City News


Lesen Sie zweimal die Woche die aktuellsten Informationen aus unseren Büros, knapp zusammengefasst:

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Bürgermeister von Ljubljana besucht Moskau

Der Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Janković (LZJ – Liste Zoran Janković), besucht am 10. und 11. September 2019 im Rahmen eines offiziellen Besuchs Moskau. Dort trifft er auf seinen Amtskollegen Sergei Sobjanin. Die Bürgermeister werden ein Kooperationsprogramm zwischen beiden Städten für den Zeitraum 2019–2021 unterzeichnen. Ljubljana und Moskau haben bereits 2000 ein erstes Kooperationsabkommen geschlossen. Nach inoffiziellen Informationen der größten slowenischen Tageszeitung "Delo" soll Janković's Reise auch einen anderen Grund haben. Er soll eine entscheidende Rolle in Verhandlungen über die Zukunft von "Mercator" spielen. "Mercator" war die größte slowenische Handelskette und wurde 2014 an den kroatischen Konzern "Agrokor" verkauft. Dieses ist seit 2018 im Besitz von russischen Banken. Janković war vor seiner aktiven politischen Karriere langjähriger erfolgreicher Direktor von "Mercator".​​

10.09.2019

Bosnien-Herzegowinas Außenminister bei der IAEA in Wien

Der Außenminister Bosnien-Herzegowinas, Igor Crnadak (PDP – Partei des demokratischen Fortschritts), wird vom 16. bis 20. September 2019 an der 63. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) in Wien teilnehmen. In diesem Rahmen will Crnadek auch einen Diskurs über die geplante Atommülldeponie "Trgovska gora" an der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina beginnen.​

10.09.2019

Zagreb: Einführung von Parkplatzgebühren in der ganzen Stadt?

Nachdem am 2. September 2019 neue Parkzonen in Zagreb eingerichtet wurden, scheint es, als ob die Stadtverwaltung über die Einführung von Parkplatzgebühren im ganzen Stadtgebiet nachdenkt. Tomislav Stojak (HNS – Kroatische Volkspartei), Abgeordneter im Zagreber Gemeinderat, teilte heute auf seinem Facebook-Profil mit, dass für 17 Uhr ein Treffen von Bürgermeister Bandić (BM365 – Arbeits- und Solidaritätspartei) und den VertreterInnen der Zagreber Bezirke geplant ist, bei dem unter anderem auch das Thema der Parkplatzgebühren angesprochen werden soll.​

10.09.2019

Belgrad: Erläuterungen zum Stadtbudget 2019

Auf der Website der Stadt Belgrad stehen den BürgerInnen erneut die Erläuterungen zum Stadtbudget zur Verfügung. Dem Belgrader Bürgermeister, Zoran Radojičić (parteilos), zufolge, werde damit das Ziel verfolgt, die Einnahmen und Ausgaben der Stadt Belgrad so einfach wie möglich darzustellen. Die Stadt erhoffe sich damit, das Interesse der BürgerInnen an den Prioritäten im Bereich der Stadtplanung und -entwicklung zu steigern, so der Bürgermeister.​

09.09.2019

Serbien Ehrengast auf der CIFIT 2019

Die feierliche Eröffnung des serbischen Pavillons am 8. September 2019 war gleichzeitig der Auftakt der Messe "China International Fair for Investment & Trade (CIFIT) 2019" in der chinesischen Stadt Xiamen. Dem serbischen Handelsminister, Rasim Ljajić (SDS – Sozialdemokratische Partei), zufolge, ist die Messe die Gelegenheit für Serbien, sich als eine Reise- und Investitionsdestination zu präsentieren. Er sagte ferner, dass die Wirtschaftstreibenden beider Länder im Zuge der Messe auch direkte Kontakte knüpfen könnten. Serbien importiere rund 50 Prozent an chinesischen Waren aus anderen Ländern, während der serbische Export nach China im ersten Halbjahr des Jahres 2019 um 213 Prozent gestiegen sei, so Ljajić.

