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Aleksandar Šapić zum neuen Bürgermeister von Belgrad vorgeschlagen

​Der Belgrader Vorstand der regierenden SNS (Serbische Fortschrittspartei) hat einstimmig beschlossen, den stellvertretenden Vorsitzenden der SNS, Aleksandar Šapić, zum Bürgermeister der Hauptstadt zu ernennen. Nach der Sitzung des Stadtvorstands erklärte die Partei, sie erwarte vom Bürgermeister, dass er "an neuen und begonnenen Projekten fleißig arbeitet, den Bürger*innen noch bessere Lebensbedingungen schafft und die vom Präsidenten Aleksandar Vučić (SNS) geführte Politik verfolgt." Die Sitzung des Stadtparlaments, bei der die Gemeinderät*innen den*die neue*n Bürgermeister*in wählen, soll am Samstag, den 18. Juni, stattfinden.

14.6.2022
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  • Belgrad
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Nur Wien und Zagreb bei Immobilienpreisen teurer als Belgrad

Die Immobilienpreise in Serbien steigen ständig. Immobilienmakler*innen sind der Meinung, dass sich die Lage auf dem Immobilienmarkt nicht so bald stabilisieren wird. Medienberichten zufolge beträgt der Durchschnittspreis pro Quadratmeter in Belgrad 2.223 Euro, in Zagreb sind es 2.500 Euro, während man in Sarajevo mehr als 3.000 Euro für einen Quadratmeter bezahlen soll. Für serbischen Verhältnisse sei Wien am teuersten, die günstigsten Immobilien seien in Bukarest zu finden. Laut dem Internetportal Četiri zida (Vier Wände) beträgt der Quadratmeterpreis in Belgrad für Neubauten zwischen 1.196 bis 3.251 Euro. Bei Altbauten liege der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 2.102 Euro.

14.6.2022
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Volksabstimmung im 7. Budapester Bezirk über die Umwandlung von Parkplätzen in Schanigärten

Im März 2021 lehnte die Bezirksverwaltung des 7. Budapester Bezirks einen Antrag des Restaurants Szabad Bisztró ab, in dem es beantragte, dass einige Parkplätze zu einem Schanigarten umgewandelt werden. Obwohl es in anderen Budapester Bezirken diese Möglichkeit gibt, wurde sie im 7. Bezirk 2020 abgeschafft. Nun will das Restaurant diesbezüglich eine Volksabstimmung abhalten, dafür muss es in 30 Tagen 6.000 Unterschriften sammeln. Da die Gehsteige im Bezirk sehr schmal sind, können viele Lokale ohne eine Behinderung des Fußgänger*innenverkehrs keinen Schanigarten aufstellen. Aktuellen Umfragen zufolge will eine deutliche Mehrheit im Bezirk weniger Autos sehen, dafür aber mehr Grünflächen, Radwege und Fußgänger*innenzonen.​


14.6.2022
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  • Sarajevo
  • Bosnien-Herzegowina
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Bosnische Politiker*innen in Brüssel zur Unterzeichnung eines Abkommens zum politischen Neustart

​Auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel fanden am 12. Juni in Brüssel mit den führenden bosnischen Politiker*innen Gespräche zum EU-Beitritt Bosnien-Herzegowinas statt. Dazu hätte ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet werden sollen, was nicht passiert ist. Dem Treffen wohnten die Vorsitzenden der Parlamentsparteien Bosnien-Herzegowinas, die Präsidiumsmitglieder sowie der EU-Delegationschef in Bosnien-Herzegowina Johann Sattler bei. Das Ziel des Treffens war zudem der Abbau von politischen Spannungen nach einem turbulenten Jahr mit neuen Kriegsängsten und Drohungen zur Abspaltung von Milorad Dodik (SNSD ​ Unio​n der unabhängigen Sozialdemokraten) und die Hinwendung zur Zusammenarbeit, um die Stabilität des Landes zu gewährleisten. 

