City News


Lesen Sie zweimal die Woche die aktuellsten Informationen aus unseren Büros, knapp zusammengefasst:

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Zusätzliche 132 Busse im Einsatz in Belgrad

Die Belgrader Verkehrsbetriebe GSP haben 49 Linien mit zusätzlichen 132 Bussen verstärkt. Fahrgastzählungen hatten gezeigt, dass die Auslastung der Fahrzeuge auf diesen Linien bei über 60 Prozent der Kapazität liege. Andere Linien verkehren derzeit noch immer nach dem reduzierten Sommerfahrplan, bedingt durch die CoViD-19-Pandemie.  Weitere Beobachtungen des Verhaltens in den öffentlichen Fahrzeugen hätten gezeigt, dass sich die Fahrgäste und FahrerInnen weitgehend an die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen halten. Insgesamt sind derzeit 1.180 Busse, O-Busse und Straßenbahnen im Stadtverkehr im Einsatz sowie 244 Fahrzeuge auf den Vorortlinien​.

29.05.2020

Belgrader Strafgericht: "Car:Go" ist kein Taxi

Das Belgrader Strafgericht entschied Ende Mai 2020 zugunsten des serbischen "Uber"-Pendants "Car:Go". Dem Gerichtsurteil zufolge, sei "Car:Go" kein Taxidienst, und die Mitglieder dieser BürgerInnenvereinigung übten keine illegale Beförderungstätigkeit aus. Der Freispruch erfolgte nach einjährigem Prozess aufgrund einer Klage über illegale Personenbeförderung, die die Belgrader Verkehrsinspektion eingereicht hatte. Begründet wurde das Urteil damit, dass im Unterschied zum Taxi "Car:Go" als App nur registrierten BenutzerInnen und Vereinsmitgliedern zugänglich sei, dass es Unterscheidungen bei der Zahlungsart gebe, sowie dass die Tarifberechnung gemäß App und nicht gemäß Taximeter erfolge.​

29.05.2020

Hauptakteure der Beschaffungs-Affäre festgenommen

Der Premierminister der Föderation Bosnien-Herzegowina, Fadil Novalić (SDA - Partei der demokratischen Aktion), der suspendierte Leiter der Zivilschutzbehörde des Teillandes, Fahrudin Solak, und der Inhaber des Obstanbau-Unternehmens "FH Srebrena malina d.o.o.", Fikret Hodžić, wurden am Abend des 28. Mai 2020 von der staatlichen Ermittlungs-und Schutzbehörde (SIPA) festgenommen.  Die Behörde verbrachte mehrere Stunden damit, die Hauptverdächtigen zur dubiosen Beschaffungsaffäre zu befragen. Dabei wurden Ende April 100 Beatmungsgeräte zur Intensivbehandlung von CoViD-19 PatientInnen zum Preis von 10,5 Millionen Konvertiblen Mark (circa 5,4 Millionen Euro) über das Obstanbau-Unternehmen aus China importiert. Alle drei sollen heute, am 29. Mai, der Staatsanwaltschaft von Bosnien-Herzegowina übergeben werden.

29.05.2020

Zagreb: Ersatzkreuze für beide Türme des Zagreber Doms

Infolge des Erdbebens am 22. März 2020 ist die Spitze des Südturms vom Zagreber Dom abgebrochen, während die Spitze des Nordturms am 17. April aus Sicherheitsgründen abgerissen wurde. Nachdem vor zwei Wochen ein Ersatzkreuz auf den Nordturm montiert worden war, wurde die Montage des neuen Kreuzes am südlichen Turm am 29. Mai fertiggestellt. Die rund acht Meter langen und etwa eine Tonne schweren Kreuze dienen vor allem als Blitzableiter und provisorische Abdeckung der Kuppeln der beschädigten Türme. Sie stellen nur eine vorübergehende Lösung bis zur kompletten Sanierung des Doms – eines der Wahrzeichen der Stadt Zagreb – dar.

