City News


Lesen Sie zweimal die Woche die aktuellsten Informationen aus unseren Büros, knapp zusammengefasst:

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Stadt Belgrad veröffentlicht Machbarkeitsstudie für öffentlichen Flussverkehr

Die Stadt Belgrad veröffentlichte Mitte Jänner 2020 eine Ausschreibung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Einführung eines städtischen öffentlichen Schiffsverkehrs an der Save und der Donau. Der Tender läuft bis 12. Februar 2020. Laut Belgrads Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS - Serbische Fortschrittspartei) sucht die Stadt nach neuen, schnelleren und effizienteren Beförderungsmöglichkeiten für die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs, die auch umweltschonend sein sollen. Vesić zufolge sollen somit die Fahrscheine des öffentlichen Verkehrs auch für den öffentlichen Flussverkehr gelten.

17.01.2020

Orbán beim Visegrád-Gipfel in Prag

Am 16. Jänner 2020 fand in Prag das Treffen der "Visegrád-Gruppe" statt. Zu Gast beim Forum der Regierungen von Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien war diesmal auch Österreich, vertreten durch Bundeskanzler Sebastian Kurz. "Österreich ist ein natürlicher Partner von Ungarn und der Visegrád-Gruppe", sagte der ungarische Premier Viktor Orbán (Fidesz – Bund Junger Demokraten) beim Treffen. Premier Orbán hat bei der gemeinsamen Pressekonferenz betont, dass Ungarn und Österreich beim Thema Sicherheit "im selben Boot sitzen" und dass der Erfolg des ungarischen Grenzschutzes auch im Interesse Österreichs liege. Laut Orbán ist das wichtigste Ergebnis des Treffens, dass unter anderem in den Bereichen Migration, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz zusammengearbeitet wird. Uneins war man sich beim Thema Atomkraft. Österreich wolle Atomkraft nicht fördern, Tschechien, die Slowakei und Ungarn wollen die Rolle der Atomenergie in der Energiewirtschaft stärken.​

17.01.2020

EU-Parlament beklagt Rückschritte bei Rechtsstaatlichkeit in Ungarn und Polen

Die große Mehrheit der EU-Abgeordneten brachte am 16. Jänner 2020 ihre Besorgnis zum Ausdruck: Trotz laufendem Artikel-7-Verfahren hat sich die Lage der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn und Polen weiter verschlechtert. 446 Abgeordnete haben für die Annahme des entsprechenden Entschließungsantrags gestimmt. Das EU-Parlament wirft der ungarischen und polnischen Regierung vor, dass trotz Verfahren und eindeutiger Urteile des Europäischen Gerichtshofes die EU-Grundrechte weiter unterlaufen werden. Interessant ist, dass die Resolution auch von der "Europäischen Volkspartei" mitgetragen wurde, zu der auch die ungarische Regierungspartei Fidesz gehört. Im März 2019 wurde die Mitgliedschaft der Fidesz auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Laut Katalin Novák (Fidesz – B​und Junger Demokraten), Staatssekretärin für Familienpolitik, könnten die Geschehnisse einen schwerwiegenden Einfluss auf die weiteren Beziehungen zwischen Fidesz und Volkspartei bedeuten. Balázs Hidvéghi, EU-Abgeordnete der Fidesz, bezeichnete die Resolution als die "neueste Aktion der Druckausübung der migrationsfreundlichen Kräfte" gegen Ungarn.​

17.01.2020

Krakau: "Runder Tisch" zur Zukunft der Stahlhütte "ArcelorMittal"

Am 17. Jänner 2020, findet im Krakauer Magistrat ein gemeinsames Treffen zum Thema der Zukunft des Stahlwerks "ArcelorMittal" in Krakau statt. An dem "Runden Tisch" nehmen alle interessierten Parteien teil. Nachdem der Hochofen gelöscht und das Stahlwerk in Krakau Ende 2019 stillgelegt wurde, ergriff der Bürgermeister von Krakau, Jacek Majchrowski (parteilos), die Initiative. Dies ist einer der weiteren Schritte des Krakauer Bürgermeisters, um den betroffenen MitarbeiterInnen des Stahlwerks angemessene Unterstützung zu gewähren.