09.09.2019

Kleinpolen: Abstimmung über BürgerInnenbeteiligungsbudget

Seit dem 9. September 2019 können die BewohnerInnen der Woiwodschaft Kleinpolen über die Umsetzung von Projekten im Rahmen des BürgerInnenbeteiligungsbudgets abstimmen. Insgesamt wurden 188 Projekte angemeldet. Das heurige BürgerInnenbeteiligungsbudget der Woiwodschaft Kleinpolen beläuft sich auf 12 Millionen Polnische Złoty (2,85 Millionen Euro). Zur Verfügung stehen jeweils 2 Millionen Polnische Złoty (476.190 Euro) für jede der sechs Regionen, in die die Woiwodschaft Kleinpolen im Rahmen des Projektes aufgeteilt wurde. Die Ergebnisse werden Mitte Oktober 2019 bekannt gegeben. An der Abstimmung darf jede Bew​​ohnerin und jeder Bewohner der Region ab 16 Jahren teilnehmen.​

09.09.2019

Dachbegrünung in Krakau bald möglich

Die Stadt Krakau entwickelt einen Vorentwurf der Richtlinien für die Begrünung von Dächern in Krakau. Im Auftrag des Krakauer Bürgermeisters, Jacek Majchrowski (parteilos), arbeitete der Hauptarchitekt der Stadt Krakau die Genehmigungsvoraussetzungen aus, die in Zukunft die Dachbegrünung mit hohen Büschen und sogar Bäumen ermöglichen werden. Mit den grünen Dächern will die Stadt Krakau noch intensiver zum Kampf gegen die Luftverschmutzung in der Stadt beitragen.​

09.09.2019

Ljubljana: 7,5 Millionen Euro teures Forschungszentrum eröffnet

Das slowenische Pharmaunternehmen "Lek" hat am 9. September 2019 ein neues Forschungszentrum für die Entwicklung von Medikamenten eröffnet. In den neuen Laboratorien werden vor allem Medikamente zur Krebsbekämpfung entwickelt. Das Forschungszentrum in Ljubljana beschäftigt zurzeit 330 MitarbeiterInnen und ist als führendes Forschungszentrum der "Sandoz-Gruppe" mit einem Viertel aller Forschungsprojekte des Konzerns beauftragt. In den letzten vier Jahren wurden über 100 neue Produkte entwickelt und für VerbraucherInnen hergestellt.​

09.09.2019

Slowenien: Partei LMŠ weiter im Höhenflug

Zwischen dem 28. August und 5. September 2019 befrage die Meinungsforschungsagentur "Mediana" 726 SlowenInnen zu ihren Wahlvorlieben. 35,3 Prozent der Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen gehen. 18,9 Prozent würden die Partei des Premiers Marjan Šarec (LMŠ - Liste Marjan Šarec) wählen. Auf Platz zwei folgt die oppositionelle "Slowenische Demokratische Partei" (SDS) mit 14,7 Prozent. Den dritten Platz teilen sich die "Linken" und die "Sozialdemokraten" (SD) mit jeweils 6,4 Prozent. Mit 5,1 Prozent folgen die konservative Partei "Neues Slowenien" (NSi) und die rechts ausgerichtete "Slowenische Nationale Partei" (SNS) mit 2,9 Prozent. Beliebtester slowenischer Politiker ist Staatspräsident Borut Pahor (SD).

09.09.2019

Prager Wenzelsplatz ist eine einzige Baustelle

Obwohl in der Regel im historischen Stadtkern nicht so häufig gebaut wird, überzeugt der Prager Wenzelsplatz vom Gegenteil. Auf diesem historischen Platz im Herzen der Stadt ragen derzeit mehrere Kräne in den Himmel und es sollen noch viel mehr werden. Die meisten Arbeiten haben jedoch nicht die Errichtung von neuen Wohnungen, sondern den Ausbau neuer kommerzieller Flächen zum Ziel. Neben neuen Kaufhäusern werden derzeit mehrere Hotels errichtet. Das größte Bauvorhaben, auf dessen Spatenstich noch gewartet wird, ist das Projekt "Savarin" – eine Verbindung und Überdachung von mehreren Innenhöfen. Die BauträgerInnen haben versprochen, dass die Innenhöfe nach der Fertigstellung für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden.

