City News


Aktuelle Informationen aus unseren Dialogstädten, zweimal wöchentlich knapp zusammengefasst

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Stadt Belgrad übernimmt Theater KPGT

​Der Vizebürgermeister von Belgrad Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) hat angekündigt, dass die Stadt Belgrad das Theater KPGT übernehmen werde. Gründer und Eigentümer dieses Theaters ist Ljubiša Ristić, einer der bekanntesten zeitgenössischen serbischen Theaterregisseure. Das KPGT ist seit 42 Jahren aktiv und im Gebäude der Alten Zuckerfabrik angesiedelt. Dieses Gebäude soll bis Ende 2020 durch Änderungen des städtischen Masterplans in ein Mehrzweckgebäude umgewidmet werden, das der Kultur, Bildung, Kreativwirtschaft und Innovationen dienen soll. Die Übernahme durch die Stadt soll spätestens bis 1. Juli 2021 erfolgen.

17.11.2020

Wartezelte vor Belgrader CoViD-19-Ambulatorien

Um BürgerInnen zu schützen, die auf eine CoViD-19-Testung in Belgrader CoViD-19-Testungsambulatorien warten, will die Stadt Belgrad vor den Ambulatorien Zelte aufbauen. Diese sollen als Warteräume funktionieren und die BürgerInnen in den Herbst- und Wintermonaten​ vor Kälte und schlechtem Wetter schützen. Beschafft wurden insgesamt 20 Zelte, in denen sowohl Heizkörper als auch Sitzbänke angebracht werden.​

17.11.2020

Maßnahmenstraffung gegen CoViD-19 in Serbien

Die serbische Regierung beschloss eine neue Straffung der Maßnahmen im Kampf gegen CoViD-19, die am 17. November in Kraft treten. Eingeführt wurde eine allgemeine Sperrstundenzeit von 21 bis 5 Uhr für alle Gaststätten, Einkaufszentren, Geschäfte, Theater, Kinos und Wettlokale. Ausgenommen von dieser Bestimmung sind Apotheken, Tankstellen und Catering-Dienste. Diese Maßnahmen sollen bis 1. Dezember in Kraft bleiben, dann möchte die Regierung die Ergebnisse der gesetzten Maßnahmen evaluieren. Laut Ministerpräsidentin Ana Brnabić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) wäre die nächste Maßnahme die Verhängung von Ausgangssperren, was die Regierung vermeiden wolle.​

16.11.2020

Belgrad verstärkt Kontrollen von Corona-Schutzmaßnahmen

Der Vizebürgermeister von Belgrad Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) hat eine verstärkte Kontrolle der vorgeschriebenen CoViD-19-Schutzmaßnahmen angekündigt. Demzufolge sollen etwa 500 öffentlich Bedienstete täglich im Einsatz sein und vor allem Gaststätten, die als Hotspots der Virusausbreitung wahrgenommen werden, kontrollieren. Verstärkte Kontrollen sind auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln angekündigt, wo es noch immer viele Personen gäbe, die sich nicht an die Mund- und Nasenschutzpflicht halten würden.​

16.11.2020

Spatenstich für intermodalen Terminal in Belgrad

​Am 15. November 2020 wurde der Grundstein für den künftigen intermodalen Verkehrsterminal in Belgrad gelegt. Der Terminal entsteht in den nächsten 30 Monaten im westlichen Vorort Batajnica auf einer Fläche von 82,5 Hektar. Gewählt wurde der Standort an der Kreuzung des Straßen- und Bahnkorridors X sowie in unmittelbarer Nähe des Belgrader Flughafens "Nikola Tesla". Die Umsetzung der Investition im Wert von 15,5 Millionen Euro wurde der österreichischen STRABAG anvertraut.