14.6.2022
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Regierung Bulgariens strebt parlamentarische Mehrheit an, um Neuwahlen zu vermeiden

Dem bulgarischen Premierminister Kiril Petkov (PP – Wir setzen den Wandel fort) zufolge wären erneute Neuwahlen eine Katastrophe und eine Zeitverschwendung, weshalb er mit einer Minderheitsregierung weiterregieren wolle. Er hoffe ferner, dass diese Regierung von der Partei Es gibt ein solches Volk (ITN) im Parlament unterstützt werde, um die Reformagenda der Regierung fortzusetzen. Indes hat die Opposition, bestehend aus den Parteien Bürger für eine europäische Entwicklung (GERB) und der Union der demokratischen Kräfte (SDS), heute, den 15. Juni, einen Misstrauensantrag gegen die amtierende Regierung eingereicht. Die Parteien werfen der Regierung vor, in der Finanz- und Wirtschaftspolitik versagt zu haben. Der Antrag wurde von allen 59 Abgeordneten der Fraktionen unterzeichnet. Nächste Woche soll über den Antrag abgestimmt werden.

14.6.2022
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  • Zagreb
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Abzocke bei Telefonhotline der Zagreber Stadtwerke

Die kroatische Tageszeitung Večernji list ist Gerüchten nachgegangen, denen zufolge der telefonische Kund*innendienst der Zagreber Stadtwerke derzeit praktisch unerreichbar ist. Grund hierfür sind zahlreiche Beschwerden der Bürger*innen, vor allem die Müllabfuhr betreffend, die viele geplante Müllabtransporte nicht durchführt. So versuchte eine Reporterin erfolglos, den telefonischen Kund*innendienst zu erreichen. Sie verbrachte rund zwei Stunden in der Warteschleife, bevor die Verbindung vonseiten der Stadtwerke abgebrochen wurde. Problematisch ist, dass die Rufnummer nicht kostenlos ist. Für eine Stunde Wartezeit fallen Kosten von rund 10 Euro an. Der Tageszeitung zufolge haben sich zahlreiche Bürger*innen über die lange Wartezeit und die daraus resultierenden hohen Telefonrechnungen beschwert. Aber nicht nur der Telefondienst der Stadtwerke ist überlastet. Wie die Tageszeitung aus anonymen Quellen erfahren hat, werden auch schriftliche Anfragen kaum bearbeitet. So warten derzeit mehr als 700 E-Mail-Anfragen auf ihre Beantwortung. Die Tageszeitung bat die Stadtwerke um eine Stellungnahme, warum keine kostenlose Telefonhotline zur Verfügung steht. Von den Stadtwerken liegt bisher keine Antwort vor.

14.6.2022
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  • Belgrad
  • Serbien
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Protest gegen die russische Aggression in der Ukraine in Belgrader Innenstadt

​Die Bürger*innenvereinigung "Rusi, Ukrajinci, Belorusi i Srbi zajedno protiv rata" (Russen, Ukrainer, Weißrussen und Serben gemeinsam gegen den Krieg) haben am 12. Juni in der Belgrader Innenstadt eine Protestaktion "Russen gegen den Krieg – Tag der Unabhängigkeit vom Putinismus und der Kreml-Diktatur" veranstaltet. Die versammelten Bürger*innen haben ukrainische, serbische und weißrussische Fahnen getragen und einen Abbruch der russischen Aggression gegen die Ukraine gefordert. Es wurde "Hoch lebe die Ukraine" und "Putin ist nicht Russland" skandiert und die Befreiung von politischen Gefangenen gefordert.

13.6.2022
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  • Belgrad
  • Serbien
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Angebot der Kurzzeitmietwohnungen in allen großen Städten in Serbien im Anstieg

​Von Jahr zu Jahr steigt das Angebot für Kurzzeitmieten in allen großen Städten in Serbien, vor allem in Belgrad. In der Hauptstadt Serbiens liegen die Mietpreise zwischen 30 und 50 Euro am Tag. Die Kurzzeitmieten für Wohnungen in Belgrad bewegen sich auf einigen international bekannten Internetportalen zwischen 20 und 200 Euro am Tag. Ähnliche Preise mit etwas weniger Auswahl gelten auch für Novi Sad in Nordserbien, während auf der Plattform Booking.com im südserbischen Niš eine Kurzzeitwohnung auch für 17 beziehungsweise 19 Euro am Tag zu finden ist. Die Plattform Airbnb bietet rund 400 Wohnungen alleine in Belgrad an. Das größte Angebot für Kurzzeitwohnungen findet sich auf der Website www.apartmani-u-beogradu.com mit mehr als 1.100 Wohnungen. In diesem Jahr wurden über Google 18.000 Anfragen nach Kurzzeitwohnungen in Belgrad registriert.

