City News


Twice a week you can read the latest information from our dialogue cities, summarised by our offices in German.

Belgrader Stadtregierung veröffentlicht Budgetvoranschlag für 2020

​Die Belgrader Stadtregierung veröffentlichte den Budgetvorschlag für 2020 und legte diesen dem Gemeinderat zur Debatte vor. Laut Budgetvoranschlag der Stadtregierung soll das Budget für das Jahr 2020 143,02 Milliarden Serbische Dinar (circa 1,21 Milliarden Euro) betragen und ein Defizit von 3,4 Milliarden Serbische Dinar (circa 28,67 Millionen Euro) aufweisen. Das meiste Geld soll für den öffentlichen Verkehr, den Kauf neuer öffentlicher Fahrzeuge sowie Investitionen in die Straßeninfrastruktur ausgegeben werden. Laut Ankündigungen von Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS – Serbische Fortschrittspartei) soll das Budget 2020 spätestens bis 30. November 2019 vom Gemeinderat verabschiedet werden.

15.11.2019

Puskás Stadion: Eröffnungspiel am 15. November 2019

Heute, am 15. November 2019, wird das neue Puskás Stadion in Budapest eröffnet. Es wird eines der Austragungsorte der Europameisterschaft 2020 sein, vier Spiele sind im neuen Stadion geplant. Auf dem Gelände des historischen Népstadion (Volksstadion) ist ein hochmodernes Stadion entstanden. Es entspricht den höchsten UEFA-Kategorien und hat ein Fassungsvermögen von 67.000 Sitzplätzen. Lediglich 500 Parkplätze wurden beim Umbau errichtet. Das Eröffnungsspiel zwischen der ungarischen Fußballnationalmannschaft und Uruguay ist die erste offizielle Veranstaltung im neuen Stadion. Neben dem Austragungsort für große Fußballspiele soll das Puskás Stadion in der Zukunft auch für Konzerte zur Verfügung stehen.​

15.11.2019

Polen: EU-Parlament kritisiert Gesetzentwurf bezüglich Sexualkunde

Das Europäische Parlament nahm am 14. November 2019 eine Resolution an, mit der Polen wegen seines Gesetzentwurfs bezüglich der Sexualkunde scharf kritisiert wurde. Gemäß dem Entwurf sollen unter anderem LehrerInnen und SexualpädagogInnen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren für Unterricht über menschliche Sexualität, Gesundheit und Intimität bestraft werden. Initiiert und vorformuliert wurde die geplante Rechtsänderung durch ein Bündnis von AbtreibungsgegnerInnen, die sich für den "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Verdorbenheit" einsetzen. Der Gesetzentwurf wird von der nationalkonservativen Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) unterstützt.​

15.11.2019

Bau des Laibacher Fahrgastzentrums verschiebt sich

Der Bau des neuen Fahrgastzentrums "Emonika" soll voraussichtlich Ende 2021 beginnen. Das teilte der Geschäftsführer der "Slowenischen Eisenbahnen", Dušan Mes, mit. Das Projekt "Emonika" ist bereits seit 17 Jahren geplant, hat sich aber immer wieder wegen Investitionsproblemen verschoben. Der inzwischen in die Jahre gekommene alte Bahnhof soll, vom Staat um 73,3 Millionen Euro renoviert beziehungsweise neu gebaut werden. Im Zuge dessen werden auch Gleise und Bahnsteige saniert. Die "Slowenische Eisenbahnen" sollen um 24,4 Millionen Euro ein neues Geschäftsgebäude und einen Busbahnhof bauen. Für den Bau der kommunalen Infrastruktur auf dem Bereich des Fahrgastzentrums wird die Stadtgemeinde Ljubljana in den nächsten zwei Jahren 600.000 Euro aus dem Stadtbudget sicherstellen. Die geschätzten Investitionen von kommunaler Seite werden mit 57,7 Millionen Euro angegeben.​