14.11.2020

Belgrad desinfiziert Öffis mit Ozon

Die Fahrzeuge des städtischen Verkehrsbetriebs GSP sollen zweimal wöchentlich mit Ozon desinfiziert werden. Die sei beschlossen worden, um die BelgraderInnen vor der Ausbreitung des CoViD-19-Virus zu schützen, gab der der Belgrader Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS - Serbische Fortschrittspartei) bekannt. Die Ozonbehandlung sei durch das Institut für öffentliche Gesundheit "Batut" empfohlen worden, da es in den Fahrzeugen nicht möglich sei, genügend Abstand zu halten.

12.11.2020

Belgrad: Asyl für Obdachlose erhält Isolationsbereich

Im Belgrader Asyl für erwachsene Obdachlose sei aufgrund der CoViD-19 Pandemie ein Isolationsbereich errichtet worden. Dies teilte die Leiterin der Belgrader Magistratsabteilung für Sozialschutz, Nataša Stanisavljević (SNS – Serbische Fortschrittspartei), mit. So muss jede Person, die neu aufgenommen wird, zuerst einen PCR-Test machen und sich innerhalb der nächsten 14 Tage auf der Isolierstation aufhalten. Um einer potentiellen CoViD-19-Infektion entgegenzuwirken, seien ferner auch Sondertoiletten und Duschen errichtet worden. Derzeit halten sich im Asyl 58 Betroffene auf.

12.11.2020

Belgrader Kongresszentrum verkauft

Erst beim dritten Anlauf konnte der Verkauf des Belgrader Kongress- und Eventzentrums "Sava centar" erfolgreich abgeschlossen werden. Die serbische "Delta Holding" kaufte das Kongresszentrum aus den 1970-er Jahren zu einem Preis von 17,5 Millionen Euro. "Delta Holding" verpflichte sich mit dem Erwerb ferner zu weiteren Investitionen von mindestens 50 Millionen Euro in die Sanierung des veralteten Kongresszentrums. Schätzungen internationaler Beratungsunternehmen zufolge, sind Investitionen von mehr als 60 Millionen Euro notwendig, um das Kongresszentrum wieder auf die Beine zu stellen. "Delta Holding" darf das Kongresszentrum nur zum Zweck der Eventwirtschaft nutzen.​

10.11.2020

Belgrader Jazz Festival findet im kleineren Rahmen statt

Das 36. Belgrader Jazz Festivals findet heuer in reduzierter Form unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Maßnahmen von 9. bis 13. Dezember 2020 statt. Das beschloss der Organisationsausschuss des Belgrader Jazz Festivals gemeinsam mit dessen Vorsitzenden Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei). So sollen im Zeitraum von fünf Tagen neun Konzerte von MusikerInnen aus Serbien, Österreich, Deutschland, Portugal, Italien, Nordmazedonien und Kroatien vor einer geringen Anzahl an Publikum stattfinden. Star des heurigen Festivals ist der israelische Jazz Musi​ker Avishaj Cohen.

10.11.2020

Belgrad: Ankündigung Spatenstich für neues Universitätskinderklinikum

Der Belgrader Bürgermeister Zoran Radojičić (parteilos) kündigte den Spatenstich für das neue Universitätskinderklinikum "Tiršova 2" für das Frühjahr 2021 an. Das siebenstöckige Gebäude mit 66.000 Quadratmetern soll über 300 stationäre Krankenbetten sowie zahlreiche andere Bettkapazitäten in den Tageskrankenhäusern verfügen. Bis Ende 2020 soll der Tender für die Bauarbeiten veröffentlicht werden. Die vorgesehene Bauzeit ist derzeit noch nicht bekannt.​

9.11.2020

Belgrad: Keine Silvesterfeier wegen CoViD-19-Pandemie

Die Stadt Belgrad hat die traditionelle Silvesterfeier in diesem Jahr abgesagt. Noch vor einem Monat schien eine Feier auf Belgrads Straßen noch völlig realistisch, jedoch mussten, aufgrund der eskalierenden CoViD-19-Pandemie, alle Pläne vorzeitig aufgegeben beziehungsweise geändert werden. So sollen die Silvesterkonzerte ohne Publikum stattfinden und von einigen Fernsehsendern übertragen werden. Es werde auch keine Weihnachtsmärkte in der Innenstadt oder vor der Heiligen-Sava-Kathedrale geben, bestätigte Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei).​

