City News


Twice a week you can read the latest information from our dialogue cities, summarised by our offices in German.

-

Belgrader Stadtregierung veröffentlicht Budgetvoranschlag für 2020

​Die Belgrader Stadtregierung veröffentlichte den Budgetvorschlag für 2020 und legte diesen dem Gemeinderat zur Debatte vor. Laut Budgetvoranschlag der Stadtregierung soll das Budget für das Jahr 2020 143,02 Milliarden Serbische Dinar (circa 1,21 Milliarden Euro) betragen und ein Defizit von 3,4 Milliarden Serbische Dinar (circa 28,67 Millionen Euro) aufweisen. Das meiste Geld soll für den öffentlichen Verkehr, den Kauf neuer öffentlicher Fahrzeuge sowie Investitionen in die Straßeninfrastruktur ausgegeben werden. Laut Ankündigungen von Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) soll das Budget 2020 spätestens bis 30. November 2019 vom Gemeinderat verabschiedet werden.

15.11.2019

Belgrad: Nutzung von Müllcontainern per Zugangskarte

​Die BewohnerInnen der Njegoševa-Straße in Belgrads zentralem Bezirk Vračar sollen als erste in der serbischen Hauptstadt die Gelegenheit haben, ihren Müll in Abfallcontainern, die mittels elektronischer Zugangskarte entsperrt werden, zu entsorgen. Der Einbau der Müllcontainer habe Mitte November 2019 begonnen, bis Ende des Monats sollen alle Müllcontainer betriebsbereit sein. Es handelt sich um ein Pilotprojekt der Belgrader Stadtreinigung "Gradska čistoća" mit dem Ziel, die benachbarten Lokale daran zu hindern, ihren Müll in Containern zu entsorgen, die den AnrainerInnen vorbehalten sind.

15.11.2019

Puskás Stadion: Eröffnungspiel am 15. November 2019

Heute, am 15. November 2019, wird das neue Puskás Stadion in Budapest eröffnet. Es wird eines der Austragungsorte der Europameisterschaft 2020 sein, vier Spiele sind im neuen Stadion geplant. Auf dem Gelände des historischen Népstadion (Volksstadion) ist ein hochmodernes Stadion entstanden. Es entspricht den höchsten UEFA-Kategorien und hat ein Fassungsvermögen von 67.000 Sitzplätzen. Lediglich 500 Parkplätze wurden beim Umbau errichtet. Das Eröffnungsspiel zwischen der ungarischen Fußballnationalmannschaft und Uruguay ist die erste offizielle Veranstaltung im neuen Stadion. Neben dem Austragungsort für große Fußballspiele soll das Puskás Stadion in der Zukunft auch für Konzerte zur Verfügung stehen.​

15.11.2019

Neue Eisenbahnbrücke bei Bahnhof Kelenföld in Budapest

In den Stadtteilen Lágymányos und Ferencváros in Budapest sind bedeutende Eisenbahnausbauarbeiten begonnen worden. Der Prozess begann mit der Renovierung des Bahnhofs Kelenföld und setzt sich fort mit dem Bau einer neuen Brücke über die bestehenden Gleise. Durch Investitionen in den S-Bahn-Ausbau sollen auf der Ringbahn neue Haltestellen zum "Kopaszi"-Damm und zum geplanten Stadtteil Csepel gebaut werden. Ziel der Ausbauarbeiten ist es, die Kapazität des Schienenverkehrs an der Haltestelle Ferencváros zu erhöhen, die direkt mit der Donaubrücke verbunden ist. Weiters ist geplant, eine neue Brücke für Personenzüge zu bauen, sodass einige Bahnübergänge in der Zukunft nicht mehr erforderlich sind.​​

15.11.2019

Polen: EU-Parlament kritisiert Gesetzentwurf bezüglich Sexualkunde

Das Europäische Parlament nahm am 14. November 2019 eine Resolution an, mit der Polen wegen seines Gesetzentwurfs bezüglich der Sexualkunde scharf kritisiert wurde. Gemäß dem Entwurf sollen unter anderem LehrerInnen und SexualpädagogInnen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren für Unterricht über menschliche Sexualität, Gesundheit und Intimität bestraft werden. Initiiert und vorformuliert wurde die geplante Rechtsänderung durch ein Bündnis von AbtreibungsgegnerInnen, die sich für den "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Verdorbenheit" einsetzen. Der Gesetzentwurf wird von der nationalkonservativen Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) unterstützt.​