13.6.2022
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  • Krakau
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Taiwan unterstützt ukrainische Geflüchtete in Krakau finanziell

Am 10. Juni 2022 hat der Leiter der Taipeh-Vertretung in Polen, Bob L. J. Chen, mit einer Delegation den Bürgermeister von Krakau, Jacek Majchrowski (parteilos), besucht. Der Besuch stand im Zusammenhang mit der Unterzeichnung einer Geldspendenvereinbarung zur Unterstützung der Geflüchteten aus der Ukraine, die sich in Krakau aufhalten. Die Vereinbarung wurde am 30. Mai 2022 auf dem Schriftweg unterzeichnet. In weiterer Folge wurden 500.000 Dollar an das städtische Sozialhilfezentrum in Krakau überwiesen. Damit sollen Räumlichkeiten für eine spezialisierte therapeutische Einrichtung für Waisenkinder aus der Ukraine und Plätze in privaten Pflegeheimen für ukrainische Senior*innen finanziert werden. Die Spendensammlung für die Ukraine in Taiwan wurde unmittelbar nach Kriegsausbruch organisiert und von der Regierung koordiniert.​

13.6.2022
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  • Krakau
  • Polen
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Klimaausschuss des Polnischen Städtebundes nimmt die Arbeit auf

Der Klimaausschuss des Polnischen Städtebundes, der auf Initiative des Krakauer Bürgermeisters Jacek Majchrowski (parteilos) gegründet wurde, hat kürzlich seine Arbeit aufgenommen. Die erste Sitzung fand am 10. Juni 2022 in Krakau statt. Es nahmen neben Vertreter*innen der Stadt Krakau auch Bürgermeister*innen und Vertreter*innen von 15 Städten aus verschiedenen Teilen Polens, unter anderem aus Warschau, Lublin, Rzeszów, Bytom und Wałbrzych, teil. Ziel des Ausschusses ist es, voneinander zu lernen, gemeinsame Initiativen zu ergreifen und gesetzliche Änderungen zu erarbeiten, die den Aufbau einer klimafreundlichen Stadtpolitik ermöglichen und systemische Lösungen fördern. Mehr als 30 polnische Städte haben sich diesem Projekt bereits angeschlossen.​

13.6.2022
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  • Ljubljana
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Wenig Interesse an betreutem Wohnen in Ljubljana

Der Wohnfonds der Republik Slowenien veröffentlichte eine öffentliche Ausschreibung für 25 betreute Mietwohnungen in der neuen Siedlung Novo Brdo in Ljubljana. Trotz Wohnungsmangel in der slowenischen Hauptstadt haben sich nur 21 Bewerber*innen gemeldet. Die Frist für die Angebotsabgabe musste deswegen verlängert werden. Das betreute Wohnen ist ein besonderes Wohnkonzept für Senior*innen über 65 Jahren, die keine stationäre Pflege brauchen. Die Monatsmiete für diese Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen beträgt neun Euro pro Quadratmeter.​

13.6.2022
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  • Zagreb
  • Kroatien
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Durchschnittsnettogehalt in Zagreb um fast sieben Prozent gestiegen

​Das Zagreber Netto-Durchschnittsgehalt für März 2022 betrug rund 1.190 Euro. Dies bedeutet einen Anstieg von rund 6,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im März 2021, berichtet die Statistikabteilung des Zagreber Amtes für strategische Planung und Stadtentwicklung. Im Vergleich zum Durchschnittseinkommen auf Landesebene für März bezogen die Zagreber Einwohner*innen rund 175 Euro mehr. Laut Statistik wurde das höchste Netto-Durchschnittsgehalt in Höhe von etwa 2.280 Euro im IT-Sektor bezahlt. Angestellte in der Lederherstellung haben das niedrigste Einkommen, sie haben im März im Durchschnitt 635 Euro erhalten.​​​

