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Städtekooperationen © dencg/shutterstock.com

Städtekooperationen

Die Stadt Wien kooperiert mit den Zielstädten in vielen unterschiedlichen Bereichen, um sich zu beraten und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. 

Nachfolgend einige Schwerpunkte der Städtekooperationen:

Wien und Belgrad

arbeiten vor allem bei der Stadtplanung, dem sozialen Wohnbau, dem Umweltschutz und dem U-Bahn-Bau zusammen. Know-how-Transfer gibt es bei der Geschlechtergleichstellung und bei einer Kooperation mit dem Wiener Hafen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Veranstaltungen im Rahmen der Europäischen Strategie für den Donauraum. Um die Folgen der Hochwasserkatastrophe 2014 abzufedern wurden einige serbische Städte finanziell und in Form von Fahrzeugspenden (Feuerwehr- und Müllfahrzeuge der Stadt Wien) unterstützt. Seit 2012 finden Wien-Bälle in Belgrad statt.

Wien und Bratislava

haben ihre gemeinsamen Schwerpunkte in der CENTROPE-Region. Die Kontrollämter und das Krisenmanagement der beiden Städte sowie die zwei Magistratsdirektoren befinden sich in regem Austausch. Zwischen Wien und Bratislava gibt es ein unbefristetes Kooperationsabkommen. Die Stadt Bratislava ist Wiens Twin City. Die Städte sind durch den Schnellkatamaran Twin City Liner verbunden. Mehrere Delegationen aus dem Bratislavaer Bezirk Altstadt besuchten in den letzten Jahren Wien. Sie interessierten sich für Themen wie Parken in der Wiener Innenstadt, die Straßenverkehrsordnung und besonders für Radverkehr und Straßenerhaltung. Bratislava ist Partnerin der Europäischen Strategie für den Donauraum.

Wien und Budapest

Die Verwaltung der Wiener Stadtbetriebe und der Wiener Weg im Umwelt- und Tierschutz stehen im Fokus der Kooperation zwischen Wien und Budapest. Wien berät Budapest im Bereich des Stadtmarketings und beim Radverkehr, zusätzlich gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Wiener Krisenmanagement. Die Donau verbindet die beiden Städte auch bei der Europäischen Strategie für den Donauraum. Wien und Budapest haben seit 2002 ein unbefristetes Kooperationsabkommen.

Wien und Krakau

Ein Austausch zwischen Wien und Krakau findet bei den Themen städtische Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Verkehrsplanung und Umweltschutz statt. Auch Sicherheit und Krisenmanagement sind wichtige Bereiche. Krakau holt sich bei Gesundheit, Sozialem, Bildung, Wissenschaft und Forschung Anregungen aus Wien. Im Jahr 2000 wurde ein Kooperationsabkommen zwischen Wien und Krakau abgeschlossen, das im Juli 2013 erneut verlängert wurde.

Wien und Ljubljana

Die Zusammenarbeit zwischen Wien und Ljubljana besteht in erster Linie in den Bereichen EU-Kooperation, Parkraumgestaltung, Stadtentwicklung und Stadtplanung. Die beiden Städte beraten sich bei Sozialem, Bildung und Integration, vor allem bei der von Bürgermeister Dr. Michael Häupl initiierten Konferenzreihe „Wiener Dialogforum“. Die Veranstaltungen im Rahmen der Europäischen Strategie für den Donauraum sind ein weiterer Schwerpunkt. Zwischen Wien und Ljubljana gibt es seit 1999 ein Kooperationsabkommen und die Bürgermeister der beiden Städte pflegen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch. 2013 fand das Magistratsdirektorentreffen zum Thema nachhaltige Mobilität in Ljubljana statt.

Wien und Prag

informieren einander gerne bei den Themen Smart City, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Kultur, Soziales und Verkehr – ein Thema, in dem die Stadt Wien der Stadt Prag als Vorbild dient – sowie beim Krisenmanagement. Die Zusammenarbeit mit dem „Institut für Stadtplanung und Entwicklung des Prager Magistrats“ ist besonders rege. Einen weiteren Schwerpunkt stellt der intensive Erfahrungsaustausch auf der MagistratsdirektorInnen-Ebene dar. 2014 wurden bei der Tagung mitteleuropäischer MagistratsdirektorInnen Sicherheitsfragen diskutiert. An einem Abend im Februar regiert der ¾ Takt die Prager Oper und lässt das Flair einer Wiener Ballnacht aufkommen.

Wien und Sarajevo

tauschen ihre Erfahrung im Bereich der modernen Verwaltung und Organisationsstruktur, bei Umwelt- und Energietechnologien, der Abfallwirtschaft und dem Krisenmanagement aus. Der Wiener Weg bei der Sozial- und Jugendpolitik, der BürgerInnenbeteiligung und Geschlechtergleichstellung sind für Sarajevo ebenfalls von Interesse. Die Stadt Wien beteiligte sich am Wiederaufbau des im Bosnienkrieg zerstörten Sarajevoer Rathauses und dessen feierlicher Eröffnung im Jahr 2014. Bei der Hochwasserkatastrophe 2014 leistete Wien finanzielle Soforthilfe an Bosnien-Herzegowina.

Wien und Sofia

besprechen sich zu den Schwerpunkten Parkraumbewirtschaftung, öffentlicher Verkehr, Umwelttechnologien, Smart City, Kultur und Bildung. Auf Bezirksebene kooperiert der Sofioter Bezirk Triadiza mit dem Wiener Bezirk Alsergrund. Die Stadt Sofia ist ebenfalls Partnerin der Europäischen Strategie für den Donauraum. Im Zuge des EU-Beitritt Bulgariens fand im Jahr 2009 ein vierwöchiges Traineeprogramm für eine Sofioter Expertin zum Thema EU-Förderprojekte in Wien statt. Und auch Sofia walzt seit vielen Jahren bei der Wiener Ballnacht beschwingt über das Parkett.

Wien und Zagreb

Der Erfahrungsaustausch zwischen Zagreb und Wien konzentriert sich in erster Linie auf den Fachaustausch in den Bereichen Umwelt, Infrastruktur, Verkehr und Kultur sowie auf den Know-how-Transfer im Bereich der städtischen Verwaltungen. Bei Letzterem ist insbesondere die Kooperation zwischen dem Wiener Stadtrechnungshof und dem Zagreber Kontrollamt hervorzuheben Die Stadt Zagreb ist ebenfalls Teil der Europäischen Strategie für den Donauraum und arbeitet auch auf diesem Gebiet mit Wien zusammen.

MagistratsdirektorInnen-Treffen

Einen besonderen Stellenwert haben die alljährlichen Treffen einiger MagistratsdirektorInnen des Auslandskommunikationsnetzwerkes. Diese Treffen zeichnen sich durch ihre Bestrebungen für eine besonders enge Zusammenarbeit sowie einen intensiven Know-how-Transfer aus und widmen sich aktuellen Problemen, Fragestellungen und Herausforderung, die die Zukunft der Städte beeinflussen.