City News


Lesen Sie zweimal die Woche die aktuellsten Informationen aus unseren Büros, knapp zusammengefasst:

Serbien ist Österreichs größter Handelspartner in Südosteuropa

Mit einem Handelsvolumen von 1,1 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2019 bleibt Serbien größter österreichischer Handelspartner im südosteuropäischen Raum. Die von der österreichischen Außenhandelsstelle in Belgrad präsentierten Ergebnisse der Umfrage unter österrechischen Wirtschaftstreibenden in Serbien zeigen, dass die österreichischen Exporte nach Serbien in den ersten zehn Monaten 2019 um 16 Prozent gestiegen sind. Auf der anderen Seite stiegen die österreichischen Importe aus Serbien um 30 Prozent. An der Umfrage nahmen etwa 80 von mehr als 400 österreichischen Betrieben in Serbien teil. 41 Prozent der Befragten halten die Wirtschaftslage in Serbien 2019 im Vergleich zu den Vorjahren und 49 Prozent für besser und glauben daran, dass sich die Bedingungen im Jahr 2020 nicht verändern werden. 89 Prozent der Befragten bereuen es nicht, nach Serbien wirtschaflich expandiert zu haben und 40 Prozent planen neue Investitionen in ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2020.

20.02.2020

Zwei Bezirksbürgermeister wechseln Partei

Zwei Budapester Bezirksbürgermeister haben am 20. Februar 2020 angekündigt, dass sie Parteien wechseln werden. Die "Ungarische Sozialistische Partei" (MSZP) verliert damit zwei Vertreter, die der "Demokratischen Koalition" (DK) beitreten. László Kiss, Bezirksbürgermeister von "Óbuda" (3. Bezirk), und Sándor Szaniszló, Bezirksbürgermeister von "Pestszentlőrinc" (18. Bezirk), begründen ihren Wechsel mit einer besseren Unterstützung durch die DK bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Vizeoberbürgermeisterin Erzsébet Gy. Németh, Budapester Fraktionsleiterin der DK, hat hervorgehoben, dass dies keine große Veränderung bedeute. Es sei jedem klar, dass die Opposition auch bei den nächsten Wahlen nur gemeinsam gute Ergebnisse erreichen könnte. Nach dem Wechsel wird im Budapester Gemeinderat die MSZP fünf, die DK sechs Abgeordnete haben.​

21.02.2020

Coronavirus: SlowenInnen zu Hause, aber in Quarantäne

Nach zweiwöchiger Quarantäne durften in den vergangenen Tagen die ersten PassagierInnen von Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan. Diese waren wegen des neuartigen Coronavirus festgesetzt worden. Unter den PassagierInnen sind auch SlowenInnen gewesen – vier sind bereits in Slowenien angekommen. Zwei Personen sind mit Fluglinien gereist, zwei mit organisierten Transfers über Italien. Diese wurden nach Slowenien mit einem Hubschrauber der italienischen Armee überstellt. Alle vier Personen müssen zur Sicherheit 14 Tage in Quarantäne in ihren Wohnungen bleiben. Zwei weitere slowenische Schiffsreisende sind infiziert und befinden sich aktuell in Japan im Krankenhaus. Auf dem Schiff hatten sich über 540 Personen mit dem Coronavirus infiziert. In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2000 Menschen wegen des neuartigen Virus gestorben, über 74.000 sind infiziert.​

20.02.2020

"Museum der Hauptstadt Prag" braucht mehr Platz

Das "Museum der Hauptstadt Prag" verfügt über eine Million Exponate und ist gesetzlich dazu verpflichtet, alle archäologischen Ausgrabungen aus dem Gebiet der Hauptstadt aufzubewahren. Würden alle diese Funde auch ausgestellt werden, läge die Anzahl aller Exponate bei rund 8 Millionen. Da die Kapazitäten des Museums im Prager Stadtteil Florenc maßlos ausgeschöpft sind, fordert die Museumsleitung neue Räumlichkeiten. Es ist davon auszugehen, dass auch die zweijährigen Sanierungsarbeiten des Museums, die im Juni 2020 beginnen und 150 Millionen Tschechische Kronen (knapp 6 Millionen Euro) kosten werden, keine Abhilfe verschaffen werden. Als gewünschte Alternativräumlichkeiten nannte das Museum beispielsweise das Palais Clam-Gallas und Desfours im​ Prager Zentrum.​

