City News


Aktuelle Informationen aus unseren Dialogstädten, zweimal wöchentlich knapp zusammengefasst

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Mehr MigrantInnen in Serbien

Das serbische "Kommissariat für Flüchtlinge und Migrationen" verzeichnet in letzter Zeit immer mehr MigrantInnen aus dem Nahen Osten, die sich in Serbien aufhalten. Jüngsten Angaben des Kommissariats zufolge hielten sich in 18 serbischen Aufnahmezentren 6.038 MigrantInnen auf. Laut Schätzungen seien weitere 1.000 außerhalb der Aufnahmezentren untergebracht. Somit ist die Zahl der Flüchtlinge und MigrantInnen in Serbien um 20 bis 30 Prozent höher als im gleichen Zeitraum 2019. Allein in den vergangenen zwei Wochen wurden mehr als 2.000 illegale Einreiseversuche nach Ungarn verzeichnet. Die meisten MigrantInnen hielten sich in den nördlichen Landesteilen, nahe der ungarischen und kroatischen Grenze, auf.​

16.10.2020

Berliner Wasserverband dreht Tesla Wasser ab

Die Pläne vom US-Unternehmen "Tesla" zum Ausbau ihrer "Gigafactory" in Brandenburg wurden seit Beginn an von Streitigkeiten um das Thema Wasser begleitet. KritikerInnen bemängeln, dass die lokalen Wasserverbände den Bedarf der Fabrik nicht tragen werden können. Erst im September konnte Tesla mit der Unterzeichnung eines Vertrages mit dem Wasserverband Strausberg-Erkner einen großen Triumph verkünden. Nun verkündete der Wasserverband jedoch, dass er Tesla das Wasser abgedreht habe, da das Unternehmen seine Rechnungen nicht bezahlt habe. Das Unternehmen wurde mehrfach abgemahnt und ließ eine Frist von 14 Tagen verstreichen. "Da wird Tesla nicht anders behandelt als andere“, sagte die Sprecherin des Wasserverbandes. Medienberichten zufolge geht es um eine Summe von 15.000 Euro, bei einem Investitionsvolumen von vier Milliarden Euro ein marginaler Betrag. Es handle sich nicht um eine bewusst verzögerte Zahlung, sondern eher um Probleme mit der Rechnungslegung des Verbands, heißt es aus informierten Kreisen.​

16.10.2020

Siemensstadt 2.0 bindet BürgerInnen beim Entwicklungsprozess ein

Seit mehreren Wochen läuft für die "Siemensstadt 2.0" in Spandau der Hochbauwettbewerb, bei dem sechs Berliner Büros Entwürfe für die ersten beiden Neubauten entwickeln. Aber nicht nur ArchitektInnen beschäftigen sich mit der künftigen Gestaltung des Innovationscampus, auch BürgerInnen sind auf der Internetseite "mein.berlin.de" gefragt. Hierbei können NutzerInnen auf einer Karte Orte und Stellen markieren und kommentieren, die sie als besonders erhaltenswert oder als wichtig für die Entwicklung der Siemenstadt erachten. Neben dem Bildungscampus sieht der bisherige Plan zwei Kita-Standorte (Kindertagesstätten), aber auch weitere Einrichtungen vor. Dazu gehören zum Beispiel eine Jugendfreizeitstätte, ein Seniorenklub, eine öffentliche Stadtteilbibliothek und eine Galerie für Kunstausstellungen. Die "Siemensstadt 2.0" ist ein Großprojekt, das die Entwicklung eines neuen Stadtteils in Berlin vorsieht.​

