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Wenig Interesse an betreutem Wohnen in Ljubljana

Der Wohnfonds der Republik Slowenien veröffentlichte eine öffentliche Ausschreibung für 25 betreute Mietwohnungen in der neuen Siedlung Novo Brdo in Ljubljana. Trotz Wohnungsmangel in der slowenischen Hauptstadt haben sich nur 21 Bewerber*innen gemeldet. Die Frist für die Angebotsabgabe musste deswegen verlängert werden. Das betreute Wohnen ist ein besonderes Wohnkonzept für Senior*innen über 65 Jahren, die keine stationäre Pflege brauchen. Die Monatsmiete für diese Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen beträgt neun Euro pro Quadratmeter.​

13.6.2022
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Fahrradverleihsystem BicikeLJ in Ljubljana weiter ausgebaut

Das Fahrradverleihsystem BicikeLJ in Ljubljana wurde um zwei weitere Verleihstellen ausgebaut. Somit umfasst es bereits 83 Verleihstellen mit 830 Fahrrädern. Seitdem das Fahrradverleihsystem im Mai 2011 vorgestellt wurde, wurden die Fahrräder bereits 9.347.343 Mal ausgeliehen. Das System umfasst derzeit 245.224 registrierte Nutzer*innen. Am 12. Mai 2022 wurde mit 8.158 Ausleihen ein neuer Tagesrekord erreicht. ​

12.6.2022
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Direktor des slowenischen Nationalmuseums tritt nach Fälschungsvorwürfen zurück

Der Direktor des Slowenischen Nationalmuseums, Pavel Car, ist zurückgetreten. Grund dafür sind Fälschungsvorwürfe im Rahmen einer bevorstehenden Ausstellung, die als bisher größte und bedeutendste angekündigt worden ist. Das Museum plante, 160 Werke von Größen wie Picasso, Miró​, Matisse und Kandinsky auszustellen, die aus der Privatsammlung einer slowenischen Familie stammten. Doch Kunsthistoriker*innen und Kunstkritiker*innen beschrieben die Gemälde als "offensichtliche Fälschungen". Pavel Car entschied sich, um den Ruf des Museums zu wahren, zurückzutreten und die Ausstellung kurz vor ihrer Eröffnung zu verschieben. In einer kurzen Rücktrittserklärung sagte er, die heftige Reaktion der Öffentlichkeit und der Fachwelt habe ihm vor Augen geführt, dass er einige Fehler gemacht habe. Unter anderem habe er die Organisation der Ausstellung der "falschen Person" anvertraut. Das Kulturministerium hat bereits das Auswahlverfahren für seine Nachfolge eingeleitet.​

9.6.2022
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Slowenische Hauptstadt bekommt erste Radgarage

In Ljubljana soll noch diese Woche die erste Radgarage für circa 100 Fahrräder eröffnet werden. Die gesicherte Radgarage mit Ladestellen für Elektrofahrräder wird sich im Parkhaus unter dem Platz Kongresni trg befinden. Das Parken ist durch Vorlage der City Card Urbana für die Nutzer*innen kostenlos. In Kürze sollen an vier verschiedenen Standorten weitere überdachte, absperrbare Stellplätze für Fahrräder aufgestellt werden, um die nachhaltige Mobilität in der Stadt zu fördern.​

8.6.2022
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Am 15. Juni 2022 findet in Ljubljana eine große Fahrradparade statt

Ljubljana ist zwischen dem 14. und 17. Juni 2022 Gastgeber der weltgrößten Radverkehrskonferenz Velo-city 2022. Im Rahmen des Begleitprogramms wird die Stadt am 15. Juni auch ein Fahrradfestival am Kongress-Platz organisieren, bei dem sich Vereine und Organisationen aus den Bereichen nachhaltige Mobilität, Sport, Gesundheit und Umweltschutz vorstellen. Als Höhepunkt der Veranstaltungen am 15. Juni kündigt die Stadt eine Fahrradparade durch die Straßen von Ljubljana an. Die elf Kilometer lange Strecke beginnt am Messegelände, dem Hauptveranstaltungsort der Velo-city 2022, führt durch das Stadtzentrum und endet am Kongress-Platz. Alle Fahrradbegeisterten können an der kostenlosen Parade teilnehmen. Für Teilnehmer*innen der Konferenz wird die Stadt Fahrräder aus dem Fahrradverleihsystem BicikeLJ zur Verfügung stellen.​​

