Handelskette "Mercator": Mehlverkauf steigt um das Zehnfache

23.03.2020

Tomislav Čižmić, Vorstandsvorsitzender der größten slowenischen Handelskette "Mercator", hat die ergriffenen Maßnahmen für die Pandemie vorgestellt. Bereits Anfang Februar wurden zusätzliche Mengen an Hauptversorgungsprodukten bestellt: Mehl, Zucker, Speiseöl, Teigwaren, Hygieneprodukte und Desinfektionsmittel. Zurzeit funktionieren die Versorgungsketten reibungslos. Das größte Problem stellt der niedrige Selbstversorgungsgrad mit Gemüse und Obst in Slowenien dar. Dieser liegt bei 39 beziehungsweise 48 Prozent. Deshalb bemüht sich die Handelskette "Mercator" bereits seit Jahren um mehr slowenische Produkte in ihren Regalen. Während der Coronakrise wird etwa zehnmal so viel Mehl und die dreifache Menge an Speiseöl pro Tag verkauft. Gleichzeitig ist die Gesamtzahl der Transaktionen um 50 Prozent gesunken. Das zeigt, dass die Sloweninnen und Slowenen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus befolgen. Der Onlineverkauf stieg um das Zehnfache, deshalb ist das Unternehmen mit logistischen Problemen konfrontiert. An entsprechenden Lösungen wird fieberhaft gearbeitet.​

Quelle: Dnevnik.si, Ljubljana