16.10.2020

Slowenien: Spatenstich für Nord-Süd-Schnellstraße

Am Donnerstag, dem 15. Oktober 2020, begann mit dem Spatenstich des slowenischen Ministers für Infrastruktur, Jernej Vrtovec (NSI - Neues Slowenien), der lang erwartete Bau der Nord-Süd-Schnellstraße. Die sogenannte Dritte Entwicklungsachse, die von der Grenze zu Österreich quer über Slowenien bis zur Grenze zu Kroatien verlaufen wird, gilt als lebenswichtige Investition für den wirtschaftlichen Durchbruch dieser Regionen. Der Gesamtwert der Investition wird auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt. Die nördlichen Teilabschnitte Velenje–Slovenj Gradec und Velenje–Šentrupert mit Anbindung an die bestehende Autobahn A1 sollen bis 2026 beziehungsweise 2027 fertiggestellt werden. Einen konkreten Zeitplan für den südlichen Teil der Strecke gibt es allerdings nicht.​

16.10.2020

Bosnien-Herzegowina: Wahlkampfstart für landesweite Kommunalwahlen

Heute, den 16. Oktober 2020 startet der Wahlkampf für die am 15. November 2020 stattfindenden Kommunalwahlen in Bosnien-Herzegowina. Ende der Wahlkampf-Phase ist am 14. November 2020 um 7 Uhr. Im zentralen Wahlregister sind 3.283.194 WählerInnen verzeichnet. Es werden 64 Bezirksräte im Teilland Föderation, 56 Bezirksversammlungen in der Teilrepublik Srpska, 120 Bezirksvorsteher landesweit, 14 Gemeinderäte im Teilland Föderation, 7 Gemeindeversammlungen in der Teilrepublik Srpska, 22 Bürgermeister landesweit, sowie das Parlament des Brčko Distrikts gewählt. Es treten insgesamt 136 politischen Parteien und 379 unabhängige WahlkandidatInnen an. Der Krisenstab des Teillandes Föderation und das Institut für öffentliches Gesundheitswesen des Teillandes Föderation veröffentlichten Empfehlungen für die Planung öffentlicher Versammlungen und Veranstaltungen in Zeiten der CoViD-19-Pandemie.​

16.10.2020

Leitfiguren des kroatischen Sicherheits- und Justizapparats droht Quarantäne

Der Abgeordnete der "Sozialdemokratischen Partei" (SDP) Franko Vidović wurde am 16. Oktober 2020 CoViD-19 positiv getestet. Problematisch dabei ist, dass Vidović am 14. Oktober 2002 der Sitzung des Ausschusses zur Nationalen Sicherheit beiwohnte. Die Sitzung dauerte rund zwei Stunden und ihr wohnten neben den 13 Abgeordneten aus allen Parteien, die kroatische Generalstaatsanwältin Zlata Hrvoj – Šipek, die Leiterin der Antikorruptionsanwaltschaft USKOK Vanja Marušić, der kroatische Polizeidirektor Nikola Milina sowie der Leiter des kroatischen Geheimdienstes SOA Daniel Markić bei. TeilnehmerInnen des Treffens wurden angewiesen zu Hause zu bleiben, bis sich der zuständige Epidemiologe mit ihnen in Verbindung setzt.

16.10.2020

Müllentsorgung in Belgrad wird teurer

Die Müllentsorgung in Belgrad wird teurer. Die Belgrader Stadtreinigung "Gradska čisotoća" hat die Müllentsorgungsgebühr für Haushalte von 5,64 Serbischen Dinar (circa 0,048 Euro) pro Quadratmeter auf 6,60 Serbische Dinar (circa 0,056 Euro) erhöht. Betriebe müssen statt 13,90 Serbischen Dinar (circa 0,12 Euro) künftig 16,50 Serbische Dinar (circa 0,14 Euro) pro Quadratmeter entrichten. Bis Ende 2020 soll auch eine Gebühr für den Betrieb der künftigen Belgrader Müllverbrennungsanlage eingeführt werden.​

15.10.2020

Budapest Art Week im Oktober

Vom 16. bis 25. Oktober 2020 findet die "5. Budapest Art Week" (BAW) statt. 70 Budapester zeitgenössische Galerien, Ausstellungsräume, Museen und Ateliers erwarten das Publikum. Geführte Touren in Galerien und Ausstellungsräumen, Gebäude-Touren und geführte städtische Spaziergänge werden den Interessierten angeboten. Die Veranstaltungsreihe war eigentlich für den Frühling 2020 geplant, musste aber wegen der Epidemie verschoben werden. Bei allen Programmen der BAW ist eine Maskenpflicht vorgeschrieben, an einigen Veranstaltungen ist die Teilnahme an eine Vorabregistration, aufgrund begrenzter TeilnehmerInnenzahl, gebunden.