1.6.2022
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Slowenische Hauptstadt plant, bis 2050 klimaneutral zu werden

In dem neulich verabschiedeten städtischen Energiekonzept hat sich Ljubljana verpflichtet, die Kohlendioxidemissionen bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008 zu reduzieren und bis 2050 die Klimaneutralität zu erreichen. Die Stadtgemeinde plant zusammen mit den Unternehmen Energetika Ljubljana, Elektro Ljubljana und dem öffentlichen Unternehmen für Fahrgastverkehr in Ljubljana bis 2030 Investitionen in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro, die zur Klimaneutralität beitragen sollen.

 



31.5.2022
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Weltbekannter slowenischer Schriftsteller und KZ-Überlebender Boris Pahor gestorben

Boris Pahor war einer der bedeutendsten Autoren slowenischer Sprache und mit seinen 108 Jahren einer der größten literarischen Zeitzeugen des letzten Jahrhunderts. Der Schriftsteller aus Triest überlebte mehrere Konzentrationslager und erinnerte in seinen Werken an die Gräueltaten des 20. Jahrhunderts, denen er auch selbst zum Opfer fiel. Noch als Kind musste Pahor mit ansehen, wie italienische Faschist*innen das slowenische Volkshaus in Triest niederbrannten. Im Zweiten Weltkrieg hatte er sich den Partisan*innen angeschlossen und überlebte fünf Konzentrationslager, darunter auch die Gefangenschaft in Dachau. Auch gegenüber dem kommunistischen Jugoslawien nahm er später eine kritische Haltung ein. Sein autobiografischer und preisgekrönter Roman Nekropolis beschreibt seinen fünfzehnmonatigen Überlebenskampf in fünf deutschen Konzentrationslagern. Pahor war auch Träger zahlreicher Auszeichnungen (Europäischer Bürgerpreis 2013) und einer der meistübersetzten slowenischen Autoren.​

30.5.2022
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Energetika Ljubljana weist Hinweise von Ärzt*innen bezüglich Müllverbrennungsanlage zurück

​Die slowenische Ärzt*innenkammer warnt, dass Energetika Ljubljana die Konzession für eine neue Müllverbrennungsanlage ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung bekommen könnte. Des Weiteren merkt sie an, dass die Verordnung über Verbrennungsanlagen die Umwelt- und Gesundheitsaspekte vernachlässigt. Energetika Ljubljana wies diese Vorwürfe zurück und beteuerte, dass die Verleihung einer Konzession ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht möglich sei. Sollte Energetika Ljubljana bei der öffentlichen Ausschreibung die Konzession bekommen, werden sie in Ljubljana ein modernes Objekt auf dem höchsten technischen Niveau und mit Know-how aus dem Ausland bauen. Nach Angaben von Energetika Ljubljana könnten mit einer solchen Anlage die Probleme des Haus- und Gewerbemülls dauerhaft gelöst und Fernwärmepreise stabilisiert werden.