13.6.2022
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  • Zagreb
  • Kroatien
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Mehrere Zagreber Einkaufszentren wegen Bombendrohungen am Wochenende geschlossen

Die Sprengstoffspürhunde der Zagreber Polizei mussten am Wochenende Überstunden machen. Wegen Bombendrohungen musste die Polizei am 12. Juni 2022 mehrere Zagreber Einkaufszentren vorrübergehend schließen. Die Einkaufszentren Garden Mall, Family Mall, City Center One und Arena Centar wurden von der Polizei stundenlang durchsucht. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass alle Bombendrohungen falsch waren. Trotzdem war der wirtschaftliche Schaden immens, da an Sonntagen ein hoher Umsatz verzeichnet wird. Polizeiquellen zufolge deutet alles darauf hin, dass russische Dienste hinter dieser Drohung steckten. Die Warnung wurde der Polizei von einer russischen Domäne übermittelt. Der Zagreber Bürgermeister Tomislav Tomašević (M – Wir können's!) erklärte, dass die Stadt Zagreb eine sichere Stadt sei und er hoffe, dass die Drahtzieher*innen des schlechten Scherzes von der Polizei geschnappt würden.

13.6.2022
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  • Belgrad
  • Serbien
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Städte in Serbien werden zu Smart Cities

Die Kanzlei für Informationstechnologien und E-Verwaltung hat eine Ausschreibung für die Beschaffung von Softwarelösungen für Smart Cities in mehreren serbischen Städten veröffentlicht. Der Gegenstand der Anschaffung sei die Lieferung und Implementierung einer Plattform für Smart Cities, die den europäischen Standards und Trends im Smart-City-Bereich entspricht, auf der Internet of Things (IoT)-Technologie beruht, aber auch andere moderne Kommunikationstechnologien unterstützt und die gesammelten Informationen in Echtzeit analysiert. Der Wert der Arbeit wird auf 1,25 Milliarden Serbische Dinar (circa 10,5 Millionen Euro) geschätzt. Die Ausschreibung endet am 11. Juli.​

12.6.2022
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  • Ungarn
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Ungarische Hauptstadt schließt sich der Initiative Energiespar-Sprint für Städte an

Die Vizeoberbürgermeisterin für Stadtbetriebe, Kata Tüttő (MSZP – Ungarische Sozialistische Partei), hat angekündigt, dass sich Budapest dem Energiespar-Sprint für Städte, einer Initiative der Europäischen Kommission, anschließt. Im Rahmen des Programms sollen unter anderem öffentliche Gebäude im Winter nicht über 18 Grad Celsius beheizt und im Sommer nicht unter 25 Grad Celsius gekühlt werden. Die Pläne sehen auch eine Reduzierung der Beleuchtungszeiten vor. Außerdem sollen die Geschwindigkeitsbegrenzungen verringert und mehr autofreie Zonen eingerichtet werden. Ziel der Initiative ist es, den Klimawandel zu bekämpfen und Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.​

12.6.2022
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  • Ljubljana
  • Slowenien
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Fahrradverleihsystem BicikeLJ in Ljubljana weiter ausgebaut

Das Fahrradverleihsystem BicikeLJ in Ljubljana wurde um zwei weitere Verleihstellen ausgebaut. Somit umfasst es bereits 83 Verleihstellen mit 830 Fahrrädern. Seitdem das Fahrradverleihsystem im Mai 2011 vorgestellt wurde, wurden die Fahrräder bereits 9.347.343 Mal ausgeliehen. Das System umfasst derzeit 245.224 registrierte Nutzer*innen. Am 12. Mai 2022 wurde mit 8.158 Ausleihen ein neuer Tagesrekord erreicht. ​

12.6.2022
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  • Zagreb
  • Kroatien
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Festival für die Revitalisierung der längsten Zagreber Straße