15.11.2019

Ost-Sarajevo erhält App für öffentliche Verkehrsmittel

Ost-Sarajevo (Istočno Sarajevo) erhält eine erste App für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Über die App können NutzerInnen Auskünfte über Fahrpläne und mögliche Verspätungen einholen. Auch der Standort der Fahrzeuge wird in Echtzeit angezeigt. Die App heißt "SatBUS" und wurde von "Satwork" im Auftrag der Stadtregierung von Ost-Sarajevo und der Entwicklungsagentur der Stadt entwickelt. "SatBUS" ist die erste Öffi-App im Land und kann bereits heruntergeladen werden.

15.11.2019

Zagreb: Vertrauter des Bürgermeisters erhält Auftrag

Der Zagreber Bürgermeister, Milan Bandić (365RIS – Arbeits-  und Solidaritätspartei), unterzeichnete kürzlich einen Beschluss, der es dem Unternehmen seines ehemaligen, langjährigen Chauffeurs Zdravko Krajina während einer Martiniveranstaltung ermöglicht, 50 Stände auf dem Zagreber Hauptplatz aufzustellen. Während sich der Preis dafür für Krajina auf lediglich 10.500 Kroatische Kuna (circa 1.400 Euro) beläuft, müssen PächterInnen ihm für 15 Tage das Zehnfache zahlen. Die Stadtverwaltung bestätigte, dass die Firma des ehemaligen Chauffeurs, der auch weiterhin bei der Stadt angestellt ist, den Auftrag erhalten hat. Argumentiert wurde dies damit, dass sein Status als Beamter, nach geltenden Bestimmungen, nicht als Grund zur Ablehnung herangezogen werden kann. Nachträglich wurde zudem bekannt, dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt. Alleine heuer wurden über 600 Stände auf öffentlichen Flächen an Bandićs Chauffeur sowie an andere Unternehmen von städtischen Bediensteten vergeben. Krajina rückte erst kürzlich in den Fokus der Öffentlichkeit, als er im Prozess gegen Bandić seine erste Zeugenaussage zu dessen Gunsten revidierte.

15.11.2019

Kroatien: Präsidentschaftswahlen am 22. Dezember 2019

Am 14. November 2019 schrieb die kroatische Regierung den Termin für die kommenden Präsidentschaftswahlen aus. Der erste Wahlgang soll am 22. Dezember 2019 stattfinden. Die Stichwahl ist am 5. Jänner 2020 vorgesehen. Der Regierungsbeschluss tritt am 21. November 2019 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt haben die KandidatInnen bis zum 3. Dezember 2019 Zeit, um die benötigten 10.000 Unterschriften für eine Kandidatur zu sammeln. Offizieller Beginn des Wahlkampfes ist am 6. Dezember 2019. Das Mandat der amtierenden Präsidentin Kolinda Grabar Kitarović (parteilos) endet am 18. Februar 2020. Ersten Umfragen zufolge wird das Rennen wahrscheinlich zwischen der amtierenden Präsidentin und dem ehemaligen kroatischen Ministerpräsident Zoran Milanović (SDP – Sozialdemokratische Partei) entschieden werden.​

15.11.2019

Zagreb: Oscarpreisträger Branko Lustig im Alter von 87 Jahren verstorben

Der mit dem Oscar ausgezeichnete kroatische Filmproduzent und Gemeinderat, Branko Lustig, ist am 14. November 2019 im Alter von 87 Jahren in Zagreb verstorben. Als Kind überlebte Lustig die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete sich Lustig der Schauspielerei, entdeckte jedoch kurz darauf sein Talent als Filmproduzent. Später zog er nach Hollywood, wo seine Karriere mit der Oscarprämierung für die Filme "Schindlers Liste" von Steven Spielberg und "Gladiator" von Ridley Scott ihren Höhepunkt erreichte. Im Holocaust-Drama "Schindlers Liste" wurden auch die eigenen Erfahrungen von Lustig widergespiegelt. Ende der Neunzigerjahre kehrte er nach Zagreb zurück, wo er das "Jüdische Filmfestival" (später "Festival der Toleranz") gründete, das er praktisch bis zu seinem Tod leitete. Im Jahr 2017 zog er als unabhängiger Kandidat auf der Liste von Bürgermeister Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei) in den Zagreber Gemeinderat ein. Aufgrund seines Alters ließ Lustig sein Mandat seit einiger Zeit ruhen. Mit dem Zagreber Bürgermeister war Lustig seit Jahren eng befreundet.