29.05.2020

Hilfe der Austrian Development Agency für Serbien

​Der österreichische Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten, Alexander Schallenberg, und die Bundesministerin für EU und Verfassung, Karoline Edtstadler, überreichten im Zentrallagerhaus des "Serbischen Roten Kreuzes" in Belgrad Hilfsgüter der "Austrian Development Agency" (ADA). Der Übergabe wohnten auch Serbiens Außenminister Ivica Dačić (SPS - Sozialistische Partei Serbiens) und die Ministerin für EU-Integration, Jadranka Joksimović (SNS - Serbische Fortschrittspartei), bei. Solidarität sei für Österreich eine Investition in die gemeinsame Zukunft, in diesem Sinne hätten Österreich und die Europäische Union 3,3 Milliarden Euro als Hilfsleistung für den Westbalkan bereitgestellt, betonte Schallenberg. Außenminister Dačić wies Behauptungen, dass sich Serbien an China binde, von sich. "Wir haben Hilfe von China empfangen, als wir diese Hilfe von anderen Ländern nicht bekommen konnten. Serbien ist auf klarem EU-Kurs, und China ist ein Freund, wie viele andere Länder auch", erklärte Außenminister Dačić.

28.05.2020

Weitere Lockerungsmaßnahmen in Budapest

Heute, am 29. Mai, werden in Budapest weitere Lockerungen der CoViD-19-Vorkehrungen eingeführt. Cafés und Restaurants ist es nun auch wieder gestattet, Gäste in ihren Innenbereichen zu empfangen. MitarbeiterInnen müssen dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern muss weiterhin eingehalten werden. Des Weiteren werden Spielplätze im Freien wieder geöffnet, Unterkünfte können wieder Gäste empfangen, und Sport- und Kulturveranstaltungen im Freien können ebenfalls wieder besucht werden.​

28.05.2020

Neues Stadtentwicklungsprogramm startet in Budapest

Die Regierung hat ein neues städtisches Wohnbauprogramm, das auf den Bau neuer, bezahlbarer Immobilien und den Abbau ehemaliger Industriegebiete abzielt, verabschiedet. Dies verkündete der Staatssekretär für die Entwicklung von Budapest, Balázs Fürjes (parteilos). Wie er sagte, legt die Regierung mit den Bezirksverwaltungen die Regeln für das Konzept städtischer Industriegebiete fest. Auf diesen Gebieten soll durch Bauregeln sichergestellt werde, dass Bauarbeiten schneller abgeschlossen werden können. Ziel dieses Konzepts ist es, die Mehrwertsteuer für den Bau von Wohnungen in ehemaligen Industriegebieten von 27 Prozent auf fünf Prozent zu senken. Mit diesem Schritt möchte die Regierung neue, moderne Wohnungen bauen, ehemalige Industriegebiete sanieren und sie ins Stadtleben einbinden. Außerdem sollen damit die Wirtschaft und die Bauindustrie angekurbelt werden.​

28.05.2020

Budapest eröffnet Autokinos

Kinos in Ungarn bleiben aufgrund der derzeitigen Corona-Krise weiterhin geschlossen, und es ist nicht abzusehen, wann diese wieder öffnen. Aus diesem Grund beschlossen drei Kinobetreiber, Autokinos ab Juni in Betrieb zu nehmen. Eines davon wird sich auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums "Westend" befinden. Dieses wird Klassiker und Kultfilme sowie ab und zu Podiumsdiskussionen zeigen. Ein Ticket dazu wird 3.500 Ungarische Forint (circa zehn Euro) kosten. Das zweite Kino, beim Újpester Markt, wird Filme kostenlos zur Verfügung stellen. Das dritte Autokino, das bereits im Vorjahr geöffnet hat, steht auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums "Árkád". Ein Ticket hierzu kostet 5.500 Ungarische Forint (circa 15 Euro).​

28.05.2020

Sperre des unteren Donaukais in Budapest

Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) kündigte an, dass der untere Donaukai in Pest bis Ende September an jedem Wochenende für FußgängerInnen und RadlerInnen freigegeben werden soll, solange es die epidemiologische Lage erlaube. An den zwei vergangenen Wochenenden wurde der Kai bereits für den Autoverkehr gesperrt. Es ist geplant, den Kai nach dem Ende der Pandemie mit unterschiedlichen Progammen zu nutzen.