15.10.2020

Krakau auf Warnstufe Rot

Wegen der rasant steigenden Anzahl an Neuinfektionen wurden 11 Großstädte, darunter auch Krakau und Warschau und 152 Landbezirke als "rot" eingestuft. Grund hierfür war der Rekord von 8.099 Neuinfektionen am Donnerstag, den 15. Oktober 2020t. In Der Folge verordnete die polnische Regierung zahlreiche Beschränkungen in der Gastronomie, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und für Veranstaltungen und Sporteinrichtungen. In den "roten" Gebieten werden alle Hoch- und weiterführende Schulen auf Fernunterricht umgestellt. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus sollen vor allem die SeniorInnen besser schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.

15.10.2020

Pflichtimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln in Slowenien

In zwei Wochen tritt die Gesetzesnovelle über ansteckende Krankheiten in Kraft. Sie bestimmt, dass die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln eine Vorbedingung für den Eintritt der Kinder in den öffentlichen Kindergarten ist. Die Impfung gegen diese drei Krankheiten ist auch für die Einschreibung in die Mittelschulen und Universitäten aus dem Bereich Gesundheitswesen, Erziehung und Bildung verpflichtend. Ausnahmen sind nur mit einer ärztlichen Bestätigung möglich. Die Geldbuße für den Verstoß gegen das Gesetz beträgt zwischen 400 und 40.000 Euro. ​

15.10.2020

Neuer Landwirtschaftsminister in Slowenien bestätigt

Das Slowenische Parlament hat am Donnerstag, dem 15. Oktober 2020, Jože Podgoršek (DeSUS – Demokratische PensionistInnenpartei Sloweniens) als neuen Minister für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung bestätigt. Von 90 Abgeordneten haben 48 dafür und sieben dagegen gestimmt. Podgoršek sagte, er will seinen Posten mit viel Verantwortung führen. DeSUS hat Podgoršek nach dem Rücktritt von Ministerin Pivec (DeSUS) am 5. Oktober vorgeschlagen. Pivec hatte seit dem Sommer mit zahlreichen Korruptionsvorwürfen zu kämpfen. ​

15.10.2020

Haltestellen-Inseln im Prager Zentrum werden vergrößert

Die Stadt Prag hat vor, einige Haltestellen-Inseln im Zentrum vergrößern zu lassen. Aktuell wird bereits an der Straßenbahnhaltestelle "Malostranská" gearbeitet. Diese Haltestelle im 1. Prager Bezirk gehört zu den am meisten ausgelasteten im Zentrum, da von dort auch die meisten TouristInnen zur Prager Burg fahren. Die Haltestelle wird fast verdoppelt, sodass der Fahrstreifen, der sich unmittelbar in der Nähe befindet, weichen muss. Nächste Woche sollen dieselben Arbeiten an der Haltestelle in der Gegenrichtung durchgeführt werden. Die Stadt Prag plant künftig die Anpassung von weiteren Straßenbahn-Inseln, die mit denselben Problemen zu kämpfen haben. So sollen die Inseln an der Haltestelle "Staroměstská" und "Národní divadlo" in der Prager Altstadt vergrößert und angepasst werden.

15.10.2020

Tschechien kämpft mit Hochwasser

Der Dauerregen der letzten Tage verursacht in ganz Tschechien zahlreiche Überschwemmungen und Hochwasser vor allem in Ostböhmen, Schlesien und Mähren. Viele Straßen, Häuser und Keller landesweit sind aktuell überflutet, es kam zu mehreren Verkehrsstörungen. Bislang wurden keine Opfer gemeldet und Evakuierungen waren noch nicht notwendig. Jedoch wurde in elf Regionen der Republik die höchste Hochwasserwarnstufe ausgerufen und in der Stadt Olmütz droht der Fluss Morava bereits am Freitag über die Ufer zu treten.