27.5.2022
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277 Millionen Euro für Slowenien aus dem Programm React-EU

Am 19. Mai 2022 hat die Europäische Kommission den Vorschlag zur Änderung des operationellen Programms für die Umsetzung der europäischen Kohäsionspolitik 2014-2020 genehmigt. Slowenien wurden im Rahmen des Programmes React-EU zusätzliche 277 Millionen Euro zugesprochen, die bis Ende nächsten Jahres für Investitionen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Altenpflege und Tourismus verwendet werden müssen. Mit den gewährten Mitteln werden in Slowenien bis Ende 2023 voraussichtlich 18 neue Einrichtungen für Senior*innen entstehen. Außerdem soll das Hauptgebäude des Universitätsklinikums Ljubljana vollständig energie-technisch renoviert werden. Im Rahmen von React-EU wird auch ein kostenloser 24-stündiger e​-Pflegedienst für ältere Menschen finanziert. Für Patient*innen mit chronischen Erkrankungen wird auch ein Telegesundheitsdienst unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie ins Leben gerufen.​

20.5.2022
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Keine Lieferungen vom Flüssiggas aus Kroatien nach Slowenien möglich

Um die Abhängigkeit vom russischen Gas zu verringern, hat Slowenien auf die Lieferung vom Flüssiggas-Terminal auf der kroatischen Insel Krk gezählt. Jedoch war ​die slowenische Gasgesellschaft Geoplin bei einer Ausschreibung für verfügbare Gasmengen auf Krk erfolglos. ​Slowenien hat sich erhofft, ein Drittel seines Jahresbedarfs an Flüssiggas aus Kroatien zu beziehen. Kroatien hat nämlich seine Speicherkapazität um 300 Millionen Kubikmeter Gas pro Jahr erhöht. Der slowenische Infrastrukturminister Jernej Vrtovec (NSi – Neues Slowenien) hat am 4. April 2022 das Flüssiggas-Terminal auf der Insel Krk besucht, wo er Gespräche über mögliche Gaslieferungen nach Slowenien mit seinem kroatischen Amtskollegen führte. Jedoch wurde das staatliche Unternehmen Geoplin bei der Ausschreibung nicht ausgewählt. Nun muss die Regierung eine neue Lösung finden, um eine Milliarde Kubikmeter Gas pro Jahr zu gewinnen.

20.5.2022
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Neue Stadtbusse in Ljubljana sind leiser, sparsamer und umweltfreundlicher

Die Busflotte von Ljubljanas städtischem Unternehmen für Personenverkehr wird um zehn neue Niederflur- und Gelenkbusse MAN Lions City Hybrid reicher. Die mit Methan betriebenen Busse verfügen über ein hybrides Antriebselement, das den Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert und so die Umwelt schont. Darüber hinaus sind sie auch leiser, bequemer und mit einem Rechtsabbiege-Assistenten ausgestattet, der frühzeitig Gefahren beim Abbiegen erkennt und somit hilft Unfälle zu vermeiden. Zum ersten Mal ist auch ein Start/Stop-System integriert, das den Gasmotor auf Haltestellen und an Ampeln automatisch abstellt.​

17.5.2022
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Emir von Katar und Staatspräsident Sloweniens über energetische Kooperation

Der Emir von Katar, Tamim bin Hamad bin Khalifa al Thani, ist am 16. Mai 2022 zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Slowenien eingetroffen. Der Emir wurde von einer großen Delegation begleitet, darunter auch die Minister*innen für internationale Beziehungen, Finanzen und Handel. Die Delegation wurde von Staatspräsident Borut Pahor (parteilos) und dem scheidenden Premierminister Janez Janša (SDS – Slowenische Demokratische Partei) empfangen. Sie begrüßten die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern und äußerten die Hoffnung, dass katarische Investor*innen in Slowenien Interesse an wirtschaftlichen Investitionen, insbesondere im Bereich Energie, zeigen we​rden.

16.5.2022
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Größter Industrieunfall in der Geschichte Sloweniens

Bei einer Explosion in der Chemiefabrik Melamin in der Stadt Kočevje, etwa 60 Kilometer südlich von der Hauptstadt Ljubljana, sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Auf dem Gelände des Harzproduzenten ist eine Zisterne explodiert, danach ist ein Großbrand ausgebrochen. Der Bürgermeister von Kočevje meint, der Unfall habe keine negativen Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Das Werk ist beim Brand stark beschädigt worden. Der materielle Schaden wird auf 36 Millionen Euro geschätzt. Durch die Druckwelle der Explosion brachen auch viele Fensterscheiben in der Umgebung. Die Produktion soll schrittweise wieder hochgefahren werden, da ein kleiner Teil der Produktionsanlagen von dem Unfall nicht betroffen war und relativ schnell wieder in Betrieb genommen werden konnte. Die gesamte Produktion soll erst in anderthalb Jahren wiederhergestellt werden.