Die sommerliche Ausgabe des Festivals für die Wiederbelebung der längsten Zagreber Straße Ilica und ihrer maroden öffentlichen Räume, meist Werkstätten, fand am vorigen Samstag unter dem Motto "Flower Power" statt. Die Besucher*innen konnten verschiedene Ausstellungen von Schüler*innen aus berufsbildenden Schulen sowie von Student*innen der Zagreber Kunstakademie besichtigen sowie ein umfangreiches Musikprogramm genießen. Zahlreiche Workshops, Führungen, Vorlesungen und Gespräche mit älteren Anrainer*innen rundeten das Festival ab. Das "Ilica-Projekt" hat, den Veranstalter*innen zufolge, die Zusammenarbeit von Künstler*innen und Einwohner*innen in entscheidenden gesellschaftlichen und ökologischen Themenbereichen zum Ziel. Das Projekt befasst sich aktiv mit der Nutzung von öffentlichen Räumen, besonders mit den einstigen Werkstätten, der Unterstützung von Handwerker*innen und Künstler*innen sowie deren Integration in die Gesellschaft. Das Festival findet seit 2016 viermal im Jahr statt. Die Straße ist für die Dauer des Festivals für Autos gesperrt.​

12.6.2022
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  • Prag
  • Tschechien
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Zusammenlegung der Region Zentralböhmen mit dem Prager Verkehrsverbund abgeschlossen

Seit Sonntag, den 12. Juni 2022, wurden die letzten Ortschaften und Teile der Region Zentralböhmen in den Prager Verkehrsverbund (PID) integriert und sind somit mit einem gewöhnlichen Fahrschein des PID erreichbar. Konkret handelt es sich um Ortschaften rund um die in Zentralböhmen liegenden Städte Březnice, Krásná Hora und die Umgebung der Stadt Čáslav. Mit diesem Schritt ist die bereits seit 30 Jahren geplante Zusammenführung des Prager Verkehrsbundes und des Verkehrsverbundes Zentralböhmen (IDSK) abgeschlossen. Das Netzwerk des PID umfasst nun 15.000 unterschiedliche Linien, die eine Fläche von über 13.000 Quadratkilometern mit 15.000 Haltestellen abdecken. Die Zusammenführung der beiden Betriebe begann bereits im Jahr 1992, im Laufe der Jahre schlossen sich immer mehr lokale Linien dem Verbund an.

11.6.2022
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  • Zagreb
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40-jähriges Jubiläum der Fahrradparade – auch Zagreber Bürgermeister tritt in die Pedale

​Die 40. Ausgabe der traditionellen Zagreber Fahrradparade fand am vorigen Samstag, den 11. Juni 2022, statt und versammelte rund 2.000 Radfahrer*innen, unter ihnen auch den links-grünen Zagreber Bürgermeister Tomislav Tomašević (M – Wir können's!). Der bunte Zug zahlreicher Radfahrer*innen startete im Zagreber Stadtzentrum, fuhr durch die Stadt und erreichte in der benachbarten Stadt Samobor das Ziel. Teilnehmende konnten auf der 21 Kilometer langen Strecke in zwei Raststätten haltmachen. Im nördlichen Samobor erwartete die Rad-Enthusiast*innen ein vielfältiges Musik-, Sport- und Gastronomieangebot. Auch die Kinder kamen mit Hüpfburgen und Schwimmbecken auf ihre Kosten. Die Fahrradparade, die schon seit 40 Jahren unter der Schirmherrschaft der meistgelesenen kroatischen Tageszeitung Večernji list organisiert wird, zählt zu den größten Sportveranstaltungen in Zagreb. Die Parade setzte ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität in der Stadt und eine gesunde und aktive Lebensweise, hieß es in einer Pressemitteilung der Veranstalter*innen.​

11.6.2022
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  • Zagreb
  • Kroatien
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Großer Andrang auf Zagreber Kindergärten führt zu zahlreichen Ablehnungen