09.09.2019

Prag: Feststoffverbrennung ab Oktober 2022 definitiv verboten

In der tschechischen Hauptstadt benutzen noch Hunderte Haushalte alte Öfen und Kamine, die mit Feststoffen wie Holz oder Kohle beheizt werden. Dem soll eine neue Verordnung der Prager StadträtInnen ein definitives Ende setzen. Solche Öfen dürfen bereits seit 2014 nicht mehr verkauft und installiert werden. Ab 2022 soll deren Benutzung definitiv verboten werden. Sollte diese Verordnung durch das Stadtparlament gebilligt werden, haben die PragerInnen noch genug Zeit, auf ökologische Heizvarianten umzusteigen. Für diesen Umstieg können die Betroffenen um unterschiedliche EU-Förderungen ansuchen. Für die Luftverschmutzung in der tschechischen Hauptstadt ist, nach dem Verkehr, das Heizen mit Feststoffen verantwortlich.​

09.09.2019

Bosnien-Herzegowina: Zwanzig Prozent der IWF-Investitionen zugunsten öffentlicher Unternehmen

Obwohl der Internationale Währungsfonds (IWF) bereits im Mai dieses Jahres Informationen veröffentlichte, die aufzeigen, dass mehr als 20 Prozent des vom IWF bewilligten Kreditrahmens an öffentliche Unternehmen gehen, hat sich an der Situation nicht viel geändert. Dabei handelt es sich um rund acht Milliarden Konvertible Mark (knapp 4,1 Milliarden Euro). Es wird angenommen, dass dieser Umstand vor allem auf eine mangelnde Bereitschaft zu Reformen, auf Unwissenheit und auf Vetternwirtschaft in den öffentlichen Unternehmen zurückzuführen ist.​

09.09.2019

Sofia: Skandal um russische Ausstellung

Eine russische Ausstellung sorgte für Spannungen zur Geschichte zwischen Bulgarien und Russland. Zum 75. Jahrestag der Ereignisse von 1944, als die sowjetische Armee in Bulgarien einmarschierte, organisierte das russische Kulturzentrum in Sofia am 9. September 2019 die Ausstellung "75 Jahre seit der Befreiung Osteuropas vom Nazismus". Das bulgarische Außenministerium äußerte sich offiziell kritisch dazu: am 9. September 1944 wäre ein Putsch in Bulgarien verübt worden, der eine unmittelbare Folge der Kriegserklärung der UdSSR an Bulgarien sei. Dem Land wurde der Krieg gerade dann erklärt, als eine neue demokratische, antifaschischte bulgarische Regierung an die Macht gekommen war, die die Beziehungen zu Nazideutschland einstellen wollte. Es folgte eine Besetzung Bulgariens durch die sowjetischen und alliierten Truppen. Das bulgarische Außenministerium forderte die russische Botschaft auf, die fragwürdige historische These der "Befreiung" nicht zu unterstützen.

09.09.2019

Neues Bistro im Prager Magistrat eröffnet

Im Hauptgebäude des Prager Magistrats, im "Neuen Rathaus" am Marienplatz, wurde ein neues Bistro für MagistratsmitarbeiterInnen und BesucherInnen eröffnet. Das neue Bistro wird von einer Gesellschaft betrieben, die aktiv MitbürgerInnen mit mentalen und physischen Behinderungen einstellt. Die angebotenen Produkte stammen aus ökologischem Anbau. Das Interieur des Lokales ist an das historische Aussehen des Gebäudes angepasst, die Möbel stammen ausschließlich von tschechischen HerstellerInnen. An der offiziellen Eröffnung nahm auch der Prager Oberbürgermeister Zdeněk Hřib (Piraten) teil.

08.09.2019

Zagreber Freiheitsbrücke bekommt neue Beleuchtung

Die Beleuchtung der Zagreber Freiheitsbrücke, die den Stadtteil "Zagreb Neu" mit dem Zentrum verbindet, wird einer Sanierung unterzogen. Alle bestehenden Leuchtkörper werden durch hocheffiziente LED-Lampen ersetzt. Vorgesehen ist auch die Anbringung einer dekorativen Beleuchtung entlang der 2 Kilometer langen Brücke. Die Kosten der Sanierung werden auf 22 Millionen Kroatische Kuna (circa 2,97 Milli​onen Euro) geschätzt.​