17.01.2020

Festival "Opera Rara" beginnt in Krakau

Der Opernzyklus "Opera Rara" ist seit 2017 zu einem wichtigen Festival in der kleinpolnischen Hauptstadt geworden. Heuer beginnt es am 23. Januar und dauert bis zum 14. Februar 2020 an. Auf dem Programm stehen sechs Operntitel, aus dem Frühbarock bis zur Gegenwart, die an sechs verschiedenen Standorten in der Stadt aufgeführt werden. Darüber hinaus wird es eine Reihe von Begleitveranstaltungen geben. Der argentinische Countertenor, Franco Fagioli, der Italiener Vincenzo Capezzuto und die polnische Opernsängerin Małgorzata Walewska sind die Stars der diesjährigen Ausgabe.

17.01.2020

Immobilienpreise in Slowenien wachsen EU-weit am schnellsten

In Slowenien haben sich die Preise für Wohnimmobilien im dritten Quartal 2019 stark verteuert. Mit einem Plus von 8,5 Prozent ist der Anstieg doppelt so hoch wie in der restlichen EU ​(4,1 Prozent). Laut der europäischen Statistikbehörde "Eurostat" wachsen die Immobilienpreise in Slowenien am schnellsten in der gesamten Eurozone.​

17.01.2020

SlowenInnen geben im EU-Vergleich am meisten für Verkehr aus

Das EU-Statistikamt "Eurostat" hat den Vergleich der Konsumausgaben der privaten Haushalte in den EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Laut den Angaben für das Jahr 2018 fällt Slowenien mit Ausgaben für Verkehr auf. Für den Kauf von Pkws, Instandhaltung und Treibstoff sowie für den öffentlichen Verkehr geben die slowenischen Haushalte im Durchschnitt fast 17 Prozent aller Ausgaben aus. Das ist der höchste Wert unter allen EU-Mitgliedern. Allein für den Kauf von Pkws geben die Sloweninnen und Slowenen durchschnittlich 4,7 Prozent aller Ausgaben (Platz 3 im EU-Vergleich) aus, für die Instandhaltung und Treibstoff sogar 11,2 Prozent, was sie EU-weit zu Spitzenreitern macht. Auf der anderen Seite landet Slowenien auf dem vorletzten Platz, was die Ausgaben der privaten Haushalte für den öffentlichen Verkehr betrifft.

17.01.2020

Bosnien-Herzegowina: 2,4 Millionen Euro für Auslandsbüros der Republika Srpska

​4,8 Millionen Konvertible Mark (circa 2,4 Millionen Euro) stellt die Regierung des Teillandes Republika Srpska für die Arbeit ihrer Auslandsbüros für das Jahr 2020 bereit. Das Auslandsbüro in Serbien bekommt 800.000 Konvertible Mark (circa 409.000 Euro), das Büro in Russland 920.000 Konvertible Mark (circa 470.500 Euro). Das Auslandsbüro in Österreich erhält 700.000 Konvertible Mark (circa 360.000 Euro), für Belgien wurden 640.000 Konvertible Mark (circa 330.000 Euro) eingeplant. Für die Tätigkeit des Auslandsbüros in den USA sind 600.000 Konvertible Mark (circa 307.000 Euro) vorgesehen, Israel bekommt 300.000 Konvertible Mark (circa 153.000 Euro) und Griechenland 320.000 Konvertible Mark (circa 164.000 Euro). Das Ziel der Arbeit der Auslandsbüros ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die Anwerbung ausländischer InvestorInnen.

