City News


Twice a week you can read the latest information from our dialogue cities, summarised by our offices in German.

-

Streit um Parkraumbewirtschaftung

Der Streit um die Parkraumbewirtschaftung im 14. Bezirk von Budapest geht weiter. Am 13. Mai 2019 hatte die Bezirksverwaltung alle Verträge mit privaten DienstleisterInnen gekündigt. Jetzt scheint die Bezirksverwaltung, angeführt von Oberbürgermeister-Kandidat Gergely Karácsony (Párbeszéd), ihre Meinung zu ändern. Grund dafür ist die Tatsache, dass im Fall einer Vertragskündigung eine Entschädigung an die oder den privaten DienstleisterIn bezahlt werden muss. Daraufhin hat Oberbürgermeister István Tarlós (parteilos) am 20. Mai 2019 vorgeschlagen, dass die BudapesterInnen im eigenen Bezirk gratis parken sollten. Parkgebühren müssen nur außerhalb der Wohnbezirke entrichtet werden. Die Parkeinnahmen sind ein großer Wirtschaftsfaktor: In manchen Bezirken nehmen die Bezirksverwaltungen jährlich bis zu 1,5 Milliarden Forint (4,6 Millionen Euro) mittels Parkgebühren ein. Den 14. Bezirk kostet die Parkraumbewirtschaftung täglich allerdings eine Million Forint (3.064 Euro).

21.05.2019

Ungarn: Laufsportwettbewerbe immer beliebter

Die Zahl der Laufsport-TouristInnen in Budapest hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht. Im Vergleich zu 2007, als 8.000 TeilnehmerInnen gezählt worden sind, nahmen 2018 etwa 25.000 ausländische LäuferInnen aus 90 Ländern an Laufwettbewerben in Ungarn teil. Fast alle starteten bei einem der drei größten Laufsportwettbewerbe in Budapest: der "Telekom Vivicittá", dem "Wizz Air Budapest-Halbmarathon" und dem "SPAR Budapest Marathon". Der Zuwachs zeigt sich auch in der Zahl der Nächtigungen und in den Ausgaben der LauftouristInnen: 2007 wurden insgesamt 21.000 Nächte gebucht und 600 Millionen Forint (1,84 Millionen Euro) ausgegeben, während es 2018 mehr als 80.000 Nächtigungen und 4 Milliarden Forint (12,25 Millionen Euro) waren. Grund für die Beliebtheit sind sicherlich die europaweit geringen Nenngebühren sowie das Fehlen von Wartelisten.

21.05.2019

Ausbau der National- und Universitätsbibliothek offen

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport hat am Montag, dem 20. Mai 2019, eine Vertragsergänzung mit dem Architekturbüro "Bevk Perović" unterzeichnet. Das Architekturbüro gewann 2012 die Ausschreibung für den Ausbau der National- und Universitätsbibliothek NUK II in Ljubljana. Das Architekturbüro wird für 1,6 Millionen Euro die Projektdokumentation ausarbeiten. Diese könnte bereits 2020 als Basis für die Baugenehmigung dienen. Das Ministerium hat ausgerechnet, dass 2021 ungefähr 5 Millionen Euro für den Baubeginn sichergestellt werden müssen. In den Folgejahren 2022 und 2023 werden rund 37 Millionen Euro benötigt, damit die Investition abgeschlossen werden kann. Die Finanzierung des Projektes ist derzeit noch offen, Slowenien hofft aber auf EU-Fördermittel.​​​

21.05.2019

Bosnien-Herzegowina: Durchschnittspreis für neue Wohnungen beträgt 1.641 Konvertible Mark (839,03 Euro)

​Dem Statistikamt Bosnien-Herzegowinas zufolge beträgt der Durchschnittspreis für neue Wohnungen, die im ersten Quartal dieses Jahres verkauft wurden, 1.641 Konvertible Mark (839,03 Euro) pro Quadratmeter. Im Vergleich zu den im Jahr 2018 verkauften Neuwohnungen ist der Durchschnittspreis somit um 2,9 Prozent gestiegen. Die Fläche der verkauften Neuwohnungen stieg im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum selben Zeitraum vorigen Jahres um 2,7 Prozent. Die Werte in Bezug auf die durchschnittliche Fläche verkaufter Neuwohnungen des ersten Quartals 2019 liegen um 6,6 Prozent unter jenen des gesamten Jahres 2018.​

