City News


Twice a week you can read the latest information from our dialogue cities, summarised by our offices in German.

Schärfere Maßnahmen gegen CoViD-19

​Serbiens Staatspräsident Aleksandar Vučić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) verkündete am Donnerstagabend, dem 2. April 2020, schärfere Maßnahmen im Kampf gegen CoViD-19. Ab dem Wochenende gilt eine allgemeine Ausgangssperre von Samstag 13 Uhr bis Montag 5 Uhr. An öffentlichen Plätzen dürfen sich nur mehr zwei Personen aufhalten. Das Gassigehen ist wieder erlaubt, und zwar abends von 23 bis 1 Uhr. Zuvor hatten 37.000 HundebesitzerInnen aus der serbischen Hauptstadt eine Petition an die serbische Ministerpräsidentin Ana Brnabić (SNS) gerichtet, mit der sie die Wiedereinführung des Gassigehens zwischen 20 und 20.30 Uhr verlangten.

02.04.2020

Budapest erhöht Öffi-Frequenz

Nach der Entscheidung von Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) galt seit 19. März 2020 in Budapest im öffentlichen Verkehr der Sommerfahrplan, seit 1. April gilt der Samstagsfahrplan. Es stellte sich allerdings heraus, dass die Fahrgastfrequenz dafür zu groß ist und die Fahrzeuge überfüllt sind. Balázs Fürjes (parteilos), Staatssekretär für die Entwicklung von Budapest, und Dávid Vitézy, Geschäftsführer des "Budapester Entwicklungszentrums" (BFK), kritisierten den Oberbürgermeister. "Überfüllte Fahrzeuge sind bei der Bekämpfung des Coronavirus schädlich. So ist es unmöglich, voneinander Abstand zu halten". Fürjes und Vitézy haben Oberbürgermeister Karácsony gebeten, die Fahrtfrequenz wieder zu erhöhen. Es wurden auch zahlreiche Social-Media-Beiträge zum Thema veröffentlicht, insbesondere von diejenigen, die am frühen Morgen pendeln und sich über die seltenen Fahrten beschweren. Der Oberbürgermeister hat die Empfehlungen akzeptiert und die "Budapester Verkehrszentrale" (BKK) angewiesen, ab dem 2. April auf mehreren Linien auf kürzere Intervalle umzusteigen. Ab Montag, dem 6. April 2020, wird in Budapest wieder der Ferienfahrplan gültig sein. ​

02.04.2020

"Anti-Krisen-Schild" für die Wirtschaft

Am 1. April 2020 trat das staatliche Hilfspaket für die Wirtschaft im Wert von 212 Milliarden Polnischen Złoty (circa 46,6 Milliarden Euro) in Kraft. Der sogenannte "Anti-Krisen-Schild" sieht unter anderem neben der Befreiung der kleinsten Unternehmen von den Sozialversicherungsbeiträgen auch die Subventionen für die ArbeitgeberInnen vor, um ihnen die Zahlung der Gehälter zu erleichtern. Die Regierung arbeitet bereits am "Anti-Krisen-Schild 2.0" für mittlere Unternehmen und Selbstverwaltungen.​

02.04.2020

Slowenische Nationalhymne erhält Europäisches Kulturerbe-Siegel

Die slowenische Nationalhymne "Zdravljica" (deutsch: Trinkspruch) wurde am 31. März 2020 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Kulturdenkmäler, Kulturlandschaften oder Gedenkstätten, die aus europäischer Ebene als bedeutend erachtet werden, verliehen. Einer der größten slowenischen Dichter, France Prešeren, hat das Gedicht bereits 1844 verfasst. Nun wurde es für seine Botschaft des Europäischen Frühlings der Nationen, vor allem aber aufgrund des Aufrufes zur Freiheit und friedlichem Zusammenleben von Nationen ausgezeichnet. Mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel wurden bisher 48 Stätten ausgezeichnet, darunter auch zwei slowenische: das Partisanenlazarett "Franja" und die Heiligengeistkirche "Javorca".

