City News


Lesen Sie zweimal die Woche die aktuellsten Informationen aus unseren Büros, knapp zusammengefasst:

Belgrad: Wohnungen an Flüchtlinge aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina übergeben

Am 20. Juni 2019 wurden in der Belgrader Siedlung Kamendin, im Bezirk Zemun, 270 Wohnungen an Flüchtlingsfamilien übergeben, die im Zuge des Krieges in den 1990er Jahren aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina fliehen mussten. Der Wert des Projektes beträgt 7,9 Millionen Euro, und die Mittel wurden aus dem Fonds des regionalen Wohnbauprogramms, dessen größter Geldgeber die EU ist, gesichert. Der nächste Schritt ist die Vergabe von 133 Wohnungen in der Siedlung "Dr. Ivan Ribar" in Neu-Belgrad und von 250 Wohnungen in der Siedlung Ovča. Dem Belgrader Bürgermeister, Zoran Radojičić (parteilos), zufolge, sollen diese bis zum Jahr 2021 bezogen werden können.​

21.06.2019

Chaos am Budapester Flughafen

Zahlreiche Flüge sind wegen der Beschädigung einer Startbahn am Budapester Flughafen ausgefallen. Tausende Passagiere steckten am Mittwochabend am "Liszt-Ferenc-Flughafen" fest, nachdem der Airport zwei Stunden lang geschlossen war. Die wartenden Fluggäste beschwerten sich über fehlende Information vor Ort und eine mangelhafte Versorgung​. Das Amt des Ministerpräsidenten kritisierte den Betreiber und sprach von amateurhaftem Verhalten des Managements.

21.06.2019

Jagiellonen Universität steigt im Weltranking der Universitäten auf

​Die Jagiellonen Universität Krakau ist im neuesten "QS University Ranking"um 73 Plätze aufgestiegen. Sie belegt Platz 338 und ist damit die bestplatzierte Universität Polens. Neben der Krakauer Universität wurden auch ein paar andere polnische Universitäten benotet. Die Warschauer Universität hat Platz 349, die TU Warschau Platz 521 und die "Berg- und Hüttenakademie" in Krakau Platz 800 eingenommen. Das "QS World University Ranking" zählt zu den einflussreichsten Rankings und wird von der britischen Firma "Quacqarelli Symmonds" ausgearbeitet.

21.06.2019

Slowenien: "Abanka" verkauft

Die slowenische Regierung liebäugelte mit dem Behalten der letzten Staatsbank "Abanka". Diese wurde nun doch für 444 Millionen Euro verkauft. Käuferin ist die Bank "Nova KBM", die bereits 2016 vom US-amerikanischen Private-Equity-Fonds​ "Apollo" erworben wurde. Zusätzlich wird der slowenische Staat 67 Millionen Euro von den bereits ausgeschütteten Dividenden für 2018 erhalten. Es wird erwartet, dass sich "Abanka" und "Nova KBM" zu einer neuen Bankgruppe zusammenschließen werden. Mit der gemeinsamen Bilanzsumme würde diese neue Gruppierung eine ernsthafte Konkurrenz für die größte slowenische Bank NLB darstellen. Letztere wurde erst Ende 2018 verkauft. Alle drei Banken mussten aufgrund gewährter Staatsbeihilfen während der Weltwirtschaftskrise privatisiert werden.​

20.06.2019

Čaputovás erster Staatsbesuch führt nach Prag

Die kürzlich vereidigte slowakische Staatspräsidentin, Zuzana Čaputová (parteilos), besuchte im Rahmen ihres ersten offiziellen Staatsbesuchs am 20 Juni 2019 die Tschechische Republik. Der tschechische Staatspräsident, Miloš Zeman (parteilos), hieß Čaputová mit einer militärischen Parade in Tschechien willkommen, danach folgte eine gemeinsame Pressekonferenz der beiden Staatsoberhäupter. Mit Čaputovás Reise wurde die Tradition fortgesetzt, dass die erste Reise des tschechischen beziehungsweise des slowakischen Staatsoberhauptes in die Hauptstadt des jeweils anderen Landes führt.

20.06.2019

Die Straßen in Bosnien-Herzegowina gehören zu den schlechtesten der Welt

Das Weltwirtschaftsforum bewertete Bosnien-Herzegowinas-Straßen mit einer Drei und reihte das Land damit auf Platz 107 von insgesamt 137 Staaten im Vergleich. Die besten Straßen der Region befinden sich in Kroatien, das sich auf Platz 19 befindet. Slowenien ist auf Platz 51 und Montenegro auf Platz 88. Gemeinsam mit den serbischen Straßen, die auf dem 100. Platz liegen, reihen sich Bosnien-Herzegowinas-Straßen somit unter den schlechtesten der Welt ein. Das Ranking bewertete den Straßenbedingungen im Jahr 2018.