9.11.2020

Serbische Regierung schlägt erneuten Budgetausgleich vor

Die serbische Regierung hat den Voranschlag des neuen Budgetausgleichs für das Jahr 2020 verabschiedet und dem Parlament zur Debatte vorgelegt. Mit dem Ausgleich sind Einnahmen von 1.291,4 Milliarden Serbischen Dinar (circa 10,98 Milliarden Euro) und Ausgaben von 1.774,4 Milliarden Serbischen Dinar (circa 15,09 Milliarden Euro) geplant. Daraus ergibt sich ein Budgetdefizit von 483 Milliarden Serbischen Dinar (circa 4,11 Milliarden Euro). Mit dem neuen Budgetausgleich wurden zusätzliche Mittel für die Prävention und Milderung der CoViD-19-Folgen bewilligt. Dabei sollen größere Geldbeträge für die Beschaffung von medizinischer Ausrüstung, die Fertigstellung neuer CoViD-19-Krankenhäuser sowie die Beschaffung von Medikamenten verwendet werden.

6.11.2020

BürgerInnen sollen Stadtbudget mitgestalten

Belgrads Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) rief die BürgerInnen auch in diesem Jahr auf, sich an der Mitgestaltung des Stadtbudgets für das Jahr 2021 zu beteiligen. Den Ankündigungen des Vizebürgermeisters zufolge soll das Stadtbudget 2021 124,55 Milliarden Serbische Dinar (circa 1,06 Milliarden Euro) betragen. Die BürgerInnen könnten auf der Homepage der Stadt Belgrad von 14. bis 28. November mitbestimmen und ihre Vorschläge für die Verwendung der Haushaltsmittel im kommenden Jahr abgeben. Danach soll die Stadt binnen sieben Tagen geeignete Vorschläge auswählen, die die Stadtregierung Anfang Dezember im Budgetvoranschlag 2021 dem Gemeinderat zur Debatte und Entscheidung vorlegen wird​​.

5.11.2020

Mehr als 10.000 Menschen in Volksküchen

​Die Stadt Belgrad hat Ende Oktober 2020 einen ​neuen Vertrag mit "Lido Catering" über die Lieferung von 4.480.375 Volksküchen-Mahlzeiten im Zeitraum von einem Jahr abgeschlossen. Der Vertragswert liegt bei 94,57 Millionen Serbischen Dinar (circa 805.000 Euro). Offiziellen Angaben der Belgrader Magistratsabteilung für Sozialfürsorge zufolge gibt es derzeit 3.544 Familien in Belgrad, die auf Volksküchen angewiesen sind. Täglich werden 10.264 Mahlzeiten an diese Menschen geliefert. Werktags von 7 bis 11 Uhr wird in den Volksküchen pro Person eine warme Speise zubereitet, an Wochenenden werden Lunch-Pakete verteilt.

4.11.2020

Belgrad in den Farben Österreichs

​Als Zeichen der Solidarität mit Österreich nach den Terroranschlägen in Wien leuchteten mehrere Belgrader Sehenswürdigkeiten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Farben der österreichischen Nationalfahne. Die Brücke an der Save-Insel, die Branko-Brücke, das Albanija-Palais , der Springbrunnen auf dem Slavija-Platz sowie das Serbische Nationalparlament waren in rot-weiß-rotes Licht gehüllt. "Wir trauern um die Opfer des Terroranschlags und richten unser Beileid dem Bürgermeister von Wien und den Bürgerinnen und Bürgern der österreichischen Hauptstadt, unter denen es auch viele Serben gibt, aus", schrieb Belgrads Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) auf Facebook. Der Vizebürgermeister erklärte, Belgrad fühle sich besonders verantwortlich für die Solidarisierung mit Wien in dieser schweren Zeit, weil es sich um zwei Partnerstädte handle.