01.04.2020

Prag: Bauarbeiten im Stadtteil Ládví kurz vor erstem Spatenstich

Im Prager Stadtteil Ládví, in der Nähe der gleichnamigen U-Bahnstation, soll bald gebaut werden. Das legendäre Kino auf dem zentralen Platz soll in den kommenden Wochen abgerissen und an seiner Stelle ein neuer administrativer Komplex errichtet werden. Der Abriss des Kinos soll bis zu drei Monate dauern. Der neue Komplex, in dem sich ein Supermarkt und in den oberen Etagen auch Büroflächen befinden sollen, wird zudem über eine dringend benötigte Tiefgarage verfügen. Die Eröffnung ist im Laufe des Jahres 2021 geplant. Die Investitionskosten wurden nicht bekannt gegeben.

02.04.2020

Tourismusverband des Kantons Sarajevo betrachtet Saison 2020 als gescheitert

Der Tourismusverband des Kantons Sarajevo führte zusammen mit dem Sarajevoer Universitätsprofessor für Wirtschaftswissenschaften Almir Pešte  eine Studie über die Auswirkungen der CoViD-19 Pandemie auf die Tourismusbranche des Kantons und etwaige Maßnahmen durch. Die Analyse umfasste vor allem Kleinunternehmen mit bis zu fünf MitarbeiterInnen, darunter Reisebüros, Apartmentvermietungen, Transportunternehmen, einschließlich Autovermietungen, und ReiseführerInnen. Ganze 81,1 Prozent der Befragten gaben an, zwischen 61 und 100 Prozent ihrer Tätigkeiten im Zuge der derzeitigen Krise stornieren zu müssen. 91,8 Prozent der Unternehmen sollen der Befragung zufolge über nicht genug finanzielle Ressourcen für die nächsten drei Monate verfügen. Es zeigte sich, dass Unternehmen in der Tourismusbranche keine Pläne zur Überwindung der Krise haben und auf externe Unterstützung angewiesen sind, da lediglich 8,2 Prozent der Befragten behaupten sich nach der Krise sofort erholen zu können.​

02.04.2020

Sofia will Stadtbudget aktualisieren

Die Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB - Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens) gab am 2. April 2020 bekannt, dass die Stadtregierung eine Aktualisierung des Stadtbudgets vorschlagen werde. Diese sei durch die CoViD-19-Krise dringend notwendig. Alle Maßnahmen müssten jedoch vom Gemeinderat gebilligt werden. Fandakova informierte, dass das erste Wirtschaftspaket der Gemeinde Sofia für KMU bereitstehe. Es sehe unter anderem Maßnahmen in den Bereichen Steuern und Verwaltungsdienstleistungen vor. Ferner sollten Finanzinstrumente der Gemeinde angepasst werden, um FreiberuflerInnen zu unterstützen. Fandakova gab weiters bekannt, dass die Einnahmen aus kommunalen Steuern und Gebühren, nur im Monat März 2020, um 19 Millionen Lewa (9,7 Millionen Euro) zurückgegangen seien. Alleine der Verlust des Kommunalunternehmens "Zentrum für städtische Mobilität" betragt sechs Millionen Bulgarische Lewa (3,1 Millionen Euro).

02.04.2020

Bürgermeister spielt den Beleidigten wegen Wiederaufbaugesetz

​Nachdem zu Beginn der Woche der erste Entwurf des Sondergesetzes zum Wiederaufbau der vom Erdbeben beschädigten Gebiete präsentiert wurde, gibt es Streit. Der Staatssekretär im Bauministerium, Željko Uhlir (HNS – Kroatische Volkspartei) beschuldigte in einem Interview die Stadt Zagreb, sich nicht am Wiederaufbau beteiligen zu wollen. Dem konterte der Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei), dass man nicht unter den vorgeschlagenen Bedingungen am Wiederaufbau teilnehmen werde. Wie es scheint, ist das Hauptproblem, wer über die finanziellen Mittel verfügt. Während der Gesetzesentwurf vorsieht, dass die Regierung das letzte Wort beim Wiederaufbau haben wird, fordert Bandić dies für sich ein.