28.05.2020

Wohn-Beihilfe für Bedürftigste in Budapest

Der Budapester Gemeinderat sieht eine finanzielle Beihilfe zu den Wohnungsnebenkosten für die bedürftigsten Budapester Haushalte in Höhe von 200 Millionen Forint (circa 571.412 Euro) vor. Die Nebenkosten-Beihilfe wird in den Rechnungen voraussichtlich ab September 2020 gutgeschrieben. Die Beihilfe senkt die Fernwärmekosten monatlich um 2.000 Forint (circa 5,70 Euro). In Haushalten, die keinen Fernwärmeanschluss haben, werden die Wasser- und Kanalgebühren um je 750 Forint (circa 2,14 Euro) und die Mülltransportkosten um 500 Forint (circa 1,43 Euro) pro Monat gesenkt. Für die Beihilfe ist eine Person pro Haushalt berechtigt. Laut Schätzungen werden in den ersten Monaten nicht mehr als 20.000 Haushalte die Förderung in Anspruch nehmen.​

28.05.2020

Bessere Luft durch weniger Autos im Lockdown

Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in Polen hat sich die Luftqualität in Krakau deutlich verbessert. Die Stickoxid-Werte sanken im März und April 2020 im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die diesjährigen Daten von vier Stationen, an denen Stickoxide und Dioxide gemessen werden, zeigen einen Rückgang. Der Jahresmittelgrenzwert von 40 µg/m3 wurde unterschritten.​

28.05.2020

Maskenpflicht in Slowenien aufgehoben

Die slowenische Regierung geht bei den CoViD-19-Maßnahmen von Verboten zu Geboten über. So ist seit 28. Mai 2020 die Maskenpflicht bei gesunden Menschen aufgehoben. Es wird jedoch geraten, Masken in geschlossenen öffentlichen Räumen sowie im öffentlichen Verkehr weiterhin zu tragen. Laut dem Leiter des Nationalen Instituts für Gesundheit (NIJZ), Dr. Milan Krek, ist es für SchülerInnen nicht notwendig, in der Klasse Masken zu tragen, er rät allerdings dazu, dass sie sie im öffentlichen Verkehr einsetzen. Nächste Woche beginnt für alle neun Klassenstufen der slowenischen Grundschulen wieder der Unterricht. Gymnasien und Mittelschulen werden das Schuljahr, mit Ausnahme der Abschlussklassen, über E-Schooling abschließen.

28.05.2020

"Reporter ohne Grenzen" für Schutz von slowenischen Medien

Nicht nur slowenische JournalistInnen, sondern auch internationale Organisationen weisen immer häufiger auf die Attacken von Premierminister Janez Janša (SDS – Slowenische Demokratische Partei) auf die Medienfreiheit hin. Nachdem​ das "Internationale Press Institut" (IPI) und auch der Europarat die Regierung dazu aufriefen, den JournalistInnen das Recht auf freie Berichterstattung zu sichern, meldete sich noch die internationale Organisation "Reporter ohne Grenzen". In ihrem Bericht mit dem Titel "Trumps Lehrling attackiert Journalisten und führt Systemänderungen ein“ fordert sie die Sicherheit slowenischer JournalistInnen und Unabhängigkeit des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks. Laut Reporter ohne Grenzen sieht Janša die Attacken auf JournalistInnen als Teil seiner politischen Strategie.

28.05.2020

Grenzöffnung zwischen Slowenien und Ungarn

Beim Treffen der beiden Außenminister von Slowenien und Ungarn wurde beschlossen, die Einreisebeschränkungen für die BürgerInnen beider Länder mit 28. Mai 2020 gegenseitig aufzuheben. Dies sei das Resultat der positiven epidemiologischen Lage beider Länder, erklärte der slowenische Außenminister, Anže Logar (SDS - Slowenische Demokratische Partei). Zusammen mit seinem ungarischen Amtskollegen Peter Szijjarto (Fidesz - Bund Junger Demokraten) appellierte er, dass auch andere Länder in der Region ihre Grenzen möglichst bald öffnen. Nach Kroatien ist Ungarn das zweite Land, das die Einreisebeschränkungen nach Slowenien aufhebt.

