© Eurocomm-PR/Toni Tonchev
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Städtekonferenz Wien-Sofia, Tag 1

21.02.2019

"Investitionen in Smart Cities" - bei der zweitägigen Städtekonferenz zwischen Wien und Sofia standen am ersten Konferenztag die Themen Digitalisierung, Start-up-Entwicklungen und der Umgang mit Private Public Partnerships (PPP) im Mittelpunkt.

Sofia macht sich fit fürs 21. Jahrhundert und will in etlichen Schlüsselbereichen der Arbeit und Wirtschaft 4.0 ein ernstzunehmender Player werden: als Stichworte seien nur Digitalisierung, Start-up, Creative Industries oder eine nachhaltige Smart City-Strategie genannt. In Zusammenarbeit mit dem Sofioter Bürgermeisterin-Büro und der Sofia Investment Agency hat Eurocomm-PR zahlreiche Expertinnen und Experten aus den Bereichen der Wiener Daseinsvorsorge und der kommunalen Dienstleistungen nach Sofia gebeten, um Erfahrungen, die die Stadt Wien in diesen Bereichen gemacht hat, mit den Kolleginnen und Kollegen der Sofioter Stadtverwaltung zu teilen.

Weit vorangeschritten ist Sofia schon im Bereich "Digitalisierung"; in Sofia sind bereits rund 25.000 IKT-Expertinnen und -Experten beheimatet, die gemeinsam mit der Stadt Sofia den Ehrgeiz haben, Sofia zu einem regionalen Zentrum der Informations- und Kommunikationstechnologie zu werden. Ähnlich ambitioniert sind die Bestrebungen im Start-up-Bereich, wo die Fachleute aus Sofia an ihre Wiener Kolleginnen und Kollegen drängende Fragen, etwa zur Finanzierung von Start-up-Betrieben oder Förderungen für KMUs, gestellt haben.

Ein weiteres wesentliches Thema waren die Erfahrungen, die die Stadt Wien bisher mit PPP-Projekten gemacht hat - Sofia möchte diese Expertise ebenfalls für regionale Vorhaben nützen. Neben Vorträgen und Diskussionen standen auch Workshops zu den jeweiligen Themen auf der Tagesordnung, bei denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sofia und aus Wien gegenseitig austauschen konnten. (mk)