16.5.2022
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Journalist*innenstreik beim Slowenischen Rundfunk für 23. Mai angekündigt

​Die Koordination der Journalist*innengewerkschaften des Slowenischen Rundfunks (RTVS) hat am 12. Mai mit einer 96,3-prozentigen Mehrheit der anwesenden Mitglieder für den 23. Mai einen Warnstreik bestätigt. Sie fordern eine journalistische, redaktionelle und institutionelle Unabhängigkeit sowie mehrere Rücktritte - darunter den des RTVS-Generaldirektors Andrej Grah Whatmough, der Chefredakteurin des Informationsprogramms von TV Slowenien, Jadranka Rebernik, des interimistischen Redakteurs der Redaktion für neue Medien der RTVS-Website, Igor Pirkovič, und des Präsidenten des RTVS-Programmrats, Peter Gregorčič. Der Zustand sei unerträglich geworden, da das öffentliche Medium wegen Unprofessionalität und schädlichen Entscheidungen der Führungskräfte an Ansehen verliere.

13.5.2022
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Scheidender Verteidigungsminister unterzeichnet größtes Waffengeschäft in Sloweniens Geschichte

Der scheidende Verteidigungsminister Matej Tonin (NSi – Neues Slowenien) unterzeichnete im Namen der abgewählten Regierung von Premier Janez Janša (SDS – Slowenische Demokratische Partei) einen Vertrag für 45 gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ Boxer. Der 334 Millionen Euro schwere Vertrag mit der europäischen Rüstungsbehörde OCCAR wurde vom Wahlsieger Dr. Robert Golob (GS – Bewegung Freiheit) stark kritisiert. Golob hatte gefordert, dass die abgewählte Regierung keine langfristig wirkenden Verträge mehr abschließt. Die höchstwahrscheinlichen neuen Koalitionsparteien haben sich gegen höhere Verteidigungsausgaben ausgesprochen und bereits angekündigt, mit allen rechtlichen Mitteln​​​ für eine Vertragsaufhebung zu kämpfen. Slowenien will mit den neuen Kampffahrzeugen einen mittleren Gefechtsverband in Bataillonsstärke aufstellen.​​​​

12.5.2022
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Bürgermeister Janković bewirbt sich um fünfte Amtszeit

Zoran Jaković (LZJ – Liste Zoran Janković) bestätigte im Rahmen der feierlichen Sitzung des Gemeinderats anlässlich des Stadtfeiertags am 9. Mai 2022, dass er sich um eine fünfte Amtszeit bewerben wird. Bei den Kommunalwahlen am 20. November 2022 wird der 69-jährige Janković erneut mit seinem bewährten Team antreten. In seiner Rede listete er die in der aktuellen Amtszeit realisierten Projekte auf und kündigte zahlreiche n​eue an. Dabei betonte er vor allem die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit mit dem Staat. Janković steht bereits seit 16 Jahren an der Spitze der slowenischen Hauptstadt.​

9.5.2022
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Slowenischer Staat unterstützt junge Wohnungssuchende mit Kreditgarantie

Ab dem 5. Mai können junge Wohnungssuchende in Slowenien eine Kreditgarantie vom Staat beantragen. Mit dieser Garantie können sie Kredite bis zu 200.000 Euro und einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren bekommen. Dabei müssen Kreditnehmer*innen eine Hypothek für die Kreditsicherung aufnehmen und mindestens 20 Prozent Eigenkapital bereitstellen. Auf diese Art will Slowenien die Wohnungsproblematik für Jungfamilien und Menschen bis maximal 38 Jahre, die einen festen Wohnsitz in Slowenien haben, lösen. Für die Finanzierung dieses Programmes stehen Mittel im Ausmaß von bis zu 300 Million Euro jährlich bis zum Jahr 2032 zur Verfügung.​