21.05.2019

Bosnien-Herzegowina: 3,2 Millionen InternetnutzerInnen

Laut Angaben der Regulierungsagentur für Kommunikation (RAK) lag die Anzahl der InternetnutzerInnen in Bosnien-Herzegowina im Jahr 2018 bei exakt 3.195.294. Vor sieben Jahren waren es noch um eine Million weniger NutzerInnen. Nicht nur die Anzahl der InternetnutzerInnen hat 2018 zugenommen. Mit einer Gesamtzahl von 3.461.058 aktivierten Mobilfunkzugängen gab es in diesem Bereich auch eine Steigerung. 2018 wurden allerdings nur 740.807 Festnetzanschlüsse vermerkt.

21.05.2019

Bosnien-Herzegowina: Zahl der PensionistInnen in den vergangenen fünf Jahren um 51.000 gestiegen

Laut Angaben der RentnerInnen- und InvalidInnenversicherung der Teilrepublik Srpska und der Föderation Bosnien-Herzegowina ist die Anzahl der PensionistInnen in den vergangenen fünf Jahren um fast 51.000 gestiegen. Im April 2019 wurden in der Teilrepublik Srpska 263.235 Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, verzeichnet. Im April 2014 lag diese Zahl noch bei 246.051. In der Föderation Bosnien-Herzegowina wurden im selben Zeitraum 2019 insgesamt 416.672 RentnerInnen vermerkt. Verglichen mit den 383.062 PensionistInnen im April 2014, ist auch hier ein Anstieg festzustellen. Neben dieser kontinuierlichen Steigerung wurde in den vergangenen Jahren in Bosnien-Herzegowina auch eine Senkung der "wirtschaftlich aktiven Bevölkerung" verzeichnet.

21.05.2019

Sofia: Frauenklinik wird regionales Referenzzentrum für Brustkrebsfrüherkennung

Die größte Universitätsfrauenklinik in Bulgarien, "Maitschin dom" in Sofia, wurde für die Einführung einer neuen Technologie zur Früherkennung von Brustkrebs zum zertifizierten Referenzzentrum auf dem Balkan gekürt. Die ultramoderne Technik kommt von einer polnischen Firma und basiert auf der Flüssigkristall-Kontaktthermografie. Der Test dauert nur einige Minuten, und die Ergebnisse werden durch Künstliche Intelligenz analysiert, die bereits kleinste Veränderung der Gewebestruktur aufspüren kann. Die staatliche Frauenklinik führt diese thermografischen Blutuntersuchungen seit November 2018 durch.

21.05.2019

Projekt der Graffiti-Entfernung in Zagreb gescheitert

​Nach seinem Wien Besuch 2017 kündigte Bürgermeister Milan Bandić (BM365, Arbeits- und Solidaritätspartei) an, die Fassaden in Zagreb so erneuern zu wollen, dass sie denen in Wien ähneln würden. Dazu wurde eine Karte, die 394 mit Graffiti besprühte Gebäude erfasst, erstellt und eine eigene Anti-Graffiti-Einheit geformt. Die Stadt Zagreb erklärte sich bereit, 80 Prozent der Kosten für die Entfernung des Graffiti und 60 Prozent für die Auftragung einer Anti-Graffiti Beschichtung zu übernehmen. In bestimmten Bedarfsfällen wollte die Stadt auch Videoüberwachungen subventionieren. Zwei Jahre später ist die Bilanz jedoch ernüchternd. Die besagte Karte wurde nie veröffentlicht, konkrete Zahlen zur Reinigung der Gebäudefassaden gab es ebenfalls nie, und auch die versprochenen finanziellen Mittel fielen aus. Seit dem Jahr 2017 wurden nur vier Reinigungsaufträge gestellt. Einer davon wurde bereits abgelehnt, während über die weiteren drei noch entschieden wird.