15.11.2019

Stahlhütte "ArcelorMittal" schließt den Hochofen in Krakau

In der Stahlhütte "ArcelorMittal" in Krakau wird der Hochofen gelöscht und das Stahlwerk vorübergehend stillgelegt. Der Grund dafür ist laut dem Generaldirektor von "ArcelorMittal Poland", Geert Verbeck, die schwierige wirtschaftliche Lage. Ein Teil der 1.100 ArbeiterInnen von "Arcelor Mittal" Krakau muss mit einem Wechsel des Arbeitsstandortes rechnen.​

14.11.2019

„Krakauer Metropole“ für saubere Luft

Am 14. November 2019 übermittelten die 15 Gemeinden der sogenannten Krakauer Metropole, unter anderem der Krakauer Bürgermeister, dem Marschall der Woiwodschaft Kleinpolen und dem Vorsitzenden des Nationalen Fonds für Umwelt- und Wasserwirtschaft, eine Petition. Diese enthält die Bitte 190 Millionen polnische Złoty (44,3 Millionen Euro) für die Stilllegung der Kohleöfen in der „Krakauer Metropole“ für die Jahre 2020 bis 2022 bereitzustellen. In den Gemeinden stünden hierfür keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Die sehr hohen Luftverschmutzungswerte in der Region werden vor allem durch Heizen mit Kohle verursacht. In Krakau ist das das Heizen mit Kohle und Brennholz seit dem 1. September 2019 verboten.​ Laut städtischen Angaben wurden in Krakau seit 1995 über 45.000 Kohleöfen liquidiert.​

14.11.2019

Bau des Laibacher Fahrgastzentrums verschiebt sich

Der Bau des neuen Fahrgastzentrums "Emonika" soll voraussichtlich Ende 2021 beginnen. Das teilte der Geschäftsführer der "Slowenischen Eisenbahnen", Dušan Mes, mit. Das Projekt "Emonika" ist bereits seit 17 Jahren geplant, hat sich aber immer wieder wegen Investitionsproblemen verschoben. Der inzwischen in die Jahre gekommene alte Bahnhof soll, vom Staat um 73,3 Millionen Euro renoviert beziehungsweise neu gebaut werden. Im Zuge dessen werden auch Gleise und Bahnsteige saniert. Die "Slowenische Eisenbahnen" sollen um 24,4 Millionen Euro ein neues Geschäftsgebäude und einen Busbahnhof bauen. Für den Bau der kommunalen Infrastruktur auf dem Bereich des Fahrgastzentrums wird die Stadtgemeinde Ljubljana in den nächsten zwei Jahren 600.000 Euro aus dem Stadtbudget sicherstellen. Die geschätzten Investitionen von kommunaler Seite werden mit 57,7 Millionen Euro angegeben.​

14.11.2019

Sofia als touristische Destination gefragt

Im Zeitraum 2010 bis 2018 verzeichnete Sofia einen Nächtigungszuwachs von über 100 Prozent. Es bleibt die Tendenz, dass zwei Drittel aller Nächtigungen ausländische TouristInnen sind. Dies zeigt der aktuelle Jahresbericht "Tourismus und Flugverkehr in Sofia 2019", der von der "Sofia Investment Agency" veröffentlicht wurde. Im Durchschnitt bleibt ein Gast in Sofia 1,8 Tage, im Rest des Landes sind es 3,4 Tage. Der Durchschnittsertrag pro Nächtigung lag bei 87 Bulgarischen Lewa (44,40 Euro), der Durchschnittsertrag pro Gast bei 151 Bulgarischen Lewa (77,20 Euro) pro Tag.​