03.04.2020

Stadt Zagreb stellt lediglich 44 Wohnungen für Obdachlose nach Erdbeben zur Verfügung

​Über 300 Personen können seit dem Erdbeben am 22. März 2020 nicht mehr in ihren Häusern und Wohnungen leben und sind seitdem in einem StudentInnenwohnheim einquartiert. Nun hat die Stadt Zagreb nach zehn Tagen Kritik beschlossen, Quartiere aus ihrem rund 4.400 Wohnungen zählenden Fundus zur Verfügung zu stellen. Genauer gesagt, wird die Stadt Zagreb 44 Wohnungen bereitstellen. Dies führte erneut zu herber Kritik, da allein die Zahl der widerrechtlich bezogenen Wohnungen bei rund 800 ​liegt.​

03.04.2020

Rückholaktion für kroatische Reisende

​Zusammen mit der Luftfahrtgesellschaft "Croatia Airlines" wird das kroatische Außenministerium am Samstag, dem 4. April 2020, Sonderflüge aus Portugal, Spanien, Italien und Schweden organisieren. So sollen zahlreiche Kroatinnen und Kroaten, die sich noch im Ausland aufhalten, heimkehren. Am Tag darauf werden weitere kroatische BürgerInnen​ mit einer besonderen Katamaran-Verbindung zwischen der kroatischen Adria-Stadt Zadar und der italienischen Hafenstadt Ancona zurückgeholt. Die genaue Zahl der ​​Heimkehrenden ist jedoch nicht bekannt. Dem kroatischen Außenministerium zufolge wurden in Zusammenarbeit mit anderen EU-Ländern und Botschaften weltweit bereits hunderte kroatische StaatsbürgerInnen zurückgebracht.

03.04.2020

Sanierung der U-Bahnlinie 1 in Vorbereitung

Die "Budapester Verkehrsbetriebe" (BKV) haben einen Vertrag über die Vorbereitung zur Planung der neuen Fahrzeuge der Millennium-U-Bahn und der Zahnradbahn unterschrieben. Die Vorbereitungsarbeiten kosten etwa 748 Millionen Forint (etwa zwei Millionen Euro), die Ausschreibung hat die Firma "Főmterv Zrt." gewonnen. Im Vertrag ist die Planung der Prototypen noch nicht inbegriffen. Die Millennium-U-Bahn, also die U-Bahnlinie M1, und die Zahnradbahn sind in Budapest unter den schienengebundenen Linien im schlechtesten Zustand. Die Fahrzeuge der beiden Linien sind durchschnittlich älter als 40 Jahre.

02.04.2020

Regierungsverordnung über Information zu CoViD-19 zurückgezogen

​Die serbische Regierung zog die eigene Verordnung über die Information zu CoViD-19 zurück. Diese Verordnung hatte besagt, dass einzig die zwei staatlichen CoViD-19-Krisenstäbe die Öffentlichkeit über CoViD-19 informieren dürfen. Während die Verordnung in Kraft war, wurde eine Reporterin des Portals "Nova.rs" wegen angeblicher Panikverbreitung in einem Artikel über den Mangel an Schutzausrüstung im "Klinischen Zentrum Vojvodinas" sowie über die Beschwerden von dortigen MedizinerInnen, festgenommen. Nach zahlreichen Protesten von JournalistInnenorganisationen und Kritik seitens der "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit Europas" (OSZE) wurde die Regierungsverordnung zurückgezogen. Die Journalistin wurde nach einer Nacht in Untersuchungshaft freigelassen.