4.11.2020

Luftverschmutzung in Belgrad wieder hoch

​Die Luftverschmutzung in Belgrad hat Anfang November 2020 wieder zugenommen. Besonders verschmutzt ist die Luft in der Innenstadt, wobei auch in den Randbezirken höhere Verschmutzungswerte als üblich verzeichnet werden. Grund dafür seien die für die aktuelle Jahreszeit sehr hohen Temperaturen sowie der fehlende Wind. Lediglich aus dem nordöstlichen Bezirk Zvezdara konnten positive Messungen vermeldet werden. Die jährlichen Auswertungen der Luftverschmutzung in der serbischen Hauptstadt zeigen in der Zeit von November bis Ende Februar, bedingt durch die Heizsaison, höhere Werte, da viele Haushalte noch immer fossile Brennstoffe verwenden​.

4.11.2020

Serbische RegierungspolitikerInnen sprechen Anteilnahme nach Terroranschlag in Wien aus

​Serbiens Staatspräsident Aleksandar Vučić (SNS - Serbische Fortschrittspartei) und Serbiens Außenminister Nikola Selaković (SNS) haben ihre Anteilnahme anlässlich der Terroranschläge in Wien ausgesprochen. Präsident Vučić hat in einem Twitter-Posting seine tiefste Bestürzung über die ungeheuerlichen Terroranschläge in Wien zum Ausdruck gebracht, er habe den "lieben Freunden Alexander Van der Bellen und Sebastian Kurz" mitgeteilt, dass Serbien Österreich in diesen schwierigen Zeiten beistehe. Auch Außenminister Selaković richtete seinem Amtskollegen Alexander Schallenberg und den österreichischen Bürgern sein Mitgefühl aus. Außerdem erklärte er, dass der Terrorismus eine der brennenden internationalen Herausforderungen sei.​

3.11.2020

Sanierung der Rettungsdienst-Leitstelle verschoben

​Obwohl die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Belgrader Rettungsdienst-Leitstelle schon für Ende 2019 angekündigt war, haben die Bauarbeiten noch immer nicht begonnen. Wegen der Coronavirus-Pandemie musste das Sanierungsprojekt erneut auf Eis gelegt werden. Derzeit ist nicht bekannt, wann die Sanierung im Gesamtwert von 16 Millionen Euro starten soll. Neben der Rettungsdienst-Leitstelle haben die Stadt Belgrad und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) auch die Finanzierung von Sanierungsarbeiten an der Belgrader Stadtbibliothek und dem "Universitätspolyklinikum" vereinbart. Auch diese weiteren Projekte wurden auf Standby gesetzt.

2.11.2020

Mitarbeit bei globaler Kampagne "Städte, die Diabetes verändern"

​Der Belgrader Bürgermeister Zoran Radojičić (parteilos) teilte mit, dass Belgrad seit 2. November 2020 Teil der globalen Kampagne "Städte, die Diabetes verändern" ist. Zu diesem Anlass wurde im Rathaus eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit der dänischen Botschafterin Susanne Shine und dem Geschäftsführer des Unternehmens "Novo Nordisk" in Serbien, Predrag Radošević, unterzeichnet. Das Ziel der Kampagne ist die Senkung der Zahl von Diabetes-Neuerkrankungen in Städten.

2.11.2020

Neuer Springbrunnen in Belgrader Innenstadt

​Am “Blumenplatz“ in der Belgrader Innenstadt laufen derzeit Vorbereitungen für die Errichtung eines neuen Springbrunnens, teilte Belgrader Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) mit. Der Springbrunnen wird 40 Quadratmeter groß sein und aus zwei Einheiten bestehen, mit einem Durchgang in der Mitte. Abhängig vom Wetter sollten die Bauarbeiten bis Ende Februar 2021 andauern.

