City News


Twice a week you can read the latest information from our dialogue cities, summarised by our offices in German.

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Rund 6.500 MigrantInnen in Serbien

Die Anzahl der MigrantInnen in Serbien erreichte im Winter 2019/2020 ein neues Hoch seit der Schließung der so genannten "Balkanroute" im März 2016. De​m serbischen Kommissariat für Flüchtlinge zufolge befinden sich derzeit 6.500 MigrantInnen und Flüchtlinge in Serbien. Das UNO-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) geht von 6.600 MigrantInnen aus, während die Nichtregierungsorganisation "Zentrum für Hilfe an Asylwerber" von mindestens 7.000 MigrantInnen in Serbien spricht. Die meisten kommen aus Afghanistan und Pakistan sowie aus dem Iran und Irak und einigen nordafrikanischen Ländern. Außerdem werden Berichten zufolge MigrantInnen aus Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Ungarn nach Serbien ausgewiesen. In serbischen Medien wird darauf kaum eingegangen.

18.02.2020

Zusätzliche Mittel für das Budapester Gesundheitswesen

Die Regierung stellt der Hauptstadt und den Bezirken eine Sonderfinanzhilfe zur Verfügung. Ambulante Behandlungen werden mit 10 Milliarden Forint (rund 30 Millionen Euro) unterstützt. Darauf einigten sich am Freitag, dem 14. Februar 2020, der für Budapest zuständige Staatssekretär Balázs Fürjes (parteilos) und der Oberbürgermeister von Budapest, Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog). Die Zuweisung der Fördermittel erfolgt gemäß dem Vorschlag des Oberbürgermeisters. Die zusätzlichen Mittel ermöglichen der Hauptstadt den Kauf von medizinischen Geräten und Anlagen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Verkürzung von Wartezeiten. MRT- oder CT-Untersuchungen sollen innerhalb von sieben Tagen nach Ausstellen einer Überweisung durchgeführt werden. Spätestens drei Tage nach der Untersuchung soll auch eine Diagnose vorliegen. Die Sonderfinanzierung ist die erste Tranche einer staatlichen Förderung für das Gesundheitswesen in Budapest in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Forint (rund 150 Millionen Euro).

18.02.2020

95 neue Sozialwohnungen in Ljubljana

Im Stadtteil "Golovec" werden mindestens 95 neue Sozialwohnungen entstehen, darunter auch Wohngemeinschaften für SeniorInnen. Zwei Wohneinheiten werden aus vier bis sechs getrennten Zimmern mit Waschmöglichkeiten bestehen. Das Esszimmer mit Küche, das Wohnzimmer und die Waschküche sollen von allen BewohnerInnen gemeinsam genutzt werden. Der Wohnfonds der Stadt Ljubljana sucht im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach der besten Architekturlösung.

18.02.2020

Sportpark "Stožice": Ausbau mit Geld aus Abu Dhabi

Das Unternehmen von Geschäftsmann Izet Rastoder soll den gewerblichen Teil des Sportparks "Stožice" fertigstellen. Partner bei der Investition soll die Gesellschaft "Eagle Hills" aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sein. Der Bau des gewerblichen Teils wurde wegen Mangels an Mitteln 2010 eingestellt. Für die Fertigstellung sollen zwischen 50 und 65 Millionen Euro notwendig sein. Unter anderem soll ein bis zu 100 Meter hohes Hotel entstehen.

18.02.2020

PensionistInnen bekommen Unterstützung für Medikamente

​Der Bezirksvorsteher des Sarajevoer Bezirks Stari Grad, Ibrahim Hadžibajrić (SBB – Union für eine bessere Zukunft), und der Präsident des PensionistInnenverbandes, Kasim Halak, haben am 17. Februar 2020 in Sarajevo einen Vertrag über die Subventionierung von Medikamenten für PensionistInnen in Höhe von 45.000 Konvertiblen Mark (circa 23.000 Euro) unterschrieben. Im Bezirk Stari Grad leben 8.980 PensionistInnen, von denen 6.150 Mitglieder des Verbandes sind. 3.200 von ihnen bekommen eine monatliche Pension, die unter 400 Konvertiblen Mark (circa 204 Euro) liegt.