21.05.2019

Neue WLAN-Zugriffspunkte in der Gespanschaft Zagreb

Nachdem die Stadt Zagreb kostenfreie WLAN-Zugangspunkte im Stadtzentrum und im öffentlichen Verkehr in Betrieb nahm, werden diese auch in zehn Städten und Gemeinden in der Gespanschaft Zagreb eingeführt. Diese Städte und Gemeinden werden im Rahmen der Initiative der Europäischen Kommission "WiFi4EU" jeweils Gutscheine im Wert von 15.000 Euro für die Installation von WLAN-Netzen an öffentlichen Orten, wie beispielsweise Bibliotheken, Museen und Parks, erhalten. Die Initiative WiFi4EU hat zum Ziel, EuropäerInnen besser miteinander zu verbinden und die Konkurrenzfähigkeit innerhalb der Union zu stärken.​

21.05.2019

Niš wird zur ersten Smart City in Serbien

​Die drittgrößte serbische Stadt Niš soll zur ersten Smart City in Serbien werden. Das im April 2019 beim Gipfel Chinas mit 17 Mittel- und osteuropäischen Länder unterzeichnete Abkommen zwischen dem serbischen Ministerium für Handel, Tourismus und Telekommunikationen und "Huawei" sehe die Umsetzung des Projektes "Smart Cities" vor. An dem Projekt seien auch die Städte Belgrad und Novi Sad beteiligt, doch Niš wurde als kleinste dieser drei Städte für das Pilotprojekt ausgewählt. Laut Minister Rasim Ljajić (SDPS – Sozialdemokratische Partei Serbiens) sollen die BürgerInnen von Niš mitbestimmen, welche drei Smart-Dienstleistungen als erste ins Leben gerufen werden.

20.05.2019

Budapester Óbuda-Insel aus der UNESCO-Weltkulturerbeliste gestrichen

Überraschend hat die ungarische Regierung die Óbuda-Insel aus der Weltkulturerbe Vorschlagsliste gestrichen. Laut Medieninformationen wurde im ungarischen Amtsblatt am Freitag, dem 19. Mai 2019 ein Regierungsbeschluss veröffentlicht, aus dem die Insel im 3. Bezirk von Budapest gestrichen wurde. Der Beschluss von Ungarns Premier, Viktor Orbán (Fidesz – Bund Junger Demokraten) unterzeichnet. Da die Entscheidung nicht begründet wurde, haben sich mehrere Nachrichtenportale und Zeitungen beim Kanzleramtsministerium und bei der Stadtverwaltung des 3. Bezirks erkundigt, die bisher allerdings keine Antwort geliefert haben. Auf der 32 Hektar großen Hajógyári-Insel wird seit 1993 das berühmte Sziget-Festival veranstaltet.#

 


20.05.2019

Autonomes Fahren: Teststrecke übergeben

Die erste Etappe der "ZalaZone", dem Testgelände für autonome Fahrzeuge in Zalaegerszeg, wurde eröffnet. Auf dem 265 Hektar großen Gebiet wurde eine zwei Kilometer lange Teststrecke sowie das erste 5 Hektar große Gebiet errichtet, das eine Smart-City-Umgebung simuliert. Auch die erste 5G-Basisstation Ungarns wurde hier errichtet. An der feierlichen Übergabe am 20. Mai 2019 nahm auch Premier Viktor Orbán (Fidesz – Bund Junger Demokraten) teil. Er hob hervor, dass in Zalaegerszeg ein regionales ExpertInnenzentrum entstehen könnte. Die Kosten der Investition, 45 Milliarden Forint (137,88 Millionen Euro), wurden aus dem Staatsbudget gedeckt, die zweite Bauphase soll bis 2020 erfolgen, fügte der Ministerpräsident hinzu.