28.05.2020

Vorsitzender der Sozialdemokraten tritt zurück

Dejan Židan ist nach sechs Jahren als Vorsitzender der slowenischen "Sozialdemokraten" (SD) zurückgetreten. Bis zum Parteikongress soll die Partei von der EU-Abgeordneten Tanja Fajon geleitet werden. Zu den Gründen äußerte sich die Partei verhalten. Židan erklärte, dass seine Entscheidung im Lichte der kommenden Wahlen gefallen sei - ein neuer Anfang brauche eine neue Führung. Seine Nachfolgerin unterstütze er voll und ganz und glaubt, dass sie die künftige Premierministerin Sloweniens werden wird. Zum Rücktritt von Židan äußerten sich fast alle Parteivorsitzenden der Parlamentsparteien und lobten ihn als zuverlässigen und respektvollen Kollegen, der konstruktive Arbeit geleistet hat.​

28.05.2020

Neue Gehegen in Prag: Tasmanische Teufel und freier Zugang zu Kängurus

​Mit der durch die Corona-Krise verursachten Verzögerung von zwei Monaten eröffnete der Prager Zoologische Garten, der ein Unternehmen der Stadt Prag ist, erst jetzt​ ein neues und lang erwartetes Gehege. Das Gehege namens "Darwins Krater" ist thematisch der australischen und tasmanischen​ Tierwelt gewidmet. Die BesucherInnen können sich auf exotische Tiere freuen, wie beispielsweise sechs tasmanische Teufel und Kurzschnabeligel. Für Kängurus wurde sogar ein offenes Gehege errichtet, auf dem sich die BesucherInnen auf gekennzeichneten Strecken alleine und im Freien bewegen können. Das neue Gehege erstreckt sich auf 4.600 Quadratmetern. Die Errichtungskosten lagen bei 69 Millionen Tschechische Kronen (2,6 Millionen Euro). 2021 sollte noch ein neues Gehege für Gorillas für 121 Millionen Tschechische Kronen (4,5 Millionen Euro) dazukommen.

28.05.2020

Grenzöffnung zu Nachbarländern ab Juni

Am 28. Mai 2020 verabschiedete der Ministerrat von Bosnien-Herzegowina einen Beschluss zur Öffnung der Flughäfen und Grenzen für Nachbarländer ab 1. Juni 2020. Der bosnisch-herzegowinische Premierminister, Zoran Tegeltija (SNSD – Union der unabhängigen Sozialdemokraten), wies bei einer Pressekonferenz darauf hin, dass der Beschluss für BürgerInnen aus Serbien, Kroatien und Montenegro ohne Einschränkungen umgesetzt wird. Das Anfang März beschlossene Einreiseverbot für alle weiteren ausländischen BürgerInnen bleibe jedoch weiterhin in Kraft.

28.05.2020

Analyse zu den erfolgreichsten heimischen Unternehmen

Das Geschäftsportal akta.ba veröffentlichte am 28. Mai seine Analyse zu den Geschäftstätigkeiten von Unternehmen in der Föderation Bosnien-Herzegowina. Im Rahmen dessen wurden 22.841 Unternehmen in Bezug auf ihren Gesamtumsatz- und gewinn für das Jahr 2019 ausgewertet. Insgesamt erzielten diese einen Gesamtumsatz von etwas mehr als 51 Milliarden Konvertiblen Mark (rund 26 Milliarden Euro) und einen Gewinn von knapp 2,5 Milliarden Konvertiblen Mark (knapp 1,3 Milliarden Euro). Insgesamt beschäftigen diese Unternehmungen 363.770 MitarbeiterInnen. Als erfolgreichstes Unternehmen im Vergleich ging die Firma für den Verkauf von Erdölprodukten im Groß- und Einzelhandel "Holdina d.o.o. Sarajevo" hervor. Auf dem zweiten Platz befindet sich die Supermarktkette "Bingo d.o.o. Tuzla", die mit 7.580 MitarbeiterInnen bereits das zweite Jahr in Folge das Ranking in Bezug auf die höchste Anzahl an Beschäftigten anführt. Das dritterfolgreichste Unternehmen ist das Energieversorgungsunternehmen "Elektroprivreda BiH".​