15.10.2020

Sarajevo Innovation Summit 2020

Am 22. Oktober 2020 findet der "Sarajevo Innovation Summit", eine der bedeutendsten regionalen Veranstaltungen für Innovation online statt. Die Hauptredner Dr. Zlatko Lagumdžija, Professor an der Wirtschaftsfakultät Sarajevo und ehemaliger SDP-Parteichef (SDP-Sozialdemokratische Partei), und Saša Bešlić, ein bosnischer Weltwirtschaftsexperte, wollen die jungen Innovatorinnen und Innovatoren mit ihrer langjährigen Expertise zu neuen Ideen inspirieren. Die Paneldiskussion unter dem Titel "New normal – is your technology ready for the new digital reality?" in Zeiten der Corona-Pandemie steht im Fokus der Konferenz. Organisiert wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsfakultät der Universität Sarajevo und vom Wirtschaftsinstitut Sarajevo.​

15.10.2020

Kanton Sarajevo verschärft Maskenpflicht

Die Maskenpflicht im Kanton Sarajevo wird verschärft. Dies entschied der Krisenstab des Kantons aufgrund der rasant steigenden Anzahl an CoViD-19-Neuinfektionen am 15. Oktober. So muss der Mund-Nasen-Schutz jetzt überall getragen werden. Masken-Verweigerern drohen Geldbußen von 500 bis zu 1.500 Konvertible Mark (circa 256 bis 767 Euro). Die maximal erlaubte Zahl an Menschen im Innenbereich liegt nun bei 30. Im Freien dürfen bis zu 60 Menschen zusammenkommen. Auch gelten für Unternehmen und Schulen flexible Beginn-Zeiten, um Verkehrsstaus und Ansammlung größerer Menschenmengen zu vermeiden. Die Maßnahmen sollen bis zum 31. Oktober 2020 in Kraft bleiben.​

15.10.2020

Sofia: Erster Verkehrsübungsplatz für Kinder eröffnet

Im Stadtbezirk Owtscha Kupel wurde der erste Verkehrsübungsplatz für Kinder in Sofia eröffnet. Der Eintritt ist frei. Bei der Eröffnung wurden zahlreiche Übungsspiele unter dem Motto "Wir spielen und wissen uns zu schützen" veranstaltet. Alle Kinder erhielten Teilnahmebescheinigungen und die GewinnerInnen Pokale. Das Projekt wird von der Gemeinde Sofia im Rahmen des "Programms zum Schutz des Lebens und der Gesundheit von Kindern als TeilnehmerInnen im Verkehr" finanziert.​

15.10.2020

Amtsenthebungsantrag gegen bulgarische Parlamentspräsidentin gescheitert

Am 14. Oktober 2020 reichten die "Bulgarische Sozialistische Partei" (BSP) und die Partei der türkischen Minderheit "Bewegung für Rechte und Freiheiten" (DPS) einen Amtsenthebungsantrag ein. Dieser war von 96 Abgeordneten unterzeichneten worden und richtete sich gegen Parlamentspräsidentin Zveta Karajantscheva (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens). Als Gründe für den Antrag hierfür seien unter anderem Verfassungsverletzungen, Verstöße gegen das Gesetz, Imageschäden für das Parlament, mangelnde Transparenz und schlechte Arbeit im Allgemeinen. Den Regeln zufolge fand die Abstimmung in der nächsten Parlamentssitzung, die am 15. Oktober war, statt. Dabei stimmten 97 Abgeordnete für und 125 gegen den Antrag. Somit bleibt Karajantscheva Parlamentspräsidentin. In einem Statement meinte sie, dass es sich bei dem Antrag um einen Angriff gegen die Regierung und nicht gegen sie persönlich gehandelt habe.​