31.10.2020

43,1 Prozent weniger Touristen in Serbien

​Im September 2020 wurden in Serbien um 43,1 Prozent weniger TouristInnen als im gleichen Monat des Vorjahres verzeichnet. Gleichzeitig gingen die Nächtigungszahlen um 22,9 Prozent zurück. Der CoViD-19-Pandemie ist auch der Rückgang von ganzen 79,3 Prozent bei den AuslandstouristInnen-Zahlen geschuldet. Die meisten TouristInnen wurden in Belgrad sowie in Kurorten und Bergtourismus-Destinationen gezählt.

31.10.2020

Tiefgaragen-Projekt kann öffentlich eingesehen werden

​Das Stadtplanungsprojekt für den Bau einer neuen Tiefgarage in der Belgrader Innenstadt wird ab 5. November 2020 zur öffentlichen Einsichtnahme vorgelegt. Die neue Tiefgarage mit insgesamt 284 Abstellplätzen soll unter dem Park vor dem serbischen Nationalparlament entstehen. Darüber hinaus sollen im Rahmen der Tiefgarage auch Abstellplätze für Fahrräder, Motorräder, Ladestationen für E-Fahrzeuge und ähnliches errichtet werden. Diese Tiefgarage ist die erste von insgesamt vieren, die laut dem öffentlich-privaten Partnerschaftsvertrag der Stadt Belgrad mit dem chinesischen Unternehmen "CSI Parking Investment" errichtet werden sollen. Die chinesische Firma soll die Tiefgaragen die nächsten 40 Jahre lang betreiben und danach an die Stadt Belgrad übergeben.

30.10.2020

Mehr als 3,8 Millionen Internet-NutzerInnen in Serbien

​Mehr als 3,8 Millionen Menschen in Serbien benützen täglich oder fast täglich das Internet, teilte das serbische "Landesstatistikamt" (RZS) mit. Dabei surften mehr als 80 Prozent der UserInnen per Handy im Internet, neun Prozent per Laptop und sieben Prozent per Tablet. Im Zeitraum von August bis Oktober 2020 haben 36 Prozent der InternetuserInnen Waren und Dienstleistungen via Internet bestellt oder gekauft und mehr als ein Drittel der haben im Jahr 2020 Dienstleistungen der E-Verwaltung genutzt. Eine Studie des RZS zeigte, dass 94 Prozent der serbischen Bevölkerung über ein Handy verfügen und 81 Prozent der serbischen Haushalte einen Internet-Anschluss haben.

30.10.2020

Keine CoViD-19-Maßnahmenstraffung

​Der serbische staatliche Krisenstab hat trotz Ankündigungen keine Straffung der Maßnahmen im Kampf gegen CoViD-19 beschlossen. Stattdessen soll die Einhaltung der bestehenden Maßnahmen landesweit verstärkt kontrolliert werden. Jegliche Missachtung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen und Sperrstundenregelungen soll ausnahmslos und rigoros bestraft werden. Der Krisenstab und Staatspräsident Aleksandar Vučić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) appellieren an die BürgerInnen, Schutzmasken zu tragen, um einen neuerlichen Lockdown und Ausgangssperren zu vermeiden.

29.10.2020

Videoüberwachung auf Belgrader Festung

​Die Belgrader Festung Kalemegdan soll im Jahr 2021 komplett mit Überwachungskameras ausgestattet werden. Bis Ende 2020 sollen die technischen Unterlagen für die Einführung der Videoüberwachung fertiggestellt werden, auch die genaue Zahl und Position der Kameras soll dann bekannt sein. Derzeit sind Security-Teams rund um die Uhr auf der Festung im Einsatz, doch die Einführung der Überwachungskameras soll die Sicherheit zusätzlich steigern. Vor allem der Vandalismus soll eingedämmt werden, da derzeit Beschädigungen an Kulturdenkmälern und anderen Gebäuden an der Tagesordnung sind.