28.05.2020

Sofia punktet international als Start-up-Hub

Sofia liegt als Start-up-Ökosystem europaweit an 25. Stelle. In dem aktuellen Ranking "Startup Ecosystem Report" von​"StartupBlink" nimmt Sofia unter 1.000 Städten weltweit den 86. Platz ein. Im Vergleich zu 2018 ist die bulgarische Hauptstadt um zwei Positionen nach oben geklettert. Unmittelbar vor Sofia liegen Frankfurt am Main, Wien und Lissabon. Hinter Sofia reiht sich Budapest ein. "Bulgarien hat auf dem Balkan seine starke Position gefestigt, Sofia ist jedoch noch kein europäischer 'Hub', und es muss sich erst zeigen, ob die zusätzlichen Investitionen der Stadt zu einem neuen Niveau verhelfen werden“, heißt es im Bericht. Im gleichen Ranking belegt die bulgarische Schwarzmeerstadt Varna den 430. Platz, Plovdiv liegt auf Platz 784 und Burgas auf Platz 984.

28.05.2020

Bulgarien: Notstandsregelungen des Gesundheitsministeriums schaffen juristisches Chaos

In Bulgarien wurden insgesamt 59 Anordnungen während des CoViD-19-Notstands und nach der anschließend eingeführten epidemiol​ogischen Notsituation vom Gesundheitsminister Kiril Ananiev (parteilos) herausgegeben, ergänzt oder widerrufen. Das habe zu normativer Verwirrung geführt, behauptete die Anwältin Ivana Murdscheva in einem Interview mit dem "Bulgarischen Nationalradio" (BNR). Momentan befasse sich das Verwaltungsgericht in Sofia mit Fällen, die aufgrund von nicht mehr bestehenden Anordnungen des Ministers eingeleitet wurden.

28.05.2020

Sofia will Kindergärten im Erdgeschoss eröffnen

Die Gemeinde Sofia wird Änderungen der Gesetze vorschlagen, die die Errichtung von Kindergärten im Erdgeschoss verbieten. Die Gemeinde hat bereits entsprechende Vorschläge vorbereitet und wird sie demnächst an die Ministerien für Gesundheit und Bildungswesen schicken. Momentan können Kindergärten und -krippen ausschließlich in eigenen Gebäuden eröffnet werden. Heuer werden in Sofia zehn neue Kindergärten um insgesamt 30 Millionen Lewa (15 Millionen Euro) errichtet.​

28.05.2020

Sofia: Öffis kehren zu Normalbetrieb zurück

Die Maskenpflicht und das Verbot, die öffentlichen Verkehrsmitteln durch die vorderste Tür zu betreten, bleiben in Sofia aufrecht. Die FahrerInnen des öffentlichen Verkehrs verkaufen weiterhin keine Fahrscheine. Bei Temperaturen bis 25 Grad Celsius wird die Klimaanlage in den Fahrzeugen nicht eingeschaltet. Die Buslinien 63 und 66, die auf den Hausberg Vitoscha fahren, nehmen ab 1. Juni 2020 ihren Betrieb wieder auf. Bis 14. Juni 2020 werden vier Buslinien weiterhin nicht verkehren. Bis 31. Juli 2020 wird es keine Nachtbusse und keinen Verkehr auf zwei weiteren Buslinien in Sofia geben.