20.05.2019

Kopf-an-Kopf-Rennen vor den EU-Wahlen

Eine Woche vor den kommenden Europawahlen führen in unterschiedlichen Wahlumfragen einmal die Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS), ein ander Mal die "Europäische Koalition" (KE) der oppositionellen Parteien. In den Befragungen zur Europawahl belegen sie entweder den ersten oder den zweiten Platz mit einem kleinen Unterschied von einem oder zwei Prozentpunkten. Laut der in der vergangenen Woche für die Tageszeitung "Dziennik Polski" durchgeführten Umfrage würde die PiS 38,7 Prozent und die KE 37,1 Prozent der Stimmen erhalten. 53 Prozent der Wahlberechtigten geben zu, an den EU-Wahlen teilnehmen zu wollen. Es wird vermutet, dass die EU-Wahlen in Polen heuer eine Rekordwahlbeteiligung bringen werden, da sie als Stimmungstest vor den Parlamentswahlen im Herbst 2019 zu sehen sind. 2014 lag die Wahlbeteiligung bei den EU-Wahlen bei 23,82 Prozent.

20.05.2019

Krakau hat Beauftragten für Kultur

Am 1. Juni 2019 übernimmt Robert Piaskowski den Posten des Beauftragten für Kultur der Stadt Krakau. Bisher war er als Berater des Krakauer Bürgermeisters, Jacek Majchrowski (partilos), für die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen im Bereich des kulturellen Erbes von Krakau tätig. Als Kulturbeauftrager wird Piaskowski für die Umsetzung des Programms zur Entwicklung der Kultur in Krakau bis 2030, die Initiierung von Projekten und die Beteiligung an der Erarbeitung der strategischen Pläne im Bereich der Kultur und der urbanen Kreativität zuständig sein.

20.05.2019

Die Pädagogische Universität wird ausgebaut

150 Millionen Polnische Złoty (35,7 Millionen Euro) wird der Ausbau des Campus der Pädagogischen Universität in der Podchorążych-Straße im Krakauer Stadtteil Krowodrza ​kosten. Im Rahmen der Investition wird das Hauptgebäude der Universität umgebaut. Des Weiteren werden drei neue Gebäude errichtet, darunter ein Auditorium für 600 Personen, eine neue Bibliothek sowie eine Hochgarage. Die Ausbauarbeiten werden etappenweise geführt, so dass die Universität ihre Lehrtätigkeit ohne Unterbechung fortsetzen kann. Die Vorbereitungsarbeiten starten noch in diesem Jahr.​

20.05.2019

Mai-Umfrage: LMŠ weiter führende politische Kraft

Laut der Mai-Umfrage der slowenischen Medienagentur "Ninamedia" ist die Liste des slowenischen Premierministers Marjan Šarec, trotz leichter Einbußen, noch immer die beliebteste Partei. Die Liste Marjan Šarec (LMŠ) würde bei Neuwahlen auf 23,3 Prozent aller Stimmen kommen und somit 32 der 90 Sitze im slowenischen Parlament erhalten. Auf Platz zwei folgt die oppositionelle "Slowenische Demokratische Partei" (SDS) mit 17,2 Prozent beziehungsweise 23 Mandaten. Die "Sozialdemokraten" (SD) würden mit 11 Prozent 15 Sitze erhalten und könnten mit der LMŠ eine Regierung bilden. Ins slowenische Parlament würden außerdem d​​ie "Linke" mit 6,1 Prozent (acht Mandaten), "Neues Slowenien" (NSi) mit 4,5 Prozent (sechs Mandaten) und die "Demokratische Pensionistenpartei Sloweniens" (DeSUS) mit 3,1 Prozent (vier Mandaten) einziehen.

20.05.2019

Ljubljana: 4,2 Millionen Euro für öffentlichen Wohnfonds

Der Gemeinderat von Ljubljana bestätigte im Rahmen einer ordentlichen Sitzung die Rekapitalisierung des öffentlichen Wohnfonds der Stadt. Diese ist mit 4,2 Millionen Euro dotiert, mit dieser Summe sollen circa 250 neue Mietwohnungen fertiggestellt werden. Nach Angaben des Direktors des Wohnungsfonds der Stadt Ljubljana, Sašo Rink, sind im Stadtbudget für 2020 15 Millionen Euro für Wohnbauprojekte vorgesehen. Bürgermeister Zoran Janković (LZJ – Liste Zoran Janković) hat außerdem verkündet, dass zurzeit in der slowenischen Hauptstadt 1.000 Hotelzimmer gebaut werden. Damit soll die Beliebtheit von "Airbnb" und ähnlichen Plattformen eingedämmt werden.​