20.02.2020

Immobilienpreise um 8,5 Prozent gestiegen

​In Bosnien-Herzegowina haben sich die Preise für Wohnimmobilien im vierten Quartal 2019 stark verteuert. Mit einem Durchschnittspreis von 1.751 Konvertiblen Mark (circa 895 Euro) pro Quadratmeter stieg der Wert um 8,5 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2018. Laut der Statistikagentur Bosnien-Herzegowinas stieg der Preis von Neubauimmobilien im letzten Quartal 2019 um bis zu 9,8 Prozent i​m Verhältnis zur gleichen Periode des Vorjahres.​

21.02.2020

Schnapsdatum als Hochzeitstag begehrt

​Am 20.02.2020 fanden in Sofia mehr als doppelt so viele Trauungen, wie sonst nur an Wochenenden üblich, statt. Insgesamt 128 Paare hatten sich Monate im Voraus für den Termin angemeldet. Alle sechs Standesämter in der Stadt hatten länger als sonst geöffnet und alle Angemeldeten getraut. Die Hochzeitsfeiern werden jedoch später im Frühjahr oder im Sommer stattfinden.​​

21.02.2020

50 Millionen Euro für westliche Bahntrasse

​Der kroatische Verkehrsminister Oleg Butković (HDZ - Kroatische demokratische Gemeinschaft) und VertreterInnen der Weltbank in Kroatien unterschrieben gestern, am 20. Februar 2020 einen Kreditvertrag im Wert von 50 Millionen Euro. Das Geld soll zur Modernisierung der rund 18 km langen Eisenbahntrasse vom Zagreber Westbahnhof nach Savski Marof an der slowenischen Grenze verwendet werden. Die Trasse ist Teil des internationalen Eisenbahnkorridors RH1 und stellt die direkte Verbindung für den Personen- und Güterverkehr nach Mittel- und Westeuropa dar. Zudem ist die Verbindung auch Teil der Zagreber S-Bahntrasse.

21.02.2020

Sechs Prozent weniger Exporte in die EU

​Im Jänner 2020 beliefen sich Bosnien-Herzegowinas Exporte in EU-Länder auf 632 Millionen Konvertible Mark (circa 323 Millionen Euro), um sechs Prozent weniger als im Jänner des Vorjahres. Die Importe betrugen dagegen 764 Millionen Konvertible Mark (circa 390 Millionen Euro), 1,7 Prozent weniger als im Jänner 2019. Der gesamte Export aus Bosnien-Herzegowina für den Jänner 2020 lag bei 856 Millionen Konvertiblen Mark (circa 437 Millionen Euro), was den Exporten im Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Die Importe beliefen sich auf 1.236.000.000 Konvertible Mark (circa 631 Millionen Euro), so die Statistikagentur Bosnien-Herzegowinas.

21.02.2020

Gesetzesnovelle für Wasserkraftwerk-Ausbau

Slowenien baut am unteren Lauf des Save-Flusses bereits seit Jahrzehnten eine Kette von Wasserkraftwerken. Für das jüngste Wasserkraftwerk Mokrice wurde bereits eine Baugenehmigung erteilt, die jedoch wegen verfahrensmäßiger Unstimmigkeiten zurückgezogen wurde. Damit das Energiepotential der Save ausgeschöpft werden kann, hat eine Gruppe von 51 Abgeordneten aus fast allen Parlamentsparteien jetzt eine Gesetzesnovelle vorgelegt, durch die Genehmigungsverfahren beschleunigt und erleichtert werden sollen. Die Fertigstellung des Wasserkraftwerks Mokrice ist für den optimalen Betrieb des Wasserkraftnetzes wesentlich, gleichzeitig soll im Rahmen des Projektes auch das Hochwasserschutzsystem modernisiert werden. Mit der Gesetzesnovelle sollen auch die Vorbereitungen für den Bau von neun bis zwölf neuen Wasserkraftwerken am mittleren Lauf der Save beschleunigt werden. Diese Investition wird zurzeit auf zwei Milliarden Euro geschätzt.​

20.02.2020

"Moody's": Belgrad braucht Reform des öffentlichen Verkehrs

Die Kreditrating-Agentur "Moody's" bestätigte im Februar 2020 das Kreditrating der Stadt Belgrad mit der Stufe Ba3, und somit zum Vorjahr unverändert blieb. "Die rationale Steuerpolitik sichert die Kreditwürdigkeit der Stadt, was zu​ einer positiven Geschäftsbilanz und verbesserten Kapazitäten bei Selbstfinanzierungen resultiert.", so "Moody's".  Die Verschuldung der Stadt konnte gesenkt und Schulden zurückgezahlt werden. Gleichzeitig bedarf es aber einer großen Reform des öffentlichen Verkehrs der Stadt und neuer Investitionen in den öffentlichen Verkehr. Wegen den bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen sind die Belgrader städtischen Verkehrsbetriebe GSP einer hohen Belastung ausgesetzt und haben nur begrenzte finanzielle Flexibilität, so "Moody's".