02.04.2020

Twitter löscht 8.558 Bot-Accounts der Regierungspartei

​Twitter hat bekannt gegeben, 8.558 Accounts, die die regierende "Serbische Fortschrittspartei" (SNS) von Partei- und Staatspräsident Aleksandar Vučić promotet haben, dauerhaft gelöscht zu haben. Das Unternehmen hatte Ende 2019 organisierte Gruppenaccounts identifiziert, die an unzulässig koordinierten Aktivitäten beteiligt waren. Nun startete Twitter eine Kampagne zur Löschung dieser Accounts, die den öffentlichen Dialog verunmöglichen. Neben Serbien wurden ähnliche Accounts auch in Ägypten, Saudi-Arabien und Honduras gelöscht.

02.04.2020

Berühmte Zagreber Sehenswürdigkeit verstummt

​Nachdem am 22. März 2020 ein starkes Erdbeben die Stadt Zagreb erschüttert hat, fiel nun die Entscheidung, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt stillzulegen. Die berühmte sogenannte "Kanone von Grič" auf dem Zagreber Altstadthügel, die seit über hundert Jahren jeden Tag mit einem lauten Knall die Mittagszeit einläutete, soll bis auf Weiteres verstummen. Durch den lauten Kanonenschlag entstünden nämlich Vibrationen in dem historischen Turm, in dem sich die Kanone befindet sowie in den umliegenden Gebäuden. Ferner soll diese Entscheidung den BürgerInnen der Oberstadt etwas Ruhe verschaffen, da sie sich weiterhin vor einem neuen Erdbeben fürchten.​

02.04.2020

Alle Baustellen des Korridors Vc trotz CoViD-19 voll ausgelastet

Adnan Terzić, Geschäftsführer des öffentlichen Unternehmens für Autobahnen in der Föderation Bosnien-Herzegowina "Autoceste FBiH", erklärte in einem Interview am 2. April 2020, dass die Corona-Pandemie die Arbeiten am Bau des Korridors Vc nicht negativ beeinflusst habe. Alle Baustellen seien mit 1.100 BauarbeiterInnen, die bereits am 2. Februar 2020 alle notwendigen Schutzvorkehrungen getroffen haben sollen, noch in Betrieb. Der Geschäftsführer behauptet, bereits im März Arbeiten in Höhe von 21 Millionen Konvertiblen Mark (circa zehn Millionen Euro) abgeschlossen zu haben. Derzeit werde an folgenden Abschnitten gearbeitet: Vranduk - Ponirak, am Tunnel in Zenica, am Abschnitt Vraca-Donja Gračanica, Klopče - Donja Gračanica, am Tunnel Ivan, an der Brücke Počitelj, am Abschnitt Počitelj - Zvirovići und am Tunnel Hranjen.​

02.04.2020

Sofia feiert 141. Jahrestag als Hauptstadt

Am 3. April 1879 hat die Konstituierende Volksversammlung des damaligen Fürstentums Bulgarien, das erste Parlament nach der Befreiung von der osmanischen Herrschaft, Sofia zur Hauptstadt des neugegründeten Staates gewählt. Die Abgeordneten begründeten ihren Vorschlag mit der strategischen Lage Sofias, das sich an der wichtigsten Verbindungsstraße der Balkanhalbinsel befände, die Europa und Asien verbinde. Zudem liege die Stadt in einer breiten Ebene, so dass sie ungehindert wachsen könne. Für die Ausarbeitung des Bebauungsplans und die Neugestaltung der Stadt wurden eine Reihe angesehener europäischer ArchitektInnen, darunter viele österreichische, herangezogen. Das "Regionale Geschichtsmuseum – Sofia" bietet eine digitale Reise in die jahrtausendlange Geschichte der Stadt an. Die digitalen Führungen können auf der Website des Museums, www.sofiahistorymuseum.bg , besichtigt werden. Auf der Facebook-Seite, www.facebook.com/regionalhistorymuseumsofia, kann ein Sofia-Puzzle gelöst werden.

