City News


Twice a week you can read the latest information from our dialogue cities, summarised by our offices in German.

Grippewelle verlängert Winterferien

​Das serbische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologieentwicklung hat beschlossen, die Winterferien für SchülerInnen der serbischen Volks- und Mittelschulen bis 24. Februar 2020 zu verlängern. Grund dafür ist die Grippeepidemie, die in der Hauptstadt Belgrad sowie in vier weiteren Landeskreisen ausgebrochen ist. Ursprünglich hätten die Winterferien am 18. Februar enden sollen. Der Betrieb der Kindergärten bleibt unverändert. Die Winterferien werden bereits das zweite Jahr in Folge wegen einer Grippewelle um eine Woche verlängert.

13.02.2020

Budapester Rat für Interessenvertretung gegründet

Am 11. Februar 2020 fand die konstituierende Sitzung des Budapester Rats für Interessenvertretungen statt. Der Rat soll ein ständiges Forum für die Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung, den InteressenvertreterInnen der ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen werden. Der Rat wird keine Lohnverhandlungen führen, er soll das Entstehen von Konflikten frühzeitig erkennen und vermeiden helfen und gemeinsame Standpunkte erarbeiten.

12.02.2020

Neue Kampage "Respect Kraków" wird gestartet

Im Frühjahr 2020 startet Krakau eine außergewöhnliche Kampagne. Das Motto "Respect Kraków" soll auf den Smartphones von TouristInnen angezeigt werden und darüber informieren, was in der Stadt nicht erlaubt ist. Die Stadt kämpft mit dem Phänomen des Overtourism, also einer übermäßigen TouristInnen-Flut an Orten, der einheimischen BewohnerInnen das Alltagsleben schwer macht. TouristInnen werden mit einer Nachricht am Smartphone-Display auf Verhaltensregeln hingewiesen, etwa dass es in Krakau nicht erlaubt ist, nachts herumzugrölen, Müll achtlos wegzuwerfen oder in unanständigen Outfits auf die Straße zu gehen. Krakau ist die erste Stadt in ganz Polen, die ein solches Projekt startet.​

13.02.2020

Ljubljana ist "Stadt der Bäume"

Ljubljana wurde im Rahmen des Programmes "Tree Cities of the World" mit dem Titel "Stadt der Bäume" ausgezeichnet. Diese wird von der Organisation "Arbor Day Foundation" und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen verliehen. Dafür muss jede Stadt fünf Kriterien erfüllen: Gründung einer speziellen Dienststelle für Baumpflege, Annahme von strengen Vorschriften zur Baumpflege, Einrichtung eines Baumregisters, Sicherstellung von Haushaltsmitteln für Baumpflege und die Abhaltung eines "Tag des Baumes" am 28. November. Weil Bäume wesentlich zur Lebensqualität in der Stadt beisteuern, pflanzt die Stadtgemeinde Ljubljana, jährlich zwischen 300 und 600 neue Bäume.​

14.02.2020

Neuer Wagen für Prager Rettungsdienst

Der "Rettungsdienst der Hauptstadt Prag" (ZZS HMP) meldet kürzlich die Anschaffung des bereits zweiten Rettungswagens der Marke "Atego" im Wert von vier Millionen Tschechischen Kronen (160.000 Euro). Der "Atego" kommt vor allem bei größeren Unfällen beziehungsweise Katastrophen zum Einsatz, bei denen mit einer hohen Zahl an Verletzen gerechnet wird. Ferner soll er bei großen Veranstaltungen, wie beispielsweise bei großen Konzerten, Neujahrsveranstaltungen oder Demonstrationen eingesetzt werden. Der zehn Meter lange Wagen kann gleichzeitig bis zu zwölf PatientInnen auf Tragen oder in Betten transportieren – er eignet sich für eine schnelle Evakuierungen von Spitälern und anderen medizinischen Einrichtungen. Gleichzeitig mit dem "Atego" erwarb die Stadt einen neuen Lastkraftwagen der Marke "Mercedes-Benz" in um fünf Millionen Tschechische Kronen (200.000 Euro), der für die Beförderung mobiler Rettungsstationen verwendet werden soll.