21.06.2019

Sofia: E-Bike-Verleih gestartet

Ab dem 22. Juni 2019 können in Sofia E-Bikes gemietet werden. Der Mietpreis liegt bei 10 Bulgarische Lewa (5,11 Euro) pro Stunde beziehungsweise bei 20 Lewa (10,22 Euro) für drei Stunden. Anfangs werden die E-Bikes nur vor dem Nationalen Historischen Museum angeboten, später soll es mehrere Standorte geben. Der E-Bike-Verleih wird von zwei bulgarischen Unternehmen, die E-Bikes herstellen, durchgeführt.​​

20.06.2019

Zagreb soll einen Freizeitpark bekommen

Diese Woche präsentierte die Stadt Zagreb zwei neue Maßnahmen zur Unterstützung von Familien, die in der Demografiestrategie der Stadt Zagreb von 2019 bis 2031 festgelegt sind. Eine der Maßnahmen ist der Bau eines Freizeitparks, des "Zagrebland", nach dem Vorbild des Wiener Praters und des italienischen "Gardalands". Der Park soll bis 2025 auf dem Gebiet der Stadt errichtet werden. Der genaue Ort wurde nicht angeführt. Wer den Bau finanzieren soll und wie ein Freizeitpark zur positiven demografischen Entwicklung in Zagreb beitragen soll, ist unklar.​​​

20.06.2019

Sarajevo: Leitungswasser ist kein Trinkwasser

Im Stadtbezirk Stari Grad befinden sich an sechs öffentlichen Wasserspendern Warnschilder. Konkret handelt es sich, der öffentlichen Wasserversorgung KJKP zufolge, um die Brunnen in der Grličića-Brdo-Straße 2, der Sagrdžije-Straße Nummer 2 und in der Vrbanjuša Straße 84. Ferner seien die Brunnen neben der "Grličića Brdo"- und der "Zmajeva bb"-Moschee und der Brunnen im Friedhof "Sedrenik b.b" betroffen. Diese Warnung bezieht sich angeblich vor allem auf die Wasseranlagen, die neu aufbereitet werden müssen, und nicht auf die Wasserqualität der öffentlichen Wasserversorgung. Demnächst sollen Analysen durchgeführt werden.

21.06.2019

Bosnien-Herzegowina: Miroslav Lajčák findet Lösung für politische Blockade im Staat

​Der frühere Sondergesandte der EU für Bosnien-Herzegowina und derzeitige slowakische Außenminister, Miroslav Lajčák, nahm am 20. Juni 2019 an einer Sitzung des bosnisch-herzegowinischen Staatspräsidiums teil. Bei der Sitzung wurde festgehalten, dass Bosnien-Herzegowina bis zum EU-Beitritt noch einen langen Weg vor sich habe, in dessen Zuge 14 Aktionspunkte abgearbeitet werden müssten. Ferner wurden auch Themen wie die Stellung der internationalen Organisationen im Land und Bosnien-Herzegowinas Beziehungen zur NATO besprochen. Zu der derzeitigen politischen Blockade im Land äußerte sich Lajčák hoffnungsvoll und gab an, gemeinsam mit dem Staatspräsidium eine Formel für die Lösung des Problems gefunden zu haben.​​

21.06.2019

Unwetter legte Belgrad lahm

Am 19. Juni 2019 fielen in Belgrad am frühen Abend zum Zeitpunkt des größten Niederschlags 30 Liter pro Quadratmeter Regen. Mit dem einhergehenden Hagel führte dies in einigen Teilen der Stadt zu einer kompletten Lahmlegung des öffentlichen Lebens. Straßen wurden beschädigt, Bäume sind abgebrochen, Autos wurden vom Wasser davon geschwemmt, und Wasser drang in sämtliche Busse ein. Laut Meteorologen kommt es zu solchen Regenfällen einmal in sieben bis acht Jahren. Glücklicherweise endeten diese heftigen Regengüsse nach nur einer halben Stunde wieder.