Am 10. Juni 2022 wurde die Liste der Anmeldungen für die Kindergärtenplätze im kommenden Schuljahr 2022/2023 veröffentlicht. So wurden beinahe 40 Prozent der Erstanmeldungen abgelehnt. Von 9.567 angemeldeten Kindern wurden 5.768 in die städtischen Kindergärten aufgenommen, was bedeutet, dass 3.799 Kinder abgelehnt wurden. Die Anzahl der Anmeldungen erhöht sich jedes Jahr, aber auch jene der Ablehnungen. Über die Hälfte der heuer abgelehnten Kinder wurde wegen einem absurden Kriterium der Stadt automatisch abgelehnt. 2.029 abgewiesene Kinder sind am 31. August 2022 nämlich noch jünger als ein Jahr. 1.770 Anträge wurden wegen Platzmangel abgelehnt. Die Zagreber Vizebürgermeisterin Danijela Dolenec (M – Wir können's!) erklärte, dass die höhere Anzahl von abgewiesenen Anträgen wegen Platzmangel durch den erhöhten Andrang auf Kinderkrippenplätze (für Kinder unter drei Jahre) entstanden sei. Wegen dem staatlichen Bildungsstandard müssten diese Gruppen kleiner sein, so Dolenec weiter. Sie erklärte, dass bis Jahresende durch neue Kindergärten rund 700 zusätzliche Plätze geschaffen werden sollen. Jedoch bleibt abzuwarten, ob dies tatsächlich geschehen wird, da bislang nur die Bauarbeiten an einem Kindergarten begonnen haben. Expert*innen sehen die einzige Lösung darin, dass Bürgermeister Tomislav Tomašević (M) in den sauren Apfel beißt und die Missachtung des Bildungsstandards anordnen muss, wofür er schon seinen verstorbener Vorgänger Milan Bandić kritisierte.

11.6.2022
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Für Berliner Regierung ist Verkehrsberuhigung keine Lösung für Sicherheitsfragen

​Nach der tödlichen Autofahrt in der Tauentzienstraße mit mehreren Verletzten und einem Todesfall wird über das Verkehrskonzept in der City West diskutiert. Am Freitag hatte die Bezirks-SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) von Charlottenburg-Wilmersdorf einen Sicherheitsplan für die City West eingefordert. Berlins Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Bündnis ​​90/Die Grünen) sieht keine Lösung darin, die Debatte um die Verkehrsberuhigung der Tauentzienstraße und Sicherheitsfragen miteinander zu vermischen. Auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat sich gegen den Vorschlag ausgesprochen, Teile des Kurfürstendamms und der Tauentzienstraße für den Autoverkehr zu sperren, um Anschläge und Amokfahrten zu verhindern. Dies werde nicht davor schützen, dass sich Menschen bewaffnen und dann zu Fuß auf den Weg machen, sagte Giffey.​​


10.6.2022
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  • Berlin
  • Deutschland
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Berliner Linke fordert sozial-ökologische Wende

​Die Berliner Linke (Die Linke) fordert eine sozial-ökologische Wende beim Bauen in Berlin, da auch der Bausektor als Folge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine von steigenden Energiekosten und Lieferkettenproblemen betroffen sei. Für eine sozial-ökologische Bauwende in Berlin sei eine wohnungspolitische Debatte darüber notwendig, was wo und für wen gebaut werden soll. Nötig seien auch Vorgaben, um das Bauen mit klimaschädlichen Baustoffen zu erschweren und industriepolitische Maßnahmen, um die entsprechenden Wirtschaftszweige für biobasierte Baustoffe aufzubauen. ​Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD ​ Sozialdemokratische Partei Deutschlands) teilte zu den Vorschlägen mit, ​​​durch Vorfertigung und serielles Bauen lasse sich ressourcenschonender und schneller planen und bauen. Aber man müsse das dann auch machen und nicht nur Argumente vorschieben, um in Wirklichkeit den Wohnungsbau zu verhindern und Baukosten deutlich zu verteuern.​


10.6.2022
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  • Belgrad
  • Serbien
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Steirische Wirtschaftsvertreter*innen suchen neue Partner*innen in Serbien

In der Wirtschaftskammer Serbiens fand Anfang Juni 2022 ein Geschäftstreffen von Vertreter*innen Serbiens und der Steiermark statt. Im Fokus der künftigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit stehen Projekte im Bereich Duale Ausbildung, grüne Wende und Energiewende in ​​der heimischen Wirtschaft sowie die Stärkung von Infrastrukturverbindungen der Region mit der EU. Die österreichischen Wirtschaftsvertreter*innen sind daran interessiert, Lieferketten in der Region zu stärken, neue Investitionen in Serbien zu tätigen sowie eine neue ​Cargo-Bahnlinie zwischen Serbien und Österreich über Zagreb und Graz einzurichten. "Die aktuelle Verbindung über Budapest ist überlastet, weshalb eine neue Verbindung zwischen Serbien und Österreich hergestellt werden soll", so der stellvertretender Präsident der steirischen Wirtschaftskammer, Herbert Ritter.