29.10.2020

Partnerschaftsabkommen zwischen Belgrad und Banja Luka

 

 

Die Bürgermeister von Belgrad und Banja Luka haben am 26. Oktober 2020 ein Abkommen über die Partnerschaft der beiden Städte unterzeichnet. Auf diese Weise soll die jahrzehntelange gute Kooperation zwischen Belgrad und Banja Luka ein höheres Niveau erreichen. Aus dem Abkommen sollen unter anderem auch Projekte, die zu einer besseren Lebensqualität der BürgerInnen der beiden Städte beitragen, entstehen. Belgrad und Banja Luka pflegen bereits einen intensiven Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sport und Bildung.

27.10.2020

Mapping des Belgrader Kulturerbes fertig

Das Belgrader "Kulturdenkmalschutzamt" hat im Laufe des Jahres 2020 die Inventarisierung aller städtischen Kulturdenkmäler zu Ende geführt. Seit Projektstart im Jahr 2018 konnten insgesamt 435 Kulturdenkmäler verzeichnet werden. Die meisten davon befinden sich im Innenstadtbezirk Stari grad, nämlich 148 Monumente. Darüber hinaus wurden weitere 171 Objekte, die unter so genanntem vorläufigen Schutz stehen und gute Aussichten haben, zu Kulturdenkmälern aufgewertet zu werden, aufgelistet. Aus diesem Mapping der Kulturdenkmäler entstand eine digitale Kulturdenkmal-Mappe, die künftig allen Interessierten zugänglich sein soll.

26.10.2020

"Museum der Stadt Belgrad" wird saniert

Bis Ende 2020 soll die Ausschreibung für die Gebäudesanierung des "Museums der Stadt Belgrad" veröffentlicht werden, bestätigte Belgrads Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei). Die Sanierungsarbeiten sollten im Frühjahr 2021 starten und genau drei Jahre dauern. Die Stadt Belgrad geht von einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro aus. Das städtische Museum hatte sich, aufgrund fehlender Räumlichkeiten, die letzten Jahre im Gebäude der ehemaligen "Militärakademie" in der Belgrader Innenstadt befunden, das nun generalsaniert werden soll.

26.10.2020

Belgrader "Linear-Park" wird ab Ende 2021 gebaut

Der Bau des "Linear-Parka" in Belgrad entlang des rechten Donauufers sei für Ende 2021 geplant. Ein diesbezügliches Ideenprojekt wurde fertiggestellt und soll in Kürze zur öffentlichen Einsichtnahme vorgelegt werden. Mehr als 50 junge IngenieurInnen und ArchitektInnen haben den Bauplan für den 4,7 Kilometer langen und 46,7 Hektar großen Park vorbereitet. Laut Belgrads Oberstadtplaner Marko Stojčić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) sollen die Bauarbeiten 55 Millionen Euro kosten. Die Finanzierung soll teils aus dem Stadtbudget und zum anderen Teil aus Spenden von Betrieben, die Bauvorhaben im Bereich des künftigen Parks bereits umsetzen oder planen, sichergestellt werden.

24.10.2020

Pläne für Sanierung des Donau-Kais in Zemun

Der Vizebürgermeister von Belgrad Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) gab die Pläne für die Sanierung des Donau-Kais im westlichen Bezirk Zemun bekannt. Demzufolge soll der "Befreiungskai" in Zemun vollkommen neugestaltet werden. Dabei handelt es sich um ein mehrere Kilometer langes Ufer von der Pupin-Brücke im Westen bis hin zur Mündung der Save in die Donau im Osten. Im Rahmen dieser Sanierungsarbeiten soll ab 2022 eine FußgängerInnen- und RadfahrerInnenbrücke zwischen dem Donau-Kai und dem Lido-Strand auf der Großen Kriegsinsel entstehen.

24.10.2020