21.06.2019

Doppelter Jahrgang in Mittelschulen wegen Bildungsreform

​Wegen der 2017 eingeführten Bildungsreform, die die Gymnasien abgelöst und die Volksschulen von sechs auf acht Jahre verlängert hat, kommt es im September 2019 zu einer Kumulation der Jahrgänge. Der letzte Jahrgang der Gymnasien und die AbsolventInnen der Volksschule kommen zur gleichen Zeit in die Mittelschulen. Allein in Krakau werden die Mittelschulen 19.000 SchülerInnen aufnehmen. Bei den renommierten Lyzeen gibt es 2,5 KandidatInnen pro Platz. Die DirektorInnen der Mittelschulen werden aus diesem Grund heuer keine Sommerferien haben. Sie müssen die Schulpläne für den "doppelten Jahrgang" ausarbeiten und eventuell mehr Lehrpersonal anstellen.​​

21.06.2019

Serbien fördert Gesundheitstourismus

Mehr als 60 Praxen und Kliniken in Serbien haben inzwischen vom serbischen Gesundheitsministerium die nötigen Zertifizierungen erhalten, um Gesundheitstourismus betreiben zu dürfen. Diese Tourismusart wurde vom Ministerium auf zahlreichen Messen und Präsentationen weltweit beworben. Derzeit herrscht in diesem Bereich vor allem große Nachfrage nach Zahnärzten und plastischen Chirurgen. Künftig sollen im Ausland vor allem aber auch orthopädische Dienstleistungen und Herzoperationen in Serbien beworben werden. Schätzungen zufolge unternehmen 203 Millionen EuropäerInnen Reisen, die aus gesundheitlichen Gründen unternommen werden. Das Gesundheitsministerium sieht den Vorteil am Gesundheitstourismus in Serbien für PatientInnen vor allem darin, dass sie zu günstigeren Preisen als in ihren jeweiligen Herkunftsländern bei gleicher Serviceleistung behandelt werden können.

20.06.2019

Sofia: Plan für nachhaltige urbane Mobilität unterzeichnet

Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Zafir Zarkov, gab gestern, den 20. Juni 2019, bekannt, dass der Sofioter Gemeinderat den "Plan für nachhaltige urbane Mobilität" (SUMP) beschlossen habe, um den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen und Unternehmen in der Stadt und ihrer Umgebung nachzukommen. Der SUMP-Beschluss ist eine von der EU vorgeschrieben Voraussetzung für die Optimierung der urbanen Mobilität. Damit der SUMP erfüllt wird, werden in Sofia im Zeitraum zwischen 2019 und 2035 mehr als 200 von ExpertInnen entwickelte Projekte für nachhaltige Mobilität umgesetzt. Die Ausarbeitung des Dokuments belief sich auf Kosten in Höhe von insgesamt 400.000 Bulgarischen Lewa (204.516 Euro).​

20.06.2019

Slowenien: integrierte Fahrkarte endlich eingeführt

Nach fast drei Jahren ist die integrierte Fahrkarte in Slowenien für alle erhältlich. Zunächst war die Karte für alle öffentlichen Verkehrsmittel für SchülerInnen und Studierende eingeführt worden. Nun kann die ganze Bevölkerung mit dieser Karte reisen, zunächst gilt das allerdings nur für Monatskarten. Der Preis wird mithilfe eines Universalfaktors​ ermittelt. Ab dem 1. August 2019 sollen Einzelfahrscheine, Tages- und Wochenkarten folgen. Mit der integrierten Fahrkarte können verschiedene Verkehrsmittel genutzt werden (Bahn, innerstädtische Langstrecken-Linienverkehrsmittel und öffentliche Verkehrsmittel in Ljubljana und Maribor). Zusätzlich wurden 82 Hochgeschwindigkeitsstrecken eingeführt. Die Regierung hat im Haushalt 120 Millionen Euro jährlich für öffentliche Verkehrslinien bereitgestellt.

20.06.2019

Ungarn: Nacht der Museen

Am 22. Juni 2019 findet zum 17. Mal die „Nacht der Museen“ statt. An der größten Kulturveranstaltung Ungarns beteiligen sich landesweit etwa 400 Institutionen, 2.000 Programme werden angeboten. Die diesjährige "Hauptstadt" der Museumsnacht ist Szombathely, ​eine der ältesten Städte des Landes. Auch in Budapest werden wieder hunderte Museen bis spät in der Nacht geöffnet sein. Dieses Jahr wurde das Postmuseum als Hauptstandort auserkoren, um die Aufmerksamkeit der Menschen auch auf weniger bekannte Museen zu lenken.

20.06.2019

Zweite Runde der Bürgermeistervorwahlen in Budapest

Die zweite Runde der oppositionellen Vorwahlen für das Oberbürgermeisteramt haben am 20. Juni in Budapest begonnen. Die WählerInnen können ihre Stimmen bis 26. Juni abgeben. Die Stimmabgabe ist auch online möglich, dafür ist aber eine Voranmeldung erforderlich. Die BewohnerInnen können zwischen folgenden KandidatInnen entscheiden: Gergely Karácsony (Ungarische Sozialistische Partei, Dialog), Olga Kálmán ("Demokratische Koalition" - DK) und Gábor Perkel-Fronius (Momentum). Die KandidatInnen mussten 2.000 Unterschriften von Budapester BewohnerInnen sammeln, um an den Vorwahlen teilnehmen zu können. Gültig ist die Vorwahl ab 50.000 abgegebenen Stimmen.

