei der anschließenden Netzwerkveranstaltung des Eurocomm-PR-Büros in Budapest traf Stadtrat Hanke die neue Vize-Oberbürgermeisterin von Budapest, Kata Tüttö. In ihren Verantwortungsbereich fallen die Budapester Stadtbetriebe. Tüttö ist überzeugt, dass die ungarische Hauptstadt viel von Wien lernen kann.

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