28.05.2020

Kroatische Opposition präsentiert Wahlprogramm

​​"Für den Neuanfang" – so lautet das Motto des Programms, mit dem die linksorientierte "Restart"-Koalition bei den kroatischen Parlamentswahlen am 5. Juli antreten will. Zur Koalition zählen die  "Sozialdemokratische Partei" (SDP) und ihre Koalitionspartner – die "Kroatische Bauernpartei" (HSS), die "Kroatische PensionistInnenpartei" (HSU), das "Bürgerlich-liberale Bündnis" (GLAS) und die Partei "Snaga" (S). Dies gab der SDP-Vorsitzende Davor Bernardić auf einer Pressekonferenz vergangenen Mittwoch bekannt. Von den rund 70 Programmpunkten nannte er Maßnahmen zur Rettung der Wirtschaft wie den Erlass eines Gesetzes zur Kurzarbeit, ein zwölfmonatiges Moratorium für die Rückzahlung von Krediten, direkte Finanzhilfen für Kleinunternehmen un​d Familienbetriebe in der Landwirtschaft sowie die Aufhebung einer Reihe von Abgaben mit zollgleicher Wirkung​. Weitere Prioritäten seien außerdem mehr Digitalisierung, Korruptionsbekämpfung, Abschaffung unnötiger Ministerien, eine Reform der staatlichen und regionalen Selbstverwaltung sowie des Gesundheitswesens und ein Gesetz zur Cannabis-Legalisierung. Außerdem versprachen die KoalitionspartnerInnen, im Falle eines Wahlsiegs so schnell wie möglich ein Wiederaufbaugesetz für die Sanierung der Schäden des Erdbebens in Zagreb zu verabschieden.​

28.05.2020

Zagreber Bürgermeister will U-Bahn-Bau vorschlagen

​Mehr als zwei Monate nach dem Erdbeben am 22. März 2020 verkehren einige Straßenbahnlinien immer noch nicht, während manche umgeleitet wurden. Dies bezieht sich auf jene Linien, die üblicherweise durch das Stadtzentrum von Zagreb verlaufen. Wann genau sich der Bim-Verkehr in der kroatischen Hauptstadt wieder normalisieren wird, ist derzeit nicht bekannt. Straßenbahnen verursachen durch ihre Fahrt Vibrationen, die in der vom Erdbeben besonders hart getroffenen Innenstadt weitere Schäden an Gebäuden und Häusern anrichten könnten. Immer lauter wird daher die Forderung, das Stadtzentrum auch künftig für den Verkehr zu sperren und dieses in eine FußgängerInnenzone zu verwandeln. Dazu äußerte sich kürzlich auch der Zagreber Bürgermeister, Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei). Er kündigte an, dass er bald den Bau einer U-Bahn vorschlagen wolle. Ihm zufolge sollte die U-Bahn-Strecke vorerst etwa einen Kilometer lang sein und den zweitgrößten Platz der Stadt, "Britanski trg", über den Hauptplatz mit der Straße "Draškovićeva ulica" verbinden. Danach wäre die Umwandlung einiger Teile des Stadtzentrums in eine FußgängerInnenzone möglich, so Bandić. Die Ankündigung des Bürgermeisters erntete jedoch viel Spott, der Bau einer U-Bahn in der Stadt wird als eines seiner zahlreichen unerfüllten Versprechen bezeichnet.​

28.05.2020

100 Millionen US-Dollar für Coronavirus-Eindämmung an Serbien

Die Weltbank genehmigte Serbien einen Kredit in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zur Eindämmung von CoViD-19. Aus diesem Kredit sollen Projekte, wie die Errichtung von zwölf CoViD-19-Schnellteststationen auf Flughäfen und an Grenzübergängen sowie die Errichtung von regionalen CoViD-19-Labors, finanziert werden. Diese sollen die Erhöhung der täglichen Testkapazitäten von 7.000 auf mehr als 9.000 Tests ermöglichen. Auch sollen die Kreditmittel für die Beschaffung von Schutzausrüstung genutzt werden.​