9.6.2022
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  • Berlin
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Wassernetz-Initiative fordert Aktionsplan gegen Wassermangel in Berlin

​Da die Wasserversorgung in Berlin zunehmend von Störungen betroffen ist, fordert die Wassernetz-Initiative Berlin ein baldiges Gegensteuern. Der "Masterplan Wasser", der laut Berliner Senat einen Wassermangel verhindern soll, wird von der Wassernetz-Initiative Berlin kritisiert. Der Masterplan sieht Maßnahmen vor wie etwa die Reaktivierung von stillgelegten Wasserwerken, die Umstellung der Wälder auf Mischwälder, eine dezentrale Bewirtschaftung von Regenwasser sowie die Entsiegelung der Böden. Auch eine Möglichkeit der Versorgung mit Fernwasser wird geprüft. Die Initiative fordert einen weitergehenden Aktionsplan, der sofort umgesetzt wird und auch in der Berliner Öffentlichkeit ein Bewusstsein für den eigenen Wasserverbrauch schafft.


9.6.2022
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Letzter natürlicher Abschnitt des Donauufers in Budapest wird unter Schutz gestellt

Der Budapester Gemeinderat hat am 8. Juni 2022 beschlossen, einen der letzten natürlichen Abschnitte des Donauufers in Budapest unter Schutz zu stellen. Noch im Februar 2022 hat der Budapester Magistratsdirektor einen dreimonatigen temporären Schutz des Gebietes im 22. Budapester Bezirk angeordnet, weil es zuvor von einem Bauunternehmer für illegale Müllablagerungen genutzt worden war. Seitdem wurde der dauerhafte Schutz des 53 Hektar großen Geländes vorbereitet. Zusammen mit der Óbuda-Insel und der Jegenye-Bucht, die im vergangenen Jahr unter Schutz gestellt worden sind, hat die Stadtverwaltung bereits insgesamt 100 Hektar besonders wertvolle Grünflächen in Budapest vor zerstörerischen Eingriffen bewahrt.​

9.6.2022
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Direktor des slowenischen Nationalmuseums tritt nach Fälschungsvorwürfen zurück

Der Direktor des Slowenischen Nationalmuseums, Pavel Car, ist zurückgetreten. Grund dafür sind Fälschungsvorwürfe im Rahmen einer bevorstehenden Ausstellung, die als bisher größte und bedeutendste angekündigt worden ist. Das Museum plante, 160 Werke von Größen wie Picasso, Miró​, Matisse und Kandinsky auszustellen, die aus der Privatsammlung einer slowenischen Familie stammten. Doch Kunsthistoriker*innen und Kunstkritiker*innen beschrieben die Gemälde als "offensichtliche Fälschungen". Pavel Car entschied sich, um den Ruf des Museums zu wahren, zurückzutreten und die Ausstellung kurz vor ihrer Eröffnung zu verschieben. In einer kurzen Rücktrittserklärung sagte er, die heftige Reaktion der Öffentlichkeit und der Fachwelt habe ihm vor Augen geführt, dass er einige Fehler gemacht habe. Unter anderem habe er die Organisation der Ausstellung der "falschen Person" anvertraut. Das Kulturministerium hat bereits das Auswahlverfahren für seine Nachfolge eingeleitet.​

9.6.2022
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Stadt Prag launcht erste eigene City-Card