18.02.2020

50.000 weniger Beschäftigte als im Jahr 2008

In Kroatien arbeiten zwölf Jahre nach dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise noch immer rund 50.000 Beschäftigte  weniger als im Jahr 2008. In Zagreb konkret gibt es um rund 18.000 Arbeitsplätze weniger als zum Zeitpunkt vor der Krise. Nur fünf kroatische Gespanschaften zählen heute mehr Beschäftigte als im Jahr 2008. Hauptsächlich handelt es sich um Gespanschaften an der Adriaküste, die sich über einen Beschäftigtenzuwachs von 21% erfreuen können. Davon ausgenommen ist unter anderem jedoch die Zagreber Gespanschaft, die die Hauptstadt umgibt.

18.02.2020

Rede von Orbán zur Lage der Nation

Am 16. Februar 2020 hielt Premier Viktor Orbán (Fidesz – Bund Junger Demokraten) seine 22. Rede zur Lage der Nation. Die Veranstaltung fand im repräsentativen Gebäude des Burggarten-Bazars in Budapest statt. Der ungarische Regierungschef kündigte dabei einen Aktionsplan zum Klimaschutz an. In dessen Rahmen soll Ungarn bis Ende 2030 zu 90 Prozent CO2-neutral werden. Auch eine "grüne Staatsanleihe" soll eingeführt werden. Den Ertrag dieser Anleihen darf der Staat ausschließlich für klimafreundliche Programme verwenden. Der Premier kündigte darüber hinaus eine neue nationale Konsultation zum Thema "Gefängnisbusiness" an, also über die Entschädigungen für InsassInnen wegen schlechter Haftbedingungen. Er sprach auch über die Lage der europäischen und ungarischen Wirtschaft sowie über die erfolgreichen Fördermaßnahmen für Familien im letzten Jahr. Viktor Orbán bezeichnete die letzten zehn Jahre als die erfolgreichsten der vergangenen 100 Jahre der ungarischen Geschichte.

17.02.2020

Tourismusboom am Jahresende

Der Budapester Tourismus schließt ein hervorragendes Jahr ab. Besonders das vierte Quartal war laut der Budapester Festival- und Tourismuszentrale (BFTK) sehr erfolgreich. Im Dezember buchten rund 400.000 Gäste mehr als 930.000 Übernachtungen in der Hauptstadt. Diese führten zu einem Rekord-Erlös mit rund 1,3 Milliarden Forint (rund vier Millionen Euro) für die Beherbergungsbetriebe. Die guten Erlöse wirken attraktiv auf InvestorInnen. Die Budapester Festival- und Tourismuszentrale (BFTK) versucht die klassische Touristensaison von April bis Ende Oktober bewusst zu verlängern, um damit Schwankungen auszugleichen.

17.02.2020

Polen: offizieller Start der Wahlkampagne von Andrzej Duda

Am Samstag, dem 15. Februar 2020, fiel der Startschuss für die Wahlkampagne von Andrzej Duda (parteilos) für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen. Duda stellt sich wieder zur Wahl und tritt bei den Wahlen im Mai 2020 als Kandidat der Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) an. Der offizielle Start der Wahlkampagne in der Warschauer Expo-Halle wurde von rund 3.000 PiS-AnhängerInnen begleitet. Duda wurde von den führenden PiS-PolitikerInnen als Traumkandidat präsentiert.

17.02.2020

Krakauer Flughafen: Gepäckabfertigung ohne Personal

Der Krakauer Flughafen ist polenweit der erste Flughafen, auf dem Reisende ihr Gepäck selbst aufgeben können. Zehn neue "Self Service Bag Drops" sollen die Gepäckabfertigung auf 20 Sekunden verkürzen. Die Gepäckautomaten stehen den PassagierInnen derzeit in acht Sprachen zur Verfügung: Polnisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Norwegisch, Italienisch, Spanisch und Ukrainisch.