17.01.2020

Kroatien: Angelobung des neuen Staatspräsidenten soll bescheiden ausfallen

Am 16. Jänner 2020 gab der designierte kroatische Staatspräsident, Zoran Milanović (SDP – Sozialdemokratische Partei), sein erstes Interview nach seinem Wahlsieg am 5. Jänner. Milanović verkündete, dass seine Angelobung am 18. Februar 2020 stattfinden soll. Die Zeremonie soll aber im Präsidentenpalast und nicht wie bislang üblich auf dem Zagreber Markusplatz in der Altstadt stattfinden. Anstatt mehrerer hundert Gäste sollen bei der Angelobung nur jene Personen anwesend sein, die aus gesetzlichen Gründen anwesend sein müssen. Auf diese Weise wolle Milanović zeigen, dass er das Amt des Präsidenten bescheiden und ohne unnötigen Pomp ausüben wolle.

17.01.2020

Belgrad: "Car:Go"-Flotte um 100 Luxusautos erweitert

"Car:Go", das serbische Pendent von "Uber", hat seine Flotte Mitte Jänner 2020 um 100 neue Fahrzeuge der Marke "Jaguar" erweitert. Unter den neuen Fahrzeugen befinden sich sechs elektrische "Jaguar I-Pace-Modelle" sowie 20 Hybrid-Fahrzeuge. Mit Fahrzeugen der Firma "Jaguar" hat "Car:Go" eine Business-Klasse in ihrem Dienstleistungsangebot für Belgrad eingeführt. Für FahrerInnen gilt ein besonderer Dress-Code und dementsprechend sollen das Fahren mit der Business-Klasse etwas teurer ausfallen, als Transfers mit herkömmlichen PKWs.​
16.01.2020

Serbische Regierung ergreift Maßnahmen gegen Luftverschmutzung

Die immer schlimmer werdende Luftverschmutzung im Jahr 2020 hat die serbische Regierung zur Ergreifung von Maßnahmen für bessere Luftqualität gezwungen. Serbiens Premierministerin Ana Brnabić (SNS - Serbische Fortschrittspartei) rief am 15. Jänner 2020 eine Sondersitzung mit den zuständigen Ministerien und Institutionen ein. In der Sitzung wurde die Bildung eines Regierungsbüros, das alle Aktivitäten zur Verbesserung der Luftqualität koordinieren und vorschlagen soll, vereinbart. Einige der geplanten Aktivitäten sind die beschleunigte Ausweitung des Erdgasversorgungsnetzes, der Austausch von Elektrofiltern in Kraftwerken, strenge Abgaskontrollen, verstärkte Beforstung, Subventionen für E-Autos sowie für Biomasse als Brennstoff.

16.01.2020

Belgrads Oberstadtplaner kündigt den Bau eines Parks um 100 Millionen Euro an

Belgrads Oberstadtplaner Marko Stojčić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) verkündete anlässlich der geplanten Auftragsvergabe für die Erstellung der Projektunterlagen für den Bau eines neuen Parks in Belgrad neue Informationen zum Projekt. Demzufolge soll der Bau eines knapp 5 Kilometer langen linearen Parks entlang des rechten Donau-Ufers etwa 100 Millionen Euro kosten. Es handelt sich um das größte Projekt im öffentlichen Raum und das größtes Stadtsanierungsprojekt seit dem Jahr 1945, das eine vollständige Modernisierung des gesamten öffentlichen Raums zum Ziel hat. Die Stadt Belgrad beabsichtigt diesen Raum mit kleineren Kultur-, Rekreations- und Tourismusinhalten zu bereichern.​

16.01.2020

Neues Terminal für Billigflieger am Budapester Flughafen

Am 15. Jänner 2020 wurde die erste Ausbaustufe des neuen Flughafenteils am Budapester Liszt-Ferenc-Flughafen übergeben. Die 5.500 Quadratmeter große Halle "Pier-1" ist für Billigfluggesellschaften vorgesehen. Jetzt soll der Abriss des alten "Blechterminals" beginnen, damit der zweite Ausbauschritt, die Erweiterung der Halle und die Verbindung mit dem zentralen Flughafengebäude, beginnen kann. Dank dieser Investition vergrößert sich die Fläche für Budgetanbieter auf 11.500 Quadratmeter. Das Projekt finanziert der "Budapest Airport" aus eigenen Mitteln, die Investition beträgt 8,3 Milliarden Forint (24,86 Millionen Euro). An acht Flugsteigen gelangt man direkt in die Flugzeuge, an sechs Gates werden die PassagierInnen mit Bussen zu den Flugzeugen transportiert.​