14.11.2019

Prager Flughafen: Terminal 2 wird erweitert

Der Terminal 2 des Prager Václav-Havel-Flughafens soll bis zum Jahr 2028 erweitert werden. Die Investition für den Ausbau des Terminals für Reisende des Schengen-Raums in Höhe von 16 Milliarden Tschechische Kronen (627,5 Millionen Euro) wurde bereits vom Finanzministerium gebilligt. Ferner hat der Vorstand des Flughafens eine weitere Investition in Höhe von rund 55 Milliarden Tschechische Kronen (2,2 Milliarden Euro) vorgesehen. Derzeit ist der Flughafen an seiner Kapazitätsgrenze, im Jahr 2019 wurden insgesamt 16,8 Millionen Reisende abgefertigt.​

13.11.2019

Ost-Sarajevo erhält App für öffentliche Verkehrsmittel

Ost-Sarajevo (Istočno Sarajevo) erhält eine erste App für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Über die App können NutzerInnen Auskünfte über Fahrpläne und mögliche Verspätungen einholen. Auch der Standort der Fahrzeuge wird in Echtzeit angezeigt. Die App heißt "SatBUS" und wurde von "Satwork" im Auftrag der Stadtregierung von Ost-Sarajevo und der Entwicklungsagentur der Stadt entwickelt. "SatBUS" ist die erste Öffi-App im Land und kann bereits heruntergeladen werden.

15.11.2019

Sofia als touristische Destination gefragt

Im Zeitraum 2010 bis 2018 verzeichnete Sofia einen Nächtigungszuwachs von über 100 Prozent. Es bleibt die Tendenz, dass zwei Drittel aller Nächtigungen ausländische TouristInnen sind. Dies zeigt der aktuelle Jahresbericht "Tourismus und Flugverkehr in Sofia 2019", der von der "Sofia Investment Agency" veröffentlicht wurde. Im Durchschnitt bleibt ein Gast in Sofia 1,8 Tage, im Rest des Landes sind es 3,4 Tage. Der Durchschnittsertrag pro Nächtigung lag bei 87 Bulgarischen Lewa (44,40 Euro), der Durchschnittsertrag pro Gast bei 151 Bulgarischen Lewa (77,20 Euro) pro Tag.​

14.11.2019

Zagreb: Vertrauter des Bürgermeisters erhält Auftrag

Der Zagreber Bürgermeister, Milan Bandić (365RIS – Arbeits-  und Solidaritätspartei), unterzeichnete kürzlich einen Beschluss, der es dem Unternehmen seines ehemaligen, langjährigen Chauffeurs Zdravko Krajina während einer Martiniveranstaltung ermöglicht, 50 Stände auf dem Zagreber Hauptplatz aufzustellen. Während sich der Preis dafür für Krajina auf lediglich 10.500 Kroatische Kuna (circa 1.400 Euro) beläuft, müssen PächterInnen ihm für 15 Tage das Zehnfache zahlen. Die Stadtverwaltung bestätigte, dass die Firma des ehemaligen Chauffeurs, der auch weiterhin bei der Stadt angestellt ist, den Auftrag erhalten hat. Argumentiert wurde dies damit, dass sein Status als Beamter, nach geltenden Bestimmungen, nicht als Grund zur Ablehnung herangezogen werden kann. Nachträglich wurde zudem bekannt, dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt. Alleine heuer wurden über 600 Stände auf öffentlichen Flächen an Bandićs Chauffeur sowie an andere Unternehmen von städtischen Bediensteten vergeben. Krajina rückte erst kürzlich in den Fokus der Öffentlichkeit, als er im Prozess gegen Bandić seine erste Zeugenaussage zu dessen Gunsten revidierte.