02.04.2020

Prag: kostenlose Parkzonen für alle bis 13. April 2020 verlängert

Die Aufhebung der kostenpflichtigen Kurzpark- und AnrainerInnenzonen in Prag wurde bis einschließlich 13. April 2020 verlängert. Die Stadt traf diese Entscheidung selbst, da diesbezüglich keine landesweiten Anweisungen seitens der tschechischen Regierung verlautbart worden waren. Noch vor zwei Wochen hatte sich die Stadt vehement gegen die Aufhebung der gebührenpflichtigen Zonen gewehrt. Oberbürgermeister Zdeněk Hřib (Piraten) hatte die Zonen aufrechterhalten wollen, solange der öffentliche Verkehr eine Alternative zum Auto biete. Er musste jedoch, nach der Verlautbarung der anderslautenden Verordnung für alle Städte seitens der tschechischen Regierung, seine Meinung ändern.

01.04.2020

Prag: Verkauf von Karten für ein Festival, das nie stattfinden wird

Die Stadt Prag möchte die Prager SchauspielerInnen, die im Zusammenhang mit der CoViD-19-Krise von einem Tag auf den anderen ihre Jobs verloren haben, unterstützen. So können Interessierte seit 1. April Eintrittskarten für das Festival namens "Nichts 2020" erwerben. Hier werden Karten für jene Vorstellungen verkauft, die aufgrund der verhängten Quarantäne nicht stattfinden dürfen. Zur Verfügung stehen Karten in unterschiedlichen Kategorien von "Stehplätzen" ab 90 Cent bis hin zu "Logen" um 200 Euro. Der Erlös soll an jene Theater gehen, die an diesem Festival teilnehmen. Der Prager Magistrat wies explizit darauf hin, dass die Aktion kein Aprilscherz und die Initiative ernst gemeint sei.

01.04.2020

Städtischer Ordungsdienst bekommt Hilfe von Freiwilligen

Die Stadt Ljubljana bekommt Hilfe von 35 freiwilligen Organisationen, die dem städtischen Ordnungsdienst ihre Mitglieder im Rahmen des Zivilschutzes zur Verfügung stellen. Die freiwilligen HelferInnen der freiwilligen Feuerwehr, der Bergrettung und anderer Organisationen werden bei der Aufsicht und bei Verweisungen unterstützend aushelfen. Sie werden sich hauptsächlich auf öffentlichen Flächen vor beispielsweise Apotheken, Lebensmittelgeschäften und Parks bewegen. Dabei ersetzen sie auch beschädigte Absperrbänder und sorgen dafür, dass Schäden an den Zäunen und anderen Absperrmaßnahmen, die den Zugang zu diesen Orten verhindern, beseitigt werden. Am vorigen Wochenende wurden 117 Ermahnungen ausgesprochen. Dabei ging es vor allem um die ​​​untersagte Nutzung von Kinderspielplätzen, die wegen der Schutzvorkehrungen gegen das Corona-Virus gesperrt worden sind.

01.04.2020

Hilfs-App im 15. Bezirk von Budapest entwickelt

Der 15. Bezirk von Budapest hat in Zusammenarbeit mit einem ungarischen Entwickler eine Online-Plattform und eine App, "Budapest Tizenöt" (Budapest Fünfzehn), programmieren lassen. Hier können die BezirksbewohnerInnen melden, ob sie oder andere Personen Hilfe beim Kauf von Lebensmitteln oder Medikamenten brauchen. Ferner gibt es auch Unterstützung bei anderen Aufgaben, die wegen der Coronakrise und der Ausgangssperre alleine nicht bewältigbar sind. Der Schwerpunkt der App liegt auf der Hilfe und Information für die Bevölkerung. Die App soll später aber auch für die Koordination von freiwilligen HelferInnen geeignet sein. Diese Dienstleistung hilft den BewohnerInnen und erleichtert gleichzeitig die Administration der Bezirksverwaltung.