08.09.2019

Laufstrecke auf dem Budapester Friedhof

Das "Institut für das Nationale Erbe" (NÖRI) hat beschlossen, nach Wiener Vorbild eine Laufstrecke im "Kerepesi" Friedhof in Budapest auszubauen. Damit soll der Friedhof mit der Hauptstadt enger verbunden werden. Es besteht ja ein großer Bedarf an Grünflächen im Herzen von Budapest, auf denen sich die BewohnerInnen bewegen und entspannen können. Der Friedhof erstreckt sich auf 56 Hektar und ist durch seine reiche Flora und Fauna sehr bekannt. Laut NÖRI kommen viele Besucher nicht nur, um ihrer Verstorbenen zu Gedenken, sondern um sich in den Wäldern in der Umgebung des Parks zu entspannen oder Sport zu treiben. Die Länge der Laufstrecke rund um die Ummauerung des Friedhofs beträgt drei Kilometer. Die Strecke verläuft ohne Höhenunterschied, teils auf Asphalt und teils im Gelände.

07.09.2019

Budapest: Bürgermeistertreffen der Visegrád-Gruppe

Die Bürgermeister der 1. Bezirke von Budapest, Prag, Bratislava und Warschau trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch in der ungarischen Haupstadt. Austragungsort war die Budaer Burg im ersten Bezirk. Die Bürgermeister der V4-Gruppe haben sich im Rahmen eines runden Tisches zu Themen wie Nachhaltigkeit und Kooperationsmöglichkeiten verständigt. In der Presseaussendung der Bezirksverwaltung des 1. Budapester Bezirkes wurde auch betont, dass Mitteleuropa in den nächsten Jahrzehnten wohl unvermeidbar zu einem wirtschaftlichen und politischen Zentrum werden wird. Daher sei es wichtig, dass sich auch die Städte auf die künftigen Herausforderungen entsprechend vorbereiten. Am Ende des offiziellen Treffens unterzeichneten die V4-Bezirksbürgermeister eine Erklärung über die künftige Zusammenarbeit und den Dialog, sowie über die Pflege gemeinsamer kultureller Werte und Traditionen.

07.09.2019

Kanton Sarajevo stellt Plattform mit 115 Sozialdienstleistungen vor

​Am Freitag, dem 6. September 2019, wurde das Projekt "Karte mit Rechten und Dienstleistungen des Ministeriums für Arbeit, Sozialpolitik, Vertriebene und Flüchtlinge des Kantons Sarajevo" präsentiert. Die vorgestellte Plattform mapapravaiusluga.ba​ enthält 115 Katgegorien von Institutionen samt ihren Standorten. Dazu sind Informationen über benötigte Dokumente und Prozesse enthalten, die den BürgerInnen des Kantons Sarajevo die Antragsstellung erleichtern und ein transparentes und frei ​zugängliches System bieten soll.

07.09.2019

Bürgermeister Bandić verlangt von Regierung höhere Gehälter für Lehrkräfte

Da der Vorschlag des Zagreber Bürgermeister Bandić (BM365 – Arbeits- und Solidaritätspartei) über eine Gehaltserhöhung für VolksschullehrerInnen in Kroatien noch nicht bewilligt worden ist, kündigte er am Samstag an, dass er diese Maßnahme in Zagreb selbst durchführen werde, sollte die Regierung seinen Vorschlag ablehnen. Bandić würde demnach die Gehälter für 700 SportlehrerInnen und LehrerInnen, die in der Ganztagsbetreuung tä​tig sind, um 17 Prozent erhöhen. Damit würden die Löhne der LehrerInnen an das Niveau der Zagreber KindergartenbetreuerInnen angepasst.

07.09.2019

Instandhaltung der Belgrader FußgängerInnenunterführungen in Konzession

​Die Stadt Belgrad hat beschlossen, die FußgängerInnenunterführungen in der Stadt in Konzession zu vergeben. Aus finanziellen Gründen sei die Stadt nicht in der Lage, Investitionen in die Sanierung der Unterführungen zu tätigen und wolle deswegen nach öffentlich-privaten Partnerschaften suchen. Die Konzession soll für einen Zeitraum von 25 Jahren ausgeschrieben werden und einen Gesamtwert von 35,25 Millionen Euro haben. Derzeit sei noch nicht bekannt, wann die Ausschreibung und die Projektumsetzung erfolgen sollen.