15.11.2019

Belgrad: Nutzung von Müllcontainern per Zugangskarte

​Die BewohnerInnen der Njegoševa-Straße in Belgrads zentralem Bezirk Vračar sollen als erste in der serbischen Hauptstadt die Gelegenheit haben, ihren Müll in Abfallcontainern, die mittels elektronischer Zugangskarte entsperrt werden, zu entsorgen. Der Einbau der Müllcontainer habe Mitte November 2019 begonnen, bis Ende des Monats sollen alle Müllcontainer betriebsbereit sein. Es handelt sich um ein Pilotprojekt der Belgrader Stadtreinigung "Gradska čistoća" mit dem Ziel, die benachbarten Lokale daran zu hindern, ihren Müll in Containern zu entsorgen, die den AnrainerInnen vorbehalten sind.

15.11.2019

Kroatien: Präsidentschaftswahlen am 22. Dezember 2019

Am 14. November 2019 schrieb die kroatische Regierung den Termin für die kommenden Präsidentschaftswahlen aus. Der erste Wahlgang soll am 22. Dezember 2019 stattfinden. Die Stichwahl ist am 5. Jänner 2020 vorgesehen. Der Regierungsbeschluss tritt am 21. November 2019 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt haben die KandidatInnen bis zum 3. Dezember 2019 Zeit, um die benötigten 10.000 Unterschriften für eine Kandidatur zu sammeln. Offizieller Beginn des Wahlkampfes ist am 6. Dezember 2019. Das Mandat der amtierenden Präsidentin Kolinda Grabar Kitarović (parteilos) endet am 18. Februar 2020. Ersten Umfragen zufolge wird das Rennen wahrscheinlich zwischen der amtierenden Präsidentin und dem ehemaligen kroatischen Ministerpräsident Zoran Milanović (SDP – Sozialdemokratische Partei) entschieden werden.​

15.11.2019

Neue Eisenbahnbrücke bei Bahnhof Kelenföld in Budapest

In den Stadtteilen Lágymányos und Ferencváros in Budapest sind bedeutende Eisenbahnausbauarbeiten begonnen worden. Der Prozess begann mit der Renovierung des Bahnhofs Kelenföld und setzt sich fort mit dem Bau einer neuen Brücke über die bestehenden Gleise. Durch Investitionen in den S-Bahn-Ausbau sollen auf der Ringbahn neue Haltestellen zum "Kopaszi"-Damm und zum geplanten Stadtteil Csepel gebaut werden. Ziel der Ausbauarbeiten ist es, die Kapazität des Schienenverkehrs an der Haltestelle Ferencváros zu erhöhen, die direkt mit der Donaubrücke verbunden ist. Weiters ist geplant, eine neue Brücke für Personenzüge zu bauen, sodass einige Bahnübergänge in der Zukunft nicht mehr erforderlich sind.​​

15.11.2019

Zagreb: Oscarpreisträger Branko Lustig im Alter von 87 Jahren verstorben

Der mit dem Oscar ausgezeichnete kroatische Filmproduzent und Gemeinderat, Branko Lustig, ist am 14. November 2019 im Alter von 87 Jahren in Zagreb verstorben. Als Kind überlebte Lustig die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete sich Lustig der Schauspielerei, entdeckte jedoch kurz darauf sein Talent als Filmproduzent. Später zog er nach Hollywood, wo seine Karriere mit der Oscarprämierung für die Filme "Schindlers Liste" von Steven Spielberg und "Gladiator" von Ridley Scott ihren Höhepunkt erreichte. Im Holocaust-Drama "Schindlers Liste" wurden auch die eigenen Erfahrungen von Lustig widergespiegelt. Ende der Neunzigerjahre kehrte er nach Zagreb zurück, wo er das "Jüdische Filmfestival" (später "Festival der Toleranz") gründete, das er praktisch bis zu seinem Tod leitete. Im Jahr 2017 zog er als unabhängiger Kandidat auf der Liste von Bürgermeister Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei) in den Zagreber Gemeinderat ein. Aufgrund seines Alters ließ Lustig sein Mandat seit einiger Zeit ruhen. Mit dem Zagreber Bürgermeister war Lustig seit Jahren eng befreundet.