5.5.2022
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Pressefreiheit in Slowenien auf Rekordtief

Slowenien erlangt im Index der Pressefreiheit heuer nur noch den 54. Platz von insgesamt 180 Ländern. Das ​​geht aus dem Jahresbericht der Organisation Reporter ohne Grenzen hervor. Das Land hat sich im Vergleich zu 2021 um 18 Plätze verschlechtert und hält nun das schlechteste Ranking in seiner Geschichte. Laut der Medienfreiheitsorganisation liege es bereits in der Kategorie "problematisch". Auch der Journalist*innenverein Sloweniens bezeichnet die Situation im Land aufgrund zahlreicher verbaler Angriffe auf Journalist*innen sowie dem anhaltenden politischen Druck auf öffentliche Medien als besorgniserregend.​

3.5.2022
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Solaranlagen auf 200 städtischen Gebäuden in Ljubljana geplant

Die Stadtgemeinde Ljubljana plant, auf möglichst vielen öffentlichen Gebäuden im städtischen Besitz Solaranlagen zu installieren. Mit dieser Maßnahme könnte die Stadt die Selbstversorgung mit erneuerbaren Energiequellen verbessern. Ljubljanas strategische Ziele im Energiebereich sind die Reduzierung der CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2030 (im Vergleich zu 2008) und Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2050. Die Stadtgemeinde hat bereits eine Liste von 200 Gebäuden erstellt, wo die Errichtung von Solaranlagen möglich wäre.

30.4.2022
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Slowenische Hauptstadt für EU-Projekt "100 klimaneutrale Städte bis 2030" ausgewählt

Die Europäische Kommission wird im Rahmen des Programms Horizon 100 Städte bei ihrer Transformation zu klimaneutralen und smarten Cities unterstützen. Insgesamt sind 377 Städte dem mit 360 Millionen Euro dotierten Aufruf gefolgt, darunter auch acht slowenische Städte. Die Jury entschied sich neben Ljubljana auch noch für zwei weitere slowenische Städte: Kranj und Velenje. Die ausgewählten Städte erhalten entsprechende Unterstützungs- und Beratungsleistungen, genießen Vorteile beim Zugang zu EU-Mitteln und können an innovativen Pilot- und Demonstrationsprojekten teilnehmen. Mit den Maßnahmen sollen der öffentliche Verkehr, die Dachbegrünung und der Ausbau von Fotovoltaikanlagen sowie Carsharing gefördert werden. Alle teilnehmenden Städte werden einen individuell zugeschnitten Vertrag unterzeichnen, um bis 2030 klimaneutral zu werden.​

28.4.2022
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Slowenische Hauptstadt bekommt Ampelfrauen

Im November 2022 kommt die Handball-Europameisterschaft der Frauen nach Ljubljana. Angesichts dieses Events hat die Stadtgemeinde an vier Kreuzungen in der Nähe des Sportstadions Stožice 28 Verkehrsampeln mit weiblichen Ampelsymbolen versehen. Damit will Ljubljana das größte sportliche Ereignis für Frauen in der Geschichte des unabhängigen Sloweniens feiern. Die 2019 geänderte Regelung bezüglich der Verkehrssignalisierung und -ausrüstung auf den Straßen ermöglicht es, auf Ampeln neben dem männlichen auch das weibliche Symbol sowie eine Kombination beider Symbole abzubilden. Die erste Ampelfrau bekam Slowenien in der Stadt Kranj am 8. März 2019. Ob die Ampelfrauen auch nach der Meisterschaft in Ljubljana bleiben, ist noch unklar.​