20.02.2020

Holzversteigerung bricht alle Rekorde

In Slowenien, in der Nähe von Slovenj Gradec, findet bereits seit 14 Jahren die weltweit größte Holzversteigerung statt. 865 HolzhändlerInnen haben rund 7000 Kubikmeter – doppelt so viel wie im Vorjahr - an hochwertigem Rohholz angeboten. Dabei wurden zahlreiche Rekorde gebrochen. Ein Riegelahorn erzielte mit einem Preis rund 29.200 Euro einen neuen Höchstpreis. Der Kaufpreis entspricht mehr als 14.000 Euro pro Kubikmeter. Die größte Menge an Holz wurde von chinesischen KäuferInnen erworben, die rund 1.800 Kubikmeter ersteigert haben. Das Holz wird zu Luxusprodukten weiterverarbeitet werden.

20.02.2020

Slowenische PolitikerInnen beklagen Bespitzelung

Aufregung herrscht in den slowenischen Medien über die angebliche Bespitzelung slowenischer PolitikerInnen. Es wird berichtet, dass einzelne PolitikerInnen und ihre Angehörigen auffallend häufig in Verkehrskontrollen geraten und Fotos von ihren Fahrzeugen oder ihrem privaten Alltag in den Medien auftauchen. Parteiübergreifend fragen sich einige PolitikerInnen, ob PolizistInnen heimlich mit unseriösen JournalistInnen zusammenarbeiten und fordern eine Untersuchung der Fälle. Die Generaldirektorin der slowenischen Polizei, Tatjana Bobnar, versicherte , dass die Polizei professionell ihrer Arbeit nachgeht. Der Parlamentsabgeordnete und Vorsitzende de s Nachwuchses der "Slowenischen Demokratischen Partei" (SDS), Žan Mahnič, forderte sie hingegen auf, zurückzutreten.​

20.02.2020

LGBTIQ-Verein empört über neue Präsidentenberaterin

​Nachdem der neue kroatische Staatspräsident Zoran Milanović (parteilos) am Dienstag feierlich angelobt wurde, erhielt er schon am zweiten Tag seiner Amtsperiode ein besorgtes Schreiben der VeranstalterInnen der jährlichen kroatischen LGBTIQ-Parade "Zagreb Pride". Diese zeigten sich entsetzt, dass Milanović als Mitte-Links-Politiker die umstrittene ehemalige Leiterin der kroatischen Agentur für Erziehung und Bildung, Jadranka Žarković Pečenković (parteilos), zu seiner Beraterin für Bildungsfragen ernannt hatte. Als Bildungsagenturleiterin habe diese im Jahr 2016 kroatische LehrerInnen auf eine Weiterbildung der konservativen klerikalen Bürgerinitiative "Im Namen der Familie" geschickt, wo ihnen, unter anderem, diskriminierende Auffassungen zur Homosexualität vermittelt wurden. Der LGBTIQ-Verein fordert deswegen eine Stellungnahme des neuen Staatspräsidenten, die bisher ausgeblieben ist.​​

20.02.2020

Besseres Abfallsystem dank neuer Software und MüllkontrolleurInnen

​Am 20. Februar 2020 haben die Zagreber Stadtwerke ein neues System für die Optimierung der Müllabfuhr vorgestellt. Durch eine spezielle Software wird die Abfallsammlung in Echtzeit verwaltet und der Füllstand von Behältern für die getrennte Abfallsammlung auf öffentlichen Flächen überwacht. Sensoren in den Abfallbehältern messen die jeweiligen Füllstände. Basierend auf diesen Daten erstellt das Computersystem eine optimale Route, die direkt an Fahrzeuge übermittelt werden kann. Damit werden effiziente Müllabholungen ermöglicht, Leerfahrten verhindert und Kosten gespart. Ferner haben die Stadtwerke auch eine besondere Abfalltruppe angekündigt. 17 MüllkontrolleurInnen werden in der ganzen Stadt im Einsatz sein und unter anderem​ überprüfen, ob Abfälle rund um die Container herumliegen. Obwohl sie BürgerInnen wegen Verstößen gegen die Sauberkeit abmahnen dürfen, werden sie nicht berechtigt sein, Strafen zu verhängen.