15.11.2019

Stahlhütte "ArcelorMittal" schließt den Hochofen in Krakau

In der Stahlhütte "ArcelorMittal" in Krakau wird der Hochofen gelöscht und das Stahlwerk vorübergehend stillgelegt. Der Grund dafür ist laut dem Generaldirektor von "ArcelorMittal Poland", Geert Verbeck, die schwierige wirtschaftliche Lage. Ein Teil der 1.100 ArbeiterInnen von "Arcelor Mittal" Krakau muss mit einem Wechsel des Arbeitsstandortes rechnen.​

14.11.2019

„Krakauer Metropole“ für saubere Luft

Am 14. November 2019 übermittelten die 15 Gemeinden der sogenannten Krakauer Metropole, unter anderem der Krakauer Bürgermeister, dem Marschall der Woiwodschaft Kleinpolen und dem Vorsitzenden des Nationalen Fonds für Umwelt- und Wasserwirtschaft, eine Petition. Diese enthält die Bitte 190 Millionen polnische Złoty (44,3 Millionen Euro) für die Stilllegung der Kohleöfen in der „Krakauer Metropole“ für die Jahre 2020 bis 2022 bereitzustellen. In den Gemeinden stünden hierfür keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Die sehr hohen Luftverschmutzungswerte in der Region werden vor allem durch Heizen mit Kohle verursacht. In Krakau ist das das Heizen mit Kohle und Brennholz seit dem 1. September 2019 verboten.​ Laut städtischen Angaben wurden in Krakau seit 1995 über 45.000 Kohleöfen liquidiert.​

14.11.2019

Immobilienpreise in Sofia bleiben stabil

Laut einer im Oktober 2019 veröffentlichten Studie des Immobilienunternehmens "Bulgarian Properties" sind die Preise auf dem Wohnungsmarkt in Sofia stabil. Im dritten Jahresquartal betrug der durchschnittliche Quadratmeterpreis 1.088 Euro. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2018 lag der Preis bei 1.090 Euro. Heuer wurden Wohnungen zu einem Durchschnittspreis von 89.307 Euro verkauft, im Jahr 2018 waren es 86.260 Euro. Der Erwerb eines Quadratmeters Wohnfläche in Sofia kostet das 1,23-fache eines Durchschnittsmonatsgehalts.

14.11.2019

Bosnien-Herzegowina: 50 Prozent mehr Investitionen

Laut dem Bericht des "Foreign Investors Council" (FIC) betrugen die Auslandsinvestitionen in Bosnien-Herzegowina in den letzten Jahren 600 bis 700 Millionen Konvertible Mark (etwa 307 bis 358 Millionen Euro). Im Laufe des Jahres 2019 erhöhten sie sich um satte 50 Prozent, sodass bis zum Ende des Jahres eine Summe von einer Milliarde Konvertibler Mark (rund 512 Millionen Euro) an Investitionen erreicht werden könnte. Die Umfrage unter den Mitgliedern des "Foreign Investors Councils" ergab, dass 84 Prozent der Mitgliedsunternehmen Bosnien-Herzegowina ein investitionsfreundliches Klima bescheinigen.

13.11.2019

Bosnien-Herzegowina nimmt an der Europäischen Theaternacht teil

Am Samstag, dem 16. November 2019, ist es wieder soweit. Die Europäische Theaternacht geht in ganz Bosnien-Herzegowina zum zehnten Mal über die Bühne. Heuer haben sich 19 TeilnehmerInnen angemeldet, die insgesamt 26 verschiedene Programme in 14 Städten des Landes aufführen werden. Die landesweite Koordination dieses internationalen Theaterfestivals übernimmt das "Bosansko Narodno Pozorište Zenica", das Bosnisches Nationaltheater Zenica.

