Ausbau des Sarajevoer Straßennetzes

21.05.2020

Der Ministerrat von Bosnien-Herzegowina legte den Vorschlag eines Darlehnsabkommens zwischen Bosnien-Herzegowina und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) für den Ausbau der Sarajevoer Verkehrsinfrastruktur fest. Das Projekt soll sich auf einen Wert von rund 30 Millionen Euro belaufen. Das Ziel ist der Ausbau des Hauptstraßennetzes im Kanton Sarajevo durch die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur auf den Abschnitten der fünften (Tunnel Kobilja Glava) und neunten Transversale. Damit soll vor allem die Stadt Sarajevo mit weiteren Teilen des Kantons und dem regionalen Straßennetz besser verbunden werden. Zudem soll der Verkehr damit entlastet und die Mobilität in der Region gesteigert werden. Die beantragten Mittel sollen dem Teilland Föderation Bosnien-Herzegowina zugewiesen werden. Der Projektabschluss wurde für Ende 2022 festgesetzt. Der Vertragsentwurf wird demnächst dem Staatspräsidium vorgelegt. Als dessen​ Unterzeichner wurde der Finanzminister von Bosnien-Herzegowina, Vjekoslav Bevanda (HDZ - Kroatische demokratische Union) vorgeschlagen.​

Quelle: Bhrt.ba, Sarajevo