01.04.2020

CoViD-19-Maßnahmenpaket für Wirtschaft

​Die serbische Regierung beschloss ein Hilfspaket in Höhe von 608,3 Milliarden Serbischen Dinar (circa 5,1 Milliarden Euro) zur Linderung der CoViD-19-Folgen für die serbische Wirtschaft. Unterstützungsberechtigt sind ArbeitgeberInnen, die weniger als zehn Prozent der ArbeitnehmerInnen entlassen und ihren Betrieb erst nach der Verhängung des Ausnahmezustands eingestellt haben. Es wird die Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ermöglicht, ArbeitnehmerInnen in Großbetrieben bekommen vom Staat den Mindestlohn für drei Monate ausbezahlt, der Staat haftet für Kredite von Klein- und Mittelbetrieben, LandwirtInnen und selbstständigen UnternehmerInnen bei Geschäftsbanken. Es ist auch eine einmalige Überweisung von umgerechnet 100 Euro an alle volljährigen BürgerInnen vorgesehen.

01.04.2020

Bau einer FußgängerInnen- und RadfahrerInnenbrücke an der Save

​Im Jahr 2021 soll der Bau einer FußgängerInnen- und RadfahrerInnenbrücke an der Save im Belgrader Bezirk Novi Beograd beginnen, verkündete Belgrads Oberstadtplaner Marko Stojčić (SNS – Serbische Fortschrittspartei). Die Brücke soll den Stadtteil Block 70 mit der Save-Insel verbinden. Schätzungen zufolge würde der Brückenbau zehn Millionen Euro kosten. Nach Aufhebung des durch CoViD-19 verursachten Ausnahmezustands soll das Projekt zur öffentlichen Einsichtnahme vorgelegt werden.

01.04.2020

Programm für die 25. Ausgabe des Projekts "Modul Memorije" veröffentlicht

"Modul Memorije" ist ein Kunstprojekt, das sich mit Thema der Vergangenheitsbewältigung auseinandersetzt. Es wurde erstmals 1996 von den VeranstalterInnen des Theaterfestivals MESS ins Leben gerufen, und dessen Programm umfasst Projekte in den Bereichen Literatur, Film und Theater, bildende Kunst, Fotografie und neue Medien. Für gewöhnlich findet das Projekt jährlich im Zeitraum von 6. April bis 9. Mai statt. Zur 25. Ausgabe des Programms gehören dieses Jahr mehrere Kurzfilme, die Fotoausstellung "Migrant Abbas" von Velija Hasangebović und die Buchpräsentation der Schriftstellerin Hana Bajrović zu ihrem Werk "Theater unter Belagerung" (“Teatar pod opsadom"). Dieses Jahr soll ein Film über das Projekt auf der Facebook-Seite des Theaterfestivals MESS gezeig​t werden. ​

01.04.2020

Weitere Bewegungseinschränkungen wegen CoViD-19-Epidemie

Die Zahl der mit CoViD-19 Infizierten in Polen steigt ständig, deswegen wurden seit 1. April 2020 die Bewegungseinschränkungen weiter verschärft. Das Haus darf nur noch auf dem Weg zur Arbeit, im Falle dringender Besorgungen oder auf dem Weg zu freiwilligen Aktivitäten zur Bekämpfung der CoViD-19-Epidemie verlassen werden. In den Geschäften dürfen sich nur mehr drei Personen pro Kassa aufhalten. In allen Geschäften gilt eine Handschuhpflicht. Die Ausleihe der öffentlic​hen Fahrräder wurde in allen Städten verboten.​