15.10.2020

Kroatien führt möglicherweise Corona-Ampel ein

In den vergangenen Tagen sind die Corona-Fallzahlen in Kroatien stark angestiegen. Mit 793 neuregistrierten Fällen am 15. Oktober 2020, verzeichnete das Land den bisher höchsten Wert an Neuinfektionen seit Beginn der Epidemie. Wie die Tageszeitung Jutarnji list  berichtet, sei in den vergangenen Tagen über die Einführung eines Ampelsystems zur Einschätzung der epidemiologischen Lage in kroatischen Regionen diskutiert worden. Zusammen mit EpidemiologInnen soll der nationale Krisenstab demnächst Indikatoren zur Bewertung der Lage sowie eine Liste der Maßnahmen, die bei den einzelnen Ampelfarben umzusetzen sind, festlegen. Mit Grün, Gelb, Orange und Rot soll es vier Farben im kroatischen Corona-Ampelsystem geben, so Jutarnji list.

15.10.2020

Ministerpräsident sieht Ursprung für Terroranschlag bei rechten PolitikerInnen und Medien

Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) organisierte am 14. Oktober 2020 eine Pressekonferenz anlässlich des Anschlags auf das kroatische Regierungsgebäude. Ein 22-jähriger Attentäter verwundete am 12. Oktober 2020 einen Polizeibeamten mit einem Sturmgewehr und nahm sich wenig später das Leben. Plenković nannte die Tat unverhohlen einen Terroranschlag, da es Indizien gäbe, dass es sich nicht um die Tat eines Einzelnen handle. Der kroatische Geheimdienst würde den Fall genauestens untersuchen. Plenković fügte jedoch hinzu, dass sicherlich auch die mehrere Jahre andauernde Hetzkampagne von rechten PolitkerInnen und Medien gegen ihn und die Regierungsbeteiligung der serbischen Minderheit zu einer Verschlechterung des politischen Klimas beigetragen habe und der Anschlag das Resultat davon sei. Besorgniserregend sei, dass der Täter in zahlreichen sozialen Netzwerken geradezu als Held gefeiert werde, weswegen weitere solcher Vorfälle in Zukunft nicht auszuschließen seien, so Plenković.

15.10.2020

Entscheidung um Belgrader Silvesterfeier noch nicht fix

Der Belgrader Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) gab bekannt, dass die Stadt Belgrad die Organisation öffentlicher Silvesterfeiern an verschiedenen Plätzen noch nicht gänzlich verworfen hat. Die Entscheidung darüber, ob es eine Feier wie in den vergangenen Jahren geben wird, soll von der epidemiologischen Lage abhängen. Als Option werde auch eine Online-Silvesterfeier überlegt. Jedenfalls will die Stadt wie auch in vergangenen Jahren eine dekorative Weihnachtsbeleuchtung anbringen lassen. Kurz vor Silvester sollen auf dem Belgrader Platz der Republik auch ein riesiger Eislaufplatz und ein Weihnachtsmarkt aufgebaut werden.​​

14.10.2020

Michelin-Sterne auch in Serbien

Der Reiseführer "Guide Michelin" soll in Kürze erstmals auch serbische Lokale in die Gastwirtschaftsbewertung aufnehmen. So sollen im Dezember 2020 die ersten serbischen Restaurants mit Michelin-Sternen ausgezeichnet werden. Derzeit bleibt noch geheim, um welche Restaurants es sich handeln soll. Die Restaurants können für die Qualität des Essens und der Dienstleistung mit bis zu drei Sternen ausgezeichnet werden.​

14.10.2020

Fast 78 Prozent weniger Fluggäste am Belgrader Flughafen

Die Zahl der Fluggäste am Belgrader Flughafen "Nikola Tesla" ist im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 77,7 Prozent eingebrochen. Heuer wurden von Juli bis September 478.000 Fluggäste gezählt, teilte die Flughafen-Konzessionärin "Vinci Airports" mit. Im Laufe der ersten neun Monate 2020 wurden 1,47 Millionen Fluggäste verzeichnet, was ein Rückgang von 68,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 sei. Es hatten 9.972 kommerzielle Flüge stattgefunden, um 55,5 Prozent weniger als 2019.​