16.01.2020

Slowenien: Russische InvestorInnen wollen "Adria Airways"

Am 23. Jänner 2020 werden die Lizenzen der insolventen slowenischen Fluglinie "Adria Airways" versteigert. Unter den insgesamt 34 Zulassungen wird auch die Luftverkehrslizenz veräußert. Der Rufpreis für diese beträgt 45.000 Euro, deshalb gibt es bereits zahlreiche InteressentInnen. Darunter ist auch eine Gruppe von russischen InvestorInnen, die mit dem russischen Flugzeughersteller "Suchoi" in Verbindung stehen. Dieser bemüht sich bereits seit Jahren um den Einstieg in den europäischen Markt. Die russische InvestorInnengruppe würde im ersten Schritt 10 Millionen Euro investieren. Falls "Suchoi" den Zuschlag erhält, ist geplant, den Markennamen "Adria Airways" beizubehalten, ungefähr 150 Personen einzustellen und mindestens fünf neue Flugverbindungen einzurichten. So könnte der russische Flugzeugbauer Slowenien als Sprungbrett nutzen, um in den nächsten Jahren 200 Flugzeuge des Typs Superjet 100 auf dem europäischen Markt verkaufen.​

16.01.2020

Prag will gegen Spielautomaten vorgehen

Der Prager Magistrat bereitet derzeit eine Erneuerung der Verordnung, die Geldspielautomaten auf dem Gebiet der tschechischen Hauptstadt verbieten soll, vor. Die meisten Prager Stadtteile sollen mit der Initiative der Stadträtin für Legislative, Hana Kordová Marvanová (Vereinte Kräfte für Prag), einverstanden sein. Das Stadtparlament könnte die Novelle im Frühjahr 2020 billigen. Seit 2016 ist der Betrieb von Spielbanken in Prag verboten. Die Verordnung gilt jedoch nicht für Spielautomaten.

16.01.2020

Bulgarien: staatliche Trink- und Abwasser-Holding gegründet

Am 16. Jänner 2020 beschloss die bulgarische Regierung, eine staatliche "Trink- und Abwasser-Holding AG" zu gründen. Dem Unternehmen sollen alle Wasserversorgungsgesellschaften des Landes angehören. Das Grundkapital solle sich auf über 511 Millionen Euro, die vom Staat bereitgestellt werden sollen, belaufen, informierte die Ministerin für Regionalentwicklung und Städtebau, Petja Avramova (GERB - Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens). Premierminister Bojko Borissov (GERB) forderte Garantien, dass das Trinkwasser in den Stauseen nicht hauptsächlich für die Stromgewinnung verwendet werde. Die Gründung der Holding erwies sich als notwendig, nachdem in der Stadt Pernik bei Sofia, in der 122.500 Menschen leben, das Wasser rationiert werden musste.​

16.01.2020

Zagreber EinwohnerInnen wegen Luftverschmutzung in der Stadt besorgt

Am 16. Jänner 2020 wurden die neuesten Messergebnisse zur Luftverschmutzung in Zagreb veröffentlicht. Die Messstationen des staatlichen hydrometeorologischen Instituts zeigten, dass die Luftqualität an diesem Tag in ganz Zagreb schlecht war. Grund dafür seien die erhöhten Werte des Schwebeteilchens PM10. Den Messungen zufolge lag beispielsweise der dazugehörige Wert im Zagreber Stadtviertel Dugave bei 112,79 Mikrogramm pro Kubikmeter, was den Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter deutlich übersteigt. Das Zagreber Amt für öffentliche Gesundheit "Dr. Andrija Štampar" riet den BewohnerInnen dazu, sich nicht lange draußen aufzuhalten. Zugleich wies es aber darauf hin, dass die zu dieser Zeit üblicherweise erhöhten Werte kurzfristig keine signifikante Gefahr darstellen. Die Zagreber EinwohnerInnen werfen nun Bürgermeister Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei) vor, das Problem der Luftverschmutzung ignoriert zu haben. Erst vor wenigen Tagen leugnete dieser nämlich noch jegliche Probleme und riet allen nur dazu, "tief durchzuatmen".