01.04.2020

Krakau: Parks und Fahrradwege geschlossen

Nach der Einführung weiterer Einschränkungen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus beschloss die Krakauer Einrichtung für Grünflächen, alle Krakauer Parks und die Alleen an der Weichsel zu schließen. Am 1. April 2020 wurden auch zahlreiche Fahrradwege geschlossen, um den Zugang zu Orten zu beschränken, an denen sich die BewohnerInnen, insbesondere an sonnigen Tagen, versammeln. Das wird manchen FahrradfahrerInnen den Weg zur Arbeit oder zum Einkauf verlängern. Die Polizei wird mit der Unterstützung des Bundesheers die Parks überwachen, um sicherzustellen, dass die BürgerInnen das Nutzungsverbot einhalten.​

01.04.2020

Sofia: Standesamtliche Trauungen trotz CoViD-19-Krise

Trotz des am 13. März 2020 in Bulgarien ausgerufenen Notstands in Bulgarien werden Ehen geschlossen. Allein in den ersten zwei Wochen der angeordneten Kontaktbeschränkungen nahmen 83 Paare in Sofia den Termin für ihre standesamtliche Trauung wahr. Die Gemeinde Sofia informierte, dass die Zahl der Eheschließungen steige. In der ersten Woche seien 39 und in der zweiten bereits 44 Ehen geschlossen worden. Für die dritte Woche vom 30. März bis zum 5. April sind 51 Trauungen geplant, 20 davon sollen am 4. April stattfinden. Lediglich einige Paare haben die für Mai 2020 geplanten Eheschließungen auf September verschoben. Im Standesamt dürfen zurzeit lediglich das Brautpaar, die TrauzeugInnen und eine Fotografin beziehungsweise ein Fotograf dabei sein. Gäste dürfen keine dabei sein, auch nicht draußen vor dem Standesamt. Jeden Freitag schicken die Standesämter die Termine für die folgende Woche an die Gemeindepolizei, die dann kontrolliert und dafür sorgt, dass keine Menschengruppen vor den Standesämtern sind.

01.04.2020

3D Schutzmasken und 250 Freiwillige

In Zusammenarbeit mit der Universität Primorska, dem Allgemeinkrankenhaus Izola und dem Technologischen Park Ljubljana hat die zivile Initiative und Plattform "Zaščitimo Slovenijo" (Beschützen wir Slowenien) die ersten Schutzmasken mit 3D-Druckern hergestellt. Die ersten Prototypen wurden bereits dem Krankenhaus übergeben und werden jetzt im realen Umfeld getestet. Damit hat jetzt auch Slowenien in die Technologie der 3D-Drucken für die Schutzmasken investiert. Das Filtermodell ist zu 99,99 Prozent effizient. Die Plattform hat bereits in der vergangenen Woche den Inhabern von 3D-Druckern ein Format mit Quellcode für das Modell von 3D-Masken Gladius Friends angeboten. Bis jetzt haben sich bereits mehr als 250 Freiwillige gemeldet. Das sind Masken für die heimische Nutzung und können mit jedem 3D-Printer hergestellt werden. Das Projekt heißt "Maske für den Freund". Dieser Prototyp wird jetzt auch in den USA und Europa benutzt. Diese Schutzmaske ist jedoch kein zertifiziertes medizinisches Hilfsmittel.

01.04.2020

Länderübergreifender Antrag für Lipizzaner als Weltkulturerbe

​Slowenien hat im Namen von Österreich, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Italien, Rumänien und der Slowakei einen multinationalen Antrag für die Aufnahme der Lipizzaner-Zucht in die UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes eingereicht. Österreich und Slowenien haben im Vorjahr ihren jahrzehntelangen Streit um die Lipizzaner beendet und vereinbart, sich gemeinsam um die Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste zu bemühen. Die weltbekannten kaiserlichen Hofpferde sind nach dem slowenischen Gestüt Lipica (Gemeinde Sežana, Region Obalno-kraška​/Küste und Karst) benannt. Die Lipizzaner-Zucht nimmt bereits seit Jahrhunderten eine große Rolle in der Tradition und Lebensweise aller acht Länder ein. Der Zwischenstaatliche UNESCO-Ausschuss wird im Dezember 2021 seine Entscheidung verkünden.

27.03.2020