Bosnien-Herzegowina: Zwanzig Prozent der IWF-Investitionen zugunsten öffentlicher Unternehmen

09.09.2019

Obwohl der Internationale Währungsfonds (IWF) bereits im Mai dieses Jahres Informationen veröffentlichte, die aufzeigen, dass mehr als 20 Prozent des vom IWF bewilligten Kreditrahmens an öffentliche Unternehmen gehen, hat sich an der Situation nicht viel geändert. Dabei handelt es sich um rund acht Milliarden Konvertible Mark (knapp 4,1 Milliarden Euro). Es wird angenommen, dass dieser Umstand vor allem auf eine mangelnde Bereitschaft zu Reformen, auf Unwissenheit und auf Vetternwirtschaft in den öffentlichen Unternehmen zurückzuführen ist.​

Quelle: Nezavisne novine, Banja Luka