20.06.2019

Mehr Gemeindewohnungen für Prag

Die Prager StadträtInnen planen, der Wohnkrise mit Förderungen in den Ausbau von Gemeindewohnungen entgegen zu wirken. Jedes Jahr sollen 2.000 neue Gemeindewohnungen entstehen, die vor allem für junge Familien und SeniorInnen gedacht sind. Der erste soziale Wohnbau soll binnen zweier Jahre errichtet werden und sich im Stadtviertel Černý Most oder im Stadtteil Prag 13 befinden. Ziel des Projekts ist es, die Zahl an Wohnungen, die sich im Besitz der Hauptstadt Prag befinden, zu erhöhen. Laut der Stadträtin für Wohnen, Hana Kordová Marvanová (Vereinte Kräfte für Prag), sollen die Gemeindewohnungen um circa 30 Prozent billiger als Wohnungen privater BauträgerInnen sein.

19.06.2019

Prag: Erster Spatenstich der U-Bahn-Linie D

Am 20. Juni 2019 starteten die "Prager Verkehrswege" mit der geologischen Untersuchung des ersten Teils der Strecke der U-Bahn-Linie D. Oberbürgermeister Zdeněk Hřib (Piraten) nahm gemeinsam mit den Vizeoberbürgermeistern Adam Scheinherr und Petr Hlaváček und dem Geschäftsführer der "Prager Verkehrswege", Petr Witowský, am ersten Spatenstich teil. Die Kosten für den Ausbau des ersten Teils der D-Linie werden voraussichtlich rund 57 Milliarden Tschechische Kronen (circa 2,28 Milliarden Euro) betragen.

19.06.2019

Zagreb: Österreichischer Investor für Projekt "Block Badel" ausgewählt

Nach der Verabschiedung des Projektes "Block Badel" im Dezember im Zagreber Gemeinderat wurde nun endlich ein Investor gefunden. Die Entscheidung fiel auf das österreichische Unternehmen "Soravia Equity GmbH". Man entschied sich für das Unternehmen, so die Stadt Zagreb, weil es schon an ähnlichen Projekten in der Stadt Wien beteiligt war. Das Projekt "Block Badel" sieht vor, den Stadtblock, der von den Straßen Vlaška, Šubićeva, Martićeva und Derenčinova umschlossen wird, neu zu gestalten und dort Wohn- und Bürohäuser zu errichten. Die Abstimmung über die Partnerschaft mit "Soravia" und die Durchführung des Projektes erfolgt im Herbst im Zagreber Gemeinderat.​​​

19.06.2019

Belgrad: Sommerfahrplan im öffentlichen Verkehr

In der serbischen Hauptstadt gilt vom 22. Juni bis 1. September 2019 ein neuer Sommerfahrplan im öffentlichen Verkehr. In diesem Zeitraum werden den EinwohnerInnen zu den Stoßzeiten insgesamt 1.035 Fahrzeuge zur Verfügung stehen, davon 918 Busse, 89 Straßenbahnen, 24 Trolleys und vier E-Busse. Außerhalb der Stoßzeiten ist mit 876 Fahrzeugen zu rechnen. Wegen zahlreicher Baustellen in der Innenstadt werden einige Straßenbahnlinien eingestellt und durch Busse ersetzt.

19.06.2019

Budapest: Inklusives Restaurant eröffnet

Im "Ízlelő"-Restaurant kochen und kellnern Menschen mit und ohne Behinderung. Anfang Januar hat das zweite familienfreundliche Restaurant in Ungarn geöffnet. Nachdem Erfolg des Restaurantkonzepts in Szekszárd (Südungarn), beschloss die Geschäftsführung der Blue Bird Foundation, ein soziales Unternehmen auch in der Hauptstadt zu gründen. Der Fokus liegt auf qualitativ hochwertigen Dienstleistungen, die ausschließlich durch die Beschäftigung behinderter Menschen erbracht werden. Ziel ist es, ein "soziales Franchise" zu schaffen. Die ungarische Erste Bank hat dazu in Form von "Social Banking" finanzielle Mittel erhalten. "Es ist eine großartige Gelegenheit für uns, das Restaurant in der Hauptstadt zu eröffnen. Mit unserem familienfreundlichen Standort wollen wir im Alltag zeigen, dass Menschen mit Behinderungen so vielfältig sind wie Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft", so die Geschäftsführerin der Blue Bird Fundation.