12.02.2020

PassagierInnenzuwachs am Sarajevoer Flughafen

​Der Sarajevoer Flughafen verzeichnete mit 58.397 Fluggästen seinen bisher​ stärksten Jänner. Die Zahlen entsprechen einer Steigerung von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im gesamten Jahr 2019 passierten insgesamt 1.143.680 Reisende den Internationalen Flughafen Sarajevo, um neun Prozent mehr als im Jahr 2018. Das in den vergangenen Jahren verzeichnete Wachstum soll auch 2020 anhalten, so die Sprecherin des Sarajevoer Flughafens.

14.02.2020

Sofioter Bürgermeisterin trifft mit Amtskollegen aus Ohrid zusammen

​Am 13. Februar 2020 fand im Sofioter Rathaus ein Treffen zwischen der Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens) und dem Bürgermeister von Ohrid, Konstantin Georgievski, statt. Fandakova und Georgievski erörterten die Maßnahmen, die die Kommunen zur Verbesserung der Luftqualität ergreifen können. Weitere Themen des Gesprächs waren die Zusammenarbeit im Bereich Tourismus und Kultur. Sofia und Ohrid sind Partner im Rahmen des Pilotprojekts AIRTHINGS, das von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Balkan - Mittelmeer (2014 - 2020) finanziert wird. Die Gemeinde Sofia ist zusammen mit vier anderen Städten, Thessaloniki, Skopje, Nikosia und Tirana, Lead Partner. Im Rahmen des Projekts wurden in Sofia 22 Luftqualitätsmessstationen installiert.

13.02.2020

Spekulationen über mögliche Absetzungen von HDZ-FunktionärInnen in Zagreber Stadtwerken

Nachdem die GemeinderätInnen der "Kroatischen Demokratischen Gemeinschaft" (HDZ) am 11. Februar 2020 den vorgeschlagenen Flächenwidmungsplan des Zagreber Bürgermeister Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei) ablehnten, wird nun über mögliche Gegenmaßnahmen von Seiten des Bürgermeisters spekuliert. So wird erwartet, dass Bürgermeister Bandić, sozusagen als Rache, zahlreiche Mitglieder der HDZ aus den Chefetagen der Stadtwerke entlassen könnte. In der HDZ selbst glaubt man nicht an dieses Szenario, die Partei sitze ihrer Meinung nach "am längeren Hebel". Zahlreiche Vertraute des Bürgermeisters hätten im Rahmen der Koalition auf Staatsebene wichtige Posten eingenommen, in der HDZ glaubt man deswegen nicht, dass Bandić deren Entlassung riskieren will.

13.02.2020

Smarte öffentliche Beleuchtung in Ost-Sarajevo

Ost-Sarajevo (Teilrepublik Srpska) gilt dank einer intelligenten Beleuchtungslösung als einer der smarten Hotspots auf dem Westbalkan. Das smarte System wurde an öffentlichen Beleuchtungskörpern der Promenade in dem östlichen Bezirk Istočna Ilidža angebracht. Die Sensoren reagieren auf Tageslichtreduzierung, wodurch das System die Stadtbeleuchtung reguliert und gleichzeitig die Lichtstärke an den Verkehr anpasst.

14.02.2020

Neuer Leiter von Wawel-Schloss plant Änderungen

Am 3. Jänner 2020 wurde Professor Andrzej Betlej Direktor des Wawel-Schlosses, eines der wichtigsten Wahrzeichen von Krakau. Bereits im ersten Monat seiner Amtszeit hat er viele Änderungen für die Schloss-BesucherInnen angekündigt. Er möchte die täglichen BesucherInnenzahlen-Begrenzungen erhöhen, möchte neue, bisher nicht zugängliche Räume dem Publikum öffnen und will auch ermäßigte Eintrittskarten für StadtbewohnerInnen anbieten. Die neue touristische Saison im Wawel-Schloss beginnt  am 12. April 2020. Die Änderungen sollen schrittweise eingeführt werden.