21.4.2022
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Internationale Auszeichnung Stadt der Bäume zum dritten Mal an Ljubljana

Die Arbor-Day-Stiftung und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) haben Ljubljana und 137 weiteren Städten den Titel Stadt der Bäume für das Jahr 2021 verliehen. Ljubljana erhielt die Auszeichnung bereits zum dritten Mal in Folge. Im vergangenen Jahr stellte die slowenische Hauptstadt mehr als 100.000 Euro beziehungsweise fast 25 Prozent mehr Mittel für Bäume als im Vorjahr bereit. Im Jahr 2021 wurden 1.080 Bäume gepflanzt. In diesem Jahr werden im Rahmen der Kampagne "Für ein besseres Ljubljana" im Frühjahr 280 neue Bäume dazukommen. Die Stadt plant heuer auch noch, einige Baumalleen neu anzulegen oder wiederherzustellen.​

19.4.2022
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Verstärkte Kontrolle von E-Rollerfahrer*innen in Slowenien

Zusammen mit der Agentur für Verkehrssicherheit führt die slowenische Polizei in der Woche vom 18. bis zum 24. April die ersten nationalen Präventionsmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für E-Roller durch. Von Anfang Jänner bis zum 12. April waren insgesamt 24 E-Rollerfahrer*innen in Verkehrsunfälle involviert, 16 davon haben die Unfälle selbst verursacht. Eine E-Rollfahrerin beziehungsweise ein E-Rollerfahrer kamen dabei ums Leben, drei wurden schwer und 13 leicht verletzt. Zu den häufigsten Unfallgründen gehören die überhöhte Geschwindigkeit und das Missachten der Vorfahrt.​

18.4.2022
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Erdüberlastungstag in Slowenien heuer bereits am 18. April

Slowen*innen verlangen der Erde immer mehr ab. Jedes Jahr errechnet das Global Footprint Network den Tag, an dem alle Ressourcen aufgebraucht sind, die innerhalb eines Jahres von der Erde bereitgestellt werden können. Noch im Vorjahr verbrauchte Slowenien seine Ressourcen am 30. April. Heuer wurde diese Scheidelinie bereits am 18. April – bereits vor dem Tag der Erde am 22. April – überschritten. Wenn alle Menschen auf der Welt wie Slowen*innen leben würden, bräuchten sie 3,4 Erden, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.​

18.4.2022
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70. Ljubljana Festival mit Wiener Philharmoniker*innen

Zwischen dem 21. Juni und dem 8. September 2022 findet in der slowenischen Hauptstadt das 70. Ljubljana Festival statt. Während des ganzen Sommers werden Kunstliebhaber*innen verschiedene Ballett- und Opernvorstellungen, Musicals und Konzerte besuchen können. Auf dem Programm stehen auch Workshops für Kinder und Jugendliche und Meisterkurse. Zu den Höhepunkten des Festivals gehören die traditionelle Sommernacht, die Vorführung des Musicals West Side Story sowie Besuche großer Künstler*innen wie Christoph Eschenbach, Edward Clug, Riccardo Muti, Elīna Garanča und Plácido Domingo. Die 70. Aufführung des Sommerfestivals werden die Wiener Philharmoniker*innen unter der Leitung des finnischen Dirigenten Esa-Pekka Salonen feierlich abschließen.​

14.4.2022
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Slowenisches Verfassungsgericht verhindert Gehaltserhöhungen für Ärzt*innen

Ende 2021 hat die Regierung das letzte Covid-19-Interventionsgesetz verabschiedet. Demnach hätten Ärzt*innen und Zahnärzt*innen bis Ende 2022 höhere Gehälter erhalten sollen und hätten somit die höchste Besoldungsgruppe im öffentlichen Dienst erreicht. Fünf andere Gewerkschaften des öffentlichen Sektors haben daraufhin jedoch eine Verfassungsrevision am Verfassungsgericht beantragt. Jetzt hat das Gericht den Teil des Interventionsgesetztes, der diese Gehaltserhöhungen ermöglicht hätte, aufgehoben. Die Entscheidung wurde damit erklärt, dass diese Bestimmung einen Eingriff in das einheitliche Gehaltssystem ermöglichen würde und für die Abschaffung der Folgen der Covid-19-Pandemie nicht notwendig ist.​