20.02.2020

Finanzierung künstlicher Befruchtung steht

​Der Sofioter Gemeinderat beschloss am 20. Februar 2020 die Verlängerung des "Programms zur Finanzierung künstlicher Befruchtung". Sofia wird auch heuer Vorhaben zur künstlichen Befruchtung mit insgesamt 70.000 Bulgarischen Lewa (35.790 Euro) fördern. Das Programm existiert seit 2015. Die Gemeinde hat bis dato insgesamt 115.000 Bulgarische Lewa (58.798 Euro) in dieses Programm investiert , und es wurden 13 Kinder geboren. Die Initiative wird gemeinsam mit den NGOs "Mütter für Eizellenspenden" und "Ich will ein Baby" organisiert und durchgeführt.

20.02.2020

Mögliche Rückkehr der Parkkrallen

Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) führt wieder Parkkrallen in der Hauptstadt ein. Laut Balázs Fürjes (parteilos), Staatssekretär für die Entwicklung von Budapest, könnten diese schon heuer wieder zum Einsatz kommen. Die alte Stadtführung hatte die Parkkrallen bewusst abgeschafft, weil sie schädlich seien und den Verkehr behindern würden, sagte Fürjes. Dávid Vitézy, Geschäftsführer des Budapester Entwicklungszentrums (BFK) ist derselben Meinung. Er schlägt vor, Abschleppwagen statt Parkkrallen zu benutzen. Die Einführung der Parkkrallen würde einen zusätzlichen Jahresumsatz von 15 Millionen Forint (circa 44.000 Euro) für die Hauptstadt bedeuten. Beschlossen werden könnte die Maßnahme am 26. Februar 2020.​

20.02.2020

Umbau des Sessellifts in Knjaschevo?

​Der Eigentümer der Vitosha-Skilifte, "Vitosha Ski AG", gab am 19. Februar 2020 bekannt, dass er der Gemeinde Sofia einen ​detaillierten Entwurf für den Umbau des Sessellifts in Knjaschevo vorgelegt habe. Der Skilift wurde 1962 in Betrieb genommen und 1994, nach einem schweren Unfall, eingestellt. "Vitoscha Ski" hat sich bisher geweigert, den Lift zu reparieren und modernisieren, da das aktuelle "Waldgesetz" und der "Managementplan für den Naturpark Vitosha" dies verhindern. Der Eigentümer der "Vitosha Ski AG", der Südtiroler Untrenehmer und Geschäftsführer von "TechnoAlpin AG", Erich Gummerer, hatte bereits ein Treffen mit dem Sofioter Chefarchitekten​ Zdravko Zdravkov. Laut Gummerer werde die Sanierung des Sesselliftes mindestens acht Millionen Euro kosten. Danach werden die einzelnen Kabinen Platz für zehn Personen bieten und circa 2.500 Menschen pro Stunde befördern können. Sollte der Umbau stattfinden, soll an der Talstation in Knjaschevo ein Parkplatz für mindestens 1.000 PKW gebaut werden.​

20.02.2020

Bau der größten Budapester Mülldeponie

Die Budapester Stadtführung unterstützt mit 1,8 Milliarden Forint (circa 5,3 Millionen Euro) den Bau der größten Budapester Mülldeponie. Durch den neu errichteten Abfallhof soll es möglich werden, den Abfall des südlichen Abschnitts von Pest schneller und mit weniger Müllfahrzeugen zu sammeln. Die Deponie wird auf der „Cséry-telep“ in Budapest errichtet. Diese war im 20. Jahrhundert eine der größten Abfalldeponien und wurde später mit der Einbringung von illegalem Klärschlamm und Ölschlamm verschmutzt. Nach der Sanierung der Altlasten sollen die Bauarbeiten beginnen. Im Oktober 2019 hat die "Strabag Építőipari Zrt." die Ausschreibung für die Sanierung des Bezirksgrundstücks und die Planung und den Bau eines Logistik- und Dienstleistungszentrums gewonnen.​​​