14.11.2019

Immobilienpreise in Sofia bleiben stabil

Laut einer im Oktober 2019 veröffentlichten Studie des Immobilienunternehmens "Bulgarian Properties" sind die Preise auf dem Wohnungsmarkt in Sofia stabil. Im dritten Jahresquartal betrug der durchschnittliche Quadratmeterpreis 1.088 Euro. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2018 lag der Preis bei 1.090 Euro. Heuer wurden Wohnungen zu einem Durchschnittspreis von 89.307 Euro verkauft, im Jahr 2018 waren es 86.260 Euro. Der Erwerb eines Quadratmeters Wohnfläche in Sofia kostet das 1,23-fache eines Durchschnittsmonatsgehalts.

14.11.2019

Belgrad: 7,7 Prozent der BelgraderInnen ohne Job

​Laut den Angaben der Nationalen Beschäftigungsstelle gibt es derzeit in der serbischen Hauptstadt 66.800 arbeitslose BürgerInnen. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 7,7 Prozent, während sie 2016 13,6 Prozent ausmachte, so Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS - Serbische Fortschrittspartei). Belgrad zählt derzeit zu den Region in Serbien, die die wenigsten Arbeitslosen verzeichnen. Im gesamten Land beträgt die Arbeitslosenquote laut Vesić 10 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Belgrads macht 40 Prozent des gesamten BIP des Landes aus. Die Hauptstadt Serbiens verfüge über die größten Investitionen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten. Es werde viel in den Dienstleistungssektor investiert, wo die Anzahl der Beschäftigten stetig zunehme, so Vesić.​

13.11.2019

Belgrader Gemeinderat führt öffentliche Anhörungen bei Gemeinderatssitzungen ein

​Der Gemeinderat von Belgrad verabschiedete Mitte November 2019 Änderungen der Gemeinderatsgeschäftsordnung. Diese ermöglichen die Einführung von öffentlichen Anhörungen für Fragen von hoher Bedeutung für die Stadt Belgrad. Öffentliche Gemeinderatssitzungen mit öffentlichen Anhörungen werden dem Gemeinderat von Arbeitsgremien der Stadt vorgeschlagen. Nach öffentlichen Anhörungen sind die Arbeitsgremien der Stadt oder Einzelpersonen berechtigt, dem Gemeinderatssekretariat ​Einwände oder Bemerkungen schriftlich zu übermitteln.

13.11.2019

Belgrad: Investitionen in Sicherheit von Kindergärten

​In den Belgrader städtischen Kindergärten begann der Einbau von Videoüberwachungssystemen und Alarmanlagen, um die Sicherheit von Kindern, MitarbeiterInnen sowie des Eigentums zu erhöhen. Die Belgrader Magistratsabteilung für Bildung und Kinderfürsorge hat für diese Zwecke 300 Millionen Serbische Dinar (circa 2,55 Millionen Euro) bereitgestellt. Im Rahmen dieser Investitionen sollen alle Kindergärten auch mit Alarmknöpfen zur Verständigung der Polizei und anderer​ Einsatzorganisationen ausgestattet werden. Allein im Jahr 2019 habe es etwa zehn Einbrüche in städtischen Kindergärten gegeben, bei denen Wertgegenstände und Technik gestohlen wurden.

13.11.2019

Ungarn: Gesetzesentwurf entzieht Stadtverwaltungen weitere Aufgaben

Eine weitere Zentralisierungsmaßnahme der ungarischen Regierung ist in den Startlöchern. Einem Gesetzesentwurf nach sollen ab März 2020 die Bauverwaltungsaufgaben von den Notaren der Städte zu den Regierungsstellen wandern. Die Verwaltungen der Städte könnten damit nicht mehr entscheiden, was und wie in den Städten und in den Bezirken gebaut wird. Lediglich über die optische Erscheinungsform hätten sie noch Entscheidungsgewalt. Der Gesetzesentwurf sieht auch vor, dass die Verwaltungen aus ihren Gewerbesteuereinnahmen primär den öffentlichen Verkehr finanzieren sollen. Damit sei auch der Vorschlag des Budapester Oberbürgermeisters, Gergely Karácsony (Dialog – Párbeszéd), zurückgewiesen worden, dass die Regierung eine größere Rolle bei der Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Budapest erfüllen sollte. Die ungarische Hauptstadt konnte 2018 insgesamt 148 Milliarden Ungarische Forint (443,43 Millionen Euro) an Gewerbesteuer einnehmen. Daraus wurden 75 Milliarden Ungarische Forint (224,71 Millionen Euro) für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs ausgegeben. Die Einnahmen der "Budapester Verkehrszentrale" (BKK) machten 66 Milliarden Ungarische Forint (197,75 Millionen Euro) aus. Die Regierung hat mit Mitteln in Höhe von 27 Milliarden Forint (80,89 Millionen Euro) zur Finanzierung beigetragen. Die Tatsache, dass die Mitarbeiter der "Budapester Verkehrsbetriebe" (BKV) eine Gehaltserhöhung fordern, würde die Situation für die Hauptstadt weiter erschweren.​