17.02.2020

Präsidentschaftskandidat eröffnet Wahlbüro in Krakau

Der parteilose Kandidat für den Staatspräsidentenposten, Szymon Hołownia, hat gestern, den 17. Februar 2020, ein regionales Wahlbüro in Krakau eröffnet. Das Büro soll als Anlaufstelle für jene StadtbewohnerInnen dienen, die das Programm des Kandidaten kennenlernen und diskutieren wollen. Krakau ist die dritte Stadt, die Hołownia auf seiner Reise durch Polen im Rahmen der andauernden Wahlkampagne besuchte. Der Kandidat will alle polnischen Woiwodschaften besuchen und in jeder von ihnen ein Regionalbüro eröffnen.

17.02.2020

58 Prozent für Neuwahlen in Slowenien

Laut Medienforschungsagentur "Ninamedia" würden 19,6 Prozent der Befragten bei eventuellen Neuwahlen die konservative "Slowenische Demokratische Partei" (SDS) unterstützen. Wenn man die NichtwählerInnen herausrechnet, die immerhin ein Drittel der Befragten ausmachen, würde die SDS auf 29,4 Prozent der Stimmen kommen. Das wären um 4,5 Prozentpunkte mehr an Stimmen als bei den Wahlen vom Juni 2018. Auch damals hatte die SDS die Wahlen gewonnen, jedoch schaffte sie es nicht, eine Koalition zusammenzustellen. Platz zwei mit 25,5 Prozent würde die Partei des vor kurzem zurückgetretenen slowenischen Premierministers Marjan Šarec, die "Liste Marjan Šarec" (LMŠ), erreichen. Auch das wären rund vier Prozentpunkte mehr, als die LMŠ bei den Wahlen am 3. Juni 2018 erreicht hatten. Die "Sozialdemokraten" (SD) halten sich mit 12,3 Prozent unverändert auf Platz drei. Die 4-Prozent Hürde ins Parlament würden laut Umfragen nur noch die "Linke" (Levica) mit 7,9 Prozent und die christliche Partei "Neues Slowenien" (NSi) mit 7,8 Prozent schaffen. Insgesamt sprachen sich 58 Prozent der Befragten für sofortige Neuwahlen aus.

17.02.2020

Plus vier Prozent Durchschnittslohn

2019 lag der durchschnittliche monatliche Bruttolohn in Slowenien bei rund 1.750 Euro. Im öffentlichen Sektor stieg das Einkommen um mehr als fünf Prozent. Das Bruttoeinkommen im privaten Sektor stieg durchschnittlich um vier Prozent. Am stärksten war der Anstieg im Energiesektor, wo der Durchschnittslohn rund 2.630 Euro betragen hat. Das Wachstum im öffentlichen Sektor wurde am stärksten durch ein neues Tarifabkommen beeinflusst, das Ende 2018 ausgehandelt wurde.

17.02.2020

Protest gegen Airbnb im Prager Zentrum

In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar 2020​ fand im Prager Zentrum ein außergewöhnlicher Protest gegen "Airbnb" statt. Eine Gruppe von AktivistInnen mietete mittels "Airbnb" eine Wohnung auf der Jindřišská-Straße, deren genaue Adresse erst kurz vor Beginn der Kundgebung veröffentlicht wurde. Dennoch war die Wohnung in relativ kurzer Zeit überfüllt. Viele erzählten über ihre Probleme mit den "Airbnb"-TouristInnen, die unter Alkoholeinfluss lärmen und die Gegend verunreinigen würden. An der Protestaktion nahmen auch Prager Kommunalpolitiker, unter ihnen Oberbürgermeister Zdeněk Hřib (Piraten), teil, die ihre Verbundenheit mit den PragerInnen demonstrieren wollten. Die Stadt Prag ist nämlich keine Gesetzgeberin und hat somit kaum Einfluss auf die tschechische Gesetzgebung. In Prag werden aktuell 15.000 Wohnungen zur kurzzeitigen Vermietung angeboten.

17.02.2020

Wiederaufbau der Mariensäule beginnt

Am Montag, den 17. Februar 2020, begann der Wiederaufbau der Mariensäule auf dem Prager Altstädter Ring. Die Replik der aus dem 17. Jahrhundert stammenden Barocksäule war kurz nach der Ausrufung der Republik im Jahr 1918 als Symbol der Habsburger-Monarchie abgerissen worden. Als erster Schritt muss nun die oberste Schicht des Pflasters abgetragen werden, um zu den originalen Fundamenten der Säule zu gelangen. Die Arbeiten sollen im September 2020 abgeschlossen werden.