06.09.2019

Serbien verliert jährlich bis zu 40.000 EinwohnerInnen

​Das negative Bevölkerungswachstum in Serbien hält weiter an. Wie Serbiens Bundespräsident Aleksandar Vučić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) Anfang September 2019 beim "Dritten Demografie-Gipfeltreffen" in Budapest mitteilte, verliere Serbien jährlich 35.000 bis 40.000 EinwohnerInnen. Allein im Jahr 2018 habe es 37.680 mehr Verstorbene als Neugeborene gegeben. Um diesem Trend ein Ende zu setzen, müsste der Schlüssel in Serbien 2,1 ​Kinder pro Frau betragen. Derzeit kommen auf eine Frau 1,48 Kinder. Laut serbischen Demograie-ExpertInnen würde das Land 20 bis 30 Jahre benötigen, um das negative Bevölkerungswachstum zu stoppen.

06.09.2019

Belgrad: Startschuss für vier neue Kindergärten

Der Belgrader Vizebürgermeister, Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei), kündigte am 6. September 2019 die Errichtung von vier neuen Kindergärten in Belgrad an. Die Stadtbaudirektion habe bereits eine Firma gewählt, die mit dem Projektentwurf und der Errichtung der Kindergärten beauftragt werde. Der Gesamtwert für den Entwurf und die Errichtung der vier Objekte betrage 775 Millionen Dinar (circa 6,6 Millionen Euro) brutto. In den neuen Kindergärten sollen 775 Kinder Platz finden.

06.09.2019

Belgrad: Gemeinde Voždovac kündigt Lösung des Kanalisationsproblems an

Der Präsident der Belgrader Gemeinde Voždovac, Aleksandar Savić (SNS – Serbische Fortschrittspartei), gab kürzlich bekannt, dass die Gemeinde dank des Nationalen Investitionsplans ihr Kanalisationsproblem bald lösen werde. In vier Gebieten der Gemeinde, in denen viele Haushalte noch nicht an die Kanalisation angeschlossen sind, soll demnächst mit der Errichtung der Kanalisation begonnen werden. Die Abwasserleitungen sollen, Savić zufolge, mehr als 370 Straßen umfassen und insgesamt 70 Kilometer lang sein. Die Errichtung des primären und sekundären Kanalnetzes soll in Zukunft auch in den restlichen Gebieten der Gemeinde Voždovac durchgeführt werden, um das Jahrzehnte dauernde Kanalisationsproblem zu lösen.

06.09.2019

III. Demographie-Gipfel in Budapest

Am 5. und 6. September 2019 findet in Budapest, nach 2015 und 2017, der 3. Demographie-Gipfel statt. Am Mittwochabend empfing Premier Viktor Orbán (Fidesz – Bund Junger Demokraten) den tschechischen und den slowakischen Ministerpräsidenten, Andrej Babiš​ und Peter Pellegrini, sowie den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić im Karmelitenkloster. Diese sind extra zum Gipfel angereist. Premier Orbán teilte beim Gipfel mit, dass mit den Ergebnissen des Familienförderungssystems erst dann einen Wendepunkt erreicht worden ist, wenn Familien mit Kindern ein garantiert besseres Lebensniveau hätten als Paare ohne Kinder. Eine Voraussetzung des Erfolgs der Demografie-Politik sei, dass das ungarische Nationaleinkommen bis 2030 jedes Jahr das durchschnittliche Wirtschaftswachstum der EU um mindestens zwei Prozent überschreiten würde. Als weiteres Erfolgsfaktor nannte er die weitere Stärkung des Christentums in Europa. In demographischen Fragen sollte die Migrationslösung hintangehalten werden, zu einem "Bevölkerungstausch" darf es nicht kommen, formulierte Premier Orbán.​

06.09.2019

Kostenlose App: Parken im 5. Bezirk von Budapest wird leichter

Die App "Parker" zeigt freie Parkplätze im Bezirk auf einer Karte an. Über die Navigation wird man hingeführt und der Parkschein kann ebenfalls über das Handy bezahlt werden. Ein Sensornetz im Asphalt zeigt, ob Stellplätze frei sind. Darüber sprach der Bezirksbürgermeister Péter Szentgyörgyvölgyi (Fidesz – Bund Junger Demokraten) auf einer Pressekonferenz am 05. September 2019. Laut dem Bericht des Bezirksbürgermeisters stehen derzeit 1.500 Parkplätze über „Parker“ App zur Verfügung, die für iOS- und Android-Geräte kostenlos heruntergeladen werden kann. Er wies auch darauf hin, dass dadurch die Zeit für die Suche nach Parkplätzen im Stadtteil erheblich verkürzt werden wird. Die App wurde aus den Einnahmen der Kommunalregierung finanziert, die kontinuierlich einen Teil der Parkgebühreneinnahmen in Verbesserungen investiert.​