16.01.2020

"Google Transit" auch in Serbien erhältlich

Das Service "Google Transit", der den BenutzerInnen Informationen und Einsicht über die aktuelle Lage im öffentlichen Verkehr auf ihren Smartphones ermöglicht, ist seit Jänner 2020 auch in Serbien erhältlich. Neben der Möglichkeit einer Routenberechnung für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln können die BenutzerInnen in Belgrad sowie in weiteren fünf serbischen Städten nun Informationen über nahegelegene Haltestellen sowie Fahrpläne und die Entfernung zum nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsmittel abrufen.​
15.01.2020

Ungarns Zivilgesetz verstößt gegen EU-Recht

Das ungarische Gesetz, das die ausländische Finanzierung der ungarischen zivilen Organisationen einschränkt, verstößt gegen EU-Recht. Das hat Manuel Campos Sánchez-Bordona, Generalanwalt des Gerichtshofes der Europäischen Union, festgestellt. Die Vorschriften verletzen den freien Kapitalverkehr, die Rechte zum Schutz des Privatlebens und persönlicher Daten und greifen in das Recht auf Vereinigungsfreiheit ein. Das Gesetz wurde 2017 vom ungarischen Parlament angenommen. Es schreibt vor, dass zivile Organisationen, die aus dem Ausland Spenden in Höhe von mehr als 7,2 Millionen Forint (21.568 Euro) erhalten, als "aus dem Ausland unterstützten Organisationen" registriert werden und die Namen der SpenderInnen sowie den Betrag angeben sollen.​

15.01.2020

Die Umbauarbeiten in der Krakowska-Straße verzögern sich

Der Abschluss der Umbau- und Modernisierungsarbeiten in der Krakowska-Straße verzögert sich um 170 Tage. Bei den Arbeiten wurden archäologische Entdeckungen gemacht. Die Krakowska-Straße, die eine der Verbindungsstraßen zwischen dem Krakauer Viertel Kazimierz und dem Stadtteil Podgórze ist, wird seit rund zehn Monaten umgebaut. Die Straße ist sowohl für den Autoverkehr, als auch für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die "Städtische Einrichtung für Verkehrsstraßen" in Krakau (ZDMK) geht davon aus, dass die Straße erst Mitte Juli 2020, nicht wie ursprünglich bis Ende Jänner 2020 geplant, fertig sein wird.

15.01.2020

Prag: Errichtung von 4.969 neuen Wohnungen begonnen

Informationen des Tschechischen Statistischen Amtes (ČSÚ) zufolge, wurde im Jahr 2019 mit der Errichtung von insgesamt 4.969 Wohnungen begonnen. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2018 und die höchste Anzahl seit dem Jahr 2008. Prag will in Zukunft weitere 6.000 Wohnungen pro Jahr errichten lassen und intensiv an Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnungsnot arbeiten. Dazu sollen unter anderem städtische Projekte wie der Bau von Genossenschaftswohnungen beitragen.