13.11.2019

Bürgerwehr "Steirische Garde": Nationaler Sicherheitsrat will Gesetzesänderungen

Am Mittwoch, dem 13. November 2019, hat der Nationale Sicherheitsrat das slowenische Justizministerium und das Innenministerium zu Gesetzesänderungen zum Thema "Steirische Garde" aufgerufen. Diese Änderungen sollen in der kürzesten Zeit erfolgen und ein aktives Eingreifen gegen Aktivitäten der selbsternannten Bürgerwehr möglich machen. Die Steirische Garde hat in den letzten Tagen mit Patrouillen in Tarnausrüstung und Sturmgewehren an der slowenisch-kroatischen Grenze international für Wirbel gesorgt. Dazu posierten rund 50 vermummte Frauen und Männer für ausländische Medien. Die Polizei überwacht im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die Bürgerwehr und ist bereit, im Fall von Straftaten oder Verstößen sofort einzugreifen. Das Innenministerium hat mitgeteilt, dass es eine Null-Toleranz-Politik gegenüber solchen Initiativen verfolgt und bereits die notwendigen Gesetzesänderungen vorbereitet.​

13.11.2019

Prager Flughafen: Terminal 2 wird erweitert

Der Terminal 2 des Prager Václav-Havel-Flughafens soll bis zum Jahr 2028 erweitert werden. Die Investition für den Ausbau des Terminals für Reisende des Schengen-Raums in Höhe von 16 Milliarden Tschechische Kronen (627,5 Millionen Euro) wurde bereits vom Finanzministerium gebilligt. Ferner hat der Vorstand des Flughafens eine weitere Investition in Höhe von rund 55 Milliarden Tschechische Kronen (2,2 Milliarden Euro) vorgesehen. Derzeit ist der Flughafen an seiner Kapazitätsgrenze, im Jahr 2019 wurden insgesamt 16,8 Millionen Reisende abgefertigt.​

13.11.2019

Bosnien-Herzegowina: 50 Prozent mehr Investitionen

Laut dem Bericht des "Foreign Investors Council" (FIC) betrugen die Auslandsinvestitionen in Bosnien-Herzegowina in den letzten Jahren 600 bis 700 Millionen Konvertible Mark (etwa 307 bis 358 Millionen Euro). Im Laufe des Jahres 2019 erhöhten sie sich um satte 50 Prozent, sodass bis zum Ende des Jahres eine Summe von einer Milliarde Konvertibler Mark (rund 512 Millionen Euro) an Investitionen erreicht werden könnte. Die Umfrage unter den Mitgliedern des "Foreign Investors Councils" ergab, dass 84 Prozent der Mitgliedsunternehmen Bosnien-Herzegowina ein investitionsfreundliches Klima bescheinigen.

13.11.2019

Bosnien-Herzegowina nimmt an der Europäischen Theaternacht teil

Am Samstag, dem 16. November 2019, ist es wieder soweit. Die Europäische Theaternacht geht in ganz Bosnien-Herzegowina zum zehnten Mal über die Bühne. Heuer haben sich 19 TeilnehmerInnen angemeldet, die insgesamt 26 verschiedene Programme in 14 Städten des Landes aufführen werden. Die landesweite Koordination dieses internationalen Theaterfestivals übernimmt das "Bosansko Narodno Pozorište Zenica", das Bosnisches Nationaltheater Zenica.