13.11.2019

Belgrad: 7,7 Prozent der BelgraderInnen ohne Job

​Laut den Angaben der Nationalen Beschäftigungsstelle gibt es derzeit in der serbischen Hauptstadt 66.800 arbeitslose BürgerInnen. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 7,7 Prozent, während sie 2016 13,6 Prozent ausmachte, so Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS - Serbische Fortschrittspartei). Belgrad zählt derzeit zu den Region in Serbien, die die wenigsten Arbeitslosen verzeichnen. Im gesamten Land beträgt die Arbeitslosenquote laut Vesić 10 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Belgrads macht 40 Prozent des gesamten BIP des Landes aus. Die Hauptstadt Serbiens verfüge über die größten Investitionen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten. Es werde viel in den Dienstleistungssektor investiert, wo die Anzahl der Beschäftigten stetig zunehme, so Vesić.​

13.11.2019

Belgrader Gemeinderat führt öffentliche Anhörungen bei Gemeinderatssitzungen ein

​Der Gemeinderat von Belgrad verabschiedete Mitte November 2019 Änderungen der Gemeinderatsgeschäftsordnung. Diese ermöglichen die Einführung von öffentlichen Anhörungen für Fragen von hoher Bedeutung für die Stadt Belgrad. Öffentliche Gemeinderatssitzungen mit öffentlichen Anhörungen werden dem Gemeinderat von Arbeitsgremien der Stadt vorgeschlagen. Nach öffentlichen Anhörungen sind die Arbeitsgremien der Stadt oder Einzelpersonen berechtigt, dem Gemeinderatssekretariat ​Einwände oder Bemerkungen schriftlich zu übermitteln.

13.11.2019

Belgrad: Investitionen in Sicherheit von Kindergärten

​In den Belgrader städtischen Kindergärten begann der Einbau von Videoüberwachungssystemen und Alarmanlagen, um die Sicherheit von Kindern, MitarbeiterInnen sowie des Eigentums zu erhöhen. Die Belgrader Magistratsabteilung für Bildung und Kinderfürsorge hat für diese Zwecke 300 Millionen Serbische Dinar (circa 2,55 Millionen Euro) bereitgestellt. Im Rahmen dieser Investitionen sollen alle Kindergärten auch mit Alarmknöpfen zur Verständigung der Polizei und anderer​ Einsatzorganisationen ausgestattet werden. Allein im Jahr 2019 habe es etwa zehn Einbrüche in städtischen Kindergärten gegeben, bei denen Wertgegenstände und Technik gestohlen wurden.

13.11.2019

Kroatien: Hochwasser sorgt für Schäden entlang der Küste

Ein Mittelmehrtiefdruckgebiet sorgte nicht nur für Überschwemmungen in Venedig, sondern auch entlang der gesamten kroatischen Adriaküste. Die Liste an überschwemmten Städten in Kroatien umfasst unter anderem Rijeka, Split, Rovinj, Poreč sowie zahlreiche Adriainseln. Auch Sturmböen von über 130 Stundenkilometern sorgten für zahlreiche Schäden, welche derzeit noch erfasst werden. Der kroatische Wetterdienst gab zudem bekannt, dass bei Dubrovnik die höchste Welle in der Geschichte Kroatiens, mit einer Höhe von 10,87 Metern, gemessen wurde. Die Lage wird auch weiterhin mit Sorge beobachtet, da die Wettervorhersage für die kommenden Tage von weiteren Niederschlägen ausgeht. Nach tagelangen Regenfällen sind auch die Pegelstände des größten Flusses im Land, der Save, an einigen Stellen hoch, wodurch zusätzliche Überschwemmungen drohen.