Die Stadt Prag hat mit 1. Juni 2022 ihre erste eigene City-Card, den Prager Visitor Pass (PVP), gelauncht​. Er ist in Kooperation zwischen den städtischen Unternehmen Prague City Tourism (PCT) und Operator ICT (OICT) entstanden. Zwar gab es im Verlauf der Jahre in Prag bereits mehrere solcher Angebote, diese waren jedoch ausschließlich private Initiativen. Die neue City-Card ist 48 oder 120 Stunden gültig und bietet kostenlosen Zugang zu 57 Sehenswürdigkeiten in Prag, eine kostenlose Stadtführung, kostenlose Moldau-Schifffahrten und kostenlosen Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Kulturstadträtin Hana Třeštíková (PS ​ Prag für sich) zufolge wolle die Stadt mit dem PVP den Tourist*innen zeigen, dass Prag nicht nur über eine Burg und eine Brücke verfüge, sondern auch eine Reihe an Sehenswürdigkeiten biete, die abseits des historischen Zentrums liegen. Ab September 2022 wolle die Stadt die Karte in einer Kampagne aktiv bewerben.​

9.6.2022
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  • Sarajevo
  • Bosnien-Herzegowina
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Kantonale Regierung ermöglicht Gratis-Studium für IT-Studierende

​Seit dem Studienjahr 2018/2019 wurden zweijährige IT-Lehrgänge an der Fakultät für Elektrotechnik und der Fakultät für Natur- und Mathematikwissenschaften gestartet. Der kantonale Premierminister Edin Forto (NS ​ Unsere Partei) begrüßte auf seinem Twitter-Account die Initiative des kantonalen Ministeriums für Hochschulbildung, alle Interessierten für die IT-Studiengänge zu unterstützen. Das Studium ist ab kommendem Studienjahr kostenlos.​

9.6.2022
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  • Sofia
  • Bulgarien
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Initiative "Sofioter Bahnhöfe werden grün" gestartet

Der Sofioter Chefarchitekt Zdravko Zdravkov hat die Initiative "Sofioter Bahnhöfe werden grün" ins Leben gerufen. Koordiniert wird das Projekt vom Team von GRADOSCOPE mit der Unterstützung des Verkehrsministeriums, des Nationalen Unternehmens für Eisenbahninfrastruktur und der staatlichen Eisenbahngesellschaft. Ziel ist es, einen Plan für die Entwicklung der ehemaligen Industriegebiete im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Stotschna gara und des Podujane-Bahnhofs zu erarbeiten. Die Initiative setzt sich zum Ziel, Institutionen, Expert*innen, Unternehmen und Bürger*innen zusammenzubringen und ein gemeinsames Konzept für die nachhaltige Entwicklung der Flächen ​zu erarbeiten. Seit Anfang des Jahres haben mehrere Lehrstühle der Universität für Architektur, Bauingenieurwesen und Geodäsie (UASG) eine städtebauliche und räumliche Analyse der Gelände durchgeführt. In ihrer Arbeit wurden sie von Expert*innen des ETH Zürich, des Politecnico di Milano und der Universita degli studi di Napoli unterstützt. Der bevorstehende Höhepunkt des Projekts ist die Veranstaltung "Station Sofia", die am 20. Juni 2022 in den Räumlichkeiten des alten Güterbahnhofs stattfindet. Die Veranstaltung umfasst eine Ausstellung studentischer Projekte sowie Workshops mit internationalen Expert*innen und Diskussionen mit Vertreter*innen staatlicher und kommunaler Institutionen. Die Ergebnisse der Diskussionen werden in einem Bericht zusammengefasst, der nächste Schritte und Vorschläge für die Projektentwicklung enthalten soll.​

9.6.2022
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  • Slowakei
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Brustchirurgische Abteilung wegen Pflegekräftemangel vorübergehend geschlossen

Das Nationale Onkologische Institut (NOÚ) hat vorübergehend die Abteilung für brustchirurgische Behandlungen geschlossen. Grund dafür sind der Mangel an Pflegekräften und die geplanten Sommerferien. Die Patient*innen dieser Abteilung wurden auf drei andere Abteilungen der chirurgischen Onkologieklinik verlegt. Dem Nationalen Onkologischen Institut ist der Fachkräftemangel bewusst und es ist bemüht, diesem gegenzusteuern. Das Krankenhaus beschäftigt derzeit 325 Pfleger*innen, die für einen reibungslosen Betrieb des Krankenhauses sorgen sollen.

8.6.2022
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