06.09.2019

Budapester U-Bahn-Station wird umbenannt

Große Feierlichkeiten zu Ehren der Semmelweis Universität. Bei der Eröffnung des 250. Studienjahrs an dieser Institution hat der Budapester Oberbürgermeister István Tarlós (parteilos) angekündigt, dass das Kooperationsabkommen aus dem Jahr 2011 zwischen der Universität und der Stadtverwaltung erneuert wird. Weiters gab er bekannt, dass die U-Bahn-Station "Klinikák" in der Nähe umbenannt wird: Als gebührende Anerkennung der Universität durch die Stadtverwaltung wird die Station nach Abschluss der Sanierungsarbeiten auf der Linie "M3" in "Semmelweis-klinikák" (Semmelweis-Kliniken) umbenannt werden.

06.09.2019

Fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Krakauer Stadtzentrum gefunden

Am Donnerstag, dem 5. September 2019, wurden im Zuge von Bauarbeiten zur Bahnüberführung in der Nähe der Kopernika-Straße im Krakauer Stadtzentrum fünf Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Jede Bombe wog über 50 Kilogramm. Zur Entfernung derselben waren sowohl Polizei- und Feuerwehreinheiten als auch ein Pionier- und Pyrotechnikteam vor Ort im Einsatz. Die Blindgänger wurden zuerst gesichert und dann zum Truppenübungsplatz abtransportiert, wo sie kontrolliert entschärft wurden. Einer Verlautbarung zufolge sei jedoch eine Evakuierung der BewohnerInnen in der Gegend nicht notwendig gewesen.​

06.09.2019

KrakauerInnen zufrieden mit Magistrat

85 Prozent der Krakauerinnen und Krakauer sind mit der Qualität der Dienstleistungen des Krakauer Magistrats zufrieden. Dies ergab sich aus der Kundenbefragung, die heuer im Krakauer Magistrat durchgeführt wurde. 87 Prozent der Befragten gaben an, dass sie keine Probleme ​bei der Abwicklung ihrer Angelegenheiten im Magistrat hatten. Die Interviews wurden in elf Magistratsabteilungen und an 21 Informationspunkten sowie in Form einer Online-Umfrage durchgeführt.​

06.09.2019

Sarajevoer Stadtbezirk Novi Grad hat die meisten SchulanfängerInnen in Bosnien-Herzegowina

Für 1.320 ErstklässlerInnen aus 15 Volksschulen im Sarajevoer Bezirk Novi Grad begann Anfang September "der Ernst des Lebens". Für einen gelungenen Start in den Schulalltag, organisierte der Stadtbezirk am 5. September dieses Jahres eine Feier mit Geschenken in der Sportanlage "Safet Zajko" im Westen der Stadt. Der Feier wohnten LehrerInnen, Eltern und der Bezirksvorsteher, Semir Efendić (SDA – Partei der demokratischen Aktion) bei. Die Volksschulen in Novi Grad werden von 11.000 Volksschulkindern besucht, was ein Drittel der VolksschülerInnen im gesamten Kanton Sarajevo ausmacht.

06.09.2019

Sarajevo: BH Telecom organisiert erste Business-Technologie Konferenz "TechLab"

​Am Donnerstag, dem 5. September 2019, hat das Unternehmen "BH Telecom" die erste Konferenz "TechLab" eröffnet. Das größte Telekommunikationsunternehmen des Landes setzte sich mit dieser Konferenz das Ziel, einen Wissens-und Erfahrungsaustausch im Bereich der digitalen Transformation anzuregen. An der eintägigen Konferenz nahmen 300 TeilnehmerInnen aus IKT-Unternehmen und der Premierminister des Teillandes Föderation, Fadil Novalić (SDA - Partei d​er demokratischen Aktion) teil. Im Rahmen der Konferenz wurde auch ein Innovationsfonds von 100.000 Konvertiblen Mark (ca. 51.000 Euro) vorgestellt, der an Innovationen aus der IT-und Digitalisierungsbranche gehen soll.

06.09.2019