20.02.2020

Palkovics: Aktionsplan für Klima- und Umweltschutz

László Palkovics (parteilos), Minister für Innovation und Technologie, hat den Aktionsplan der ungarischen Regierung für Klima- und Umweltschutz vorgestellt. Als vorrangige Aufgabe wurde der Schutz der Wasservorräte, der Kulturboden, der Wälder und der vielfältigen Biosphäre des Karpaten-Beckens genannt. Das Programm wurde durch Premier Viktor Orbán (Fidesz – Bund junger Demokraten) in seiner Rede zur Lage der Nation ankündigt. Bis 2030 soll die Energieerzeugung in Ungarn zu 90 Prozent CO2-frei sein. Ab dem 1. Juli 2020 soll die Beseitigung illegaler Mülldeponien beginnen und die "Abfallwirtschaftsbehörde" ihren Dienst aufnehmen. Diese soll die Branche kontrollieren und in Zusammenarbeit mit den Verwaltungen illegale Mülldeponien aufspüren und VerursacherInnen bestrafen. Darüber hinaus soll der Vertrieb von Wegwerfplastik eingestellt und die ungarischen Flüsse vor aus dem Ausland kommenden Abfällen und eingeleiteten Abwässern geschützt werden.

20.02.2020

Erhöhung der Abfallgebühren

​In Krakau sollen noch heuer neue Abfallgebühren​ eingeführt werden. Den Krakauer BürgerInnen stehen drastische Steigerungen der Abfallgebühren bevor, die aus dem Abfallgesetz von 2019 resultieren. Bis 28. Februar 2020 können sich die KrakauerInnen mit vier Vorschlägen zur Berechnung der neuen Tarife (nach Anzahl der BewohnerInnen pro Wohneinheit, nach Wohnfläche, nach Wasserverbrauch und nach Wohnungstyp) vertraut machen und ihre Anmerkungen einreichen. Zurzeit zahlen Einfamilienhäuser, die ihren Müll sortieren, für eine Person monatlich 26 Polnische Zloty (6 Euro), Mehrfamilienhäuser zahlen 15 Polnische Zloty​ (3,50 Euro). Diese Beträge könnten im neuen System bis auf 59 (13,70 Euro) beziehungsweise 49 Polnische Zloty (11,50 Euro) ansteigen.

20.02.2020

Rekordjahr für Krakauer Gewerbeimmobilien

​Krakau gehört zu den Vorreitern in der Region, wenn es um die Zahl der neu entstehenden Büroräumlichkeiten geht. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen den Unternehmen 2 Millionen Quadratmeter Büroflächen zur Verfügung stehen. 2019 waren es rund 1,42 Millionen Quadratmeter. Diese Zahlen können nur von der polnischen Hauptstadt Warschau übertrumpft werden. Die Nachfrage nach Büroräumlichkeiten in Krakau ist besonders seitens Unternehmen aus der IT-Branche (38 Prozent), der Finanzbranche (16 Prozent) und im Bereich Unternehmensdienstleistungen (12 Prozent) sehr groß.

20.02.2020

Erstes Mehrwegbechersystem für Coffee to go

​In Krakau startet das erste polenweite Mehrwegbechersystem "Take!Cup​". Dabei handelt es sich um eine private Initiative von EinwohnerInnen Krakaus und Berlins. Ähnlich wie in Wien, ist mit diesem System vorgesehen, dass die KonsumentInnen ihre Becher an Rückgabestellen der PartnerInnen des Systems retournieren. Es muss lediglich eine Kaution von 5 polnischen Złoty (1,17 Euro) hinterlegt werden. Die Becher (in zwei Größen: 0,3 Liter und 0,4 Liter) aus PP-Kunststoff sind bis zu 500 Mal wiederverwendbar. Bisher wurden zwei Versionen der Becher entwickelt: eine spezielle für Krakau und eine für ganz Polen.

20.02.2020

"Selbständige serbische Partei" gegründet

In Serbien wurde Mitte Februar 2020 die Partei "Selbständige serbische Partei" (SSS) neu gegründet. Sie entstand durch den Zusammenschluss der "Bewegung für die Entwicklung Serbiens" (PRS), der "Selbständigen Demokratischen Partei Serbiens" (SDSS) und dem "Nationaldemokratischen-politischen Rat" (NDPS). Zum Parteichef wurde Andreja Mladenović, der bisherige SDSS-Parteivorsitzende und Berater des Belgrader Bürgermeisters, Zoran Radojičić (parteilos) gewählt. Die neue Partei ist Mitte-rechts positioniert.