13.02.2020

Zehn Teams erstellen Projekt für Linearen Park

​Die Stadt Belgrad hat zehn ArchitektInnenteams ausgesucht, die Ideen und Vorschläge für den Bau und die Gestaltung eines 4,5 Kilometer langen Linearen Parks entlang des rechten Donauufers ausarbeiten sollen. Für die Erstellung des Projektes für den neuen Park in Belgrad hatten sich 28 Teams mit etwa 200 serbischen ArchitektInnen, die nicht älter als 40 Jahre sein durften, beworben. Eine Jury der Stadt Belgrad, bestehend aus erfahrenen ArchitektInnen und StadtplanerInnen hat zehn Teams ausgesucht, die binnen dreier Monate die finalen Projekte für den Park vorschlagen sollen. Der Bau des Parks im Wert von 100 Millionen Euro könnte im Jahr 2021 starten.

13.02.2020

"Strabag" baut Autobahnknoten in Belgrad

​Das serbische Straßenbetriebsunternehmen "Koridori Srbije" und die österreichische "Strabag" unterzeichneten am 13. Februar 2020 einen Vertrag zur Fertigstellung der Bauarbeiten am Autobahnknoten Batajnica. Der Knoten der westlichen Belgrader ​Autobahnumfahrung konnte seit Jahren nicht vollständig ausgebaut werden. Für die Fertigstellung des Autobahnknotens Batajnica stehen 9,6 Millionen Euro aus dem Kredit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) bereit. Die Bauarbeiten sollen noch im Februar beginnen und bis Ende 2020 dauern.

13.02.2020

90 Millionen-Darlehen für Karawankentunnel-Ausbau

Die Europäische Investitionsbank und die slowenische Autobahngesellschaft DARS haben einen Vertrag über den Ausbau des Karawankentunnels unterzeichnet. Am 13. Februar 2020, wurde der Kredit von 90 Millionen Euro für die zweiten Röhre des Karawankentunnels besiegelt. Eine Hälfte der  Mittel wird für den Bau der neuen Röhre aufgewendet, mit der zweiten Hälfte soll die bestehende Röhre saniert und sicherheitstechnisch aufgerüstet werden. Baubeginn auf der slowenischen Seite ist für März 2020 angesetzt, auf der österreichischen Seite wird an der zweiten Röhre bereits seit September 2018 gebaut.​

13.02.2020

Geldstrafen wegen schlechten Abfallmanagements?

​Bulgarien könnten von den europäischen Institutionen wegen seines schlechten Abfallmanagements Geldbußen in Höhe von über 500 Millionen Euro auferlegt werden. Das teilte im "Bulgarischen Nationalradio" die Europaabgeordnete und ehemalige Umweltministerin Iskra Michajlova (DPS - Bewegung für Rechte und Freiheiten​) im Zusammenhang mit einer illegalen Mülllieferung aus Italien mit, die zufällig im Hafen der Schwarzmeerstadt Warna entdeckt worden war. Es stellte sich heraus, dass die Möglichkeiten Bulgariens, Abfälle zu verarbeiten und speziell zu verbrennen, erschöpft seien, was auf mangelnde Kontrolle zurückgeführt werden könne. Michajlova erinnerte daran, dass Bulgarien 2013/14 Probleme mit dem Abfallmanagement gehabt hatte, woraufhin die Europäische Kommission wegen der illegalen Müllhalden eine Strafprozedur eingeleitet hatte. Illegale Abfallhalden gebe es weiterhin, warnte Michajlova.​

13.02.2020

Zagreber Busbahnhof soll renoviert werden

Der renovierungsbedürftige Zagreber Busbahnhof, den jedes Jahr ungefähr drei Millionen Reisende passieren, soll nach 33 Jahren endlich eine Generalüberholung erhalten. Die Baukosten werden momentan auf 30 Millionen Kroatische Kuna (circa 4 Millionen Euro) geschätzt und sollen aus EU-Geldern kofinanziert werden. Die Fahrgäste werden sich bestimmt über die geplante Verlegung der Fahrkartenschalter in das Erdgeschoss freuen. Bisher mussten sie ihr Gepäck nämlich mühevoll über Treppen in den ersten Stock und dann wieder hinunter bis zu den Bahnsteigen schleppen. Doch bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss zuerst eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Damit soll ebenfalls ermittelt werden, ob der Busbahnhof nach einer Sanierung langfristig nutzbar wäre oder es doch besser wäre, wenn er in ein neues Gebäude umzieht. Die Zagreber Stadtwerke hoffen jedenfalls, dass die Bauarbeiten Mitte nächsten Jahres beginnen können.