19.06.2019

Prag bewilligt Klimaplan

Der Prager Gemeinderat billigte in seiner Sitzung vom 17. Juni 2019 den so genannten "Klimaplan für Prag". Im Rahmen des Plans ist die nicht unumstrittene Einführung von Zöllen für Autos mit hohem CO2-Ausstoss bei der Einfahrt in das Prager Zentrum und die Erhöhung von Müllgebühren um 30 Prozent vorgesehen. Ziel ist es, die Zahl der Autos mit konventionellen Verbrennungsmotoren im Prager Stadtzentrum zu halbieren. Prag ist nach Ostrava die zweitschmutzigste Stadt in der Tschechischen Republik. Der detaillierte Plan soll bis zum Ende des Jahres von einer Arbeitsgruppe erarbeitet werden.

18.06.2019

Zagreber Messe und Pferderennbahn sollen weg

Den neusten Änderungen des Bebauungsplans der Stadt Zagreb zufolge, über die bereits im Juli abgestimmt werden soll, werden die Zagreber Messe und die Pferderennbahn geschlossen. Die 40 Hektar große Fläche, so wird spekuliert, soll umgewidmet werden, um dort Platz für das grandios angekündigte Projekt "Zagreber Manhattan" zu machen. Die Pferderennbahn soll komplett geschlossen werden, während auf dem Areal der Messe einige Objekte bestehen bleiben würden. Der "Kroatische Architektenverband" und verschieden BürgerInneninitiativen kritisierten die neuste Idee der Stadtverwaltung und kündigten bereits Proteste an.​

18.06.2019

Belgrad: Baubeginn des Instituts "Dedinje 2"

Nach 25 Jahren Wartezeit hat nun endlich die zweite Bauphase des Projekts "Dedinje", des Instituts für Herz- und Gefäß-Krankheiten in Belgrad, begonnen. Laut Plan sollen die Bauarbeiten eineinhalb Jahre dauern und 27,4 Millionen Euro kosten. Nach der Errichtung des neuen 14.000 Quadratmeter großen Gebäudes soll auch die bestehende Klinik "Dedinje 1" saniert werden. Am "Dedinje"-Institut werden jährlich​ mehr als 2.000 Herzoperationen durchgeführt.

18.06.2019

Sofia: Ex-Vizebürgermeister für Verkehr wird verklagt

Der ehemalige Sofioter Vizebürgermeister für Verkehr und Verkehrskommunikation, Evgeni Krussev (parteilos), wird wegen der Sanierung der zentral gelegenen Graf-Ignatiev-Straße verklagt. Krussev hatte im Vorfeld, infolge von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Gesetzesverstößen bei der Vergabe einer öffentlichen Ausschreibung, am 4. Dezember 2018 seinen Rücktritt eingereicht. Die besagten Sanierungsarbeiten, die von der Firma "G.P. Group" durchgeführt wurden, starteten im Mai 2018. Bereits Anfang Oktober wurden erste Stimmen laut, dass die Sanierung nicht mit der erforderlichen Qualität erfolge.

18.06.2019

Ljubljana ist Vorreiter im Bereich Energie

Die Stadtgemeinde Ljubljana (MOL) wurde im Rahmen der Konferenz "En.občina & En.management 2019" zur slowenischen Vorreiterin im Bereich Energie erklärt. Unter allen slowenischen Gemeinden bemüht sich MOL am meisten, innovative und neue technologische Lösungen in Projekte einzubinden. Das beweisen zahlreiche interdisziplinäre Projekte, aufgrund derer sich die Lebensqualität in der Stadt stark erhöht hat. Somit ist Ljubljana die innovativste und gleichzeitig nachhaltigste Gemeinde Sloweniens.

18.06.2019

Krakau: "International Festival of Beach Sports"

Auf dem Jan Nowak Jeziorański-Platz, vor dem Krakauer Hauptbahnhof, befindet sich derzeit eine große Sportarena - mit Sandspielplätzen und Tribünen, auf denen unter Beteiligung von VertreterInnen verschiedener Länder Beachsoccer-, Beachvolleyball- und Handballspiele ausgetragen werden. Das Festival startete vergangenen Samstag und läuft noch bis zum 30. Juni 2019. Dies ist die erste Veranstaltung dieser Art landesweit. Das Festival steht unter der ehrenamtlichen Schirmherrschaft des Bürgermeisters von Krakau, Jacek Majchrowski (parteilos).

18.06.2019