20.05.2019

Dreitägige Start-up-Konferenz "Podim 2019" in Maribor

Zwischen 20. und 22. Mai 2019 findet in Maribor die jährliche Start-up-Konferenz "Podim" statt. In der zweitgrößten slowenischen Stadt treffen zahlreiche Stakeholder der Alpe-Adria- und Westbalkan-Start-up-Szene zusammen. Es handelt sich dabei um eine der größten Veranstaltungen in dieser Region. Sie verbindet InvestorInnen, potenzielle GeschäftspartnerInnen und Fachleute aus der Region mit vielversprechenden Start-ups. Beim "Podim 2019"-Event präsentieren sich 162 Start-ups aus 33 Ländern. Die TeilnehmerInnen wurden aus mehr als 700 angemeldeten Start-ups ausgewählt.

20.05.2019

Prag: Geologische Untersuchung für U-Bahn-Linie D gestartet

Die "Prager Verkehrswege" können nun erste Schritte für den Ausbau der U-Bahn-Linie D zwischen den Stationen "Pankrác" und "Písnice" vornehmen, nachdem der Gemeinderat die geologische Untersuchung und den Plan zum Ausbau der neuen U-Bahn-Linie kürzlich billigte. Die geschätzten Kosten für die geologische Untersuchung sollen 1,58 Milliarden Tschechische Kronen (ca. 60 Millionen Euro) betragen. Laut dem Stadtrat für Verkehr, Adam Scheinherr (Prag für sich), sollen die Bauarbeiten offiziell am 20. Juni beginnen. Allerdings müssen die "Prager Verkehrswege" noch offene Fragen bezüglich einiger Grundstücke regeln. Ferner bedingt der Ausbau eine legislative Veränderung, da die Stadt Prag bei der neuen U-Bahn-Linie selbstfahrende Züge einsetzen möchte.

20.05.2019

Fehlerhafte Automaten in Prager Straßenbahnen

Seit ungefähr einem Monat sollte es möglich sein, sich an den Fahrscheinautomaten in den Prager Straßenbahnen mittels Kreditkarte einen Fahrschein zu kaufen. Da jedoch an immer mehr Automaten Fehler auftreten, steigt die Zahl der SchwarzfahrerInnen. Der Pressesprecherin der Gesellschaft "Banken- und Informationstechnologien", Michaela Průchová, zufolge, die für die Automaten zuständig ist, funktioniert das System reibungslos. Es könne nur zu Fehlern kommen, wenn das Papier aus sei. Dieses müsse von der Fahrerin beziehungsweise vom Fahrer der Straßenbahn nachgefüllt werden.

20.05.2019

Neue Parking-App der Stadt Zagreb

Die Firma "Zagrebparking", ein Unternehmen Zagreber Stadtwerke, arbeitet kontinuierlich an der Implementierung von Smart-City-Lösungen für die Stadt Zagreb. Diese Woche präsentierte sie die neue mobile App "ZgPark". Diese App soll das Finden und Bezahlen von freien Parkplätzen in öffentlichen Garagen und auf Parkplätzen einfacher gestalten. Dazu müssen lediglich das Kennzeichen eingetragen und die Parkzone ausgewählt werden. Die App ist auf Kroatisch und Englisch erhältlich. Da sie alle Arten von Bankkarten unterstützt, ermöglicht sie eine einfache Bezahlung.​

20.05.2019

Belgrad: Projekt "Sichere Stadt" in Kooperation mit China

​Das serbische Ministerium für innere Angelegenheiten und das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit unterzeichneten Mitte Mai 2019 drei Kooperationsabkommen. Eines davon soll eine bessere Kommunikation der serbischen Polizei mit chinesischen TouristInnen ermöglichen. Vorgesehen sei die Einführung von gemischten serbisch-chinesischen Polizeistreifen in Belgrad in den Sommermonaten, wenn mehr chinesische TouristInnen Belgrad besuchen. Mit chinesischen Firmen wie "Huawei" werde zudem das Projekt "Sichere Stadt" für Belgrad vorbereitet. Im Rahmen dieses Projekts sollen durch chinesische Software- und IT-Lösungen die Sicherheit in der serbischen Hauptstadt erhöht und neue Überwachungsmaßnahmen umgesetzt werden.