13.11.2019

Sofia: Bürgermeisterin und neuer Gemeinderat angelobt

Am 12. November 2019 fand die Angelobung der Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens), die ihre vierte Amtszeit beginnt, der neuen BezirksvorsteherInnen sowie des neuen Gemeinderates statt. Zum Vorsitzenden des Gemeinderates wurde erneut Elen Gerdschikov (GERB) gewählt. Fandakova erklärte, dass es drei neue Bereiche geben werde. Der bisherige Bereich "Verkehr" wird in zwei Bereiche aufgeteilt: in "Verkehr" und in "Verkehrsinfrastruktur". Es werde mit "Digitalisierung und Innovationen" auch ein neuer Bereich geschaffen. Der ehemalige Geschäftsführer der "Sofia Investment Ageny", Vladimir Danailov, wird Vizebürgermeister für dieses Ressort. Fandokova versprach, spätestens in einem Monat die Änderungen der Arbeitsstruktur vorzustellen, die eine bessere Kontrolle und Transparenz garantieren sollen.​

13.11.2019

Kroatien: Hochwasser sorgt für Schäden entlang der Küste

Ein Mittelmehrtiefdruckgebiet sorgte nicht nur für Überschwemmungen in Venedig, sondern auch entlang der gesamten kroatischen Adriaküste. Die Liste an überschwemmten Städten in Kroatien umfasst unter anderem Rijeka, Split, Rovinj, Poreč sowie zahlreiche Adriainseln. Auch Sturmböen von über 130 Stundenkilometern sorgten für zahlreiche Schäden, welche derzeit noch erfasst werden. Der kroatische Wetterdienst gab zudem bekannt, dass bei Dubrovnik die höchste Welle in der Geschichte Kroatiens, mit einer Höhe von 10,87 Metern, gemessen wurde. Die Lage wird auch weiterhin mit Sorge beobachtet, da die Wettervorhersage für die kommenden Tage von weiteren Niederschlägen ausgeht. Nach tagelangen Regenfällen sind auch die Pegelstände des größten Flusses im Land, der Save, an einigen Stellen hoch, wodurch zusätzliche Überschwemmungen drohen.

13.11.2019

Budapest: Gewerkschaft will kürzere Öffnungszeiten

Die ​"Unabhängige Gewerkschaft der Handelsangestellten" (KDFSZ) hat sich an den neuen Budapester Oberbürgermeister  Gergely Karácsony (Párbeszéd - Dialog) gewandt. Sie will erreichen, dass Kaufhäuser und Supermärkte, die größer als 400 Quadratmeter sind, ab 2020 sonntags nur bis 14 Uhr geöffnet bleiben dürfen. Die Gewerkschaft argumentiert für die Verkürzung der Arbeitszeiten mit dem herrschenden Arbeitskräftemangel. ArbeitnehmerInnen sollen nicht mit überflüssigen Mehrstunden belastet werden. Laut Csaba Bubenkó, dem Präsidenten der KDFSZ, würden die Bestrebungen der Gewerkschaft perfekt in die Pläne des neuen klimafreundlichen Oberbürgermeisters passen. Dieser hatte bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates ein Verbot zur Anwendung des so genannten "Sklavengesetzes" erlassen. Das Gesetz vom Dezember 2018 besagt, dass die jährlich zulässigen Überstunden von 250 auf 400 angehoben werden dürfen. Laut Bubenkó würde ein solcher Schritt auch in die neue Klimastrategie von Budapest passen, da die Kürzung der Öffnungszeiten die Umweltbelastung erheblich reduzieren würde.​

12.11.2019

Budapester Bäder erreichen Rekordumsatz

Die Budapester Bäder konnten in den ersten drei Quartalen 2019 um zwölf Prozent mehr Gäste begrüßen. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum etwa 3,9 Millionen Gäste gezählt. Im Vergleich zu Oktober 2018 wurden heuer um 20 Prozent mehr Tagestickets verkauft. Damit erwirtschaftete die "Budapester Gesellschaft für Heil- und Thermalbäder" bis Ende September insgesamt mehr als 14 Milliarden Forint (41,87 Millionen Euro) an Einnahmen. Das ist eine Steigerung um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gab die Gesellschaft bekannt. In den vergangenen Jahren wurden für Sanierungen von sechs Budapester Bädern 13,6 Milliarden Forint (40,68 Millionen Euro) aufgewandt. Weitere drei Milliarden Forint (8,97 Millionen Euro) sind 2020 für die Sanierung des Király-Bades (in Buda, fast gegenüber des Parlaments) vorgesehen.​