19.02.2020

Ausweitung der Belgrader FußgängerInnenzone

Neue Teile der Belgrader Innenstadt sollen zu verkehrsfreien Zonen werden. Mitte Februar 2020 veröffentlichte die Belgrader Stadtbaudirektion einen Tender für die Erstellung der Projektunterlagen für die Erweiterung der Belgrader FußgängerInnenzone im Umfeld der Kneza Mihala-Straße. Dem Projekt zufolge sollen einige Nebenstraßen in die FußgängerInnenmeile integriert werden, was den Verkehr beruhigen soll. Die Einführung von neuen Straßenbahnlinien soll ebenfalls berücksichtigt werden. Geplant sei, einen der zentralen Belgrader Plätze, den Platz Slavija mit der Belgrader Festung Kalemegdan über einer Straßenbahnlinie zu verbinden. Die Ausschreibung läuft bis zum 16. März 2020.

19.02.2020

Immer weniger Babys in Sarajevo

​Laut Demografie-ExpertInnen gab es in Bosnien-Herzegowina 2019 lediglich 17.490 Neugeborene,  2017 waren es noch 19.824 Babys. Die niedrigste Anzahl an Kindern wurde im Kanton Sarajevo verzeichnet. 2017 wurden im Kanton Sarajevo 4.856 Kinder geboren, lediglich zwei Jahre danach fiel die Zahl auf 4.320 Kinder. Aufgrund der niedrigen Geburtenraten und der zunehmenden Abwanderungen ins Ausland nimmt die Zahl der EinwohnerInnen in Bosnien-Herzegowina stetig ab. Zudem entscheiden sich die EinwohnerInnen Bosnien-Herzegowinas immer später, zu heiraten. Frauen heiraten mittlerweile erst mit 28 Jahren und Männer mit 31.

19.02.2020

Neuer Senatspräsident gewählt

Am 19. Februar 2020 wurde der Vizevorsitzende der "Bürgerdemokratischen Patei" (ODS), Miloš Vystrčil, zum neuen Senatspräsidenten gewählt. Der seit 2010 für den Wahlkreis Jihlava tätige Senator löste somit auf diesem Posten seinen am 20. Jänner 2020 verstorbenen Vorgänger Jaroslav Kubera (ODS) ab. In der Stichwahl erhielt Vystrčil 31 Stimmen mehr als der gemeinsame Kandidat der Parteien "Tradition, Verantwortung, Wohlstand" (TOP 09) und "Bürgermeister und Unabhängige" (STAN), Jiří Růžička. Miloš Vystrčil wird den Vorsitz der oberen Kammer des tschechischen Parlaments bis zu den Senatswahlen im Herbst 2020 innehaben.

19.02.2020

Sommersperre des unteren Kais in Pest

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der Budapester Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) angekündigt, den unteren Kai des Stadtteils Pest im Sommer 2020 zu sperren. Das Fahrverbot an dem stark genutzten Straßenabschnitt soll bis zum 20. August 2020 dauern. Laut Karácsony sind am nördlichen und südlichen Kai vor dem Parlament mehrere kulturelle Veranstaltungen geplant. Diese sollen in einer entspannenden Ufer-Atmosphäre stattfinden.​

19.02.2020

Prager Flughafen stößt an Kapazitätsgrenze

Der Prager Flughafen steht am Rande seiner Kapazitäten. Im Vorjahr wurden hier mehr als 17,8 Millionen PassagierInnen abgefertigt. Um die Kapazität anzuheben und die Qualität des Flugverkehrs zu steigern, plant die Verwaltung des Flughafens massive Baumaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise der Bau einer weiteren Landebahn und die Vergrößerung des bestehenden Terminals 2. Um diese Vorhaben umzusetzen, werden die umliegenden Grundstücke benötigt. Die 42,5 Hektar große Fläche, um die es hier geht, befindet sich derzeit im Besitz eines staatlichen Unternehmens, zuständig für die Verwaltung des Prager Flughafens. Unter normalen Umständen würde der Preis des Grundstücks bei 590 Millionen Tschechischen Kronen (rund 23,6 Millionen Euro) liegen. Schätzungen der Firma "Deloitte" zufolge sei der realistische Preis jedoch wesentlich höher und liege bei rund 1,59 Milliarden Tschechischen Kronen (63,6 Millionen Euro). Laut Informationen der Tageszeitung "Metro" wäre der Prager Flughafen jedoch bereit, auch diese Summe zu bezahlen.

19.02.2020