12.02.2020

Prag schafft 900 Wartehäuschen an

Der aktuelle Vertrag mit der Firma "JCDecaux" für die Beschaffung und Wartung von circa 900 Wartehäuschen im öffentlichen Verkehr läuft im ersten Halbjahr des Jahres 2021 aus. Da die Verlängerung des für die Stadt Prag ungünstigen Vertrages mit "JCDecaux" nicht mehr in Frage kommt, kamen die StadträtInnen nach Diskussionen zum Schluss, dass die Stadt für die Wartehäuschen selbst aufkommen und die neuen, bereits getesteten und smarten Wartehäuschen, selbst aufbauen soll. Die Gesamtkosten werden sich auf 350 Millionen Tschechische Kronen (14 Millionen Euro) belaufen. Lediglich die Regelmäßige Wartung der Wartehäuschen soll an private Firmen ausgelagert werden.​

12.02.2020

Stanislav Křeček zum neuen Ombudsmann gewählt

Am 12. Februar 2020 wurde Stanislav Křeček zum neuen tschechischen Ombudsmann gewählt. Der 81-jährige ehemalige Abgeordnete der "Tschechischen sozialdemokratischen Partei" (ČSSD) löst somit Anna Šabatová ab, deren Amtszeit im Februar 2020 nach sechs Jahren ausläuft. Für Stanislav Křeček waren 91 von 175 abgegebenen Stimmen. Křeček, der bis dato der Vertreter von Šabatová ist, kritisierte diese des Öfteren im Laufe ihrer Amtszeit, weshalb Sabatová als auch die Parlamentsopposition seine Wahl als unglücklich bezeichneten.​

12.02.2020

Türkische Handelsministerin zu Besuch in Kroatien

Die türkische Handelsministerin Ruhsar Pekcan besuchte am 11. Februar 2020 Zagreb. Dort traf sie den kroatischen Außenminister Goran Grlić Radman (HDZ – Kroatische Demokratische Gemeinschaft) und den kroatischen Wirtschaftsminister Darko Horvat (HDZ). Die Hauptthemen der Arbeitsgespräche waren die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kroatien und der Türkei in diversen Bereichen sowie die Prioritäten der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft. Als Land, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, bat Ministerin Pekcan Kroatien um Unterstützung dabei, die Verhandlungen über die Modernisierung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei so bald wie möglich aufzunehmen. Auch das Thema Migration wurde besprochen. Beide Länder würden vor zahlreichen migrationsbedingten Herausforderungen stehen und seien offen für eine weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich. Im Rahmen dieses Besuches fand auch ein Treffen kroatischer und türkischer UnternehmerInnen statt.​

12.02.2020

13. Bezirk: Vorreiter im kommunalen Wohnbau

Am 13. Februar wurde durch die Bezirksverwaltung des 13. Bezirks der Grundstein für ein Passivhaus gelegt. Das Gebäude mit 35 Wohnungen befindet sich in der Jász Straße und wird im Rahmen des landesweit einzigartigen kommunalen Wohnbauprogrammes des 13. Bezirkes verwirklicht. Damit konnten seit 2002 an elf Orten rund 632 Wohnungen an MieterInnen übergeben worden sind. Das Gebäude bietet Wohnungen von 35 bis 70 Quadratmeter, zwei Wohneinheiten sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität vorgesehen. Alle Wohnungen werden über einen Parkplatz verfügen. Das nächste große soziale Wohnbauprojekt wird voraussichtlich im August 2020 gestartet werden.