11.4.2022
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Größtes Solarkraftwerk Sloweniens geht ans Netz

Der staatliche Energieversorger Holding Slowenischer Kraftwerke (HSE) hat am 8. April 2021 in der slowenischen Stadt Hrastnik das größte Solarkraftwerk im Land in Betrieb genommen. Das 3,036-Megawatt-Kraftwerk wurde auf dem geschlossenen Teil einer Mülldeponie, 60 Kilometer von Ljubljana entfernt, errichtet. Das Kraftwerk soll über 800 Haushalte in der Umgebung mit Strom versorgen. Der Investitionswert beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro exklusive Mehrwertsteuer. In Slowenien werden zurzeit zwei bis drei Prozent des erzeugten Stroms durch Fotovoltaik produziert.​

8.4.2022
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Slowenisches Parlament führt Fracking-Verbot ein

Sowohl Koalitions- als auch Oppositionsparteien haben im sechsten Anlauf einstimmig für ein generelles Fracking-Verbot gestimmt. Mit der Novellierung des Bergbaugesetzes wurde die Anwendung des umstrittenen Verfahrens im Nordosten des Landes auf dem Gasfeld in Petišovci verboten. Der britische Investor Ascent Resources hat 2017 zuerst eine Genehmigung für die Anwendung des Verfahrens erhalten. Die slowenische Umweltagentur ARSO löste 2019 einen Rechtsstreit aus, woraufhin die Genehmigung 2020 annulliert wurde. Ascent Resources fordert nun vom slowenischen Staat 100 Millionen Euro Schadenersatz. Die slowenische Opposition hat sich seither um ein generelles Fracking-Verbot bemüht, wobei alle ihre Vorschläge bisher im Parlament scheiterten.​

6.4.2022
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Slowenisches Außenministerium beschließt teilweise Ausweisung russischer Diplomat*innen

Der russische Botschafter Timur Eyvazov wurde aufgrund des Massakers in Butscha und anderen ukrainischen Städten einbestellt. Das slowenische Außenministerium hat im Einklang mit anderen EU-Staaten beschlossen, das Personal der russischen Botschaft in Slowenien zu reduzieren. Bis zum 15. April 2022 müssen 33 russische Diplomat*innen oder Verwaltungs- und technische Hilfskräfte Slowenien verlassen. Russland hat den Schritt Sloweniens als bedauerlich bewertet und entsprechende Gegenmaßnahmen angekündigt.​

6.4.2022
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Slowenien will ein Drittel seines Bedarfs an Flüssiggas aus Kroatien beziehen

Der slowenische Infrastrukturminister Jernej Vrtovec (NSi – Neues Slowenien) besuchte am 4. April 2022 das Flüssiggas-Terminal auf der kroatischen Insel Krk, wo er Gespräche über mögliche Gaslieferungen nach Slowenien mit seinem kroatischen Amtskollegen führte. Das Treffen soll die Energieverbindungen zwischen beiden Ländern stärken, um die Abhängigkeit vom russischen Gas zu verringern. Laut Minister Vrtovec suche Slowenien nach Möglichkeiten, seine Energiequellen weiter zu diversifizieren. Kroatien hat erst vor Kurzem die Lagerkapazität des Flüssiggas-Terminals auf der Insel Krk um 300 Millionen Kubikmeter Gas vergrößert. Slowenien könnte bereits ab Oktober dieses Jahres daraus ein Drittel seines Jahresbedarfs decken. Über den Preis ist bislang noch nichts bekannt. Kroatien wird in Kürze eine Ausschreibung für die verfügbaren Gasmengen veröffentlichen.​


4.4.2022
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