27.05.2020

Belgrad plant Vorratslager für künftige Pandemien

Die Stadt Belgrad will Lagerhäuser zur Lagerung von Schutzausrüstung für eventuelle künftige Pandemien errichten, gab Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) bekannt. In den kommenden Monaten soll in Koordination mit dem "Städtischen Amt für öffentliche Gesundheit" bestimmt werden, welche Ausrüstung benötigt wird. Es wird davon ausgegangen, dass jeweils eine Million Schutzmasken und Schutzhandschuhe sowie mehrere hunderttausende Schutzanzüge, Krankenbetten, Wasseraufbereitungsgeräte und weiterer Bedarf, beschafft werden. Seit der Einstellung des "Zivil- und Territorialschutzsystems" vor mehreren Jahrzehnten, verschwanden auch die städtischen Lagerhäuser, in denen die Schutzausrüstung gelagert wurde.​

27.05.2020

4. Phase der Coronavirus-Lockerung in Polen

Ab 30. Mai 2020 gilt in Polen keine Mundschutzmaskenpflicht im Freien mehr. Die Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz gilt weiterhin in Kirchen, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Die angekündigte vierte Phase der CoViD-19-Lockerungsverordnungen sieht auch vor, dass ab 6. Juni 2020 sowohl Sportbetriebe wie Fitnessstudios oder Schwimmhallen als auch Kultureinrichtungen wie Theater oder Kinos wieder öffnen können. Die ersten Beschränkungen wurden in Polen am 11. März 2020 eingeführt, als die Regierung die Schließung von Schulen, Universitäten und kulturellen Einrichtungen ankündigt hat.​​

27.05.2020

Ausbau eines emissionsfreien öffentlichen Verkehrs in Krakau

Die Stadt Krakau plant, die notwendige Infrastruktur für den emissionsfreien öffentlichen Verkehr in der Stadt auszubauen. Unter anderem sollen Tankstellen für wasserstoffbetriebene Busse eingerichtet werden. Dies würde den Krakauer Städtischen Verkehrsbetrieben (MPK) ermöglichen, Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb im Linienverkehr zu testen. Bei der Einführung der Maßnahmen wird die Stadt Krakau mit dem Polnischen Mineralölkonzern "Orlen" zusammenarbeiten. Das Ziel ist es, in der Region​ eine Vorreiterrolle bei der Verringerung der Schadstoffemissionen des Verkehrs zu übernehmen.​

27.05.2020

Anzahl an Prager RadlerInnen sinkt

​Obwohl die Stadt Prag jedes Jahr in den Radverkehr investiert, Radkampagnen führt und die Radinfrastruktur verbessert, ist die Zahl an RadfahrerInnen gesunken. Momentan stehen die Zahlen von 2018 und 2019 zur Verfügung. Insgesamt wurden 2019 bei den Messstellen 3,2 Millionen RadlerInnen registriert. Die 30 Messstellen in Prag haben 2019 um 300.000 RadlerInnen weniger registriert als im Jahr 2018. ​Woran dieser Einbruch liegt, wurde nicht bekanntgegeben. In Prag stehen insgesamt 515 Kilometer an Radstrecken zur Verfügung.​

27.05.2020

Prag eröffnet neues technisches Einsatzzentrum

​Das städtische Unternehmen "Technische Verwaltung der Straßen" (TSK) kümmert sich in Prag unter anderem um die öffentliche Beleuchtung, um 4.500 Straßenkameras, um die Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten, um Ladestationen und um zirka 600 städtische Uhren. Um im Falle eines Ausfalls beziehungsweise eines Problems eine schnelle und effektive Lösung zu gewährleisten, errichtete die Stadt für TSK und seine 200 MitarbeiterInnen ein neues, zweites Einsatzzentrum im Stadtteil Michle. In dem neuen Zentrum wurden eine Reparaturwerkstatt und ein Zwischenlager für Ersatzteile eingerichtet. Gleichzeitig wird es für einen Teil der MitarbeiterInnen als Zentrale dienen. Wieviel die Errichtung des Zentrums kostete, gab die Stadt Prag nicht bekannt. ​

27.05.2020