14.10.2020

Siemens verlegt Hauptsitz seiner Energiesparte nach Berlin

Bereits vor knapp zwei Jahren gab Siemens im Rahmen der "Siemensstadt 2.0" bekannt, seine Präsenz in Berlin auszubauen. Das Großprojekt von Siemens und dem Land Berlin sieht in diesem Jahrzehnt die Entwicklung eines neuen Stadtteils, inklusive Innovationscampus, Produktionsstätten sowie Wohnungen und einer Schule vor. Nun gab der Konzern bekannt weiter in den Standort Berlin investieren zu wollen. Vor drei Wochen hatte die Siemens Energy AG, ein Unternehmen mit weltweit an die 91.000 MitarbeiterInnen, bekannt gegeben, die Konzernleitung von München nach Berlin anzusiedeln. Dazu versprach der Berliner Senat im unterzeichneten Papier den zügigen Ausbau der Tram-Linie M10 zum neuen Standort in die Huttenstraße. Hier produziert Siemens mit mehr als 2000 Beschäftigten Gasturbinen. Die Wirtschaftssenatorin Berlins (Bündnis 90/Die Grünen) bezeichnete bei der Unterzeichnung am 14. Oktober 2020 Berlin als den perfekten Standort für Siemens Energy, um Innovationen und die Energietechnik der Zukunft zu entwickeln. Die Stadt biete Spitzenforschung, internationale Talente, ein starkes Cluster Energietechnik und eine wachsende Digitalwirtschaft.​

14.10.2020

Wohnraumsanierung: Staatliche Förderung für Familien in Ungarn

Die ungarische Regierung startet ab dem 1. Jänner ein Förderprogramm für Wohnraumsanierungen. Dies hat die Ministerin für Familienangelegenheiten, Katalin Novák (Fidesz – Bund Junger Demokraten), am Mittwoch, dem 14. Oktober angekündigt: Der Staat wird die Hälfte der Sanierungskosten von Familien, die mindestens ein Kind haben, übernehmen. Die staatliche Förderung kann maximal 3 Millionen Forint (rund 8.200 Euro) betragen. Die Sanierungsförderung ist das neueste Element des Wohnbauförderprogrammes für Familien mit Kindern, dass im Jahr 2015 von der Regierungspartei Fidesz gestartet wurde. Die Unterstützung kann unter anderem für energetische Modernisierungen, Sanierung von Badezimmern oder Küchen in Anspruch genommen werden. Die Details des Programmes werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben. ​

14.10.2020

Ausbau 5G-Abdeckung in Budapest

Der Mobilfunker "Vodafone" erweitert sein 5G-Mobilfunknetz um 200 neue Basisstationen. Damit wird der neue, schnelle Mobilfunkstandard im gesamten Gebiet der ungarischen Hauptstadt erreichbar. "Vodafone Magyarország" startete bereits 2019 das 5G-Netz in der Innenstadt und erwarb 2020 weitere Frequenzen zum Ausbau des Netzes. Das Unternehmen stellt der "Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest" (BME) eigene Frequenzen für ein 5G-Labor zur Verfügung.​

14.10.2020

Polnische LandwirtInnen protestieren gegen Tierschutzgesetz

Am 13. Oktober 2020 protestierten in Warschau polnische LandwirtInnen und VertreterInnen der Bauernverbände gegen das neue Tierschutzgesetz. Das Gesetz war Mitte September 2020 von der unteren Kammer des polnischen Parlaments verabschiedet worden und ist am 13. Oktober im Senat gelandet, der zahlreiche Gesetzänderungen vornahm. Am umstrittensten ist, den LandwirtInnen zufolge, das Verbot der Pelztierhaltung und die Begrenzung der rituellen Schlachtung. Der Senat bestätigte diese Beschränkungen, mit Ausnahme der rituellen Schlachtung von Geflügel. Der Gesetzesentwurf wird nun wieder in die untere Kammer geschickt. Die Bäuerinnen und Bauern kündigten bereits weitere Demonstrationen an.