19.05.2019

Sofia: Proteste gegen Errichtung eines Parks

​Ein Initiativkomitee des Sofioter Wohnviertels Gorubljane organisierte am 19. Mai 2019 Proteste gegen den Beschluss der Gemeinde Sofia, dort einen Park zu errichten. Im Zuge dessen kündigte das Komitee an, Anzeige gegen die Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens) wegen diverser Verstöße zu erstatten. Die neue Parkanlage soll auf privaten Grundstücken errichtet werden, zu denen die BesitzerInnen seit 20 Jahren zwar keinen Zugang haben, jedoch Grundsteuern entrichten müssen. Sie müssen sogar die Hausmüllgebühr zahlen, obwohl es sich bei den Grundstücken nur um Felder handelt.

19.05.2019

Serbien: Südlicher Abschnitt des Autobahnkorridors X feierlich eröffnet

​Am 18. Mai 2019 wurde der letzte Abschnitt des Autobahnkorridors X zwischen der südserbischen Stadt Leskovac und der serbisch-nordmazedonischen Grenze feierlich eröffnet. Somit wurde eine durchgehende Autobahnverbindung von den nördlichen und westlichen Grenzen zu Ungarn und Kroatien bis nach Nordmazedonien und weiter Richtung Griechenland geschaffen. Der letzte, 26 Kilometer lange Autobahnabschnitt durch die Grdelica-Schlucht wurde in Beisein von Serbiens Präsident Aleksandar Vučić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) und des nordmazedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev eröffnet. Laut dem Delegationschef der Europäischen Union (EU) in Serbien, Sem Fabrizi, wurde mit der Fertigstellung der Autobahn in Serbien eine durchgehende Schnellverbindung von Salzburg bis Thessaloniki errichtet, deren Baubeginn schon 1970 erfolgt wäre. Der Autobahnbau in der Grdelica-Schlucht startete 2013 und habe 400 Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde der Bau größtenteils aus Krediten der Europäischen Investitionsbank (EIB) sowie der Weltbank.

18.05.2019

Bau der Gasleitung "Turkish Stream" durch Serbien gestartet

Am 17. Mai 2019 starteten offiziell die Bauarbeiten am Ausbau der Gasleitung "Turkish Stream" durch Serbien. Der erste Abschnitt der Gasleitung entsteht im Norden von Serbien, nahe der Grenze zu Ungarn. Die 403 Kilometer lange Gasleitung soll bis Ende 2019 fertiggstellt werden. Der Eigentümer von "Turkish Stream" in Serbien ist das gemischte serbisch-russische Unternehmen "Gaztrans", das auch das ganze Projekt finanziert. Auftragnehmer ist die russische IDC. Parallel mit dem Bau der Gasleitung "Turkish Stream" soll auch die Kapazität des serbischen Erdgasspeichers "Banatski Dvor" von 350 Millionen Kubikmeter auf 750 Millionen Kubikmeter erhöht werden.