13.11.2019

Ungarn: Gesetzesentwurf entzieht Stadtverwaltungen weitere Aufgaben

Eine weitere Zentralisierungsmaßnahme der ungarischen Regierung ist in den Startlöchern. Einem Gesetzesentwurf nach sollen ab März 2020 die Bauverwaltungsaufgaben von den Notaren der Städte zu den Regierungsstellen wandern. Die Verwaltungen der Städte könnten damit nicht mehr entscheiden, was und wie in den Städten und in den Bezirken gebaut wird. Lediglich über die optische Erscheinungsform hätten sie noch Entscheidungsgewalt. Der Gesetzesentwurf sieht auch vor, dass die Verwaltungen aus ihren Gewerbesteuereinnahmen primär den öffentlichen Verkehr finanzieren sollen. Damit sei auch der Vorschlag des Budapester Oberbürgermeisters, Gergely Karácsony (Dialog – Párbeszéd), zurückgewiesen worden, dass die Regierung eine größere Rolle bei der Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Budapest erfüllen sollte. Die ungarische Hauptstadt konnte 2018 insgesamt 148 Milliarden Ungarische Forint (443,43 Millionen Euro) an Gewerbesteuer einnehmen. Daraus wurden 75 Milliarden Ungarische Forint (224,71 Millionen Euro) für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs ausgegeben. Die Einnahmen der "Budapester Verkehrszentrale" (BKK) machten 66 Milliarden Ungarische Forint (197,75 Millionen Euro) aus. Die Regierung hat mit Mitteln in Höhe von 27 Milliarden Forint (80,89 Millionen Euro) zur Finanzierung beigetragen. Die Tatsache, dass die Mitarbeiter der "Budapester Verkehrsbetriebe" (BKV) eine Gehaltserhöhung fordern, würde die Situation für die Hauptstadt weiter erschweren.​

13.11.2019

Sofia: Bürgermeisterin und neuer Gemeinderat angelobt

Am 12. November 2019 fand die Angelobung der Sofioter Bürgermeisterin Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens), die ihre vierte Amtszeit beginnt, der neuen BezirksvorsteherInnen sowie des neuen Gemeinderates statt. Zum Vorsitzenden des Gemeinderates wurde erneut Elen Gerdschikov (GERB) gewählt. Fandakova erklärte, dass es drei neue Bereiche geben werde. Der bisherige Bereich "Verkehr" wird in zwei Bereiche aufgeteilt: in "Verkehr" und in "Verkehrsinfrastruktur". Es werde mit "Digitalisierung und Innovationen" auch ein neuer Bereich geschaffen. Der ehemalige Geschäftsführer der "Sofia Investment Ageny", Vladimir Danailov, wird Vizebürgermeister für dieses Ressort. Fandokova versprach, spätestens in einem Monat die Änderungen der Arbeitsstruktur vorzustellen, die eine bessere Kontrolle und Transparenz garantieren sollen.​

13.11.2019

Bürgerwehr "Steirische Garde": Nationaler Sicherheitsrat will Gesetzesänderungen

Am Mittwoch, dem 13. November 2019, hat der Nationale Sicherheitsrat das slowenische Justizministerium und das Innenministerium zu Gesetzesänderungen zum Thema "Steirische Garde" aufgerufen. Diese Änderungen sollen in der kürzesten Zeit erfolgen und ein aktives Eingreifen gegen Aktivitäten der selbsternannten Bürgerwehr möglich machen. Die Steirische Garde hat in den letzten Tagen mit Patrouillen in Tarnausrüstung und Sturmgewehren an der slowenisch-kroatischen Grenze international für Wirbel gesorgt. Dazu posierten rund 50 vermummte Frauen und Männer für ausländische Medien. Die Polizei überwacht im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die Bürgerwehr und ist bereit, im Fall von Straftaten oder Verstößen sofort einzugreifen. Das Innenministerium hat mitgeteilt, dass es eine Null-Toleranz-Politik gegenüber solchen Initiativen verfolgen und bereits die notwendigen Gesetzesänderungen vorbereiten.​

