Eine Frau dreht am Wasserhahn

Wasserversorgung in Wien ist krisensicher

16.8.2022

Dass Wasser immer und überall ausreichend vorhanden ist, galt lange Zeit als selbstverständlich. Doch derzeit wird vielerorts zum Wassersparen aufgerufen. In Wien muss man sich aber laut der Stadt keine Sorgen machen.

Einfach den Wasserhahn aufdrehen und Hochquellwasser genießen? In Wien ist das möglich. Das Wiener Wasser begibt sich in den Gebirgsquellen der steirisch-niederösterreichischen Alpen auf die Reise und gelangt spätestens 36 Stunden später ohne Einsatz von Pumpen und unter strengster Kontrolle in Trinkwasserqualität nach Wien. Die Stadt wird durch zwei Hochquellenleitungen aus den Gebieten Schneeberg, Rax, Schneealpe und Hochschwab täglich mit 400.000 m³ frischem Quellwasser versorgt. Ein positiver Nebeneffekt: Auf seinem Weg nach Wien fließt das Wasser durch Wasserleitungskraftwerke, wodurch 65 Millionen Kilowattstunden Energie erzeugt werden, was dem Strombedarf einer Kleinstadt entspricht.

Transportleitungen werden ausgebaut

Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Gesamtwasserverbrauch wegen der wachsenden Bevölkerung bis 2050 um rund 15 Prozent steigen wird.  Damit die Wasserversorgung für alle Wiener*innen auch noch in Zukunft gesichert ist, wird derzeit das Wasserversorgungsnetz stark ausgebaut und weitere Transportrohrleitungen verlegt. Ziel ist, die Wasserversorgung bis mindestens 2050 sicherzustellen. Das betrifft auf der einen Seite die Transportleitungen und die Behälter, die das Wasser speichern können und auch die Quellfassungen in den Quellschutzgebieten. Daher werden pro Jahr 30 Kilometer Rohrnetz saniert. 

Als erste Stadt der Welt hat Wien Trinkwasser unter Verfassungsschutz gestellt.

Mehr Infos: Wasservervorsorgung in Wien ist krisensicher

 

Bianca Blywis-Bösendorfer

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