14.10.2020

Heftige Niederschläge in ganz Polen

Seit 13. Oktober 2020, sorgen heftige Niederschläge für Überschwemmungen in ganz Polen. Am schwierigsten ist die Situation in den zentralen und südlichen Woiwodschaften Kleinpolen, Masovien und Schlesien. Alleine die Niederschläge vom 13. Oktober 2020, sorgten für 2.200 Feuerwehreinsätze. Die Pegelstände der größten Flüsse im Land, der Weichsel und der Oder, sind an einigen Stellen so hoch, dass zusätzliche Überschwemmungen drohen.

14.10.2020

Prag unterstützt Kampagne gegen Schuldenfalle

Der Prager Magistrat gab kürzlich bekannt, die Nichtregierungsorganisation "Mensch in Not" (Člověk v tísni) bei ihrer Kampagne gegen Überschuldung zu unterstützen. So will die Stadt in all ihren Infozentren und Magistratsabteilungen, Flugblätter und Informationen verteilen, wie einer Schuldenfalle entgangen werden kann und vermieden wird in Zahlungsunfähigkeit zu geraten. Für diejenigen, die sich bereits auf dem Weg in die Insolvenz befinden, gibt es die Möglichkeit die Helpline des CVT zu kontaktieren, um sich beraten zu lassen. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der InteressentInnen angesichts der Corona-Pandemie rasant ansteigen wird, da sich bereits Anfang 2020 ähnlich viele Personen an die Helpline gewandt hatten, wie im Laufe des gesamten Jahres 2019.

14.10.2020

Belgrader Kohlekraftwerk Top Luftverschmutzer

Ein Bericht des "Zentrums für Forschung von Energie und sauberer Luft" (CREA) von "Greenpeace" hat das Kohlekraftwerk "Nikola Tesla" als eines der weltweit größten Schwefeldioxid-Verursacher erkannt. Das Kraftwerk im südlichen Außenbezirk Obrenovacvon in Belgrad belegt Rang neun auf dieser Liste, während Serbien im Länder-Ranking Platz 18 einnimmt. Obwohl seit 1. Jänner 2018 neue Vorschriften in Bezug auf die Schwefeloxid-Verschmutzung in Kraft sind, werden diese von Serbien nicht eingehalten. Im Fall des Kraftwerks "Nikola Tesla" wurde sogar noch im Jahr 2011 ein Vertrag für die Errichtung einer Entschwefelungsanlage unterzeichnet. Bis dato wurde die Anlage nicht in Betrieb genommen und die Serbischen Stromwerke EPS haben bislang 500.000 Euro an Pönalen für nicht bezogene Kreditmittel bezahlt.​

13.10.2020

Erfolgreiche Elektrifizierung der Busflotte in Berlin geht weiter

Die Elektrifizierung der Busflotte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat ihren ersten großen Meilenstein erreicht. Am 13. Oktober 2020 stellte Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen den 100. elektrisch betriebenen Omnibus in Betrieb. Neben den 100 bereits aktiven E-Bussen werden 21 weitere derzeit entweder geliefert oder warten auf ihre Zulassung für den Fahrgasbetrieb. Bis zum Jahresende werden 137 E-Busse in Betrieb sein. Um die Elektrifizierung weiter voranzutreiben, bereitet die BVG derzeit außerdem eine Ausschreibung von über 90 weiteren Elektro-Eindeckern vor, die im Jahr 2022 geliefert werden sollen. Der Berliner Senat hat die Finanzmittel für die 90 Elektrobusse der Berliner Verkehrsbetriebe bereits im September bewilligt.​

13.10.2020