17.02.2020

MigrantInnen an bulgarisch-rumänischer Grenze festgenommen

15 illegale MigrantInnen wurden bei der Ausreise aus Bulgarien am Grenzübergang "Donaubrücke 2" bei Vidin festgenommen. Sie wurden in einem leeren Kühllaster entdeckt, der von Griechenland in Richtung Ungarn unterwegs war. Die Personen kommen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. In ihrem Gepäck befanden sich neben nationalen Pässen auch griechische Asylantragsunterlagen. Im Fahrerhäuschen wurden zudem Handys und Dokumente der MigrantInnen gefunden. Die beiden Lkw-Fahrer mit griechischer Staatsbürgerschaft wurden ebenfalls verhaftet.

17.02.2020

Nationales Programm zur Bekämpfung von Schwarzarbeit in Vorbereitung

Das künftige Programm zur Bekämpfung von Schwarzarbeit sieht vor, all jene ArbeitgeberInnen, die in Kroatien Personen ohne Anmeldung beschäftigen, auf eine so genannte "Schwarze Liste" zu setzen. Des Weiteren sollen sie von jeglichen öffentlichen Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen werden. ArbeitgeberInnen, die keine SchwarzarbeiterInnen anstellen, kommen dafür auf eine sogenannte "Weiße Liste". Eine besondere Arbeitsgruppe des kroatischen Ministeriums für Arbeit sowie verschiedene ArbeitgeberInnen und Gewerkschaften arbeiten zurzeit an der Umsetzung dieses nationalen Programms. Es ist vorgesehen, dieses bis Ende des heurigen Jahres durchzubringen. Ferner wird die kroatische Regierung ein neues Gesetz zur Bekämpfung nicht angemeldeter Arbeitsleistung erstellen, das die gesetzliche Definition von Schwarzarbeit und anderen damit verbundenen Begriffen umfassen soll.

17.02.2020

Prag möchte eigenen Satelliten

Die Prager Stadtregierung gab bekannt, einen eigenen Satelliten anschaffen zu wollen, der unter anderem Informationen über Luftverschmutzung, städtische Wärmeinseln, Dürre oder Verkehr sammeln soll. In einer Arbeitsgruppe, die bereits zweimal zusammenkam, berieten sich nicht nur VertreterInnen der Stadt und des Ministeriums für Verkehr, sondern auch VertreterInnen des Inkubators "ESA BIC Prague" der "Europäischen Weltraumorganisation". Der Preis für einen kleineren Satelliten liegt zwischen 15 und 20 Millionen Tschechische Kronen (600.000 bis 800.000 Euro). Alle Verhandlungen über die Zukunft dieses Projektes stehen jedoch erst am Beginn.​

16.02.2020

Renovierung der Studentenheime in Sarajevo

​Nach fast 20 Jahren konnten endlich Mittel bereitgestellt werden, um die Bedingungen für StudentInnen in den öffentlichen Studentenwohnheimen "Bjelave" und "Nedžarići" in Sarajevo zu verbessern. Dafür wird ein Kredit der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) in Höhe von 3,2 Millionen Konvertiblen Mark (circa 1,6 Millionen Euro) verwendet. In den Student​enwohnheimen sind derzeit 1.700 StudentInnen untergebracht, die 110 bis 260 Konvertible Mark (circa 56 bis 113 Euro) für ein Einzel- oder Doppelzimmer zahlen. Mit den bereitgestellten Mitteln wird die Renovierung eines Pavillons und die Sanierung beider Gebäude finanziert.

16.02.2020

Sofia: 3. U-Bahnlinie fast fertig

Im Mai 2020 soll die neue und somit dritte U-Bahnlinie in Sofia in Betrieb genommen werden. Die ersten fünf U-Bahnstationen von "Krasno selo" bis zum Kino "Odeon" haben eine Länge von 5 Kilometern und sollen in fünf bis sechs Minuten zurückgelegt werden. Im Sommer sollen die nächsten Stationen bis zum Vladimir-Vasov-Boulevard fertiggestellt werden. Die neue U-Bahnlinie soll über eine Gesamtlänge von 12 Kilometern verfügen. Die Gemeinde Sofia hat bereit 20 neue U-Bahn-Züge erworben. Der Gesamtwert der Investition liegt bei 495 Millionen Euro. Die EU finanziert 390 Millionen Euro, der Rest kommt aus dem Stadtbudget.