15.01.2020

Bosnien-Herzegowina: geringe Fortschritte in Bezug auf Menschenrechte

Einem neuen Bericht der internationalen Nichtregierungsorganisation "Human Rights Watch" (HRW) zufolge machte Bosnien-Herzegowina im Jahr 2019 nur geringe Fortschritte bei der Förderung von Menschenrechten. Die Abhaltung der ersten Pride-Parade in Sarajevo im September 2019 und die Unterzeichnung eines Abkommens mit Serbien und Kroatien zur Förderung der Suche nach vermissten Personen aus dem Krieg, wurden als positive Beispiele genannt. Punkteabzüge gab es jedoch für die systematische Diskriminierung von Menschen aufgrund von Kriterien wie Geschlecht, sexueller Orientierung sowie ethnischer und religiöser Zugehörigkeit. Des Weiteren wurden die unzureichende Verfolgung von KriegsverbrecherInnen und die sich verschlechternde Situation rund um die JournalistInnen- und Meinungsfreiheit bemängelt.

15.01.2020

Bulgarien: neuer Umweltminister ernannt

Am 15. Jänner 2020 wählte das bulgarische Parlament Emil Dimitrov (parteilos) zum neuen Minister für Umwelt und Gewässerschutz. Dimitrov übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Neno Dimov (parteilos), der am 9. Jänner 2020 wegen der Wasserkrise in der Stadt Pernik verhaftet wurde und daraufhin zurücktrat. Bis dato war Dimitrov Parlamentsabgeordneter im Rahmen der Quote d​er "Innermazedonischen Revolutionären Organisation" (VMRO) innerhalb der "Vereinigten Patrioten" (OP). Aus dem Lager der Opposition hieß es bereits, dass Dimitrov keine 100 Tage zum eingewöhnen gewährt werden könnten, da die Lage sehr ernst sei.​​

15.01.2020

Sofia entwickelt neues Umweltschutzprogramm

Am 14. Jänner 2020 stellte die Sofioter Vizebürgermeisterin Joanna Hristova (parteilos) das neue Umweltschutzprogramm, an dem derzeit gearbeitet werde, vor. Das Programm zur Verbesserung der Luftqualität soll Ende des Jahres fertig sein und 2021 in Kraft treten. Die neuen Maßnahmen sollen in weiterer Folge bis 2026 eingeführt werden. Der Gesamtwert des Projekts liegt bei 412.583 Bulgarischen Lewa (210.000 Euro) und wird im Rahmen des Operationellen Programms "Umwelt 2014 bis 2020" finanziert. Eine Co-Finanzierung aus der Staatskasse sowie aus dem Stadtbudget ist vorgesehen. Das Team, das das Programm entwickelt, analysiert, ob Maßnahmen wie ein kostenloser öffentlicher Verkehr an Tagen mit hoher Luftverschmutzung sinnvoll sind. Ein weiterer Teil des neuen Programms ist die Einrichtung von Umweltzonen, in denen nur emissionsarme Fahrzeuge verkehren dürfen oder in denen der Autoverkehr permanent oder temporär verboten wird. Laut Hristova besteht das Hauptziel des Projekts darin, die Ursachen für die Luftverschmutzung zu ermitteln und innovative Umweltschutzmaßnahmen einzuführen, die sich als wirksam erwiesen haben.​

15.01.2020

Kroatien: Lungenkrebsfrüherkennung soll jährlich 500 Leben retten

​Auf Initiative des kroatischen Gesundheitsministeriums wurde in Kroatien Mitte Jänner 2020 ein nationales Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs − das erste seiner Art in der EU − vorgestellt. In Kroatien werden jedes Jahr etwa 3.000 Erkrankte und sogar 2.800 Sterbefälle verzeichnet, weil die Krankheit oft zu spät diagnostiziert wird. Unter dem Motto "Atme ein fürs Leben" sollen nun alle BürgerInnen im Alter ab 50, die aktive RaucherInnen sind oder es bis vor 15 Jahren waren, zur einer Lungenuntersuchung geladen werden. Durch eine rechtzeitige Behandlung und regelmäßige Arztkontrollen sollen so jedes Jahr rund 500 Leben gerettet werden. Unterstützt wird die Initiative von vielen bekannten kroatischen Persönlichkeiten, darunter auch von Fußballstar Luka Modrić.​