12.11.2019

Budapester Oberbürgermeister will emissionsarme Zonen in Budapest

Die Budapester AutofahrerInnen werden in Zukunft mit erheblichen Einschränkungen rechnen müssen. Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) sprach in einem Radiointerview am 8. November 2019 darüber, dass er die Donau-Kais autofrei gestalten möchte. Außerdem sollen nur bestimmte Kategorien von Autos in die innerste Zone der Stadt einfahren dürfen. Er möchte die Anzahl der PKW in der Stadt verringern und Dieselfahrzeuge aus der Innenstadt verbannen. Zwei Tage später sprach er aber darüber, dass in Budapest nicht der Autoverkehr, sondern hauptsächlich die sozial schwachen Haushalte für die Luftverschmutzung ursächlich sind. Vor allem in den Außenbezirken werde umweltbelastenden Methoden geheizt. Karácsony möchte emissionsarme Zonen in Budapest einrichten, in denen auch der Verkehr Beschränkungen unterworfen wäre. „Wir übergeben die Pester Kais nach und nach den Menschen. Sie sollen dort Laufen, Radfahren und Scooter fahren können. Der Autoverkehr auf der gegenüberliegenden Seite, auf den unteren Budaer Kais, wird aber notwendigerweise beibehalten. Der Zugang zum Donauufer soll aber durch Straßenübergänge und schwimmende Strukturen am Wasser ermöglicht werden" - versprach Karácsony.​

12.11.2019

Krakau: Gespräche mit E-Scooter-AnbieterInnen

Die Stadt Krakau führt seit zwei Wochen intensive Gespräche mit Firmen, die in Krakau E-Scooter zum Verleih anbieten. Der Krakauer Gemeinderat schlägt vor,  im Stadtzentrum und in den städtischen Parkanlagen eine Höchstgeschwindigkeit von 12 Stundenkilometern einzuführen. Falls es zu keiner Einigung zwischen der Stadt und den E-Scooter-AnbieterInnen kommt, kündigen die Krakauer GemeinderätInnen ein Fahrverbot für E-Scooter in den städtischen Parkanlagen an. Bis Ende 2019 sollen die Ergebnisse der Gespräche bekanntgegeben werden.

12.11.2019

Slowenien: Streik bei Slowenischer Post

Erstmals in der Geschichte der Slowenischen Post streiken die MitarbeiterInnen. Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem nationalen Postdienstleister über bessere Arbeitsbedingungen sind in der Vorwoche gescheitert. Angestellte fordern unter anderem eine Lohnerhöhung um zehn Prozent und mindestens 300 neue MitarbeiterInnen. Entgegen der Erwartungen beteiligen sich am Streik viele Angestellte. Deshalb gibt es große Probleme bei der Postversorgung. Zugestellt werden nur Briefe und kleinere Pakete sowie internationale und dringende Sendungen. Der unbefristete Streik wird bis zu einer Einigung fortgesetzt. Bei der Slowenischen Post sind rund 6.300 Personen angestellt.

12.11.2019

Insolvenzverwalter: Fünf InteressentInnen für "Adria Airways"

Die slowenische Fluggesellschaft "Adria Airways" ist am 2. Oktober 2019 in Konkurs gegangen. Nun werden Angebote von Insolvenzverwalter Janez Pustatičnik gesammelt. Bisher prüft er fünf Angebote. Der slowenische Unternehmer Joc Pečečnik möchte zusammen mit einem ausländischen Partner das ganze Geschäftsvermögen aufkaufen. Der Besitzer des weltbekannten Flugzeugherstellers „Pipistrel“ interessiert sich für die Flugschule von Adria. Der Unternehmer Izet Rastoder ist ausschließlich an Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) für kommerzielle Flüge interessiert. Es bleibt abzuwarten, wer den Zuschlag erhalten wird.​

12.11.2019