16.02.2020

Sanierung von Siegerdenkmal abgeschlossen

Nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten erstrahlt das Siegerdenkmal auf der Belgrader Festung Kalemegdan seit 14. Februar 2020 in neuem Glanz. Die "Statue des Siegers", das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt, wurde 91 Jahre, nachdem sie auf der Festung aufgestellt worden war, gründlich restauriert. Genau 125 Tage nachdem das Wahrzeichen von Belgrad abmontiert wurde, konnte es rundumsaniert wieder aufgestellt werden. ExpertInnen beschlossen nach einer umfassenden Prüfung, den leicht geneigten Sockel der Statue nicht zu begradigen. Es bestehe keine Absturzgefahr, und die Neigung habe keine Auswirkungen auf die Stabilität der Statue.

15.02.2020

Heizkesselanlagen noch immer in Verwendung

​Die Verwendung individueller Heizkesselanlagen in Belgrad geht sehr schleppend zurück. Seit im Jahr 2012 eine "Strategie für die Einstellung der Belgrader Kohle-, Heizöl- und Brennholzkesselanlagen" verabschiedet wurde, gibt es in der Stadt nach wie vor rund 300.000 Objekte mit eigenen Heizanlagen und ohne Anschluss an das Fernwärmenetz. Um die Luftverschmutzung zu senken, will die Stadt Belgrad in naher Zukunft sowohl für Haushalte als auch für Betriebe einen verbindlichen Anschluss an das Fernwärme- oder Erdgasnetz vorschreiben. Dafür müssen vorerst aber noch 306 Kilometer an Fernwärme- sowie etwa 250 Kilometer an Erdgasleitungen in der ganzen Stadt ausgebaut werden.

15.02.2020

60 Prozent der BürgerInnen in Republika Srpska sind für die EU

​Eine Befragung der Fakultät für Politikwissenschaften in Banja Luka hat ergeben, dass in der Teilrepublik Srpska ganze 60 Prozent der Befragten für einen EU-Beitritt sind. Im Vergleich zu einer Befragung, die von der Direktion der Europäischen Union vor drei Jahren durchgeführt wurde, zeigte sich ein leichter Rückgang der Euroskepsis in der Republika Srpska. 18,2 Prozent der Befragten haben sich damals gegen einen EU-Beitritt ausgesprochen, wobei neun Prozent unentschlossen waren. Die meisten EU-GegnerInnen befinden sich im Alter von 18 bis 41 Jahren.

15.02.2020

Geburtenrate auf Rekordtief

Die Geburtenrate in Kroatien ist 2019 auf ein Rekordtief gefallen. Durch die starke Auswanderung und der damit verbundenen Alterung der Bevölkerung kamen im ganzen Land nur 36.143 Kinder im Vorjahr zur Welt. Im Vergleich zum Jahr davor stellt das einen Rückgang von 802 Kindern dar. Zugleich gab es in Kroatien im vergangenen Jahrzehnt noch nie so viele Eheschließungen wie 2019, als sich 21.711 Paare das Ja-Wort gaben. Für DemografInnen ist dies jedoch kein Zeichen für Optimismus. Viele junge Menschen würden nämlich in Kroatien heiraten, um danach ins Ausland auszuwandern, was auch die Geburtenraten in den Familien kroatischer AuswanderInnen bestätigten. Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, benötige Kroatien eine strukturierte Bevölkerungspolitik. Statt lediglich das Mutterschafts- und Elterngeld anzuheben, wäre es viel sinnvoller, attraktive Arbeitsstellen im ganzen Land anzubieten und mehr Steuervorteile für Familien einzuführen.