15.01.2020

Serbische Inflationsrate betrug im Jahr 2019 1,9 Prozent

Im Vergleich zum Vormonat betrug die Inflationsrate in Serbien im Dezember 2019 0,5 Prozent. Das teilte das serbische "Bundesstatistikamt" mit. Im Jahr 2019 erreichte die Inflationsrate auf Jahresebene 1,9 Prozent. Den größten Einfluss auf das Preiswachstum hatten Obst und Gemüse, aber auch Mieten und Preise für Trinkwasser, Strom, Erdgas und andere Brennstoffe.​​

14.01.2020

Belgrad: neue Frist für die Sanierung des Save-Kais

Die Sanierung des Save-Kais in der Belgrader Karađorđeva-Straße wird nicht rechtzeitig fertig werden, weswegen die Stadt Belgrad dem Auftragnehmer eine neue Fertigstellungsfrist eingeräumt hat. Ursprünglich hätte die Sanierung des Save-Kais und der Karađorđeva-Straße binnen ​425 Tagen, bis 31. Jänner 2020, beendet werden sollen. Während die Straßensanierung bis zur vorgegebenen Frist fertig sein wird, wurde für die Kai-Sanierung eine zusätzliche Frist von 210 Tagen eingeräumt. Der neue Termin für die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten ist der 1. September 2020.​

14.01.2020

Ungarn: Notenbankchef kritisiert Wohnpolitik

Laut dem Präsidenten der Ungarischen Nationalbank (MNB), György Matolcsy, weist die 2014 eingeleitete Wohnpolitik der ungarischen Regierung extrem viele Schwachstellen auf. Diese seien letztendlich der Grund für die extrem steigenden Immobilienpreise in Ungarn. So hätten sich diese seit dem Jahr 2014 landesweit um 104 Prozent, in der Hauptstadt Budapest sogar um 184 Prozent erhöht. Somit sei Budapest die sechstteuerste Hauptstadt in der Europäischen Union. Ferner gebe es für den Bereich "Wohnen" keine verantwortliche Stelle und keine ausgereifte und gründlich diskutierte Strategie. Matolcsy zufolge gibt es keine umfassende Koordination zwischen der Wohn- und der Regionalpolitik, den Entwicklungen im Bereich Verkehr und geplanten Investitionen der Bauindustrie. Letztlich sei die Wohnpolitik nie "grün" gewesen und konzentriere sich ausschließlich auf Eigentum und nicht auf die Möglichkeit des Mietens.

14.01.2020

Polnischer Film für Oscar nominiert

Gestern, am 13. Jänner 2020, wurde der polnische Film "Corpus Christi" für den besten fremdsprachiger Film bei der Oscar-Verleihung nominiert. Der Film von Jan Komasa erzählt über die spirituelle Transformation eines 20-Jährigen, der nach der Entlassung aus der Haft zur Arbeit in eine Tischlerwerkstatt in einer kleinen Stadt geschickt wird. Er will aber seinen Traum, Priester zu werden, nicht aufgeben und nutzt eine Chance. Er verkleidet sich als Priester und übernimmt in dem Ort eine vakante Stelle des Priesters. Beim 44. Polnischen Filmfestival in Gdynia wurde "Corpus Christi" mit zehn Preisen ausgezeichnet. Die Oscar-Preisverleihung in Los Angeles findet heuer in der Nacht vom 9. auf den 10. Februar statt.

14.01.2020

Ljubljana schafft alte Müllcontainer ab

Die Stadtgemeinde Ljubljana legt großen Wert auf die Abfallentsorgung und auf das Aussehen der dazugehörigen Abfallbehälter. Aus diesem Grund sollen die bisherigen alten Mistkübel entfernt und durch Unterflurcontainer, die im Stadtzentrum bereits in Betrieb sind, ersetzt werden. An den Stellen wo es nicht möglich ist die Unterflurcontainer aufzustellen, soll ein neuer Typ oberirdischer Müllsammelstellen eingeführt werden. Diese sollen ebenso mit einem Identifikationssystem ausgestattet und durch Kameras überwacht werden.​​

14.01.2020