12.02.2020

U-Bahn-Ausstellung über die Belagerung von Budapest

Zum 75. Jahrestag der Belagerung von Budapest im Zweiten Weltkrieg wurde eine Plakat-Ausstellung in einigen U-Bahn-Garnituren eröffnet. In den Waggons der Linien M2, M3, M4 werden Bilder der Ausstellung "Budapest ist frei – 13. Februar 1945" gezeigt. Sie zeigen die Zerstörungen in der Stadt nach dem Krieg und die Aufbauarbeiten danach.  Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) hob bei der Eröffnung hervor, dass an der Heilung der Wunden jeden Tag gearbeitet werden soll. Die Ausstellung dauert bis 11. April 2020.

12.02.2020

Besserer Hochwasserschutz für drei Einzugsgebiete

​Am 11. Februar 2020 wurde in Sarajevo ein Protokoll zum Hochwasserkatastrophenmanagement für die Behörden rund um das Einzugsgebiet der Flüsse Vrbas, Una und Sana unterzeichnet. In dem Dokument werden die Zuständigkeiten der einheimischen Institutionen bei einem Hochwasseralarm bestimmt. Die UNDP-Resident Koordinatorin in Bosnien-Herzegowina​, Steliana Nadera​, betonte, dass das im Rahmen eines UNDP-Projektes entwickelte Schutzsystem dazu beitragen werde, das Hochwasserrisiko für mehr als 200.000 EinwohnerInnen zu verringern.

12.02.2020

Slowenischer Energieriese mit neuem Vorstand

Der Vorstand des slowenischen Energiekonzerns Petrol ist vollständig. Der gesamte Vorstand ist im Herbst 2019 wegen erheblichen Meinungsunterschieden mit dem Aufsichtsrat bezüglich der Konzernstrategie einvernehmlich zurückgetreten. Medien deuteten den Vorstandswechsel als eine Einflussnahme der Partei "Liste Marjan Šarec" (LMŠ) rund um Premierminister Marjan Šarec (LMŠ). Knapp ein Drittel von Petrol steht im Eigentum des slowenischen Staates, der damit der größte Eigentümer ist. Dem bereits seit Jänner 2020 bestellten interimistischen Vorstandsvorsitzenden Nada Drobne Popovič, wurde nun eine volle Amtszeit anvertraut. Der Aufsichtsrat hat auch Jože Bajuk, den bisherigen Prokuristen​ des slowenischen Unternehmen Interenergo bestellt. Das Unternehmen gehört dem Kärntner Energieversorger Kelag. Matija Bitenc wechselt von Deloitte Slovenia zu Petrol. Petrol war, zusammen mit Wien Energie, für das Projekt der Digitalisierung der Fernwärme in Wien verantwortlich.

12.02.2020

Innovationsverbund "Zabłocie 20.22" im Entstehen

​Im Krakauer Stadtteil Zabłocie soll bis 2021 ein Innovationscampus entstehen. Das "Zabłocie 20.22" getaufte Projekt soll Start-ups und Mikrounternehmen, kreativen Gruppen und sozialen Einrichtungen sowie AnrainerInnen technische und organisatorische Voraussetzungen bieten. Am 11. Februar 2020 wurde der Bauvertrag unterzeichnet, laut den verfügbaren Informationen soll der Campus Mitte 2021 eröffnet werden. Die EU beteiligt sich an der Finanzierung des Projekts im Rahmen des "Regionalen Operationellen Programms für die Region Kleinpolen 2014-2020".

11.02.2020

Sofia als Zukunftsstadt ganz vorne

​Die Fachabteilung der Unternehmensgruppe "Financial Times", "fDi Intelligence", hat ein Rating der "Zukunftsstädte Europas" veröffentlicht. In der Kategorie "Anziehung ausländischer Direktinvestitionen" belegt Sofia in der aktuellen Rangliste nach London und Dublin den dritten Platz. Im Ranking "Europäische Städte und Regionen der Zukunft 2020/2021 gewinnt​ Sofia vier weitere Plätze. Das Ranking, in dem 505 Städte und Regionen in ganz Europa untersucht wurden, wird alle zwei Jahre durchgeführt.

11.02.2020