18.05.2019

Bulgarien: Aktuelle Umfrage zu den EU-Wahlen

Zehn Tage vor den EU-Wahlen in Bulgarien belegt eine Studie des Forschungszentrums "Spektrum", die am 17. Mai 2019 veröffentlicht wurde, dass das Kräfteverhältnis zwischen den zwei führenden bulgarischen Parteien, der "Bulgarischen Sozialistischen Partei" (BSP) und der konservativen "Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens" (GERB), praktisch ausgeglichen ist. Die Unterstützung unter den Wählern, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen wollen, beläuft sich für die BPS auf 33,4 Prozent und die für die Regierungspartei GERB auf 33 Prozent. Die Partei der Türkischstämmigen, "Bewegung für Freiheiten du Rechte" (DPS), kann derzeit mit 8,7 Prozent Wählerunterstützung rechnen, aber diese könnte noch nach oben klettern. Im so genannten patriotisch-nationalistischen Spektrum sind die Chancen der "Patrioten für Waleri Simeonow" und der "IMRO-Bulgarische Nationale Bewegung" (WMRO) gleich – beide würden jeweils 4,1 Prozent der Stimmen erhalten. Im linken Spektrum steht die "Koalition für Bulgarien" bei derzeit 3,5 Prozent und das rechte Bündnis "Demokratisches Bulgarien" steht bei derzeit 4,1 Prozent. Ungeachtet ihrer aktiven Wahlkampagne bleiben die nationalistischen Parteien "Volja" (1,7 Prozent) und "Ataka" (1,3 Prozent) bislang hinter den anderen zurück. Allerdings können sich diese Kräfteverhältnisse unter den einzelnen Formationen noch spürbar ändern, denn 29,3 Prozent der WählerInnen haben immer noch nicht entschieden, wen sie eventuell unterstützen wollen. Hinzu kommt, dass lediglich 37,9 Prozent der Stimmberechtigten fest entschlossen sind, zur Wahl zu gehen.

18.05.2019

Schlechte Bewertung des Krakauer Flughafens

Laut dem neuesten Ranking "Welt AirHelp Score" für die weltweit besten Flughäfen platzierte sich der Krakauer Flughafen Balice unter 132 Airports erst an 112. Stelle. Das schlechte Ergebnis ist vor allem der Unpünktlichkeit der Flugverbindungen zu verdanken. Die Servicequalität konnte einen vergleichsweise positiven Wert verzeichnen. Unter den Top-10 Flughäfen der Welt befindet sich der Flughafen in Danzig, der an fünfter Stelle liegt.​

17.05.2019

Prag errichtet neuen Trója-Steg

Da die Baugenehmigung für die Neuerrichtung des Trója-Stegs, der im Dezember 2017 eingestürzt war, kürzlich gebilligt wurde, sollen die Arbeiten im Juli 2019 beginnen. Bis Ende Mai können sich nun Interessierte an der veröffentlichten Ausschreibung beteiligen. Der neue Steg wird die Kaiserinsel und den Stadtteil Trója verbinden und soll bis 2020 fertiggestellt werden. Neben einer Fahrbahn ist auch ein Steg für FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen geplant, den in Notfällen auch Krankenwagen nützen sollen.

17.05.2019

Mehr als 200 österreichische Unternehmen in Bosnien-Herzegowina registriert

In Bosnien-Herzegowina sind mehr als 200 österreichische Unternehmen sind tätig. Dadurch konnten knapp 8.000 Arbeitsplätze gesichert werden. Das bestätigte die österreichische Botschafterin in Bosnien-Herzegowina, Dr.in Ulrike Hartmann. Weiters gab sie an, dass Österreich den Beitritt Bosnien-Herzegowinas zur Europäischen Union stark befürworte und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern sehr gut sei. Österreich ist der größten Investor in Bosnien-Herzegowina, abseits der EU. Laut Angaben der Zentralbank investierte Österreich im Jahr 2017 193 Millionen Konvertible Mark (98,68 Millionen Euro).​

17.05.2019

Bosnien-Herzegowina: Vorträge und Workshops über EU-Integration an sechs Medressen

Im April 2019 wurden an sechs bosnisch-herzegowinischen Medressen Vorträge und Workshops zum Thema Integration in die Europäische Union (EU) gehalten. Das Projekt "Mein Platz in der EU: Aufbau und Förderung des Dialogs über die EU-Integration" wurde mit Unterstützung der Union von der zuständigen Abteilung für auswärtige und Diaspora- Angelegenheiten der Islamischen Gemeinschaft Bosnien-Herzegowinas (IZ) organisiert. Ziel dieses Projekts ist es, die junge Bevölkerung ausführlicher über den EU-Integrationsprozess zu informieren. Des Weiteren sind im Rahmen dieses Projekts Debatten, öffentliche Ausschreibungen und eine Studienreise nach Brüssel geplant.

17.05.2019