15.02.2020

Ljubljana ist "Stadt der Bäume"

Ljubljana wurde im Rahmen des Programmes "Tree Cities of the World" mit dem Titel "Stadt der Bäume" ausgezeichnet. Diese wird von der Organisation "Arbor Day Foundation" und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen verliehen. Dafür muss jede Stadt fünf Kriterien erfüllen: Gründung einer speziellen Dienststelle für Baumpflege, Annahme von strengen Vorschriften zur Baumpflege, Einrichtung eines Baumregisters, Sicherstellung von Haushaltsmitteln für Baumpflege und die Abhaltung eines "Tag des Baumes" am 28. November. Weil Bäume wesentlich zur Lebensqualität in der Stadt beisteuern, pflanzt die Stadtgemeinde Ljubljana, jährlich zwischen 300 und 600 neue Bäume.​

14.02.2020

PassagierInnenzuwachs am Sarajevoer Flughafen

​Der Sarajevoer Flughafen verzeichnete mit 58.397 Fluggästen seinen bisher​ stärksten Jänner. Die Zahlen entsprechen einer Steigerung von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im gesamten Jahr 2019 passierten insgesamt 1.143.680 Reisende den Internationalen Flughafen Sarajevo, um neun Prozent mehr als im Jahr 2018. Das in den vergangenen Jahren verzeichnete Wachstum soll auch 2020 anhalten, so die Sprecherin des Sarajevoer Flughafens.

14.02.2020

Smarte öffentliche Beleuchtung in Ost-Sarajevo

Ost-Sarajevo (Teilrepublik Srpska) gilt dank einer intelligenten Beleuchtungslösung als einer der smarten Hotspots auf dem Westbalkan. Das smarte System wurde an öffentlichen Beleuchtungskörpern der Promenade in dem östlichen Bezirk Istočna Ilidža angebracht. Die Sensoren reagieren auf Tageslichtreduzierung, wodurch das System die Stadtbeleuchtung reguliert und gleichzeitig die Lichtstärke an den Verkehr anpasst.

14.02.2020

"Bulgarisches Nationalradio" will wieder ins Ausland senden

Das öffentlich-rechtliche "Bulgarische Nationalradio" (BNR) will wieder ins Ausland senden, erklärte der neue Generaldirektor des BNR, Andon Baltakov. Gemeinsam mit dem Team des Auslandsprogramms "Radio Bulgarien" solle diesbezüglich ein neues Konzept entwickelt werden. Baltakov sagte am Vorabend des 84-jährigen Jubiläums von "Radio Bulgarien", das am 16. Februar 2020 begangen wurde, dass die Auslandssendungen des BNR das Fenster Bulgariens zur Welt und der Welt zu Bulgarien seien. "Radio Bulgarien" sendete bis zum 1. Juni 2017 in elf Sprachen ins Ausland. Die Sendungen wurden aus finanziellen Gründen eingestellt.

14.02.2020

Grippewelle verlängert Winterferien

​Das serbische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologieentwicklung hat beschlossen, die Winterferien für SchülerInnen der serbischen Volks- und Mittelschulen bis 24. Februar 2020 zu verlängern. Grund dafür ist die Grippeepidemie, die in der Hauptstadt Belgrad sowie in vier weiteren Landeskreisen ausgebrochen ist. Ursprünglich hätten die Winterferien am 18. Februar enden sollen. Der Betrieb der Kindergärten bleibt unverändert. Die Winterferien werden bereits das zweite Jahr in Folge wegen einer Grippewelle um eine Woche verlängert.

13.02.2020

Zehn Teams erstellen Projekt für Linearen Park

​Die Stadt Belgrad hat zehn ArchitektInnenteams ausgesucht, die Ideen und Vorschläge für den Bau und die Gestaltung eines 4,5 Kilometer langen Linearen Parks entlang des rechten Donauufers ausarbeiten sollen. Für die Erstellung des Projektes für den neuen Park in Belgrad hatten sich 28 Teams mit etwa 200 serbischen ArchitektInnen, die nicht älter als 40 Jahre sein durften, beworben. Eine Jury der Stadt Belgrad, bestehend aus erfahrenen ArchitektInnen und StadtplanerInnen hat zehn Teams ausgesucht, die binnen dreier Monate die finalen Projekte für den Park vorschlagen sollen. Der Bau des Parks im Wert von 100 Millionen Euro könnte im Jahr 2021 starten.

13.02.2020