13.11.2019

Prag wird zum Zentrum von Feierlichkeiten

Am 17. November 2019 feiert Tschechien die sogenannte "Samtene Revolution", den Sturz der kommunistischen Partei vor 30 Jahren. Aus Anlass der damit verbundenen Feierlichkeiten wird die Prager Nationalstraße am 17. November 2019 für den Verkehr gesperrt und zu einer großen FußgängerInnenzone mit Kulturprogramm umfunktioniert. Im Zuge des sogenannten "Festes der Freiheit" finden Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen, Ausstellungen, Autorenlesungen und eine Lichtshow statt. Im Stadtviertel Albertov findet das Festival "Studentský Albertov" statt, das an die Schließung der tschechischen Hochschulen durch die NationalsozialstInnen im Jahr 1939 und den damit verbundenen "Internationalen Tag der Studentenschaft" erinnern soll.​​

12.11.2019

Tschechien feierte den 30. Jahrestag seit der Heiligsprechung von Agnes von Böhmen

Am 11. November 2019 begann die nationale tschechische Wallfahrt anlässlich des 30. Jahrestags seit der Heiligsprechung von Agnes von Böhmen. Die feierliche Messe im Vatikan wurde am 12. November vom Erzbischof von Olmütz, Jan Graubner, zelebriert. Parallel dazu fand die Hauptmesse unter der Leitung des Prager Kardinals Dominik Duka im Petersdom statt. Das Konzert "Tschechischer Himmel" ergänzte das Wallfahrtsprogramm. Den Abschluss bildete eine Generalaudienz am 13. November im Zuge derer Papst Franziskus auf PilgerInnen aus Tschechien traf.

12.11.2019

Taipeh billigt Vertragsentwurf für Schwesternvertrag mit Prag

Am 11. November 2019 billigte die taiwanesische Hauptstadt Taipeh vorläufig den Entwurf des sogenannten Schwesternvertrags mit Prag. Die tschechische Hauptstadt will den Vertrag noch im Jahr 2019 unterschreiben. Im Rahmen der PartnerInnenschaft sind die beiden Hauptstädte angehalten die freundschaftlichen Beziehungen zu vertiefen und sich aktiv im Bereich Kultur, Bildung, Technologie, Tourismus und Gesundheit auszutauschen. Im Oktober 2019 war die PartnerInnenschaft zwischen Prag und der chinesischen Hauptstadt Peking einseitig aufgekündigt worden.

12.11.2019

Prag: Kurtaxe wird erhöht

Der Prager Magistrat will ab 2020 einen Höchstsatz für die Kurtaxe durchsetzen und damit die existierenden Kur- bzw. Urlaubs- und Hoteltaxen vereinheitlichen. Dies gab die Verwaltung Prags am 12. Oktober 2019 bekannt. Damit wären in Zukunft pro Tag und Person 21 Kronen (0,8 Euro) für einen Urlaubsaufenthalt fällig. Die Verordnung muss nun von allen Prager Stadtteilen gebilligt werden. Die Kurtaxe soll künftig nicht nur von allen Hotels eingehoben werden, die sich in der tschechischen Hauptstadt befinden, sondern auch von AnbieterInnen wie "Airbnb".​

12.11.2019

Insolvenzverwalter: Fünf InteressentInnen für "Adria Airways"

Die slowenische Fluggesellschaft "Adria Airways" ist am 2. Oktober 2019 in Konkurs gegangen. Nun werden Angebote von Insolvenzverwalter Janez Pustatičnik gesammelt. Bisher prüft er fünf Angebote. Der slowenische Unternehmer Joc Pečečnik möchte zusammen mit einem ausländischen Partner das ganze Geschäftsvermögen aufkaufen. Der Besitzer des weltbekannten Flugzeugherstellers „Pipistrel“ interessiert sich für die Flugschule von Adria. Der Unternehmer Izet Rastoder ist ausschließlich an Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) für kommerzielle Flüge interessiert. Es bleibt abzuwarten, wer den Zuschlag erhalten wird.​

12.11.2019